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Vielfalt im ASB

charta der vielfalt logo 250Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit unterschiedlicher geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen ... kurzum: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB. Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Die Initiative „Charta der Vielfalt“ ruft jedes Jahr zur Teilnahme am Deutschen Diversity-Tag auf. Mehr unter www.charta-der-vielfalt.de

Am 20. Oktober 2018 hat die 20. ASB-Bundeskonferenz in Warnemünde auf Antrag des ASB NRW e.V. einen umfassenden und bundesweiten Diversity-Prozess im Arbeiter-Samariter-Bund beschlossen (Beschluss als PDF). Zudem wurde ebenfalls auf Initiative des ASB NRW e.V. die Resolution "Demokratie und Solidarität leben und bewahren" angenommen, in der sich der ASB gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus ausspricht (mehr).


Aktuelle Nachrichten zu Diversity


 

netzwerktreffen vielfalt maerz 2018 250 1Samariter/innen* aus sechs ASB-Landesverbänden trafen sich am 09. und 10. März 2018 zum mittlerweile fünften bundesweiten LSBTTI*-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ im Kölner ASB Forum NRW.

Eingeladen hatten der ASB NRW e.V. und der ASB Mannheim/Rhein-Neckar, die das Netzwerk vor über zwei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Netzwerk „Vielfalt im ASB“ sieht sich als Teil eines größeren, umfassenden Diversity-Prozesses innerhalb des ASB. In den Fokus genommen werden deshalb bei seinen Zusammenkünften nicht nur die Diversity-Dimension „sexuelle und geschlechtliche Identität“, sondern zum Beispiel auch Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion/Weltanschauung und Behinderung.

Grußworte hielten Renate Sallet vom Vorstand des ASB NRW und Reinhard Klenke vom Vorstand des Paritätischen NRW. Einen ausführlichen Nachbericht zum Treffen findet man hier
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

asj deutschland h7 treffen februar 2018 250"Wir zeigen Haltung für Vielfalt, Solidarität und Toleranz sowie die unantastbare Würde aller Menschen. Entschieden weisen wir menschenfeindliche Einstellungen zurück." So umriss die ASJ Deutschland beim Spitzentreffen der Arbeitsgemeinschaft Jugendverbände der Hilfsorganisationen im Februar 2018 ihre Wertehaltung.

Ein Schwerpunkt beim Treffen der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Führungskräfte der H7 war der Austausch über den Umgang mit antidemokratischen Bewegungen in der Gesellschaft. "Sehr schnell haben wir unsere klare Haltung für Vielfalt und Solidarität, die auch aus dem Positionspapier der ASJ vom September 2017 hervorgeht, deutlich gemacht", betonte Tamara Schullenberg, Leiterin des Bundesjugendbüros der ASJ. Stellvertretender Bundesjugendleiter Martin Spilker-Reitz ergänzte: "Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass wir jeder Form von Menschenfeindlichkeit entschieden gegenübertreten. Wir müssen uns in der Jugendarbeit auf allen Ebenen dafür einsetzen, dass antidemokratische Einstellungen keine Zukunft haben."

Weitere Themenschwerpunkte der Arbeitsgemeinschaft waren eine gemeinsame Haltung zu aktuellen Themen im Deutschen Bundesjugendring, die notwendigen Rahmenbedingungen jugendverbandlicher Eigenständigkeit und die Präsenz der helfenden Verbände beim Deutschen Jugendhilfetag 2020. Martin Spilker-Reitz betonte: "Im Bündnis der H7 steckt großes Potenzial, gemeinsam Impulse für die Weiterentwicklung der Jugendverbandsarbeit aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft und starke gemeinsame Positionen zu entwickeln."

Neben der ASJ Deutschland gehören zu der H7-Arbeitsgemeinschaft die Deutsche Jugendfeuerwehr, die DLRG-Jugend, die Johanniter-Jugend, die Malteser-Jugend, das Jugendrotkreuz sowie die THW-Jugend. Sie pflegen seit vielen Jahren einen intensiven Austausch zur inhaltlichen Jugendarbeit, gemeinsamen Positionen und Verbandsstrukturen.

Das Positionspapier der ASJ kann hier heruntergeladen werden.
Foto: ASJ Deutschland

seminar 250Am 21. und 22. Juni 2018 führt das ASB-Bildungswerk in Köln das Seminar "Diversity Management – Führen von interkulturellen Teams" durch.

Aus der Seminarankündigung: Was macht ein interkulturelles Team eigentlich aus? Und was bedeutet es, ein solches Team erfolgreich zu führen? Mit dem Begriff der „Interkulturalität“ werden häufig noch die Faktoren Migration oder Sprachenvielfalt assoziiert. Vielmehr aber beschreibt der Begriff das Aufeinandertreffen verschiedener Werteordnungen.

Diese Werteorientierungen spielen auch in der Teamdynamik eine entscheidende Rolle. Interessanterweise werden „Interkulturelle Teams“ häufig als sich selbstregulierend verstanden und nicht oft genug hinterfragt. Werte und eigene Überzeugungen aber zählen als der leise, tief in uns sitzende, summende Motor unseres täglichen Handelns. Aus ihnen ergeben sich im täglichen professionellen Handeln verschiedene Wahrnehmungen und Bewertungen. Es braucht also ein gelungenes Konzept, um heterogene Teams erfolgreich zu führen.

In dem Seminar werden die Basis für die Führung eines interkulturellen Teams erarbeitet. Man erfahrt, wie eine stimmige Kommunikation im Team gemeinsam formulierte und gelebte Werte aufbauen können. So kann ein vertieftes Verständnis von Führungskonzepten im interkulturellen Kontext entwickelt werden.

Seminarnummer: 18122
Zielgruppe: haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte
Teilnehmeranzahl: 15 Personen
Dozenten: Dr. Heide Völtz, Latifa Kühn
Seminarbeginn: 21.06.2018, 09:00 Uhr
Seminarende: 22.06.2018, 16:30 Uhr
Seminarort: Köln
Teilnahmegebühr: 160,00 EUR zzgl. MwSt. Für ASB-Mitarbeiter/innen ist die Teilnahme gebührenfrei. Stornogebühren werden erhoben (siehe Teilnahmebedingungen).

Internetseite des Bildungswerkes mit mehr Informationen zum Seminar und dem Anmeldeformular

Foto: ASB Archiv

logo sommerblut festival 2018Der ASB NRW e.V. engagiert sich im Rahmen seines Projekts „Sozial macht Schule“ auch in 2018 für eine ambitionierte Theater- und Kunstaktion des Sommerblut-Festivals, das in diesem Jahr das Thema "Körper" behandelt.

Sommerblut, das vom 05. bis 21. Mai 2018 stattfindet, versteht sich als inklusives Kulturfestival, welches die unterschiedlichen gesellschaftlichen, sozialen und politischen Standpunkte und Identitäten miteinander verbindet. Im Programm finden sich Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Tanz, Musik, Comedy, Ausstellungen – darunter viele Eigenproduktionen. Einige Veranstaltungen sind besonders geeignet für Menschen mit Gehbehinderung, Hörbehinderung, Sehbehinderung oder im Rollstuhl.

Mehr Infos über das Festival unter www.sommerblut.de

logo miteinander staerken lsvd 250Am Samstag, den 20. Januar 2018, findet im Dortmunder Rathaus das Vernetzungstreffen „Gegensteuern – Rechtspopulismus und Gleichstellungsgegner*innen die Stirn bieten“ statt.

Mit Diffamierungen und faktenfreien Kampagnen wird wieder verstärkt Stimmung gegen die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt gemacht. Was kann dieser Entwicklung entgegengesetzt werden?

Auf dem Vernetzungstreffen sollen Bedarfe identifiziert, gemeinsame Strategien entwickelt und Anforderungen an Politik und Gesellschaft formuliert werden. Die Veranstaltung findet im Rahmen des LSVD-Projekts „Miteinander stärken. Rechtspopulismus entgegenwirken“ statt, das die Akzeptanz von LSBTI* in der Gesellschaft fördern möchte. Die Stärkung von LSBTI*, ihren Verbündeten und Fachkräften steht dabei ebenso im Vordergrund wie der Aufbau zivilgesellschaftlicher Allianzen gegen Homophobie und Transfeindlichkeit, ebenso gegen die Diskriminierung von Inter*, Rassismus, Antisemitismus sowie gegen jede weitere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Der ASB NRW e.V. ermöglicht durch die Übernahme der Teilnahmegebühr insgesamt 25 freiwillig Engagierten die Teilnahme an der Veranstaltung. Die Veranstaltung richtet sich an LSBTI*-Aktivist*innen und Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Soziale Arbeit, Kultur, Sport, Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit, aus der Jugendarbeit, Familienhilfe, Religionsgemeinschaften und aus migrantischen Organisationen.

Der Veranstalter bittet um Anmeldung bis spätestens 10. Januar 2018. Das Programm und das Anmeldeformular kann man hier herunterladen.
Bild: LSVD

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