ASB Forum NRW: Raum für Austausch und neue Ideen

asb forum nrw 1 250Das ASB Forum NRW ist eine moderne Tagungsstätte in zentraler Kölner Lage, dem Hansaring 10 in 50670 Köln (Lageplan).

Um einen Ort der Vernetzung von Samariterinnen und Samaritern aus Nah und Fern und aus verschiedenen Arbeitsbereichen zu schaffen, hat der ASB NRW im Herbst 2017 die Räumlichkeiten eröffnet. Einen Bericht über die offizielle Einweihungsveranstaltung findet man hier.

Die Räumlichkeiten sind sowohl für Workshops als auch für Vorträge und Diskussionsveranstaltungen geeignet. Ebenfalls Aus- und Weiterbildungen lassen sich im frischen Ambiente der Einrichtung gut durchführen.

Dabei steht die Tagungsstätte exemplarisch für den intensiven und mehrjährigen Verbandentwicklungsprozess des ASB in NRW, der im Jahr 2015 gestartet wurde und den Arbeiter-Samariter-Bund in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland zukunftsorientiert weiterentwickeln wird. Das ASB Forum NRW bietet wortwörtlich Raum für einen intensiven persönlichen Austausch über kommende Themen und Herausforderungen für den Verband.

asb forum nrw ansicht 3 240Der flexibel konzipierte Veranstaltungsort ist mit einem funktionalen und ansprechenden Mobiliar, moderner Präsentationtechnik und einer komfortablen Küche ausgestattet. Eine nahegelegene Tiefgarage und die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind weitere praktische Details.

Das ASB Forum NRW ist nur wenige Meter von der Landesgeschäftsstelle des ASB NRW e.V. (Kaiser-Wilhelm-Ring 50 in 50672 Köln, Lageplan) entfernt und kann je nach Verfügbarkeit auch von Kooperationspartnern des ASB und externen Gästen genutzt werden.

Mehr Informationen sind erhältlich bei:

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
Kaiser-Wilhelm-Ring 50
50672 Köln
Telefon: 0221/949707-0
Fax: 0221/949707-19
E-Mail kontakt (at) asb-nrw.de
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 Aus- und Rückblicke auf Veranstaltungen


 

Am 29. November 1888 fand der erste von Samariterinnen und Samaritern initiierte Ausbildungskurs für Erste Hilfe statt.

Dieses historische Datum markiert den Beginn des ASB. Heute kann der Verband auf eine 130-jährige, bewegte und bewegende Geschichte zurückblicken.

Der ASB hat sich zu einer der großen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen entwickelt. Zu seinen Aufgaben gehören nun auch die ambulante und stationäre Pflege, der Rettungs- und Sanitätsdienst, der Katastrophenschutz, die Unterstützung von Menschen mit Handicaps und vieles mehr.

Das runde Jubiläum feiert der ASB NRW e.V. mit der Ausstellung „130 Jahre Arbeiter-Samariter-Bund“. Die Schau kann vom 30. November bis 07. Dezember 2018 montags bis freitags von 14:00 bis 18.00 Uhr im ASB Forum NRW am Hansaring 10 in 50670 Köln angeschaut werden. Der Eintritt ist frei.
Bild: ASB NRW e.V.

Am 07. Oktober 2018 wurde im ASB Forum NRW ein „Alevitisch-Jüdischer Musikworkshop“ durchgeführt. Mit den Referent/innen, Bella Liebermann, Daniel Marsch und Hasret Tiraz waren insgesamt 17 Teilnehmer/innen dabei.

Zu Beginn hoben die Referent/innen die Bedeutung von Musik im Judentum und im Alevitentum hervor und erläuterten den Teilnehmer/innen die Möglichkeiten, selbst zu musizieren. Zudem wurde ein Einblick in die jüdische Historie gegeben, um die Bedeutung der Klezmer Musik besser nachvollziehen zu können. Nachdem der theoretische Teil beendet war, gab es eine Feedback- und Fragenrunde. Anschließend wurde gemeinsam auf Hebräisch gesungen.

Nach der Mittagspause wurde die Alevitische Musikgeschichte von Hasret Tiraz vorgetragen. Er erklärte, weshalb die Musik in der Alevitischen Lehre eine zentrale Funktion hat. Es wurden zum Beispiel Texte und Dichtungen übersetzt, um diese besser zu verstehen. Die Bedeutung der verschiedenen Begriffe, wie Deyis oder Nefes, wurden näher erläutert.

Der Workshop war ein tolles und buntes Miteinander. Die Teilnehmer/innen und Referent_innen hatten einen interessanten und musikalischen Sonntag. Man konnte sehr viel Neues dazu lernen und die Unterschiede wie Gemeinsamkeiten in beiden Musikkulturen herausstellen. Die Veranstalter bedanken sich bei allen Anwesenden für ihr großes Interesse und ihre engagierte Mitarbeit.
Foto: ASB Archiv

Am 05. und 06. Oktober 2018 fand im ASB Forum NRW das sechste bundesweite Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ statt.

Themen waren Diversity im Bevölkerungschutz, die Vorstellung der Studie "Out im Office?!" und der Komplex "Digitalisierung und vulnerable Gruppen". Zudem wurde das Projekt „Queer Refugees Deutschland“ und ein LSBTI-Auslandprojektes des ASB NRW e.V. in Zusammenarbeit mit IDC (Serbien) vorgestellt. Ein Grußwort hielt Renate Sallet, stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW. ReferentInnen kamen vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und dem Institut für Diversity & Antidiskriminierungsstudien (IDA). mehr
Foto: ASB NRW e.V.

Die Arbeiter-Samariter-Jugend Nordrhein-Westfalen (ASJ NRW) engagiert sich im Rahmen ihrer Mitgliedschaft im Landesjugendring NRW (LJR) auch im sogenannten Bulmker Kreis, dem Zusammenschluss aller Arbeiter/innenjugendverbände im LJR.

Dort tauschen sich die DGB-Jugend, das Jugendwerk der AWO, die Sozialistische Jugend Deutschlands – die Falken, der Bund der alevitischen Jugend, die Naturfreundejugend, die DIDF-Jugend (Föderation Demokratischer Arbeitervereine) sowie die ASJ aus. Vor jedem Hauptausschuss des Landesjugendringes findet sich der Kreis zusammen, am 17. September 2018 war das ASB Forum NRW der Tagungsort.

Der Bulmker Kreis bespricht Themen des Hauptausschusses aus der Perspektive der Arbeiter/innenverbände, etwa aktuelle (gesellschafts-)politische Entwicklungen, um diese gegebenenfalls auf die Agenda des Landesjugendrings zu setzen.

Vom 07. bis 09. September 2018 trafen sich Freiwillige des Schnelleinsatzteams FAST im Kölner ASB Forum NRW, um wichtige Abläufe bei der medizinischen Versorgung in humanitären Notlagen zu proben. Die Abkürzung FAST steht für `First Assistance Samaritan Team´.

Mit welchen Verletzungen und Erkrankungen ist zu rechnen? Wie versorge ich eine Wunde? Wie untersuche ich einen Patienten strukturiert von Kopf bis Fuß? Diese und weitere Fragen wurden beim FAST-Medizintraining geklärt. Die Teilnehmenden kamen aus ganz Deutschland und aus unterschiedlichen medizinischen Berufen, etwa dem Rettungsdienst und der Pflege. Die interdisziplinären Team-Trainings sind Standard im FAST, denn so können sich die Teilnehmenden auf fachlicher wie persönlicher Ebene aufeinander einstellen – eine wichtige Voraussetzung für eine qualitätsgesicherte medizinische Versorgung der Bevölkerung im Katastrophengebiet.

FAST ist ein gemeinsames Projekt des ASB Bundesverbandes und der ASB-Verbände vor Ort. Es wurde im Jahr 2006 gestartet. Aktuell engagieren sich dort rund 120 Freiwillige aus 32 ASB-Verbänden, um im Katastrophenfall mit Trinkwasser und medizinischer Versorgung notleidenden Menschen zu helfen. Die regelmäßig zu unterschiedlichen Themen stattfindenden FAST-Übungen bereiten die Helfer praxisorientiert auf ihre Arbeit bei internationalen Nothilfeeinsätzen vor. FAST war unter anderem schon in Haiti, auf den Philippinen, im Nordirak und in Bangladesch im Einsatz.

An einer FAST-Mitarbeit Interessierte können sich gerne an die Koordinatoren Florian Hauke (f.hauke (at) asb.de) und Nina Stücke (n.stuecke (at) asb.de) wenden.
Foto: ASB Deutschland, Franziska Schaletzki /Nina Stücke

netzwerktreffen vielfalt maerz 2018 250 1Samariter/innen* aus sechs ASB-Landesverbänden trafen sich am 09. und 10. März 2018 zum mittlerweile fünften bundesweiten LSBTTI*-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ im Kölner ASB Forum NRW.

Eingeladen hatten der ASB NRW e.V. und der ASB Mannheim/Rhein-Neckar, die das Netzwerk vor über zwei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Netzwerk „Vielfalt im ASB“ sieht sich als Teil eines größeren, umfassenden Diversity-Prozesses innerhalb des ASB. In den Fokus genommen werden deshalb bei seinen Zusammenkünften nicht nur die Diversity-Dimension „sexuelle und geschlechtliche Identität“, sondern zum Beispiel auch Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion/Weltanschauung und Behinderung.

Grußworte hielten Renate Sallet vom Vorstand des ASB NRW und Reinhard Klenke vom Vorstand des Paritätischen NRW. Einen ausführlichen Nachbericht zum Treffen findet man hier
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

asb nrw grosses leiko treffen 28 02 2018 koeln 250Der ASB ist in Nordrhein-Westfalen am Katastrophenschutzsystem beteiligt, zum Beispiel durch seine Sanitäts- und Betreuungszüge, die Schnell-Einsatz-Gruppen, den Wasserrettungsdienst und die Rettungshundestaffeln.

Um sich kontinuierlich auf dem Laufenden zu halten, tauschen sich die im Katastrophenschutz aktiven Samariterinnen und Samariter immer wieder regional und landesweit aus, um von den gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren und das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten fortlaufend zu optimieren.

Aus diesem Grund hatte hatte der ASB NRW e.V. am 28. Februar 2018 Einheitsführer/innen der verschiedenen Fachbereiche in das ASB Forum NRW in Köln eingeladen. Ca. 40 Katastrophenschützer/innen berichteten aus ihrer täglichen Arbeit. Ein Vortrag über den Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz rundetet das Treffen ab.

mantrailing treffen asb nrw 07 02 2018 250Die ASB-Rettungshunde sind bei der Suche nach Vermissten oder verunglückten Menschen unersetzlich.

Am 07. Februar 2018 trafen sich fünfzehn Verantwortliche von fünf ASB-Verbänden aus dem Rettungshunde-Bereich "Mantrailing" (Personensuche) zum fachlichen Austausch.

Schwerpunktthema der Sitzung im ASB Forum NRW in Köln war die Koordinierung der zukünftigen Zusammenarbeit mit der Landespolizei NRW. Die ASB-Rettungshundestaffeln werden von der Polizei alarmiert und können in kürzester Zeit zu einer Suchaktion ausrücken. Eine kontinuierliche Optimierung der Kommuniaktionswege und Einsätze unter allen Beteiligten ist daher angezeigt.

Über die ASB-Rettungshunde: Auf der Suche nach Personen sind die Möglichkeiten des Menschen und auch moderner Technik begrenzt. Hier haben gut ausgebildete Vierbeiner die Nase vorn – aufgrund ihres ausgezeichneten Geruchssinns kann ein großes, oftmals unwegsames Gebiet in kurzer Zeit abgesucht werden.

Der ASB bildet Rettungshunde in den Sucharten Flächensuche, Trümmersuche und Personensuche aus. Die Ausbildung für eine Rettungshundestaffel kann ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen. Am Ende der Ausbildung steht eine Prüfung, die alle 18 Monate wiederholt werden muss. Die Kosten im vier- bis fünfstelligen Bereich übernimmt häufig der ASB vor Ort.
Foto: ASB NRW/Stefan Sandbrink

84ad106a9396cbd7085d02a5d8176428 f11160Der Arbeiter-Samariter-Bund möchte Menschen mit Unterstützungsbedarf noch intensiver und qualifizierter helfen als bisher.

Er strebt deshalb an, die regionalen Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen zu Kompetenzzentren weiterzuentwickeln, um so Menschen mit Hilfebedarf noch umfassender beraten und unterstützen zu können. Ein verbandsinternes Bundesmodellprojekt, das gegenwärtig von fünf Landesverbänden an insgesamt elf Standorten durchgeführt wird, soll hier Wege aufzeigen, praktische Erfahrungen sammeln und die Ergebnisse dann allen ASB-Verbände zur Verfügung stellen.

Am 17. Januar 2018 fand das mittlerweile sechste Treffen der am Projekt Beteiligten im ASB Forum NRW (www.asb-forum-nrw.de) in Köln statt. Diskutiert wurden unter anderem der aktuelle Stand der Pilotphase, die Entwicklung eines Qualitätssiegels und die Schnittstellen des Projekts mit einem derzeit für verschiedene ASB-Landesverbände in der Entwicklung befindlichen Kundenmanagementsystem. Mehr Informationen über das Modellprojekt findet man zum Beispiel hier.
Foto: ASB NRW/Stefan Sandbrink

asb forum nrw scholz mueller 250Am 25. November 2017 hat das „ASB Forum NRW" in der Kölner Innenstadt mit der Veranstaltung "Werte und ASB-Kultur" offiziell seine Pforten geöffnet.

Die moderne Tagungsstätte am Hansaring 10 in 50670 Köln ist vor allem als ein Ort der Vernetzung von Samariterinnen und Samariter aus Nah und Fern und aus verschiedenen Arbeitsbereichen gedacht und sowohl für Workshops als auch für Vorträge und Diskussionsveranstaltungen geeignet. Der flexibel konzipierte Veranstaltungsort ist mit einem funktionalen und ansprechenden Mobiliar, moderner Präsentationtechnik und einer komfortablen Küche ausgestattet. Eine nahegelegene Tiefgarage und die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind weitere praktische Details.