Schriftgröße kleiner normal größer

Vielfalt im ASB

Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, von Hetero-, Homo- und Trans*Personen, von Menschen mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen ... kurzum: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB.

Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein. Auch Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des ASB ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTTI* oder nicht – sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes.

Die LSBTTI*-Thematik taucht selbstverständlich auch bei Angeboten des ASB – also auf Kundenseite – immer wieder auf, etwa im Bereich der „kultursensiblen“ Pflege, bei Sanitätsdiensten für LSBTTI*-Veranstaltungen und in der Flüchtlingshilfe.

Seit März 2016 gibt es das bundesweite Netzwerk "Vielfalt im ASB". Interessierte sind herzlich eingeladen, sich hier inhaltlich und organisatorisch einzubringen. Wir sehen uns!


Aktuelle Nachrichten zu LSBTTI* 


 

"Arbeiter-Samariter-BUNT" beim LSVD-Verbandstag

asb kampagne bunt lsvd verbandstag 2018 250 1Unter dem Motto „Menschenrechte, Vielfalt und Respekt“ fand am 21. und 22. April 2018 der 30. bundesweite Verbandstag des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) in Köln statt.

In den beeindruckenden Räumlichkeiten des Rautenstrauch-Joest-Museums, dem Tagungsort der Veranstaltung, war auch der ASB NRW e.V. mit einem Infostand vertreten. Dort präsentierte der Verband seine aktuelle Kampagne Arbeiter-Samariter-BUNT, die für eine vielfältige, solidarische und respektvolle Gesellschaft wirbt. Der stellvertretende Ministerpräsident von NRW, Minister Dr. Joachim Stamp, und die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker (Foto), zeigten sich von der Kampagne sehr angetan.

Auch über das 130-jährige Jubiläum des Arbeiter-Samariter-Bundes in Deutschland – die Organisation wurde im Jahr 1888 von sechs Zimmerleuten in Berlin aus der Taufe gehoben – und die vielen Hilfs- und Unterstützungsleistungen des ASB konnte man sich am Stand informieren.

Der ASB NRW und der LSVD kooperieren bereits seit einigen Jahren miteinander. So haben beide Organisationen in Zusammmenarbeit mit dem Paritätischen Gesamtverband und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration eine Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen und die Orientierungshilfe für Flüchtlinge „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität veröffentlicht.
Foto: ASB NRW

Jetzt Termin vormerken! Treffen „Vielfalt im ASB“ am 05./06. Oktober 2018 in Köln

regenbogen tasse 1 250aDas nächste bundesweite LSBTTI*-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ findet im Herbst 2018 wieder im ASB Forum NRW in Köln statt.

Getagt wird am Freitag, den 05. Oktober 2018, von 13:00 bis ca. 17:30 Uhr und am Samstag, den 06. Oktober 2018, von 10:00 bis ca. 14:30 Uhr. Auf der Tagesodnung stehen unter anderem verschiedene Aspekte aus dem Bereich Diversity-Management. Zudem gibt es Einblicke in die CSD-Aktivitäten des ASB in 2018 und die "Arbeiter-Samariter-BUNT"-Kampagne des ASB NRW e.V. Am Abend vom 05. auf den 06.10.2018 ist wieder ein gemeinsames Kulturprogramm in Vorbereitung.

Eine Anmeldung ist ab sofort formlos möglich unter Telefon 0221-949707-21 bzw. per E-Mail unter hoyer (at) asb-nrw.de. Das komplette Programm und die Anmeldeunterlagen werden demnächst veröffentlicht.

Für inhaltlichen Anregungen bzw. Fragen zum Netzwerktreffen steht Frank Hoyer vom Organisationsteam unter der Telefonnummer 0221-949707-21 bzw. E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de gerne zur Verfügung. 

Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern … wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Wir sehen uns in Köln! 

Bild: ASB NRW

ASB NRW startet Diversity-Kampagne „Arbeiter-Samariter-BUNT“

plakat arbeiter samariter bunt 250Mit seiner neuen Kampagne „Arbeiter-Samariter-BUNT“ wirbt der Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. für eine vielfältige, solidarische und respektvolle Gesellschaft.

Der ASB versteht Vielfalt als Bereicherung und Chance und steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, jungen und alten Menschen ... auf den Punkt gebracht: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB. Wichtig sind für die Samariterinnen und Samariter deshalb der Respekt vor dem Anderssein und ein kultursensibler Umgang.

Für die neue Kampagne spielt der Arbeiter-Samariter-Bund mit seinem Namen: Durch den Austausch von nur einem Buchstaben, aus „Bund“ wird „Bunt“, zeigt der ASB Flagge für eine bunte Gesellschaft und einen vielfältigen Verband. In einer ersten Phase wurden jetzt Plakate, Aufsteller, Tassen und Postkarten erstellt. Zum Einsatz wird das Material unter anderem beim ASB-NRW-Jahresempfang 2018, dem Deutschen-Diversity-Tag am 05. Juni 2018, bei CSD-Demonstrationen in verschiedenen deutschen Städten und bei ASB-Veranstaltungen in 2018 kommen. Weiteres Kampagnenmaterial ist in Vorbereitung. Im Laufe des April 2018 wird die Kampagne offiziell bei einem Präsentationstermin vorgestellt.

Poster anschauen

Postkarte anschauen

„Diversity ist eine Frage der Menschenrechte. Als Akteur im Hilfs- und Wohlfahrtsbereich ist es für den ASB Verpflichtung und Herausforderung zugleich, die Gesellschaft mitzugestalten und für einen respektvollen und solidarischen Umgang aller Menschen zu werben“, erklärt Renate Sallet, stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW, zu den Hintergründen der Kampagne. „Vielfalt ist nicht das Problem, sondern die Lösung vieler wichtiger gesellschaftlicher Fragen.“

Und der ASB sieht die Chance, Unterschiede wie Alter, Herkunft und Geschlecht in Verbandsprozessen und der Weiterentwicklung des ASB als wichtiges kreatives Potenzial zu sehen – sowohl in Hinblick auf die Gewinnung von neuen Mitarbeiter/innen als auch in der Ansprache von neuen Kundengruppen und der Gewinnung von Mitgliedern.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Initiative „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität (www.charta-der-vielfalt.de).

Der Arbeiter-Samariter-Bund, so BUNT wie das Leben!

Netzwerktreffen: „Vielfalt ist nicht das Problem, sondern die Lösung!"

netzwerktreffen vielfalt maerz 2018 250 1Samariter/innen* aus sechs ASB-Landesverbänden trafen sich am 09. und 10. März 2018 zum mittlerweile fünften bundesweiten LSBTTI*-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ im Kölner ASB Forum NRW. Eingeladen hatten der ASB NRW e.V. und der ASB Mannheim/Rhein-Neckar, die das Netzwerk vor über zwei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben.

In ihrem Grußwort betonte Renate Sallet vom Vorstand des ASB NRW, dass das bundesweite Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ zu einer echten Erfolgsstory geworden wäre. Das Thema Diversity bzw. Vielfalt hätte vor allem durch dessen Engagement einen festen Platz auf der Tagesordnung des ASB gefunden. Die inhaltliche Arbeit der Netzwerker/innen und die öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten würden eindrucksvoll zeigen, dass gelebte Vielfalt für den ASB eine Herzensangelegenheit sei. Und sie resümierte: „Vielfalt ist ein grundlegender humanitärer Wert und nicht verhandelbar. Und: Vielfalt ist nicht das Problem, sondern die Lösung!“

netzwerktreffen vielfalt maerz 2018 250 4Fotogalerie auf Facebook

Anschließend zeigte sich Reinhard Klenke vom Vorstand des Paritätischen NRW darüber sehr erfreut, dass der ASB in Nordrhein-Westfalen ein Motor in Sachen Diversity wäre. Auch der Paritätische stehe ohne Wenn und Aber für eine vielfältige Gesellschaft. Der Dachverband sähe gerade auch vor dem Hintergrund eines erstarkenden Rechtspopulismus die Notwendigkeit, mit aller Entschlossenheit für eine offene und solidarische Gesellschaft zu werben. So hätte der Paritätischen in 2017 die Aktion Vielfalt ohne Alternative gestartet, um gegen rassistische Stimmungsmache und Vorurteile aufzuklären. Zudem verwies Klenke auf die Kampagne Mensch, Du hast Recht, die der Paritätische Gesamtverband in 2018 ins Leben gerufen hat. Anlass ist die Verabschiedung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ vor siebzig Jahren.

Das Netzwerk „Vielfalt im ASB“ sieht sich als Teil eines größeren, umfassenden Diversity-Prozesses innerhalb des ASB. In den Fokus genommen werden deshalb bei seinen Zusammenkünften nicht nur die Diversity-Dimension „sexuelle und geschlechtliche Identität“, sondern zum Beispiel auch Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion/Weltanschauung und Behinderung. Dabei orientieren sich die Netzwerker/innen unter anderem an der Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt", die vom ASB Deutschland e.V., dem ASB NRW e.V. und weiteren ASB-Verbände unterzeichnet wurde. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist (www.charta-der-vielfalt.de). Die Initiative „Charta der Vielfalt“ ruft jedes Jahr zur Teilnahme am „Deutschen Diversity-Tag“ auf (www.deutscher-diversity-tag.de).

netzwerktreffen vielfalt maerz 2018 250 2Ein Schwerpunkt des aktuellen Treffens war die Diversity-Dimension „Nationalität“ bzw. "Herkunft". Der ASB Regionalverband Ruhr gehört hier mit dem dreijährigen Modellprojekt Samariter interkulturelle Öffnung, kurz „SamikÖ“ genannt, zu den Vorreitern im ASB. „SamikÖ“-Projektleiterin Nazan Aynur gab einen Einblick in das Projekt, das im Januar 2016 gestartet wurde und die interkulturelle Hinwendung der Strukturen, Dienste und Angebote helfender Verbände anstrebt. Durch Workshops und Coachings werden haupt- und ehrenamtlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter interkulturell qualifiziert. Kooperationen mit Partnern aus der Region, beispielsweise Kulturvereine und migrantische Seniorenbeiräte, vernetzen und schaffen vielfältige inner- und außerverbandliche Anknüpfungspunkte. Neben der Schaffung neuer Arbeitsbereiche werden die bereits bestehenden Dienstleistungen des ASB Ruhr angepasst und eine Erweiterung des Teams durch Muttersprachler/innen forciert. Mit Hilfe der Entwicklung neuer kultursensibler Freizeit- und Beratungsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund sollen zudem die Dienstleistungen des ASB Ruhr erweitert werden. Auch die kultursensible Gestaltung von Informationsmaterial ist ein Bestandteil des Projekts, das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unterstützt wird (www.asb-ruhr.de).

netzwerktreffen vielfalt maerz 2018 250 3Im Anschluss gab Georg Roth, Vorsitzender der Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V. (BISS) einen Einblick in die Arbeit seines Verbandes. BISS ist der bundesweit tätige Fachverband für die Interessen und Selbsthilfe von älteren Schwulen. Er vernetzt schwule Seniorengruppen und Verbände der schwulen Selbsthilfe. Mit politischer Lobbyarbeit will er die Partizipation von älteren Schwulen stärken und kooperiert dabei mit Fachverbänden der Altenhilfe und Pflege, anderen schwulen und lesbischen Organisationen. Zudem bietet BISS allen, die zwischen 1945 und 1994 nach den §§ 175 StGB und 151 StGB-DDR verurteilt wurden und nun rehabilitiert und entschädigt werden können, eine umfassende ehrenamtliche Beratung an (www.schwuleundalter.de).

In Kooperation mit der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW stand auch ein Besuch des Kölner Jugendzentrums „anyway“ auf dem Programm. Das „anyway“ ist Europas erstes queeres Jugendzentrum (gegründet 1998), das speziell für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*Menschen sowie deren Freunde und Freundinnen konzipiert wurde. Jährlich wird es von ca. 1.400 Jugendlichen und jungen Erwachsenen besucht. Die im Zentrum aktiven Haupt- und Ehrenamtlichen geben Unterstützung beim Coming-out und führen Workshops zu Fragen der sexuellen und geschlechtlichen Identität durch, auch für externe Gruppen und Organisationen. Zum Beispiel die ASB-Landesschule NRW bietet innerhalb ihrer FSJ/BFD-Seminare immer wieder Workshops in Zusammenarbeit mit dem „anyway“ an (www.anyway-koeln.de).

Einen Abschluss fand die inhaltliche Positionsbestimmung des Netzwerkes „Vielfalt im ASB“: Einstimmig wurde ein über mehrere Treffen entwickeltes Grundsatzpapier beschlossen, das die Chancen eines Diversity-Prozesses im ASB beleuchtet und wichtige inhaltliche und organisatorische Aspekte auflistet, die die Dienste und Arbeit des ASB – beispielhaft am Bereich LSBTTI* veranschaulicht – vielfältiger machen können. Es ist vorgesehen, dass Grundsatzpapier als Broschüre zu veröffentlichen und so einer breiteren inner- und außerverbandlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Den Gedanken der Vielfalt nach außen zu tragen ist den Netzwerker/innen seit Anbeginn ihrer Treffen ein wichtiges Anliegen. Bereits vor vier Jahren nahm der ASB Mannheim/Rhein-Neckar mit einem repräsentativen Fahrzeug am Rhein-Neckar-CSD teil, vermutlich die erste aktive Beteiligung einer ASB-Gliederung an einer CSD-Parade in der Geschichte des Verbandes. Nach aktuellem Stand wird der ASB in 2018 an mindestens drei CSD-Demonstrationen als Teilnehmer dabei sein. So sind Paradewagen in Hannover (19. Mai 2018), Köln (08. Juli 2018) und Mannheim (11. August 2018) geplant. Außerdem sind Aktivitäten zum „Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie“ (jährlich am 17. Mai) und zum „Deutschen Diversity Tag“ (05. Juni 2018) im Gespräch. Um Synergieeffekte herzustellen wurde angeregt, Material für die Veranstaltungen gemeinsam zu produzieren bzw. gemeinsam zu nutzen. Angekündigt wurde auf dem Treffen auch eine Diversity-Kampagne des ASB NRW, die bereits im April 2018 starten soll und deren Material dann auch allen anderen ASB-Verbänden und -gremien zur Verfügung stehen wird.

Die Organisatoren des Netzwerktreffens danken allen Teilnehmer/innen für ein anregendes und inhaltlich bereicherndes Wochenende. Das nächste Treffen ist für den 05. und 06. Oktober 2018 wieder im „ASB Forum NRW“ in Köln vorgesehen. Für Rückfragen und Auskünfte steht Frank Hoyer, Koordinator des Netzwerkes, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung.

Mehr Infos zum LSBTTI*-Netzwerk „Vielfalt im ASB“ unter www.asb-queer.de und https://www.facebook.com/asbqueer 

Fotos: ASB NRW/Stefan Sandbrink, Frank Hoyer

Programm des fünften bundesweiten LSBTTI*-Netzwerktreffens „Vielfalt im ASB“

stoerer netwerktreffen maerz 2018 250 2Das Programm des bundesweiten Netzwerktreffens „Vielfalt im ASB“ am 09. und 10. März 2018 in Köln steht fest.

Die Veranstaltung findet im zentral gelegenen ASB Forum NRW statt. Wieder konnten interessante Referent/innen gewonnen werden, unter anderem zu den Themen interkulturelle Öffnung und Pflege von LSBTTI*-Senior/innen. Grußworte werden Reinhard Klenke vom Vorstand des Parität NRW und Renate Sallet, Vorstandsmitglied des ASB NRW, halten. Zudem findet in Kooperation mit der ASJ NRW ein Informationsbesuch beim Kölner LSBT-Jugendzentrum "anyway" statt.

Programm und Anmeldeunterlagen als PDF

Für Rückfragen zum Treffen steht Frank Hoyer vom Organisationsteam unter der Telefonnummer 0221-949707-21 bzw. per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung. Wir sehen uns in Köln!
Bild: ASB NRW

Austausch zwischen MdLs und dem Facharbeitskreis LSBT des Paritätischen NRW

paritaet nrw fak lsbt treffen.mdls 250Im Rahmen ihrer Sitzung am 01. Februar 2017 in Wuppertal trafen sich TeilnehmerInnen* des Facharbeitskreises LSBT im Paritätischen NRW (FAK LSBT) mit den nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten Jörn Freynick (FDP), Josefine Paul (Grüne) und Margret Voßeler (CSU) zum Gedankenaustausch. Die PolitikerInnen sind in ihren Fraktionen für das Thema LSBTI zuständig.

Anlass für das Gespräch war die Bildung einer neuer Landesregierung in 2017 und die damit verbundene neue Ausrichtung der Landespolitik. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen war ein Schwerpunkt des Gespräches die derzeitige und zukünftige personelle Absicherung der vielfältigen Arbeit der LSBTI*-Beratungsstellen. Die FAK-TeilnehmerInnen* wünschten sich hier von der Politik eine größere Planungssicherheit und finanzielle Ausstattung, etwa um Stellen besser mit geeigneten ArbeiternehmerInnen* besetzen oder diese längerfristig halten zu können.

Der FAK LSBT ist ein Arbeitsgremium der mit LSBTI-Thematik befassten Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW. Er trifft sich halbjährlich und dient, wie auch die FAKs zu anderen paritätischen Themen, zum Beispiel der innerverbandlichen Willensbildung, der fachlichen und fachpolitischen Zusammenarbeit, der verbandlichen Profilbildung zu sozialpolitischen und sozialwirtschaftlichen Fragen und dem Erfahrungsaustausch.

Am FAK LSBT nimmt auch der ASB NRW e.V. regelmäßig teil. Der Verband hat sich seit längerem dem Thema Diversity Management angenommen und ist zusammen mit dem ASB Mannheim/Rhein-Neckar Träger des bundesweiten LSBTTI*-Netzwerkes „Vielfalt im ASB".
Foto: privat

"Mensch, Du hast Recht!"-Kampagne des Paritätischen Gesamtverbandes

mensch du hast recht paritaetische plakat sexuelle identitaet 250Am 10. Dezember 2018 feiert die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 70. Jahrestag.

Der Paritätische - dem auch der ASB Deutschland, der ASB NRW und viele weitere ASB-Verbände angehören - nimmt dies zum Anlass, den gemeinsamen Kampf um die Durchsetzung, den Schutz und die Wahrung insbesondere auch sozialer Menschenrechte zum Schwerpunktthema in 2018 zu machen.

Auf der neuen Kampagnenseite www.mensch-du-hast-recht.de findet man viele Informationen zur Aktion. Eine Plakatserie, die auch das Thema sexuelle Identität berücksichtigt, ist dort downloadbar. Offiziell vorgestellt wird die Kampagne beim Paritätischen Verbandstag im April 2018 in Potsdam.
Foto: Paritätischer Gesamtverband

Strategien gegen Rechtspopulismus

logo miteinander staerken lsvd 250Mit Unterstützung des ASB NRW e.V. fand am 20. Januar 2018 im Dortmunder Rathaus das überregionale Vernetzungstreffen „Gegensteuern – Rechtspopulismus und Gleichstellungsgegner*innen die Stirn bieten“ statt.

Anlass für die Veranstaltung war die aktuell zunehmende Diffamierung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und das Propagieren konservativer Geschlechterrollen durch Rechtspopulisten. Auf dem Treffen wurde über gemeinsame Strategien diskutiert, dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Nach einem Einführungsreferat von Dr. Rolf Füllmann von der Universität zu Köln wurde in einer Workshop-Phase über den Umgang mit Rechtspopulismus innerhalb und außerhalb der LSBTI*-Community und die Strategien rechtspopulistischer Netzwerke gegen eine vielfältige Bildungsarbeit diskutiert. Anschließend widmete man sich der Entwicklung von Handlungsempfehlungen gegen Rechtspopulismus. Im Nachgang zum Treffen wird eine Dokumenation erstellt, die die Ergebnisse der Diskussionen beinhalten wird.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des LSVD-Projekts „Miteinander stärken“ statt, das die Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in der Gesellschaft fördern möchte. Die Stärkung von LSBTI*, ihren Verbündeten und Fachkräften steht dabei ebenso im Vordergrund wie der Aufbau zivilgesellschaftlicher Allianzen gegen Homophobie und Transfeindlichkeit, gegen die Diskriminierung von Inter*, Rassismus, Antisemitismus sowie gegen jede weitere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Der ASB NRW e.V. ermöglichte durch die Übernahme der Teilnahmegebühr insgesamt 25 freiwillig Engagierten die Teilnahme an der Veranstaltung in Dortmund.

Ein nächster Meilenstein von „Miteinander stärken“ ist am 17. Februar 2018 das erste Regenbogenparlament in Berlin, das unter dem Motto „Akzeptanz für LSBTI* – Miteinander stärken“ steht. Mehr Infos unter www.miteinander-staerken.de 
Bild: LSVD Bundesverband

Seminartipp: "Diversity Management – Führen von interkulturellen Teams"

seminar 250Am 21. und 22. Juni 2018 führt das ASB-Bildungswerk in Köln das Seminar "Diversity Management – Führen von interkulturellen Teams" durch.

Aus der Seminarankündigung: Was macht ein interkulturelles Team eigentlich aus? Und was bedeutet es, ein solches Team erfolgreich zu führen? Mit dem Begriff der „Interkulturalität“ werden häufig noch die Faktoren Migration oder Sprachenvielfalt assoziiert. Vielmehr aber beschreibt der Begriff das Aufeinandertreffen verschiedener Werteordnungen.

Diese Werteorientierungen spielen auch in der Teamdynamik eine entscheidende Rolle. Interessanterweise werden „Interkulturelle Teams“ häufig als sich selbstregulierend verstanden und nicht oft genug hinterfragt. Werte und eigene Überzeugungen aber zählen als der leise, tief in uns sitzende, summende Motor unseres täglichen Handelns. Aus ihnen ergeben sich im täglichen professionellen Handeln verschiedene Wahrnehmungen und Bewertungen. Es braucht also ein gelungenes Konzept, um heterogene Teams erfolgreich zu führen.

In dem Seminar werden die Basis für die Führung eines interkulturellen Teams erarbeitet. Man erfahrt, wie eine stimmige Kommunikation im Team gemeinsam formulierte und gelebte Werte aufbauen können. So kann ein vertieftes Verständnis von Führungskonzepten im interkulturellen Kontext entwickelt werden.

Seminarnummer: 18122
Zielgruppe: haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte
Teilnehmeranzahl: 15 Personen
Dozenten: Dr. Heide Völtz, Latifa Kühn
Seminarbeginn: 21.06.2018, 09:00 Uhr
Seminarende: 22.06.2018, 16:30 Uhr
Seminarort: Köln
Teilnahmegebühr: 160,00 EUR zzgl. MwSt. Für ASB-Mitarbeiter/innen ist die Teilnahme gebührenfrei. Stornogebühren werden erhoben (siehe Teilnahmebedingungen).

Internetseite des Bildungswerkes mit mehr Informationen zum Seminar und dem Anmeldeformular

Foto: ASB Archiv

Schöne Feiertage und einen tolles 2018!

x mas kugeln 250 2Das bundesweite LSBTTI*-Netzwerk "Vielfalt im ASB" wünscht ein schönes und harmonisches Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes und vielfältiges neues Jahr!

Für die gute Zusammenarbeit und das uns entgegengebrachte Vertrauen möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

Wir helfen hier und jetzt. Und das ist auch gut so.
Das Team vom Netzwerk "Vielfalt im ASB"

Facebook "ASB Queer"

fb-logo

Aktuelle Infos zum Netzwerk "Vielfalt im ASB" und zu LSBTTI* findet man auch auf der Facebook-Seite ASB Queer

Diversity

charta der vielfalt logo 180

Der ASB Deutschland e.V. und der ASB NRW e.V. haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller und geschlechtlicher Identität. mehr

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

trailer-100-121-fsj-bfd

Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

Joomla!-Template by Rockettheme, modified by i.kho Webdesign