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Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch werden zum Finale der Karnevalssession 2018/2019 wieder rund 10.000 Einsatzkräfte der vier großen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter und Malteser über 1.000 kleinere und größere Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen in NRW im Rahmen von Sanitätswachdiensten begleiten.

Darüber hinaus wird der Regelrettungsdienst vieler Städte und Kreise durch den Sonderbedarf Sanitätsdienst mit ehrenamtlichen Einsatzkräften verstärkt. 100.000 Dienststunden kamen so im vergangenen Jahr zusammen und 6.000 Menschen konnte in medizinischen Notlagen geholfen werden.

Beispielsweise in Köln werden am Karnevalswochenende etwa 300 und 400 Einsatzkräfte auf den Straßen unterwegs sein. Darüber hinaus erhält auch in der Dommetropole der Regelrettungsdienst der Stadt Köln durch den Sonderbedarf Sanitätsdienst mit ehrenamtlichen Einsatzkräften Unterstützung. Dabei arbeiten die Hilfsorganisationen vor Ort eng mit dem Rettungsdienst und der Feuerwehr Köln sowie den Veranstaltern und Ordnungskräften zusammen.

Meist sind es kleinere Blessuren, die die Sanitäter zu versorgen haben. Sollte es zu ernsthafteren Erkrankungen oder Verletzungen kommen, stehen ausreichend Rettungswagen und Notärzte des Kölner Rettungsdienstes bereit, um eine rasche Weiterbehandlung in einem Krankenhaus zu ermöglichen. „Am schönsten, auch für uns Einsatzkräfte, ist es natürlich, wenn nichts passiert und jeder Jeck wieder gesund nachhause kommt“, betonen die Hilfsorganisationen und wünschen einen sicheren Straßenkarneval.

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtlichen Engagements elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag.
Foto: Sebastian Walper

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