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Vielfalt im ASB

Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit unterschiedlicher geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen ... kurzum: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB.

Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein. Auch Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des ASB ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTI oder nicht – sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes.

Die LSBTTI*-Thematik taucht selbstverständlich auch bei Angeboten des ASB – also auf Kundenseite – immer wieder auf, etwa im Bereich der „kultursensiblen“ Pflege, bei Sanitätsdiensten für LSBTI-Veranstaltungen und in der Flüchtlingshilfe.

Seit 2016 gibt es das bundesweite LSBTI-Netzwerk "Vielfalt im ASB". Interessierte sind herzlich eingeladen, sich hier inhaltlich und organisatorisch einzubringen. Wir sehen uns!


Aktuelle Nachrichten zu LSBTI* 


 

ASB-NRW-Landeskonferenz: Diversity-Prozess auf Bundesebene durchführen

landeskonferenz 2018 250 2Bei der Landeskonferenz des ASB NRW e.V. am 09. Juni 2018 in Haltern am See stimmten die ca. 120 Delegierten einem gemeinsamen Antrag des ASB-NRW-Vorstandes und des „Arbeitskreis der Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer im ASB NRW“ zu, der den ASB-Bundesverband auffordert, einen umfassenden und bundesweiten Diversity-Prozesses im Arbeiter-Samariter-Bund durchzuführen.

Die Versammlung ist das höchste Gremium des ASB NRW e.V., bei der Delegierte aus den zwanzig angeschlossenen Regionalverbänden die inhaltlichen, personellen und strukturellen Geschicke des ASB auf Landesebene bestimmen.

Die Antragssteller begründen ihren Antrag damit, dass die konsequente Umsetzung von Vielfalt im Sinne der Charta der Vielfalt auf allen Organisationsstufen dem ASB herausragende Möglichkeiten für eine nachhaltige und zukunftsweisende Verbandsentwicklung gäbe. Dies gälte sowohl für die witschaftliche, als auch die ideelle Perspektive, gerade auch in Verbindung mit der Geschichte des ASB, seiner Kultur und seinem Wertekodex (Antrag als PDF).

Der Antrag der nordrhein-westfälischen Samariterinnen und Samariter muss bei der ASB-Bundeskonferenz im Herbst 2018 beschlossen werden, um in die praktische Umsetzung zu gelangen. Einen ausführlichen Nachbericht zur Landeskonferenz findet man hier.
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

Zweites Regenbogenparlament am 22.09.2018 in Köln

logo miteinander staerken lsvd 250Unter dem Titel „Akzeptanz von LSBTI* weiter gestalten“ findet am Samstag, den 22. September 2018, in Köln das zweite Regenbogenparlament statt. 

Im Rahmen der Veranstaltung, die mit Unterstützung des ASB NRW e.V. stattfindet, wird in Fachforen und Podiumsdiskussionen darüber diskutiert, wie „Regenbogenkompetenz“ in der Senior*innenarbeit, in der Bildung, in Religionsgemeinschaften, in den Medien, in der Arbeitswelt und in der internationalen Menschenrechtspolitik erhöht werden kann. In den Bereichen Religion und Medien werden Ideen aus dem ersten Regenbogenparlament in Berlin weiterentwickeln.

Wann? Samstag, den 22. September 2018, 09:30 - 17:00 Uhr
Wo? FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln

Die Veranstaltung richtet sich an LSBTI*-Aktivist*innen und Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Medien, Politik, Sport, Kultur, Religion, Soziale Arbeit, Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit, aus migrantischen Organisationen und aus der Jugendarbeit. Darüber hinaus versteht sich das Format als Schnittstelle zwischen der Bundespolitik, den Ländern und den Kommunen.

Veranstalter ist der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) in Kooperation mit der Volkshochschule Köln und mit Unterstützung des ASB NRW e.V., der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Hannah Lea Language Services. Gefördert wird das Regenbogenparlament vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".

Für die Teilnahme ist eine persönliche Anmeldung erforderlich. Die Anmeldeunterlagen werden demnächst veröffentlicht.

Nachbericht zum ersten Regenbogenparlament

Jetzt vormerken: ASB NRW und ASJ NRW beim Colognepride 2018

colognepride 2018 motto 250Am Sonntag, den 08. Juli 2018, nehmen der ASB NRW und die ASJ NRW wieder an der Colognepride-Demonstration teil.

Der Umzug startet um 12:00 Uhr auf der Deutzer Brücke und endet in der Nähe des Kölner Doms. Der Aufstellbereich ist wie gehabt auf der Deutzer Rheinseite. Die Startnummer des gemeinsamen CSD-Auftritts von ASB und ASJ wird ca. zwei Wochen vor der Demonstration unter www.asb-queer.de bekanntgegeben.

Allgemeine Infos zur Demonstration gibt es hier und generell zum Colognepride hier. Das Motto des Colognepride lautet in diesem Jahr: Coming out in Deinem Style"; mehr dazu hier.

Alle Samariterinnen und Samariter aus Nah und Fern sind herzlich dazu eingeladen, für eine vielfältige, respektvolle und solidarische Gesellschaft zu demonstrieren. Wir sehen uns!
Bild: Veranstalter Colognepride 2018

Vielfalt, Solidarität und Respekt: ASB und ASJ beim CSD 2018 in Hannover

csd hannover 2018 1 250Mit einem bunt dekorierten 7,5-Tonner und einer Fußgruppe nahm der ASB Hannover-Stadt gemeinsam mit der ASJ Hannover-Stadt und der ASJ Niedersachsen an der CSD-Demonstration am 19. Mai 2018 in Hannover teil.

Unter dem Motto “Arbeiter-Samariter-Bunt – Wir stehen für Vielfalt, Solidarität und Respekt.” setzten die rund zwei Dutzend Samariterinnen und Samariter ein Zeichen für eine offene Gesellschaft:

Fotos auf Facebook: Galerie 1 – Galerie 2

"Wir sind sehr stolz, die erste Hilfsorganisation in Niedersachen zu sein, die an der bunten Parade teilgenommen hat. Denn auch wir möchten ein Zeichen gegen Homophobie setzen und zeigen Flagge", hieß es nach der Veranstaltung auf der Facebook-Seite des Verbandes.

Termintipps: Am Sonntag, den 08. Juli 2018, laden der ASB NRW und die ASJ NRW zum dritten Mal zu einer Teilnahme an der Cologenpride-Demonstration ein. Am Samstag, den 11. August 2018, ist dann der ASB Mannheim/Rhein-Neckar beim CSD in Mannheim bereits zum vierten Mal in Folge am Start!
Foto: Frank Hoyer

ASB und ASJ beim CSD 2018 in Hannover

csd mannheim 2016 250Mit einem bunten Paradewagen und einer Fußgruppe werden die Hannoveraner Samariterinnen und Samariter in diesem Jahr bei der CSD-Demonstration in der Niedersächsischen Hauptstadt teilnehmen.

ASB und ASJ werben mit der gemeinsamen Aktion für eine respektvolle, solidarische und vielfältige Gesellschaft. Alle ASB´ler/innen und ASJ´ler/innen aus Nah und Fern sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen.

Die Hannoveraner Parade findet am Samstag, den 19. Mai 2018, von 14:00 bis ca. 16:30 Uhr statt. Start- und Endpunkt der Strecke ist der Opernplatz, wo auch ein buntes Straßenfest stattfinden wird. Den Paradeweg kann man hier einsehen. Infos zum CSD in Hannover findet man unter www.csd-hannover.de.
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

Podiumsdiskussion in Köln: „Rechtspopulist*innen in deutschen Parlamenten“

flyer veranstaltung rechtspopulisten in deutschen parlamenten 17 05 2018Rechtspopulist*innen sind in Rathäusern, in Landtagen und mittlerweile auch im Bundestag vertreten.

Am Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) wird bei der Veranstaltung „Rechtspopulist*innen in deutschen Parlamenten“ mit Blick auf LSBT-Fragen erörtert, wie es um die aktuelle rechtliche und gesellschaftliche Situation steht. Welche Bündnisse sind geschlossen worden und welche müssen noch erarbeitet werden? Und welche Lehren können bis hierhin gezogen werden?

Zeit: Donnerstag, 17. Mai 2018, 18:30 bis 20:00 Uhr
Tagungsort: Forum Volkshochschule im Museum am Neumarkt, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln

Es diskutieren:
• Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Nordrhein-Westfalen
• MdL Josefine Paul, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Frauen- und Queerpolitik bei der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag NRW
• Christian Werthschulte, Journalist bei der Stadtrevue
• Jürgen Rausch, Projektleitung LSVD-Projekt „Miteinander stärken“

Es moderiert Carolina Brauckmann. „Rechtspopulist*innen in deutschen Parlamenten“ ist eine gemeinsame Veranstaltung der VHS Köln und des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) und wird finanziert mit Mitteln von NRWeltoffen. Das Forum Volkshochschule ist barrierefrei zu erreichen.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: https://vhs-koeln.de/Veranstaltung/titel-Rechtspopulisten+in+deutschen+Parlamenten+-/cmx59d52153bd542.html

Jetzt Termin vormerken! Treffen „Vielfalt im ASB“ am 05./06. Oktober 2018 in Köln

regenbogen tasse 1 250aDas nächste bundesweite LSBTTI*-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ findet im Herbst 2018 wieder im ASB Forum NRW in Köln statt.

Getagt wird am Freitag, den 05. Oktober 2018, von 13:00 bis ca. 17:30 Uhr und am Samstag, den 06. Oktober 2018, von 10:00 bis ca. 14:30 Uhr. Auf der Tagesodnung stehen unter anderem verschiedene Aspekte aus dem Bereich Diversity-Management. Zudem gibt es Einblicke in die CSD-Aktivitäten des ASB in 2018 und die "Arbeiter-Samariter-BUNT"-Kampagne des ASB NRW e.V. Am Abend vom 05. auf den 06.10.2018 ist wieder ein gemeinsames Kulturprogramm in Vorbereitung.

Eine Anmeldung ist ab sofort formlos möglich unter Telefon 0221-949707-21 bzw. per E-Mail unter hoyer (at) asb-nrw.de. Das komplette Programm und die Anmeldeunterlagen werden demnächst veröffentlicht.

Für inhaltlichen Anregungen bzw. Fragen zum Netzwerktreffen steht Frank Hoyer vom Organisationsteam unter der Telefonnummer 0221-949707-21 bzw. E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de gerne zur Verfügung. 

Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern … wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Wir sehen uns in Köln! 

Bild: ASB NRW

ASB NRW startet Diversity-Kampagne „Arbeiter-Samariter-BUNT“

plakat arbeiter samariter bunt 250Mit seiner neuen Kampagne „Arbeiter-Samariter-BUNT“ wirbt der Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. für eine vielfältige, solidarische und respektvolle Gesellschaft.

Der ASB versteht Vielfalt als Bereicherung und Chance und steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, jungen und alten Menschen ... auf den Punkt gebracht: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB. Wichtig sind für die Samariterinnen und Samariter deshalb der Respekt vor dem Anderssein und ein kultursensibler Umgang.

Für die neue Kampagne spielt der Arbeiter-Samariter-Bund mit seinem Namen: Durch den Austausch von nur einem Buchstaben, aus „Bund“ wird „Bunt“, zeigt der ASB Flagge für eine bunte Gesellschaft und einen vielfältigen Verband. In einer ersten Phase wurden jetzt Plakate, Aufsteller, Tassen und Postkarten erstellt. Zum Einsatz wird das Material unter anderem beim ASB-NRW-Jahresempfang 2018, dem Deutschen-Diversity-Tag am 05. Juni 2018, bei CSD-Demonstrationen in verschiedenen deutschen Städten und bei ASB-Veranstaltungen in 2018 kommen. Weiteres Kampagnenmaterial ist in Vorbereitung. Im Laufe des April 2018 wird die Kampagne offiziell bei einem Präsentationstermin vorgestellt.

Poster anschauen

Postkarte anschauen

„Diversity ist eine Frage der Menschenrechte. Als Akteur im Hilfs- und Wohlfahrtsbereich ist es für den ASB Verpflichtung und Herausforderung zugleich, die Gesellschaft mitzugestalten und für einen respektvollen und solidarischen Umgang aller Menschen zu werben“, erklärt Renate Sallet, stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW, zu den Hintergründen der Kampagne. „Vielfalt ist nicht das Problem, sondern die Lösung vieler wichtiger gesellschaftlicher Fragen.“

Und der ASB sieht die Chance, Unterschiede wie Alter, Herkunft und Geschlecht in Verbandsprozessen und der Weiterentwicklung des ASB als wichtiges kreatives Potenzial zu sehen – sowohl in Hinblick auf die Gewinnung von neuen Mitarbeiter/innen als auch in der Ansprache von neuen Kundengruppen und der Gewinnung von Mitgliedern.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Initiative „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität (www.charta-der-vielfalt.de).

Der Arbeiter-Samariter-Bund, so BUNT wie das Leben!

Netzwerktreffen: „Vielfalt ist nicht das Problem, sondern die Lösung!"

netzwerktreffen vielfalt maerz 2018 250 1Samariter/innen* aus sechs ASB-Landesverbänden trafen sich am 09. und 10. März 2018 zum mittlerweile fünften bundesweiten LSBTTI*-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ im Kölner ASB Forum NRW. Eingeladen hatten der ASB NRW e.V. und der ASB Mannheim/Rhein-Neckar, die das Netzwerk vor über zwei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben.

In ihrem Grußwort betonte Renate Sallet vom Vorstand des ASB NRW, dass das bundesweite Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ zu einer echten Erfolgsstory geworden wäre. Das Thema Diversity bzw. Vielfalt hätte vor allem durch dessen Engagement einen festen Platz auf der Tagesordnung des ASB gefunden. Die inhaltliche Arbeit der Netzwerker/innen und die öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten würden eindrucksvoll zeigen, dass gelebte Vielfalt für den ASB eine Herzensangelegenheit sei. Und sie resümierte: „Vielfalt ist ein grundlegender humanitärer Wert und nicht verhandelbar. Und: Vielfalt ist nicht das Problem, sondern die Lösung!“

netzwerktreffen vielfalt maerz 2018 250 4Fotogalerie auf Facebook

Anschließend zeigte sich Reinhard Klenke vom Vorstand des Paritätischen NRW darüber sehr erfreut, dass der ASB in Nordrhein-Westfalen ein Motor in Sachen Diversity wäre. Auch der Paritätische stehe ohne Wenn und Aber für eine vielfältige Gesellschaft. Der Dachverband sähe gerade auch vor dem Hintergrund eines erstarkenden Rechtspopulismus die Notwendigkeit, mit aller Entschlossenheit für eine offene und solidarische Gesellschaft zu werben. So hätte der Paritätischen in 2017 die Aktion Vielfalt ohne Alternative gestartet, um gegen rassistische Stimmungsmache und Vorurteile aufzuklären. Zudem verwies Klenke auf die Kampagne Mensch, Du hast Recht, die der Paritätische Gesamtverband in 2018 ins Leben gerufen hat. Anlass ist die Verabschiedung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ vor siebzig Jahren.

Das Netzwerk „Vielfalt im ASB“ sieht sich als Teil eines größeren, umfassenden Diversity-Prozesses innerhalb des ASB. In den Fokus genommen werden deshalb bei seinen Zusammenkünften nicht nur die Diversity-Dimension „sexuelle und geschlechtliche Identität“, sondern zum Beispiel auch Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion/Weltanschauung und Behinderung. Dabei orientieren sich die Netzwerker/innen unter anderem an der Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt", die vom ASB Deutschland e.V., dem ASB NRW e.V. und weiteren ASB-Verbände unterzeichnet wurde. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist (www.charta-der-vielfalt.de). Die Initiative „Charta der Vielfalt“ ruft jedes Jahr zur Teilnahme am „Deutschen Diversity-Tag“ auf (www.deutscher-diversity-tag.de).

netzwerktreffen vielfalt maerz 2018 250 2Ein Schwerpunkt des aktuellen Treffens war die Diversity-Dimension „Nationalität“ bzw. "Herkunft". Der ASB Regionalverband Ruhr gehört hier mit dem dreijährigen Modellprojekt Samariter interkulturelle Öffnung, kurz „SamikÖ“ genannt, zu den Vorreitern im ASB. „SamikÖ“-Projektleiterin Nazan Aynur gab einen Einblick in das Projekt, das im Januar 2016 gestartet wurde und die interkulturelle Hinwendung der Strukturen, Dienste und Angebote helfender Verbände anstrebt. Durch Workshops und Coachings werden haupt- und ehrenamtlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter interkulturell qualifiziert. Kooperationen mit Partnern aus der Region, beispielsweise Kulturvereine und migrantische Seniorenbeiräte, vernetzen und schaffen vielfältige inner- und außerverbandliche Anknüpfungspunkte. Neben der Schaffung neuer Arbeitsbereiche werden die bereits bestehenden Dienstleistungen des ASB Ruhr angepasst und eine Erweiterung des Teams durch Muttersprachler/innen forciert. Mit Hilfe der Entwicklung neuer kultursensibler Freizeit- und Beratungsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund sollen zudem die Dienstleistungen des ASB Ruhr erweitert werden. Auch die kultursensible Gestaltung von Informationsmaterial ist ein Bestandteil des Projekts, das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unterstützt wird (www.asb-ruhr.de).

netzwerktreffen vielfalt maerz 2018 250 3Im Anschluss gab Georg Roth, Vorsitzender der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V. (BISS) einen Einblick in die Arbeit seines Verbandes. BISS ist der bundesweit tätige Fachverband für die Interessen und Selbsthilfe von älteren Schwulen. Er vernetzt schwule Seniorengruppen und Verbände der schwulen Selbsthilfe. Mit politischer Lobbyarbeit will er die Partizipation von älteren Schwulen stärken und kooperiert dabei mit Fachverbänden der Altenhilfe und Pflege, anderen schwulen und lesbischen Organisationen. Zudem bietet BISS allen, die zwischen 1945 und 1994 nach den §§ 175 StGB und 151 StGB-DDR verurteilt wurden und nun rehabilitiert und entschädigt werden können, eine umfassende ehrenamtliche Beratung an (www.schwuleundalter.de).

In Kooperation mit der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW stand auch ein Besuch des Kölner Jugendzentrums „anyway“ auf dem Programm. Das „anyway“ ist Europas erstes queeres Jugendzentrum (gegründet 1998), das speziell für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen sowie deren Freunde und Freundinnen konzipiert wurde. Jährlich wird es von ca. 1.400 Jugendlichen und jungen Erwachsenen besucht. Die im Zentrum aktiven Haupt- und Ehrenamtlichen geben Unterstützung beim Coming-out und führen Workshops zu Fragen der sexuellen und geschlechtlichen Identität durch, auch für externe Gruppen und Organisationen. Zum Beispiel die ASB-Landesschule NRW bietet innerhalb ihrer FSJ/BFD-Seminare immer wieder Workshops in Zusammenarbeit mit dem „anyway“ an (www.anyway-koeln.de).

Einen Abschluss fand die inhaltliche Positionsbestimmung des Netzwerkes „Vielfalt im ASB“: Einstimmig wurde ein über mehrere Treffen entwickeltes Grundsatzpapier beschlossen, das die Chancen eines Diversity-Prozesses im ASB beleuchtet und wichtige inhaltliche und organisatorische Aspekte auflistet, die die Dienste und Arbeit des ASB – beispielhaft am Bereich LSBTTI* veranschaulicht – vielfältiger machen können. Es ist vorgesehen, dass Grundsatzpapier als Broschüre zu veröffentlichen und so einer breiteren inner- und außerverbandlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Den Gedanken der Vielfalt nach außen zu tragen ist den Netzwerker/innen seit Anbeginn ihrer Treffen ein wichtiges Anliegen. Bereits vor vier Jahren nahm der ASB Mannheim/Rhein-Neckar mit einem repräsentativen Fahrzeug am Rhein-Neckar-CSD teil, vermutlich die erste aktive Beteiligung einer ASB-Gliederung an einer CSD-Parade in der Geschichte des Verbandes. Nach aktuellem Stand wird der ASB in 2018 an mindestens drei CSD-Demonstrationen als Teilnehmer dabei sein. So sind Paradewagen in Hannover (19. Mai 2018), Köln (08. Juli 2018) und Mannheim (11. August 2018) geplant. Außerdem sind Aktivitäten zum „Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie“ (jährlich am 17. Mai) und zum „Deutschen Diversity Tag“ (05. Juni 2018) im Gespräch. Um Synergieeffekte herzustellen wurde angeregt, Material für die Veranstaltungen gemeinsam zu produzieren bzw. gemeinsam zu nutzen. Angekündigt wurde auf dem Treffen auch eine Diversity-Kampagne des ASB NRW, die bereits im April 2018 starten soll und deren Material dann auch allen anderen ASB-Verbänden und -gremien zur Verfügung stehen wird.

Die Organisatoren des Netzwerktreffens danken allen Teilnehmer/innen für ein anregendes und inhaltlich bereicherndes Wochenende. Das nächste Treffen ist für den 05. und 06. Oktober 2018 wieder im „ASB Forum NRW“ in Köln vorgesehen. Für Rückfragen und Auskünfte steht Frank Hoyer, Koordinator des Netzwerkes, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung.

Mehr Infos zum LSBTTI*-Netzwerk „Vielfalt im ASB“ unter www.asb-queer.de und https://www.facebook.com/asbqueer 

Fotos: ASB NRW/Stefan Sandbrink, Frank Hoyer

Programm des fünften bundesweiten LSBTTI*-Netzwerktreffens „Vielfalt im ASB“

stoerer netwerktreffen maerz 2018 250 2Das Programm des bundesweiten Netzwerktreffens „Vielfalt im ASB“ am 09. und 10. März 2018 in Köln steht fest.

Die Veranstaltung findet im zentral gelegenen ASB Forum NRW statt. Wieder konnten interessante Referent/innen gewonnen werden, unter anderem zu den Themen interkulturelle Öffnung und Pflege von LSBTTI*-Senior/innen. Grußworte werden Reinhard Klenke vom Vorstand des Parität NRW und Renate Sallet, Vorstandsmitglied des ASB NRW, halten. Zudem findet in Kooperation mit der ASJ NRW ein Informationsbesuch beim Kölner LSBT-Jugendzentrum "anyway" statt.

Programm und Anmeldeunterlagen als PDF

Für Rückfragen zum Treffen steht Frank Hoyer vom Organisationsteam unter der Telefonnummer 0221-949707-21 bzw. per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung. Wir sehen uns in Köln!
Bild: ASB NRW

Facebook "ASB Queer"

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Aktuelle Infos zum Netzwerk "Vielfalt im ASB" und zu LSBTTI* findet man auch auf der Facebook-Seite ASB Queer

Diversity

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Der ASB Deutschland e.V. und der ASB NRW e.V. haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller und geschlechtlicher Identität. mehr

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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