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Vielfalt im ASB

Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, von Hetero-, Homo- und Transsexuellen, von Menschen mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen ... kurzum: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB.

Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein. Auch Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des ASB ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTTI* oder nicht – sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes.

Die LSBTTI*-Thematik taucht selbstverständlich auch bei Angeboten des ASB – also auf Kundenseite – immer wieder auf, etwa im Bereich der „kultursensiblen“ Pflege, bei Sanitätsdiensten für LSBTTI*-Veranstaltungen und in der Flüchtlingshilfe.

Seit März 2016 gibt es das bundesweite Netzwerk "Vielfalt im ASB". Interessierte sind herzlich eingeladen, sich hier inhaltlich und organisatorisch einzubringen. Wir sehen uns!


Aktuelle Nachrichten zu LSBTTI* 


 

CSD-Parade Köln 2017: ASB NRW und ASJ NRW laden zur Teilnahme ein

csd koeln 2016 1 250Vom 07. bis 09. Juli 2017 findet in Köln der Christopher-Street-Day 2017, auch Colognepride oder CSD genannt, statt. Die Dommetropole steht dann das ganze Wochenende im Zeichen von Vielfalt und Respekt.

Wie schon im letzten Jahr werden der ASB NRW und ASJ NRW auch in 2017 an der Demonstration, die am Sonntag (09. Juli 2017) ab 12 Uhr stattfindet, teilnehmen. Am Paradezug, der durch die Innenstadt von Köln geht und am Dom endet, nehmen zehntausende Menschen, ca. 100 Fahrzeuge und Dutzende Fußgruppen teil. Es werden bis zu eine Million Zuschauer/innen erwartet.

Alle ASB´ler/innen aus Nah und Fern sind herzlich eingeladen, sich den Samariterinnen und Samaritern anzuschließen und so ein Zeichen für Vielfalt und Respekt zu setzen. Das Motto der ASB/ASJ-Gruppe lautet „Vielfalt leben!“. Zudem wird die Kampagne www.unsere-stimme-fuer.de in den Fokus gerückt.

Organisatorische Hinweise für alle, die sich dem ASB NRW und der ASJ NRW anschließen wollen:
- Die Samariterinnen und Samariter treffen sich am Sonntag, den 09. Juli 2017, um 11:30 Uhr (die Startposition/Wagennummer steht noch nicht fest und wird demnächst unter www.asb-queer.de bekanntgegeben). Der Aufstellbereich ist wie gehabt in Köln-Deutz (vor der Deutzer Brücke/Mindener Straße, siehe auch Plan).
- Es gibt kostenfrei für die ASB/ASJ-Teilnehmer/innen speziell für den Colognepride hergestellte T-Shirts, zudem Schirmmützen/Hüte und Brillen (solange der Vorrat reicht).
- Sampling-Material (Postkarten, Bambams, Trillerpfeifen etc.), Getränke und etwas für den kleinen Hunger zwischendurch werden kostenfrei gestellt (solange der Vorrat reicht).

Das offizielle CSD-Motto in 2017 lautet „Nie wieder!“ und erinnert an die vom Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Menschen verschiedener sexueller oder geschlechtlicher Identitäten. Es gemahnt, rechtsradikalen und intoleranten Strömungen in unserer Gesellschaft deutlich die rote Karte zu zeigen.

Der ASB NRW und die ASJ NRW freuen sich auf ein buntes CSD-Wochenende in Köln mit vielen Samariterinnen und Samaritern aus ganz Deutschland! Gute Laune nicht vergessen!

Vielfalt leben!

Fragen und Anregungen bitte richten an queer (at) asb-nrw.de. Allgemeine Infos zum Colognepride findet man unter www.colognepride.de. Dort ist auch das Programmheft mit vielen Infos und Veranstaltungshinweisen als PDF abrufbar.

Das Bild zeigt die ASB NRW und die ASJ NRW beim letztjährigen Colognepride; Foto: Frank Hoyer

ASB NRW unterstützt Ausstellung "Where Love Is Illegal"

regenbogenfahne 1 250"Was wäre, wenn Du für Deine Liebe ins Gefängnis kommen könntest? Was, wenn Du Dich vor Deiner Familie verstellen müsstest, weil sie Dich sonst verstoßen würden? Was wäre, wenn du jede Minute damit rechnen müsstest, auf der Straße angegriffen zu werden – wegen Deiner Kleidung, Deines Aussehens? Stell Dir vor, Du darfst nicht leben wie du willst: Wärest Du mutig genug, für Deine Rechte zu kämpfen?", schreibt die Hirschfeld-Eddy-Stiftung in ihrer Ankündigung zur Ausstellung "Where Love Is Illegal".

Trotz positiver Entwicklungen in vielen Teilen der Welt sind Lesben, Schwule und queere Menschen in vielen Regionen zunehmender Verfolgung ausgesetzt – von staatlicher, gesellschaftlicher oder familiärer Seite. Grundlegende Menschenrechte werden ihnen vorenthalten. Weil Intoleranz dort erfolgreich ist, wo Lesben, Schwule und Queers aus Angst stumm sein müssen, schafft der neuseeländische Fotograf Robin Hammond mit seinem Projekt „Where Love Is Illegal“ einen Raum, in dem sie ihre Geschichten von Diskriminierung und Überleben teilen können. In der Fotoausstellung erzählen Lesben, Schwule und Queers aus Tunesien ihre Geschichten.

Die Ausstellungseröffnung ist am Montag, den 26. Juni 2017, um 19:00 Uhr im VHS-Studienhaus am Neumarkt (Cäcilienstraße 35, 50667 Köln). Die Fotoschau läuft vom 27. Juni bis zum 14. Juli 2017 und ist tagsüber im VHS-Gebäude (2. Etage) frei zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Ergänzend zur Ausstellung sind am Donnerstag, den 06. Juli 2017, um 19:30 Uhr im Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt lesbische, schwule und queere Menschenrechtsverteidiger*innen zu Gast. Sie berichten über ihr Leben und ihre Arbeit. Es sind Geschichten von Diskriminierung, Überleben und Hoffnung.

Die Veranstaltungen der Hirschfeld-Eddy-Stiftung des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) finden in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung e.V., der Volkshochschule Köln und mit Unterstützung des Arbeiter-Samariter-Bund NRW statt.

Flyer "Vielfalt im ASB – LSBTTI*" erschienen

flyer vielfalt cover 2 250Der ASB NRW e.V. hat einen Flyer mit dem Titel "Wir helfen hier und jetzt. Und das ist auch gut so." veröfffentlicht.

Auf acht Seiten gibt die Veröffentlichung einen Einblick in das an Solidarität und Respekt orientierten Welt- und Menschenbild des ASB: Der Verband begreift Vielfalt als Chance und Bereicherung.

Zudem werden in dem Flyer das bundesweite LSBTTI*-Netzwerk "Vielfalt im ASB" und die "Charta der Vielfalt", die verschiedene ASB-Verbände unterzeichnet haben, vorgestellt.

Der Flyer kann hier als PDF angesehen werden. Der ASB NRW stellt allen ASB-Verbänden aus Nah und Fern gerne gedruckte Exemplare zum Verteilen kostenfrei zur Verfügung (solange der Vorrat reicht). Bestellungen bitte per E-Mail richten an queer @ asb-nrw.de.

Bild: ASB NRW

Deutscher Diversity Tag 2017

diversity tag 2017 250Am 30. Mai 2017 ist der 5. Deutsche Diversity Tag. Der ASB Deutschland unterstützt Vielfalt in allen Bereichen seiner Arbeit und ist, neben weiteren ASB-Vebänden, Unterzeichner der Charta der Vielfalt.

Zum Diversity Tag 2017 stellt der ASB Deutschland das Projekt Samariter interkulturelle Öffnung (SamikÖ) des ASB Ruhr vor, bei dem ganz besonders die kulturelle Vielfalt in den Städten des Ruhrgebiets im Vordergrund steht – und bei dem vor allem die Mitarbeiter viel lernen. mehr

Nachdruck der Orientierungshilfe "Gleichberechtigung"

orientierungshilfe nachdruck 2017 250 1Der ASB NRW hat im Herbst 2016 zusammen mit dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und dem Paritätischen Gesamtverband eine Broschüre zum Themenbereich „Gleichberechtigung von Frau und Mann – Gleichberechtigung von Menschen mit verschiedener sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität“ entwickelt.

Seit ihrem Erscheinen sind über 10.000 Exemplare von Initiativen, Behörden, Selbsthilfegruppen und anderen angefordert worden. Nun wurden weitere 10.000 Exemplare nachgedruckt, um den anhaltenden Bedarf zu decken. Gedruckte Hefte können, solange der Vorrat reicht, kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ausschließlich per E-Mail unter presse (at) asb-nrw.de.

Unterstützt wurde die Erstellung der Publikation von www.refugeeguide.de  und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Die Orientierungshilfe ist zehnsprachig (Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch und Serbisch). Ein Download der Broschüre als PDF ist hier möglich. Online ist sie ab sofort auch in einfacher Sprache hier erhältlich.

Die Publikation eignet sich zum Beispiel als Einleger für Willkommensmappen in Flüchtlingsunterkünften oder zur Auslage in Beratungsstellen, an Treffpunkten und in Bildungsstätten. Sie kann auch in den Integrations- und Sprachkursen als Unterrichtsmaterial und Diskussionsgrundlage dienen. Die Broschüre erläutert kurz und knapp die rechtliche Situation von Frauen und Männern bzw. von Menschen verschiedener sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität in Deutschland. Dabei wird die gelebte Vielfalt von Lebensentwürfen betont und sich für ein respektvolles Zusammenleben ausgesprochen.
Foto: ASB NRW

Parität: "Vielfalt ohne Alternative!"

vielfalt ohne alternative paritaet kampagne 250Der Paritätische Gesamtverband hat mit Unterstützung seines nordrhein-westfälischen Landesverbandes, bei dem der ASB NRW e.V. Mitglied ist, die Aktion "Vielfalt ohne Alternative!" gestartet.

Die Initiative bringt zum Ausdruck, dass sich der Paritätische und seine Mitgliedsorganisationen den Handlungsprinzipien Toleranz, Offenheit und Vielfalt sowie Gleichwertigkeit von Ungleichem verpflichtet fühlen. 

Neben Plakaten und Aufklebern wurde die Internetseite www.vielfalt-ohne-alternative.de erstellt, die Argumente gegen Vorurteile und Stammtischparolen, unter anderem zu den Themen Flüchtlinge, Inklusion und (Patchwork-)Familie, bereithält. mehr
Foto: ASB NRW unter Verwendung eines Motivs des Paritätischen Gesamtverbands

Rückblick auf das ASB-Seminar „Diversity Management - Vielfalt konstruktiv nutzen“

divesity seminar mai 2017 250Der ASB wird im bunter und ist dabei ein Spiegelbild einer sich immer vielfältiger entwickelnden Gesellschaft.

Diese Vielfalt als Chance für den Verband zu begreifen, war ein Thema des ersten Diversity-Seminars des ASB-Bildungswerkes am 10. und 11. Mai 2017 in Köln.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde über die eigene persönliche Haltung zu Diversity reflektiert. Dabei kamen auch die Werte, denen sich der ASB verschrieben hat, zur Sprache (siehe etwa die ASB-Leitlinien und die vom ASB Bundesverband unterzeichnete Charta der Vielfalt).

Im weiteren Verlauf erläuterte Dozentin Andrea Klusendick von der Beratungsfirma Synnecta die Chancen und Herausforderungen eines Diversity-Prozesses in Organisationen. "Wie lernen wir einen konstruktiven Umgang mit Vielfalt? Welche Wege müssen und wollen wir gehen um ein neues Bewusstsein zu generieren? Und was bedeutet Diversity Awareness in der Rolle als Führungskraft im ASB?", waren einige Fragestellungen, die behandelt wurden. Es zeigte sich, dass sowohl im Hinblick auf die Gewinnung von neuen Mitarbeiter/innen als auch in der Ansprache von neuen Kundengruppen das Leben von Vielfalt Organisationen in eine gute Ausgangslage bringen kann. Erfolgreiche Beispiele aus der Industrie, die teilweise schon seit vielen Jahren Diversity-Prozesse durchführen, sind etwa Ford und Rewe.

Von Seiten des ASB NRW nahmen Renate Sallet vom Landesvorstand und Pressesprecher Frank Hoyer am Diversity-Seminar teil. Bei den Samariterinnen und Samaritern in Nordrhein-Westfalen wird schon an verschiedenen Stellen der Diversity-Gedanke verstärkt im Verband berücksichtigt, etwa durch das SamikÖ-Projekt des ASB Ruhr oder die aktive Teilnahme am bundesweiten LSBTTI-Netzwerk Vielfalt im ASB.
Foto: ASB NRW

Terminankündigung: 4. bundesweites LSBTTI*-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ am 10. und 11. November 2017

lsbtti pic 1 250 2017Der Termin für das nächste bundesweite LSBTTI*-Treffen "Vielfalt im ASB" steht fest: Es findet am 10. und 11. November 2017 wie gehabt in Köln statt.

Es werden wieder Samariterinnen und Samariter aus ganz Deutschland erwartet. In Fortsetzung des letzten Treffens vom März 2017 (Nachbericht auf dieser Seite weiter unten) wird das Thema „Vielfalt/Diversity“, also die Gewinnung und Bindung von Kund/innen, Mitarbeiter/innen und Mitgliedern, erneut zur Sprache kommen. Weitere Programmpunkte mit interessanten Vorträgen und Diskussionen sind zudem in Vorbereitung. Die Tagesordnung und die Anmeldeunterlagen werden demnächst bekanntgegeben.

Bei inhaltlichen oder organisatorischen Anregungen bzw. Fragen zum Netzwerktreffen steht Frank Hoyer vom Organisationsteam unter der Telefonnummer 0221-949707-21 bzw. per E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de gerne zur Verfügung.

Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern … wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Wir sehen uns in Köln!

ASJ NRW: Keine Bühne den Rechtspopulisten

aufruf 22 04 2017 demo heumarkt 250Zusammen mit sechs weiteren Jugendorganisationen ruft die Arbeiter-Samariter-Jugend NRW am 22. April 2017 um 11:00 Uhr auf dem Kölner Heumarkt zu einer Demonstration gegen die Politik der AfD in Köln auf. In dem gemeinsamen Aufruf heißt es:

In den vergangenen Monaten mussten wir mit Entsetzen die Erfolge der Alternative für Deutschland (AfD) beobachten. In mittlerweile elf Landtagen vertreten, wird die AfD an den Bundestagswahlen gestärkter als je zuvor teilnehmen. Insbesondere in Arbeiter*innenvierteln und Bundesländern mit hoher Armutsquote konnte die AfD hohe Wahlergebnisse erzielen. Dabei betitelt sie sich als die Partei des „kleinen Mannes“. Wir, die Arbeiter*innenjugendorganisationen, bezweifeln diese angebliche „Alternative“ und sehen starken Handlungsbedarf!

Ob Arbeiter*innen, Frauen oder Geflüchtete - alle sind benachteiligt!

Ob es die Privatisierung des Arbeitslosengeldes oder die Kritik an der Reichensteuer ist; die AfD vertritt die Kapitalinteressen der Banken und Konzerne. Sie stellen sich in einzelnen Bundesländern sogar immer noch bewusst gegen den gesetzlichen Mindestlohn. Aber nicht nur die Profitgier im eigenen Land; auch bei der Ausbeutung anderer Länder und ihrer Rohstoffe äußert die AfD starkes Eigeninteresse: Ihr Kriegsbestreben im Nahen Osten ist kein Geheimnis.

Während die Kriegspolitik der AfD bewusst Fluchtursachen auslöst, schürt sie dabei gezielt Vorurteile und bestärkt den Rassismus, der das friedliche Leben der Menschen gefährdet. In ihrer Geflüchtetenpolitik rufen sie zu Massenabschiebungen in unsichere Länder und zu aggressiver Gewaltbereitschaft auf - zahlreiche Angriffe auf Geflüchtetenunterkünfte sind Beispiel genug. Des Weiteren scheut sich die AfD nicht vor weiteren rassistischen, rechtspopulistischen und totalitären Äußerungen. Sei es die Verharmlosung des Hitlerfaschismus, oder der Aufruf „aufzuräumen“, um „Politik für das Volk“ zu machen. Auch der vermeintliche Parteiausschluss des Thüringer AfD-Politikers Björn Höcke ändert nichts an dem rechten Kurs der AfD.

Auch emanzipierte Frauen und eine freie LSBTTIQ*- Community gehören nicht in die heile Welt der AfD. Das traditionelle Familienbild, in dem keine andere Konstellation als Mann-Frau-Kinder möglich ist, ist ihre höchste Priorität. Die vermeintliche Stärkung der Familienpolitik der AfD zeigt, dass sie für konservative Rollenverteilung innerhalb der Familien plädieren: Frauen werden zu Geburtsmaschinen deklariert, Homosexualität zur „unnatürlichen Krankheit“ erklärt.

Wir wollen der AfD keine Bühne bieten! Die AfD wird die gesellschaftlichen Probleme wie prekäre Beschäftigung und Altersarmut nicht aus der Welt schaffen, im Gegenteil! Ihre Politik ebnet den Nährboden für weitere Maßnahmen im Interesse der Herrschenden. Der Rassismus, den sie schüren, spaltet uns in Zeiten, in denen wir erst recht gemeinsam gegen Ungerechtigkeiten, für Frieden, Gleichberechtigung und ein selbstbestimmtes Leben kämpfen müssen. Deshalb:

Für ein respektvolles Miteinander, Menschenwürde und Menschenrechte - gegen Rassismus und Nationalismus, Antisemitismus und Islamophobie, Homophobie und Sexismus

Für den Schutz von Geflüchteten vor Krieg, Terror und Ausbeutung, für menschenwürdige Unterbringung und echte Integrationsbestrebungen durch die Kommunen

Gegen die Verschärfung des Asylrechts und Abschiebungen in unsichere Länder

Gegen die Hetze an demokratischen Institutionen und Medien

Für eine solidarische Gesellschaft und für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit und Teilhabe, national und international

Für ein friedliches Miteinander aller Menschen und für eine geeinte und soziale Welt

Aufruf als PDF

Diversity als zukunftsorientierte Entwicklungschance für Organisationen

schild vielfalt 250Das mittlerweile dritte bundesweite LSBTTI*-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ fand am 10. und 11. März 2017 in der ASB-Bundesgeschäftsstelle in Köln statt.

Das Schwerpunktthema war Diversity Management, also die Wahrnehmung, Wertschätzung und Nutzung von personeller Vielfalt in Organisationen auf der Basis einer konsequenten Antidiskriminierung. Dr. Günther Vedder von der Leibniz Universität Hannover umriss das Thema in Theorie und Praxis und stellte Beispiele für Diversity Management in Unternehmen – etwa bei Telekom, Ikea, Henkel und Ford – vor.

Schon im Eröffnungsgrußwort von Renate Sallet, Vorstandsmitglied des ASB NRW, wurde die Bedeutung von Diversity für eine erfolgreiche Verbandskultur herausgestrichen. Sie betonte dabei: "Ein breitangelegter Diversity-Prozess kann nicht nur innerverbandlich eine Unterstützung sein – ein solcher Prozess stärkt auch die Menschen in ihrem privaten Umfeld, sich für Werte wie Solidarität und Respekt noch mehr als bisher einzusetzen. Das LSBTTI*-Netzwerk `Vielfalt im ASB´ kann an dieser Stelle eine wichtige Rolle spielen und auch Impulse geben".

Fotogalerie vom Netzwerktreffen auf Facebook

Ein weiteres wichtiges Thema der Veranstaltung war die Situation von LSBTTI*-Flüchtlingen. Katja Schröder, tätig im Bereich Konzeption und Durchführung von Schulungen bei rubicon Köln, schilderte die Situation schwuler, lesbischer und trans* Geflüchteter. Ergänzt wurden ihre Ausführungen von Solveig Velte, Referentin für Flüchtlingshilfe beim ASB NRW; sie verwies auch auf verschiedenen ASB-Publikationen zum Thema (hier, hier und hier)

Zudem kamen die aktuellen Planungen für die kommenden CSD-Veranstaltungen und den Diversity-Tag am 30. Mai 2017, letzterer veranstaltet von der Charta der Vielfalt, zur Sprache. Es wurde die gemeinsame Entwicklung und Nutzung von Materialien angeregt. Ein erster Schritt hierfür wurde bereits getan: Unter www.asb-queer.de ist ein CSD-Action-Kit mit vielen nützlichen Infos und Materialien veröffentlicht, das allen ASB-Verbänden kostenfrei zur Verfügung steht. Einen Rückblick auf die Aktivitäten des ASB beim Diversity Tag 2016 findet man hier und Nachberichte zur ASB-Teilnahme bei den CSD-Veranstaltungen 2016 zum Beispiel hier und hier.

Eine Fortsetzung fand die schon beim zweiten Treffen eingeleitete Perspektivdiskussion über die inhaltliche Positionen und formale Struktur des Netzwerkes, die voraussichtlich beim nächsten Treffen im Herbst einen Abschluss finden kann. Zu diesem sind wieder alle Samariterinnen und Samariter eingeladen, egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern: Die Organisatoren freuen sich über jede Teilnahme!

Für Fragen und Anregungen zum Netzwerk kann man einfach über die zentrale E-Mail-Adresse queer (at) asb-nrw.de eine Nachricht senden; zudem steht Frank Hoyer vom Netzwerk unter der Telefonnummer 0221-949707-21 für Auskünfte gerne zur Verfügung. Die Veranstalter danken dem Bundesverband für die ausgezeichnete Unterstützung des dritten LSBTTI*-Netzwerktreffens.

Das bundesweite LSBTTI*-Netzwerk „Vielfalt im ASB“ im Internet:
www.asb-queer.de
Facebook-Seite "asbqueer"

Facebook "ASB Queer"

fb-logo

Aktuelle Infos zum Netzwerk "Vielfalt im ASB" und zu LSBTTI* findet man auch auf der Facebook-Seite ASB Queer

Diversity

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Auch der ASB Deutschland e.V. und der ASB NRW e.V. haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller und geschlechtlicher Identität. mehr

Die "Charta für Vielfalt" ruft jedes Jahr zur Teilnahme am Deutschen Diversity-Tag auf. Am 30. Mai 2017 ist es wieder soweit.

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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