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Vielfalt im ASB

charta der vielfalt logo 250Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit unterschiedlicher geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen ... kurzum: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB.

Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Mehr unter www.charta-der-vielfalt.de

Die Initiative „Charta der Vielfalt“ ruft jedes Jahr zur Teilnahme am Deutschen Diversity-Tag auf. Mehr unter www.deutscher-diversity-tag.de


Aktuelle Nachrichten zu Diversity


 

Am 29. und 30. April 2019 führt das ASB-Bildungswerk in Köln das Seminar "Diversity Management – Führen von interkulturellen Teams" durch.

Aus der Seminarankündigung: Was macht ein interkulturelles Team eigentlich aus? Und was bedeutet es, ein solches Team erfolgreich zu führen? Mit dem Begriff der „Interkulturalität“ werden häufig noch die Faktoren Migration oder Sprachenvielfalt assoziiert. Vielmehr aber beschreibt der Begriff das Aufeinandertreffen verschiedener Werteordnungen.

Diese Werteorientierungen spielen auch in der Teamdynamik eine entscheidende Rolle. Interessanterweise werden „Interkulturelle Teams“ häufig als sich selbstregulierend verstanden und nicht oft genug hinterfragt. Werte und eigene Überzeugungen aber zählen als der leise, tief in uns sitzende, summende Motor unseres täglichen Handelns. Aus ihnen ergeben sich im täglichen professionellen Handeln verschiedene Wahrnehmungen und Bewertungen. Es braucht ein gelungenes Konzept, um heterogene Teams erfolgreich zu führen. Im Seminar wird die Basis für die Führung eines interkulturellen Teams erarbeitet. Man erfährt, wie eine stimmige Kommunikation im Team, gemeinsam formulierte und gelebte Werte aufgebaut werden können.

  • Umgang mit Veränderungen als Begegnung mit Neuem und Unbekanntem
  • Erwartungen von Mitarbeiter/innen in interkulturellen Teams untereinander und an ihre Leitung
  • (in)offizielle Sprachen in interkulturellen Teams und ihre Bedeutung für gemeinsame Kommunikation
  • Reflexion von Werten, Überzeugungen, Haltungen
  • Gelungene Führungsstile in Interkulturellen Teams
  • Konstruktive Konfliktmoderationen

Zielgruppe: haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte
Teilnehmeranzahl: 15 Personen
Dozenten: Dr. Heide Völtz, Latifa Kühn
Seminarbeginn: 29.04.2019, 09:00 Uhr
Seminarende: 30.04.2019, 16:30 Uhr
Seminarort: Köln
Teilnahmegebühr: 180,00 EUR zzgl. MwSt. Für ASB-Mitarbeiter/innen ist die Teilnahme gebührenfrei. Stornogebühren werden erhoben (siehe Teilnahmebedingungen des ASB-Bildungswerks).
Das Seminar wird von zwei Trainerinnen geleitet. Dr. Heide Völtz bringt die organisations- und teamentwickelnde Kompetenz für Führungskräfte ein und Latifah Kühn ihre Erfahrung im interkulturellen Management.
Zur Seminaranmeldung beim ASB-Bildungswerk

Bild: ASB

Vielfalt ist ein fester Bestandteil Sozialer Arbeit. Gleichzeitig kann sie auch zu Unsicherheiten führen.

Verschiedenheit erfolgreich zu managen, war ein Schwerpunkt des Fachtages „Ist das jetzt schon Diskriminierung? Vielfalt nutzen und rechtssicher handeln“, der am 02. Oktober 2018 in Dresden stattfand. Die Veranstaltung war eine Kooperationsveranstaltung des Paritätischen Sachsen und der Arbeiterwohlfahrt Sachsen.

Eröffnet wurde sie von Michael Richter, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Sachsen, und Sebastian Vogel, Leiter des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration im sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.

Als Fachreferent eingeladen war auch Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW. In einem Impulsreferat gab er einen Einblick in die Möglichkeiten, durch Diversity die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen. Zudem stellte er in einem Workshop „Samariter interkulturelle Öffnung“ (SamikÖ) vor, ein gemeinsames Modellprojekt des ASB Regionalverband Ruhr und des ASB NRW. SamikÖ“ entstand im Januar 2016 und strebt die interkulturelle Hinwendung der Strukturen, Dienste und Angebote helfender Verbände an. Unterstützt wird das Projekt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Twitter-Nachricht zur Veranstaltung

Bei der abschließenden Podiumsrunde mit den Akteur/innen des Fachtages machte Dr. Sandbrink deutlich, das Vielfalt nicht das Problem, sondern die Lösung für viele Herausforderungen innerhalb einer Organisation wäre. So würden Unternehmen und Organisationen, die auf Vielfalt setzten, ihre Attraktivität gegenüber Bewerber/innen und Beschäftigten steigern. Diversity Management könne zudem Kosten von Fehlzeiten und Fluktuation der Beschäftigten minimieren, wenn sich die Beschäftigen wertgeschätzt fühlten.
Foto: ASB NRW

Bei der Landeskonferenz des ASB NRW e.V. am 09. Juni 2018 in Haltern am See stimmten die ca. 120 Delegierten einem gemeinsamen Antrag des ASB-NRW-Vorstandes und des „Arbeitskreis der Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer im ASB NRW“ zu, der den ASB-Bundesverband auffordert, einen umfassenden und bundesweiten Diversity-Prozesses im Arbeiter-Samariter-Bund durchzuführen.

Die Versammlung ist das höchste Gremium des ASB NRW e.V., bei der Delegierte aus den zwanzig angeschlossenen Regionalverbänden die inhaltlichen, personellen und strukturellen Geschicke des ASB auf Landesebene bestimmen.

Die Antragssteller begründen ihren Antrag damit, dass die konsequente Umsetzung von Vielfalt im Sinne der Charta der Vielfalt auf allen Organisationsstufen dem ASB herausragende Möglichkeiten für eine nachhaltige und zukunftsweisende Verbandsentwicklung gäbe. Dies gälte sowohl für die witschaftliche, als auch die ideelle Perspektive, gerade auch in Verbindung mit der Geschichte des ASB, seiner Kultur und seinem Wertekodex (Antrag als PDF).

Der Antrag der nordrhein-westfälischen Samariterinnen und Samariter muss bei der ASB-Bundeskonferenz im Herbst 2018 beschlossen werden, um in die praktische Umsetzung zu gelangen. Einen ausführlichen Nachbericht zur Landeskonferenz findet man hier.
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

asb bunt 2018 minister dr joachim stamp 250Unter dem Motto „Menschenrechte, Vielfalt und Respekt“ fand am 21. und 22. April 2018 der 30. bundesweite Verbandstag des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) in Köln statt.

In den beeindruckenden Räumlichkeiten des Rautenstrauch-Joest-Museums, dem Tagungsort der Veranstaltung, war auch der ASB NRW e.V. mit einem Infostand vertreten. Dort präsentierte der Verband seine aktuelle Kampagne Arbeiter-Samariter-BUNT, die für eine vielfältige, solidarische und respektvolle Gesellschaft wirbt. Der stellvertretende Ministerpräsident von NRW, Minister Dr. Joachim Stamp (Foto oben), und die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker (Foto unten), zeigten sich von der Kampagne sehr angetan.

asb kampagne bunt lsvd verbandstag 2018 250 1Auch über das 130-jährige Jubiläum des Arbeiter-Samariter-Bundes in Deutschland – die Organisation wurde im Jahr 1888 von sechs Zimmerleuten in Berlin aus der Taufe gehoben – und die vielen Hilfs- und Unterstützungsleistungen des ASB konnte man sich am Stand informieren.

Der ASB NRW und der LSVD kooperieren bereits seit einigen Jahren miteinander. So haben beide Organisationen in Zusammmenarbeit mit dem Paritätischen Gesamtverband und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration eine Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen und die Orientierungshilfe für Flüchtlinge „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität veröffentlicht.
Fotonachweis oben: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration; Foto: S. Bersheim. Fotonachweis unten: ASB NRW e.V.

plakat arbeiter samariter bunt 250Mit seiner neuen Kampagne „Arbeiter-Samariter-BUNT“ wirbt der Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. für eine vielfältige, solidarische und respektvolle Gesellschaft.

Der ASB versteht Vielfalt als Bereicherung und Chance und steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, jungen und alten Menschen ... auf den Punkt gebracht: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB. Wichtig sind für die Samariterinnen und Samariter deshalb der Respekt vor dem Anderssein und ein kultursensibler Umgang.

Für die neue Kampagne spielt der Arbeiter-Samariter-Bund mit seinem Namen: Durch den Austausch von nur einem Buchstaben, aus „Bund“ wird „Bunt“, zeigt der ASB Flagge für eine bunte Gesellschaft und einen vielfältigen Verband. In einer ersten Phase wurden jetzt Plakate, Aufsteller, Tassen und Postkarten erstellt. Zum Einsatz wird das Material unter anderem beim ASB-NRW-Jahresempfang 2018, dem Deutschen-Diversity-Tag am 05. Juni 2018, bei CSD-Demonstrationen in verschiedenen deutschen Städten und bei ASB-Veranstaltungen in 2018 kommen. Weiteres Kampagnenmaterial ist in Vorbereitung. Im Laufe des April 2018 wird die Kampagne offiziell bei einem Präsentationstermin vorgestellt.

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Postkarte anschauen

„Diversity ist eine Frage der Menschenrechte. Als Akteur im Hilfs- und Wohlfahrtsbereich ist es für den ASB Verpflichtung und Herausforderung zugleich, die Gesellschaft mitzugestalten und für einen respektvollen und solidarischen Umgang aller Menschen zu werben“, erklärt Renate Sallet, stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW, zu den Hintergründen der Kampagne. „Vielfalt ist nicht das Problem, sondern die Lösung vieler wichtiger gesellschaftlicher Fragen.“

Und der ASB sieht die Chance, Unterschiede wie Alter, Herkunft und Geschlecht in Verbandsprozessen und der Weiterentwicklung des ASB als wichtiges kreatives Potenzial zu sehen – sowohl in Hinblick auf die Gewinnung von neuen Mitarbeiter/innen als auch in der Ansprache von neuen Kundengruppen und der Gewinnung von Mitgliedern.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Initiative „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität (www.charta-der-vielfalt.de).

Der Arbeiter-Samariter-Bund, so BUNT wie das Leben!

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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