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Am 21.05.2019 hat Dr. Birte Schiffhauer, Referentin für Digitalisierung des ASB NRW e.V., ein Konzept für die Untersuchung von Technostress im Sozialwesen im Rahmen des ASB NRW-Digitalisierungsprozesses vogestellt.

Im Rahmen der Tagung "Digitalisierung der Arbeit im Gesundheits- und Sozialsektor. Formen, Spannungsfelder und Gestaltungsherausforderungen" in Gelsenkirchen referierte sie zu den Erkenntnissen, die der ASB in NRW mit Digitalisierung im Sozialwesen gewonnen hat. Der Vortrag, der in Zusammenarbeit mit Dr. Anna Lena Rademaker entstand, trug den Titel "Digitalisierung im Sozial- und Gesundheitswesen - Identifikation von Veränderung und ihre Auswirkungen auf die Mitarbeiter*innen". Gemeinsam mit der anwesenden Fachcommunity wurden dabei die zentralen Aspekte von digitalen Technologien konstruktiv diskutiert, insbesondere auch von solchen, die als positiv wahrgenommenen werden.

Organisatoren der Tagung waren das Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) Düsseldorf, das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen sowie das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen.

„Digital vor analog“ als das neue „ambulant vor stationär“ müsse – so eine zentrale Diskussionslinie –  von Gesundheits- und Sozialwesen kritisch reflektiert und gestaltet werden. Saskia Freye vom FGW betonte: „Viele der aktuell diskutierten Themen sind nicht neu. In diese Debatten können Forschung und Praxis ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und Expertise offensiv einbringen.“ Ein Risiko sahen die Tagungs-Teilnehmer*innen darin, dass aktuelle und zukünftige Perspektiven auf Digitalisierung in der Arbeit selten wirkungsbezogen, sondern meist technologiegetrieben praktiziert werden könnten.

Weitere Informationen zur Digitalisierung im Sozialwesen und Informationen des ASB NRW zu diesem Thema finden Sie hier.

Foto: ASB NRW e.V.

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