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Vielfalt im ASB

charta der vielfalt logo 250Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit unterschiedlicher geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen ... kurzum: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB. Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Die Initiative „Charta der Vielfalt“ ruft jedes Jahr zur Teilnahme am Deutschen Diversity-Tag auf. Mehr unter www.charta-der-vielfalt.de

Am 20. Oktober 2018 hat die 20. ASB-Bundeskonferenz in Warnemünde auf Antrag des ASB NRW e.V. einen umfassenden und bundesweiten Diversity-Prozess im Arbeiter-Samariter-Bund beschlossen (Beschluss als PDF). Zudem wurde ebenfalls auf Initiative des ASB NRW e.V. die Resolution "Demokratie und Solidarität leben und bewahren" angenommen, in der sich der ASB gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus ausspricht (mehr).


Aktuelle Nachrichten zu Diversity


 

Am 29. und 30. April 2019 führt das ASB-Bildungswerk in Köln das Seminar "Diversity Management – Führen von interkulturellen Teams" durch.

Aus der Seminarankündigung: Was macht ein interkulturelles Team eigentlich aus? Und was bedeutet es, ein solches Team erfolgreich zu führen? Mit dem Begriff der „Interkulturalität“ werden häufig noch die Faktoren Migration oder Sprachenvielfalt assoziiert. Vielmehr aber beschreibt der Begriff das Aufeinandertreffen verschiedener Werteordnungen. Diese Werteorientierungen spielen auch in der Teamdynamik eine entscheidende Rolle.

Seit drei Jahren gibt es das Projekt „Samariter interkulturelle Öffnung" – kurz SamikÖ – beim ASB Regionalverband Ruhr. Im Rahmen eines großen „Markts der Möglichkeiten“ im ASB-Mehrgenerationenhaus in Essen präsentierten sich zum Abschluss alle Initiativen, die dabei entstanden sind.

Dazu war auch hochrangiger Besuch gekommen. Professor Aladin El-Mafaalani vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen würdigte den Einsatz und den Erfolg des ASB-Projektes. Und auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hatte Mitarbeiter entsandt – hatte es das erfolgreiche Projekt doch in den vergangenen drei Jahren finanziell unterstützt.

Am 20. Oktober 2018 fand in Warnemünde die 20. ASB-Bundeskonferenz statt. Die Versammlung ist das höchste Organ des Verbandes.

Bei der Konferenz, an der 166 Delegierte aus ganz Deutschland teilnahmen, wurden unter anderem inhaltliche Positionsbestimmungen für den Gesamtverband vorgenommen. So brachten die Delegierten auf Antrag des ASB NRW e.V. einen umfassenden und bundesweiten Diversity-Prozess im Arbeiter-Samariter-Bund auf den Weg. Die Antragssteller begründen ihren Antrag damit, dass die konsequente Umsetzung von Vielfalt im Sinne der Charta der Vielfalt auf allen Organisationsstufen dem ASB herausragende Möglichkeiten für eine nachhaltige und zukunftsweisende Verbandsentwicklung gäbe. Dies gälte sowohl für die wirtschaftliche, als auch die ideelle Perspektive, gerade auch in Verbindung mit der Geschichte des ASB, seiner Kultur und seinem Wertekodex (Beschluss als PDF).
Foto: ASB NRW/Renate Sallet

Vielfalt ist ein fester Bestandteil Sozialer Arbeit. Gleichzeitig kann sie auch zu Unsicherheiten führen.

Verschiedenheit erfolgreich zu managen, war ein Schwerpunkt des Fachtages „Ist das jetzt schon Diskriminierung? Vielfalt nutzen und rechtssicher handeln“, der am 02. Oktober 2018 in Dresden stattfand. Die Veranstaltung war eine Kooperationsveranstaltung des Paritätischen Sachsen und der Arbeiterwohlfahrt Sachsen.

Eröffnet wurde sie von Michael Richter, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Sachsen, und Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration im sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.

Als Fachreferent eingeladen war auch Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW. In einem Impulsreferat gab er einen Einblick in die Möglichkeiten, durch Diversity die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen. Zudem stellte er in einem Workshop „Samariter interkulturelle Öffnung“ (SamikÖ) vor, ein gemeinsames Modellprojekt des ASB Regionalverband Ruhr und des ASB NRW. SamikÖ“ entstand im Januar 2016 und strebt die interkulturelle Hinwendung der Strukturen, Dienste und Angebote helfender Verbände an. Unterstützt wird das Projekt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Twitter-Nachricht zur Veranstaltung

Bei der abschließenden Podiumsrunde mit den Akteur/innen des Fachtages machte Dr. Sandbrink deutlich, das Vielfalt nicht das Problem, sondern die Lösung für viele Herausforderungen innerhalb einer Organisation wäre. So würden Unternehmen und Organisationen, die auf Vielfalt setzten, ihre Attraktivität gegenüber Bewerber/innen und Beschäftigten steigern. Diversity Management könne zudem Kosten von Fehlzeiten und Fluktuation der Beschäftigten minimieren, wenn sich die Beschäftigen wertgeschätzt fühlten.
Foto: ASB NRW

Bei der Landeskonferenz des ASB NRW e.V. am 09. Juni 2018 in Haltern am See stimmten die ca. 120 Delegierten einem gemeinsamen Antrag des ASB-NRW-Vorstandes und des „Arbeitskreis der Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer im ASB NRW“ zu, der den ASB-Bundesverband auffordert, einen umfassenden und bundesweiten Diversity-Prozesses im Arbeiter-Samariter-Bund durchzuführen.

Die Versammlung ist das höchste Gremium des ASB NRW e.V., bei der Delegierte aus den zwanzig angeschlossenen Regionalverbänden die inhaltlichen, personellen und strukturellen Geschicke des ASB auf Landesebene bestimmen.

Die Antragssteller begründen ihren Antrag damit, dass die konsequente Umsetzung von Vielfalt im Sinne der Charta der Vielfalt auf allen Organisationsstufen dem ASB herausragende Möglichkeiten für eine nachhaltige und zukunftsweisende Verbandsentwicklung gäbe. Dies gälte sowohl für die witschaftliche, als auch die ideelle Perspektive, gerade auch in Verbindung mit der Geschichte des ASB, seiner Kultur und seinem Wertekodex (Antrag als PDF).

Der Antrag der nordrhein-westfälischen Samariterinnen und Samariter muss bei der ASB-Bundeskonferenz im Herbst 2018 beschlossen werden, um in die praktische Umsetzung zu gelangen. Einen ausführlichen Nachbericht zur Landeskonferenz findet man hier.
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

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