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Vielfalt im ASB

Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, von Hetero-, Homo- und Trans*Personen, von Menschen mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen ... kurzum: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB.

Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein. Auch Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des ASB ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTTI* oder nicht – sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes.

Die LSBTTI*-Thematik taucht selbstverständlich auch bei Angeboten des ASB – also auf Kundenseite – immer wieder auf, etwa im Bereich der „kultursensiblen“ Pflege, bei Sanitätsdiensten für LSBTTI*-Veranstaltungen und in der Flüchtlingshilfe.

Seit März 2016 gibt es das bundesweite Netzwerk "Vielfalt im ASB". Interessierte sind herzlich eingeladen, sich hier inhaltlich und organisatorisch einzubringen. Wir sehen uns!


Aktuelle Nachrichten zu LSBTTI* 


 

Programm des fünften bundesweiten LSBTTI*-Netzwerktreffens „Vielfalt im ASB“

stoerer netwerktreffen maerz 2018 250 2Das Programm des bundesweiten Netzwerktreffens „Vielfalt im ASB“ am 09. und 10. März 2018 in Köln steht fest.

Die Veranstaltung findet im zentral gelegenen ASB Forum NRW statt. Wieder konnten interessante Referent/innen gewonnen werden, unter anderem zu den Themen interkulturelle Öffnung und Pflege von LSBTTI*-Senior/innen. Grußworte werden Reinhard Klenke vom Vorstand des Parität NRW und Renate Sallet, Vorstandsmitglied des ASB NRW, halten. Zudem findet in Kooperation mit der ASJ NRW ein Informationsbesuch beim Kölner LSBT-Jugendzentrum "anyway" statt.

Programm und Anmeldeunterlagen als PDF

Für Rückfragen zum Treffen steht Frank Hoyer vom Organisationsteam unter der Telefonnummer 0221-949707-21 bzw. per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung. Wir sehen uns in Köln!
Bild: ASB NRW

Austausch zwischen MdLs und dem Facharbeitskreis LSBT des Paritätischen NRW

paritaet nrw fak lsbt treffen.mdls 250Im Rahmen ihrer Sitzung am 01. Februar 2017 in Wuppertal trafen sich TeilnehmerInnen* des Facharbeitskreises LSBT im Paritätischen NRW (FAK LSBT) mit den nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten Jörn Freynick (FDP), Josefine Paul (Grüne) und Margret Voßeler (CSU) zum Gedankenaustausch. Die PolitikerInnen sind in ihren Fraktionen für das Thema LSBTI zuständig.

Anlass für das Gespräch war die Bildung einer neuer Landesregierung in 2017 und die damit verbundene neue Ausrichtung der Landespolitik. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen war ein Schwerpunkt des Gespräches die derzeitige und zukünftige personelle Absicherung der vielfältigen Arbeit der LSBTI*-Beratungsstellen. Die FAK-TeilnehmerInnen* wünschten sich hier von der Politik eine größere Planungssicherheit und finanzielle Ausstattung, etwa um Stellen besser mit geeigneten ArbeiternehmerInnen* besetzen oder diese längerfristig halten zu können.

Der FAK LSBT ist ein Arbeitsgremium der mit LSBTI-Thematik befassten Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW. Er trifft sich halbjährlich und dient, wie auch die FAKs zu anderen paritätischen Themen, zum Beispiel der innerverbandlichen Willensbildung, der fachlichen und fachpolitischen Zusammenarbeit, der verbandlichen Profilbildung zu sozialpolitischen und sozialwirtschaftlichen Fragen und dem Erfahrungsaustausch.

Am FAK LSBT nimmt auch der ASB NRW e.V. regelmäßig teil. Der Verband hat sich seit längerem dem Thema Diversity Management angenommen und ist zusammen mit dem ASB Mannheim/Rhein-Neckar Träger des bundesweiten LSBTTI*-Netzwerkes „Vielfalt im ASB".
Foto: privat

"Mensch, Du hast Recht!"-Kampagne des Paritätischen Gesamtverbandes

mensch du hast recht paritaetische plakat sexuelle identitaet 250Am 10. Dezember 2018 feiert die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 70. Jahrestag.

Der Paritätische - dem auch der ASB Deutschland, der ASB NRW und viele weitere ASB-Verbände angehören - nimmt dies zum Anlass, den gemeinsamen Kampf um die Durchsetzung, den Schutz und die Wahrung insbesondere auch sozialer Menschenrechte zum Schwerpunktthema in 2018 zu machen.

Auf der neuen Kampagnenseite www.mensch-du-hast-recht.de findet man viele Informationen zur Aktion. Eine Plakatserie, die auch das Thema sexuelle Identität berücksichtigt, ist dort downloadbar. Offiziell vorgestellt wird die Kampagne beim Paritätischen Verbandstag im April 2018 in Potsdam.
Foto: Paritätischer Gesamtverband

Strategien gegen Rechtspopulismus

logo miteinander staerken lsvd 250Mit Unterstützung des ASB NRW e.V. fand am 20. Januar 2018 im Dortmunder Rathaus das überregionale Vernetzungstreffen „Gegensteuern – Rechtspopulismus und Gleichstellungsgegner*innen die Stirn bieten“ statt.

Anlass für die Veranstaltung war die aktuell zunehmende Diffamierung von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und das Propagieren konservativer Geschlechterrollen durch Rechtspopulisten. Auf dem Treffen wurde über gemeinsame Strategien diskutiert, dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

Nach einem Einführungsreferat von Dr. Rolf Füllmann von der Universität zu Köln wurde in einer Workshop-Phase über den Umgang mit Rechtspopulismus innerhalb und außerhalb der LSBTI*-Community und die Strategien rechtspopulistischer Netzwerke gegen eine vielfältige Bildungsarbeit diskutiert. Anschließend widmete man sich der Entwicklung von Handlungsempfehlungen gegen Rechtspopulismus. Im Nachgang zum Treffen wird eine Dokumenation erstellt, die die Ergebnisse der Diskussionen beinhalten wird.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des LSVD-Projekts „Miteinander stärken“ statt, das die Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in der Gesellschaft fördern möchte. Die Stärkung von LSBTI*, ihren Verbündeten und Fachkräften steht dabei ebenso im Vordergrund wie der Aufbau zivilgesellschaftlicher Allianzen gegen Homophobie und Transfeindlichkeit, gegen die Diskriminierung von Inter*, Rassismus, Antisemitismus sowie gegen jede weitere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Der ASB NRW e.V. ermöglichte durch die Übernahme der Teilnahmegebühr insgesamt 25 freiwillig Engagierten die Teilnahme an der Veranstaltung in Dortmund.

Ein nächster Meilenstein von „Miteinander stärken“ ist am 17. Februar 2018 das erste Regenbogenparlament in Berlin, das unter dem Motto „Akzeptanz für LSBTI* – Miteinander stärken“ steht. Mehr Infos unter www.miteinander-staerken.de 
Bild: LSVD Bundesverband

Seminartipp: "Diversity Management – Führen von interkulturellen Teams"

seminar 250Am 21. und 22. Juni 2018 führt das ASB-Bildungswerk in Köln das Seminar "Diversity Management – Führen von interkulturellen Teams" durch.

Aus der Seminarankündigung: Was macht ein interkulturelles Team eigentlich aus? Und was bedeutet es, ein solches Team erfolgreich zu führen? Mit dem Begriff der „Interkulturalität“ werden häufig noch die Faktoren Migration oder Sprachenvielfalt assoziiert. Vielmehr aber beschreibt der Begriff das Aufeinandertreffen verschiedener Werteordnungen.

Diese Werteorientierungen spielen auch in der Teamdynamik eine entscheidende Rolle. Interessanterweise werden „Interkulturelle Teams“ häufig als sich selbstregulierend verstanden und nicht oft genug hinterfragt. Werte und eigene Überzeugungen aber zählen als der leise, tief in uns sitzende, summende Motor unseres täglichen Handelns. Aus ihnen ergeben sich im täglichen professionellen Handeln verschiedene Wahrnehmungen und Bewertungen. Es braucht also ein gelungenes Konzept, um heterogene Teams erfolgreich zu führen.

In dem Seminar werden die Basis für die Führung eines interkulturellen Teams erarbeitet. Man erfahrt, wie eine stimmige Kommunikation im Team gemeinsam formulierte und gelebte Werte aufbauen können. So kann ein vertieftes Verständnis von Führungskonzepten im interkulturellen Kontext entwickelt werden.

Seminarnummer: 18122
Zielgruppe: haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte
Teilnehmeranzahl: 15 Personen
Dozenten: Dr. Heide Völtz, Latifa Kühn
Seminarbeginn: 21.06.2018, 09:00 Uhr
Seminarende: 22.06.2018, 16:30 Uhr
Seminarort: Köln
Teilnahmegebühr: 160,00 EUR zzgl. MwSt. Für ASB-Mitarbeiter/innen ist die Teilnahme gebührenfrei. Stornogebühren werden erhoben (siehe Teilnahmebedingungen).

Internetseite des Bildungswerkes mit mehr Informationen zum Seminar und dem Anmeldeformular

Foto: ASB Archiv

Schöne Feiertage und einen tolles 2018!

x mas kugeln 250 2Das bundesweite LSBTTI*-Netzwerk "Vielfalt im ASB" wünscht ein schönes und harmonisches Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes und vielfältiges neues Jahr!

Für die gute Zusammenarbeit und das uns entgegengebrachte Vertrauen möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

Wir helfen hier und jetzt. Und das ist auch gut so.
Das Team vom Netzwerk "Vielfalt im ASB"

ASB NRW unterstützt Vernetzungstreffen „Gegensteuern – Rechtspopulismus und Gleichstellungsgegner*innen die Stirn bieten“

logo miteinander staerken lsvd 250Am Samstag, den 20. Januar 2018, findet im Dortmunder Rathaus das Vernetzungstreffen „Gegensteuern – Rechtspopulismus und Gleichstellungsgegner*innen die Stirn bieten“ statt.

Mit Diffamierungen und faktenfreien Kampagnen wird wieder verstärkt Stimmung gegen die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt gemacht. Was kann dieser Entwicklung entgegengesetzt werden?

Auf dem Vernetzungstreffen sollen Bedarfe identifiziert, gemeinsame Strategien entwickelt und Anforderungen an Politik und Gesellschaft formuliert werden. Die Veranstaltung findet im Rahmen des LSVD-Projekts „Miteinander stärken. Rechtspopulismus entgegenwirken“ statt, das die Akzeptanz von LSBTI* in der Gesellschaft fördern möchte. Die Stärkung von LSBTI*, ihren Verbündeten und Fachkräften steht dabei ebenso im Vordergrund wie der Aufbau zivilgesellschaftlicher Allianzen gegen Homophobie und Transfeindlichkeit, ebenso gegen die Diskriminierung von Inter*, Rassismus, Antisemitismus sowie gegen jede weitere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Der ASB NRW e.V. ermöglicht durch die Übernahme der Teilnahmegebühr insgesamt 25 freiwillig Engagierten die Teilnahme an der Veranstaltung. Die Veranstaltung richtet sich an LSBTI*-Aktivist*innen und Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Soziale Arbeit, Kultur, Sport, Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit, aus der Jugendarbeit, Familienhilfe, Religionsgemeinschaften und aus migrantischen Organisationen.

Der Veranstalter bittet um Anmeldung bis spätestens 10. Januar 2018. Das Programm und das Anmeldeformular kann man hier herunterladen.
Bild: LSVD

Rückblick auf das vierte bundesweite Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“

stoerer netwerktreffen rueckblick nov 2017 250Die Chancengleichheit der Geschlechter, die internationale Situation von LSBTTI*, der Umgang mit rechtspopulistischen Strömungen und die Teilnahme an den kommenden CSD-Veranstaltungen waren spannende und herausfordernde Themen des vierten LSBTTI*-Netzwerktreffens „Vielfalt im ASB“.

Die Veranstaltung fand am 10. und 11. November 2017 in den neuen Tagungsräumlichkeiten des ASB NRW e.V., dem ASB Forum NRW in zentraler Kölner Lage, statt. Renate Sallet vom Vorstand des ASB NRW begrüßte die aus Nah und Fern angereisten Samariterinnen und Samariter aus vier Landesverbänden und dem Bundesverband. In ihrem Grußwort machte sie deutlich, wie wichtig Vielfalt für eine demokratische Gesellschaft und einen Verband wie den ASB – der sich für Werte wie Respekt, Solidarität und Weltoffenheit stark macht – sind. Sie verurteilte das Hetzen rechtspopulistischer Kräfte gegen Minderheiten und wandte sich gegen das zunehmende Propagieren konservativer Geschlechterrollen. Sie wünschte sich, dass der ASB sich noch stärker als gelebtes positives und vielfältiges Gegenmodell zu den rechtspopulistischen Strömungen in der Gesellschaft positioniert.

netzwerktreffen vielfalt 1 250Anschließend gab Wilhelm Müller (Foto links) vom Präsidium des ASB Deutschland einen Einstieg in das erste Tagungsthema, der Chancengleichheit der Geschlechter. Mit seinen profunden und bewegenden Einblicken in die Geschichte der Samariterinnen verdeutlichte er das bedeutsame Engagement von Frauen im Arbeiter-Samariter-Bund seit dessen Gründung im Jahr 1888. Bemerkenswerterweise herrschte schon von Anfang an eine große Selbstverständlich zwischen den Samaritern beiderlei Geschlechts. Dabei war das Engagement der weiblichen Samariter substanziell für den Verband. So wäre ohne Ernestine Dietrich, die Ehefrau des ASB-Gründers Gustav Dietrich, der erste „Lehrkurs für Arbeiter in Erster Hilfe“ wahrscheinlich niemals zustande gekommen. Sie war es, die einen Arzt dazu animierte, den Kurs zu leiten. Schon ab 1890 standen Frauen beim ASB in Führungsverantwortung und frühe historische Fotos dokumentieren Samariterinnen bei Einsätzen, etwa beim Transport von Verletzten. Auch in gesellschaftspolitischen Fragen stand der ASB auf der Seite der Frauen, wie in den 1920er-Jahren beim Kampf um die Abschaffung des Abtreibungsparagraphen 218. Wilhelm Müller rundet seine Ausführungen mit dem Apell ab, dass sich der ASB zukünftig noch intensiver gesellschaftlich engagieren und noch klarer Stellung zu aktuellen politischen Debatten beziehen sollte.

Inken Renner (Foto rechts), Bundesvorstandsmitglied des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland (LSVD), beleuchtete in ihrem darauffolgenden Referat „Geschlecht und Geschlechterrollen und die beruflichen und gesellschaftlichen Auswirkungen“ die Möglichkeiten und Strategien einer Gleichstellung von Frauen und Männern, gerade auch unter dem Aspekt des Diversity Managements. Das Netzwerktreffen widmet sich schon seit seiner Gründung vor zwei Jahren intensiv dem Thema Diversity (siehe auch www.charta-der-vielfalt.de). Dabei ist die Dimension „Geschlecht“ im Diversity Management von grundlegender Bedeutung. Es geht insbesondere darum, alle Geschlechter nachhaltig in allen Bereichen des beruflichen Lebens gleichberechtigt einzubinden und die Diskriminierung von Menschen, egal welcher geschlechtlichen oder sexuellen Identität, abzubauen.

Die Referentin stellte ihre Ausführungen unter ein Zitat der EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung, Věra Jourová: „Gleichstellung bedeutet nicht, dass Frauen mehr wie Männer werden sollen. Vielmehr geht es um die Schaffung eines Umfelds, in dem beide Geschlechter gleiche Wahlmöglichkeiten haben und uneingeschränkt am sozialen, Arbeits- und Familienleben teilhaben können“. Frau Renner identifizierte fünf Bereiche, die Möglichkeiten für eine aktive Gleichstellungsarbeit in Organisationen, also auch beim ASB, bieten: Sprache, Gremien, Familie & Beruf, Außendarstellung und Struktur & Sichtbarkeit. In allen Kategorien gelte es, die unterschiedlichen Bedarfe zu analysieren und Möglichkeiten zu schaffen, um gleiche Chancen für alle Geschlechter zu realisieren.

netzwerktreffen vielfalt karte 250Über die internationale Situation von LSBTTI* und die zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräume von NGOs zur Stärkung von LSBTTI*-Strukturen berichtete dann Klaus Jetz, Geschäftsführer der Hirschfeld-Eddy-Stiftung und des LSVD Bundesverbandes. Er erläuterte anhand einer Weltkarte (PDF) die unterschiedlichen Lebenssituationen von LSBTTI*, die von der Bedrohung mit der Todesstrafe bis zu „Ehe für Alle“ und einer Antidiskriminierungsgesetzgebung reichten. Er konstatierte, dass trotz der positiven Entwicklung in manchen Ländern, es auch eine entgegengesetzte globale Tendenz gäbe. Zivilgesellschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten wären etwa durch rechtliche Einschränkungen in verschiedenen Staaten bedroht, zum Beispiel durch sogenannte „Agentengesetze“ bzw. „Propagandagesetze“. Im Anschluss berichtete Bernd Ilg vom ASB Bundesverband über die Struktur und die Arbeitsweise der Auslandshilfe des ASB Deutschland. Er gab einen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung von Menschen in Not und die strukturellen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen bei der Arbeit vor Ort.

Beim letzten inhaltlichen Tagesordnungspunkt am ersten Netzwerktag diskutierten die Samariterinnen und Samariter über den erstarkenden Rechtspopulismus in Deutschland. Von Teilnehmenden wurde angeregt, dass sich der Verband hier klarer positionieren müsse, nicht nur aufgrund seiner Werte, die von Solidarität, Vielfalt und Toleranz geprägt wären, sondern auch aufgrund der Verbandsgeschichte: Der ASB war ab 1933 von den Nationalsozialisten de facto verboten worden und konnte erst nach dem zweiten Weltkrieg wieder seine Arbeit aufnehmen.

Der zweite Netzwerktag hatte starken Praxisbezug und befasste sich mit der Charta der Vielfalt, dem „Internationaler Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie“ (IDAHOT) und den kommenden CSD-Veranstaltungen. So wurde angeregt, dass neben dem ASB Deutschland und einiger weiterer ASB-Gliederungen vor Ort, noch mehr Verbände bei der Unternehmensinitiative Mitglied werden sollten (siehe hier), um so inner- und außerverbandlich ein deutliches Zeichen für Vielfalt zu setzen. Ebenfalls eine attraktive und gut umzusetzende Möglichkeit, sich als vielfältiger Verband darzustellen, ist einen Teilnahme am „Deutschen Diversiy Tag“, der in 2018 am 05. Juni stattfindet (Beispiele für ASB-Aktivitäten dazu findet man hier).

csd mannheim 2017 250In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Teilnahme von ASB-Verbänden an den CSD-Veranstaltungen auf besonders positive inner- und außerverbandliche Resonanz stößt, sowohl im Bereich des Sanitätsdienst, als auch durch eine Beteiligung am Demonstrationszug. Sicher ist in 2018 eine ASB-Teilnahme mit einen Paradewagen bei den CSD-Veranstaltungen in Köln und Mannheim, einige weitere sind ganz konkret im Gespräch. Im Internet stehen hier Tipps, Infos und Downloads für ASB-Verbände bereit, die sich bei CSD-Veranstaltungen einbringen möchten. Beim nächsten Treffen, das in der ersten Hälfte 2018 stattfinden wird, werden die anstehenden Aktivitäten des ASB bei den CSD-Veranstaltungen ein Schwerpunktthema sein. Einen kurzen Rückblick auf die CSD-Teilnahmen in 2017 findet man zum Beispiel hier: CSD in Köln, CSD in Mannheim.

Neben der intensiven inhaltlichen Arbeit war auch das gegenseitige Kennenlernen und sich Vernetzen ein wichtiger Aspekt des Treffens. Ein gemeinsamer Besuch einer Aufführung des legendären Kölner Scala-Theaters rundete das Treffen ab. Zum nächsten Netzwerkreffen „Vielfalt im ASB“ sind wieder alle Samariterinnen und Samariter aus ganz Deutschland eingeladen.

Immer aktuell:
Internet: www.asb-queer.de
Facebook: asbqueer

Fotos: ASB NRW/Frank Hoyer

Der Anmeldecountdown läuft! Bundesweites Treffen „Vielfalt im ASB“ im November 2017 in Köln

stoerer netwerktreffen nov 2017 250Das mittlerweile vierte bundesweite LSBTTI*-Netzwerktreffen "Vielfalt im ASB" findet am 10. und 11. November 2017 in Köln statt.

Als inhaltliche Schwerpunkte sind die Themen „Geschlecht und Geschlechterrollen und die beruflichen und gesellschaftlichen Auswirkungen“ und die internationale Situation von LSBTTI* vorgesehen. Auch das Thema „Diversity Management“, also die Gewinnung und Bindung von Kund/innen, Mitarbeiter/innen und Mitgliedern, wird – wie beim Treffen im März 2017 – zur Sprache kommen.

Getagt wird am Freitag, den 10. November 2017, von 11:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr und am Samstag, den 11. November 2017, von 10:00 Uhr bis ca. 13:30 Uhr im neuen ASB Forum NRW (Hansaring 10, 50670 Köln). Das ASB Forum NRW befindet sich wenige Meter entfernt von der Landesgeschäftsstelle des ASB NRW e.V. (Kaiser-Wilhelm-Ring 50, 50672 Köln).

Für Grußworte zur Veranstaltung konnten Wilhelm Müller (Präsidium ASB Deutschland) und Renate Sallet (Vorstand ASB NRW) gewonnen werden. Das ausführliche Programm und das Anmeldeformular sind hier als PDF downloadbar. Am Freitagabend ist ein gemeinsamer Besuch des legendären Kölner Scala-Theaters vorgesehen.

Sollte noch ein Übernachtungsplatz benötigt werden, bitten die Organisatoren um umgehende Rückmeldung. Auch bei inhaltlichen Anregungen bzw. Fragen zum Netzwerktreffen steht Frank Hoyer vom Organisationsteam unter der Telefonnummer 0221-949707-21 bzw. per E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de gerne zur Verfügung.

Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern … wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Wir sehen uns in Köln! 

Foto: ASB NRW

ASB bringt seine Expertise ein bei LSVD-Workshop zu bürgerschaftlichem Engagement

lsvd workshop oktober 2017 250Die Gewinnung von freiwillig Aktiven ist für viele Organisationen und Gruppen eine kontinuierliche Aufgabe, denn ohne Ehrenamt könnten eine Vielzahl an gesellschaftlichen Herausforderungen nicht gemeistert werden.

Der Arbeiter-Samariter-Bund hat am 14. Oktober 2017 in Würzburg seine jahrzehntelange Erfahrungen in diesem Themenfeld im Rahmen eines Workshops beim Bund-Länder-Treffen des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) eingebracht.

Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW, erläuterte in einem Impulsreferat die Voraussetzungen für eine gelingende Aktivierung von Menschen und eine nachhaltige Begeisterung für ein Engagement in Organisationen. Anschließend wurden in verschiedenen Kleingruppen die inhaltlichen und organisatorischen Voraussetzungen für das Ehrenamt diskutiert und genauer geschaut, was die Motivation von freiwillig Aktiven ist.

„Ich habe mich über den intensiven fachlichen Austausch mit dem LSVD sehr gefreut.“, resümierte Dr. Sandbrink am Ende der Veranstaltung. „Die vielfältigen Erfahrungen unserer Organisationen können zu neuen spannenden Ergebnissen führen. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem LSVD.“

Der ASB NRW e.V. und der LSVD haben schon in der Vergangenheit immer wieder bei verschiedenen Projekten kooperiert, unter anderem bei der Erstellung der Broschüren Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen und Orientierungshilfe für Flüchtlinge: Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität.
Foto: ASB NRW

Facebook "ASB Queer"

fb-logo

Aktuelle Infos zum Netzwerk "Vielfalt im ASB" und zu LSBTTI* findet man auch auf der Facebook-Seite ASB Queer

Diversity

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Der ASB Deutschland e.V. und der ASB NRW e.V. haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller und geschlechtlicher Identität. mehr

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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