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Vielfalt im ASB

charta der vielfalt logo 250Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit unterschiedlicher geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen ... kurzum: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB. Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Die Initiative „Charta der Vielfalt“ ruft jedes Jahr zur Teilnahme am Deutschen Diversity-Tag auf. Mehr unter www.charta-der-vielfalt.de

Am 20. Oktober 2018 hat die 20. ASB-Bundeskonferenz in Warnemünde auf Antrag des ASB NRW e.V. einen umfassenden und bundesweiten Diversity-Prozess im Arbeiter-Samariter-Bund beschlossen (Beschluss als PDF).


Aktuelle Nachrichten zu Diversity


 

Wir stimmen für Respekt, Solidarität, Weltoffenheit, Gleichberechtigung und Vielfalt.

Die Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019 bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Chance, die Rahmenbedingungen für unser gesellschaftliches Zusammenleben über die Ländergrenzen Deutschlands hinaus mitzubestimmen. Auch wenn es immer wieder Kritik an Entscheidungen und Entwicklungen auf Europäischer Ebene gibt, ist die Europäische Union eine bedeutende historische Errungenschaft: gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich und menschlich.

Der Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. und seine Jugendorganisation, die Arbeiter-Samariter-Jugend NRW, bekennen sich zu den Werten der Europäischen Union: Würde des Menschen, Freiheit, Demokratie, Gleichstellung, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte.

Mit ihrer Arbeit tragen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB dazu bei, diese Werte lebendig zu halten und im Alltag umzusetzen. Wir helfen da, wo unsere Hilfe benötigt wird. Dabei treffen wir auf ganz unterschiedliche Kundinnen und Kunden, Mitglieder und Partner unseres Verbandes. Respekt vor der Vielfalt der Menschen ist ein ganz selbstverständlicher Teil unserer Arbeit und unseres Einsatzes.

Durch die vielen positiven Erfahrungen in unserer Arbeit und aufgrund unserer bewegten 130-jährigen Geschichte wissen wir, dass solidarisch zusammenzuleben nicht nur möglich, sondern auch eine Voraussetzung für ein gelingendes Gemeinwesen ist. Das wollen wir Samariterinnen und Samariter auch bei dieser Europawahl zum Ausdruck bringen:

• Wir stimmen für eine Gesellschaft, die zusammensteht und auf Werte wie Respekt, Solidarität, Weltoffenheit, Gleichberechtigung und Vielfalt setzt.

• Wir stimmen für eine solidarische Gesellschaft, in der Menschen mit Unterstützungsbedarf, seien es Menschen mit Behinderung, Kranke, Alte und Pflegebedürftige, adäquat und mit Herz unterstützt werden sowie selbstbestimmt leben können.

• Wir stimmen für eine Gesellschaft, in der gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – wie etwa Frauenfeindlichkeit, Rassismus, Homo- und Transphobie – keinen Platz haben.

• Wir stimmen für eine Gesellschaft, die Umweltschutz ernstnimmt, Ressourcen schont und nachfolgende Generationen nicht mit den ökologischen Folgen eines immer größer werdenden Konsums im Stich lässt.

• Wir stimmen für eine Gesellschaft, die sich rechtspopulistischen und rechtsextremen Parolen, Parteien und Gewalttaten entschlossen entgegenstellt. Hass und Hetze können nie eine Lösung für gesellschaftliche Probleme sein, sondern führen zu Gewalt und Verrohung.

Schließen Sie sich uns an und geben Sie bei der Europawahl am 26. Mai 2019 Ihre Stimme nur Parteien, die für ein Europa des Respekts, der Solidarität, der Weltoffenheit, der Gleichberechtigung und der Vielfalt stehen.

Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, benötigen praktische Unterstützung, ihrem Bedarf entsprechend aufbereitete Informationen und Orientierung in der für sie neuen Gesellschaft.

Aus diesem Grund haben bereits 2016 der Arbeiter-Samariter-Bund, der Paritätische Gesamtverband und der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) eine Orientierungshilfe zum Themenbereich „Gleichberechtigung von Menschen verschiedenen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ veröffentlicht.

Eine umfassend überarbeitete Neuauflage der bis heute erfolgreichen Broschüre, die bislang mehr als 15.000 Mal als Druckexemplar verschickt und viele tausend Male online abgerufen wurde, ist nun erschienen. Notwendig wurde die Überarbeitung aufgrund aktueller gesellschaftlicher und rechtlicher Entwicklungen. Zudem werden jetzt dreizehn statt vormals zehn Sprachen berücksichtigt: Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch, Serbisch, Paschtu, Urdu und Türkisch. Ergänzend ist demnächst auch eine Version des Textes in einfachem Deutsch online verfügbar. Unterstützt wurde die Erstellung der Publikation von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und www.refugeeguide.de.

Der Text erläutert den gleichberechtigten Status von Frauen und Männern und von Menschen verschiedener sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität in Deutschland. Die Ausführungen betonen die gelebte Vielfalt der individuellen Lebensentwürfe in der deutschen Gesellschaft und fordern ein respektvolles Zusammenleben von Frauen und Männern als auch von Heterosexuellen, Lesben, Schwulen, Bi, Trans* und Inter ein.

Die Publikation eignet sich zur Auslage in Beratungsstellen, an Treffpunkten und in Schulungseinrichtungen, die sich an Geflüchtete richten. Zum Einsatz kommen kann sie auch als Einleger für Willkommensmappen von Flüchtlingsunterkünften: In vielen Einrichtungen werden den Ankömmlingen Willkommensmappen überreicht um das Zurechtfinden in der Einrichtung und in der deutschen Gesellschaft zu erleichtern.

Ein Download der Orientierungshilfe als PDF-Dokument ist hier möglich und unter:
www.asb-queer.de
www.der-paritaetische.de/download/lsbtti
www.queer-refugees.de

Gedruckte Exemplare können, solange der Vorrat reicht, kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ausschließlich per E-Mail unter presse (at) asb-nrw.de.

Am 29. und 30. April 2019 führt das ASB-Bildungswerk in Köln das Seminar "Diversity Management – Führen von interkulturellen Teams" durch.

Aus der Seminarankündigung: Was macht ein interkulturelles Team eigentlich aus? Und was bedeutet es, ein solches Team erfolgreich zu führen? Mit dem Begriff der „Interkulturalität“ werden häufig noch die Faktoren Migration oder Sprachenvielfalt assoziiert. Vielmehr aber beschreibt der Begriff das Aufeinandertreffen verschiedener Werteordnungen.

Diese Werteorientierungen spielen auch in der Teamdynamik eine entscheidende Rolle. Interessanterweise werden „Interkulturelle Teams“ häufig als sich selbstregulierend verstanden und nicht oft genug hinterfragt. Werte und eigene Überzeugungen aber zählen als der leise, tief in uns sitzende, summende Motor unseres täglichen Handelns. Aus ihnen ergeben sich im täglichen professionellen Handeln verschiedene Wahrnehmungen und Bewertungen. Es braucht ein gelungenes Konzept, um heterogene Teams erfolgreich zu führen. Im Seminar wird die Basis für die Führung eines interkulturellen Teams erarbeitet. Man erfährt, wie eine stimmige Kommunikation im Team, gemeinsam formulierte und gelebte Werte aufgebaut werden können.

  • Umgang mit Veränderungen als Begegnung mit Neuem und Unbekanntem
  • Erwartungen von Mitarbeiter/innen in interkulturellen Teams untereinander und an ihre Leitung
  • (in)offizielle Sprachen in interkulturellen Teams und ihre Bedeutung für gemeinsame Kommunikation
  • Reflexion von Werten, Überzeugungen, Haltungen
  • Gelungene Führungsstile in Interkulturellen Teams
  • Konstruktive Konfliktmoderationen

Zielgruppe: haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte
Teilnehmeranzahl: 15 Personen
Dozenten: Dr. Heide Völtz, Latifa Kühn
Seminarbeginn: 29.04.2019, 09:00 Uhr
Seminarende: 30.04.2019, 16:30 Uhr
Seminarort: Köln
Teilnahmegebühr: 180,00 EUR zzgl. MwSt. Für ASB-Mitarbeiter/innen ist die Teilnahme gebührenfrei. Stornogebühren werden erhoben (siehe Teilnahmebedingungen des ASB-Bildungswerks).
Das Seminar wird von zwei Trainerinnen geleitet. Dr. Heide Völtz bringt die organisations- und teamentwickelnde Kompetenz für Führungskräfte ein und Latifah Kühn ihre Erfahrung im interkulturellen Management.
Zur Seminaranmeldung beim ASB-Bildungswerk

Bild: ASB

Seit drei Jahren gibt es das Projekt „Samariter interkulturelle Öffnung" – kurz SamikÖ – beim ASB Regionalverband Ruhr. Im Rahmen eines großen „Markts der Möglichkeiten“ im ASB-Mehrgenerationenhaus in Essen präsentierten sich zum Abschluss alle Initiativen, die dabei entstanden sind.

Dazu war auch hochrangiger Besuch gekommen. Professor Aladin El-Mafaalani vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen würdigte den Einsatz und den Erfolg des ASB-Projektes. Und auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hatte Mitarbeiter entsandt – hatte es das erfolgreiche Projekt doch in den vergangenen drei Jahren finanziell unterstützt.

Am 20. Oktober 2018 fand in Warnemünde die 20. ASB-Bundeskonferenz statt. Die Versammlung ist das höchste Organ des Verbandes.

Bei der Konferenz, an der 166 Delegierte aus ganz Deutschland teilnahmen, wurden unter anderem inhaltliche Positionsbestimmungen für den Gesamtverband vorgenommen. So brachten die Delegierten auf Antrag des ASB NRW e.V. einen umfassenden und bundesweiten Diversity-Prozess im Arbeiter-Samariter-Bund auf den Weg. Die Antragssteller begründen ihren Antrag damit, dass die konsequente Umsetzung von Vielfalt im Sinne der Charta der Vielfalt auf allen Organisationsstufen dem ASB herausragende Möglichkeiten für eine nachhaltige und zukunftsweisende Verbandsentwicklung gäbe. Dies gälte sowohl für die wirtschaftliche, als auch die ideelle Perspektive, gerade auch in Verbindung mit der Geschichte des ASB, seiner Kultur und seinem Wertekodex (Beschluss als PDF).
Foto: ASB NRW/Renate Sallet

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E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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