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Pressebereich

Auf dieser Seite haben wir für Sie Pressenews zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
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Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
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Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Besuchen Sie auch den Online-Pressebereich des ASB Bundesverbandes mit einem umfangreichen Foto-Downloadbereich und vielen Informationen zu den Hilfsleistungen des ASB. mehr


 

asb-figuren250-kleinDie ASB-Landesschule NRW hat ihre Aus- und Fordbildungstermine für das Jahr 2015 online gestellt.

Die aktuellen Lehrgangstermine finden Sie in den Rubriken Rettungsdienstlehrgänge, Betriebssanitäter und Ausbilderlehrgänge.

Das Team der ASB-Landesschule NRW steht für Fragen gerne zur Verfügung:
Telefon: 02235-92728-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nach drei Jahren als Anschlussverband ist die ASJ NRW am 29.10.2014 als ordentliches Mitglied in den Landesjugenring NRW aufgenommen worden.

Die Aufnahme erfolgte einstimmig während der Vollversammlung 2014, die in der Jugendherberge Köln-Deutz stattfand. ASJ-NRW-Landesjugendvorsitzender Tino Niederstebruch:“ Die Aufnahme in den Landesjugendring ist ein großer Schritt für die Jugendarbeit der ASJ NRW.“ Die ASJ NRW bedankt sich für das Vertrauen bei den Landesjugendring-Delegierten und bei allen, die zum positiven Gelingen beigetragen haben.

Im Landesjugendring NRW haben sich auf Landesebene tätige, demokratische Jugendverbände zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. Eine der Hauptaufgaben ist es, die Interessen junger Menschen und der Jugendverbände in der Öffentlichkeit sowie gegenüber Politik und anderen gesellschaftlichen Gruppen zu vertreten. Der Landesjugendring NRW engagiert sich in jugendpolitischen Grundsatzthemen wie z.B. Bildungsbenachteiligung, Jugend in der Migrationsgesellschaft, Inklusion, Partizipation, Kinder- und Jugendarmut, Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Zusätzlich initiiert der Landesjugendring NRW vermehrt auch selbst Projekte, um gemeinsam mit Kooperationspartnern aktuelle soziale Herausforderungen aufzugreifen und zur Weiterentwicklung der Jugendverbandsarbeit anzuregen. Mehr zum Landesjugendring NRW hier 

Das Bild zeigt von links: Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendring NRW, Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, und den ASJ-NRW-Landesjugendvorsitzenden Tino Niederstehbruch.

asb-landtag-22-10-2014Am 22. Oktober 2014 fand im Düsseldorfer Landtag eine Expertenanhörung zum Rettungsgesetz NRW (RettG NRW) statt.

Auch der Arbeiter-Samariter-Bund NRW, vertreten durch Landesvorstand Frank Sarangi, Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink und den Geschäftsführer des ASB Münster, Dirk Winter, nahm an der Sitzung teil. Der Arbeiter-Samariter-Bund ist in NRW in vielen Kommunen und Städten am Rettungsdienst und Katastrophenschutzsystem beteiligt.

Die Hilfsorganisationen begrüßten den dort diskutierten Gesetzentwurf. Er berücksichtigt den Rettungsdienst als Teil eines Gesamtsystems aus Zivilschutz, Katastrophenschutz und alltäglicher Gefahrenabwehr, das in Nordrhein-Westfalen vor allem durch das Zusammenwirken der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen und Helfer/-innen getragen wird. Dazu Landesvorstand Frank Sarangi: „Wir begrüßen das klare Bekenntnis der Landesregierung zur Verzahnung von Rettungsdienst und Katastrophenschutz, wie dies im Gesetz in der Erweiterung seines Geltungsbereiches ebenso zum Ausdruck gebracht wird, wie durch die Regelung zum Rettungsdienstbedarfsplan sowie zur Übertragung rettungsdienstlicher Aufgaben auf Dritte. Dies vermag für den im Landesrecht erforderlichen gesicherten Boden zu sorgen.“
Foto: ASB NRW

asb 20 10 2014Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hatte am 20. Oktober 2014 zu einem Treffen zum Thema „Unterbringung von Flüchtlingen in NRW“ nach Essen eingeladen, an dem auch die stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann, Innenminister Ralf Jäger, Integrationsminister Guntram Schneider sowie Gesundheitsministerin Barbara Steffens teilnahmen.

Neben anderen Hilfsorganisationen war auch der Arbeiter-Samariter-Bund NRW, vertreten durch Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink, zu diesem Informations- und Meinungsaustausch eingeladen.

Der ASB setzt sich mit Nachdruck für eine menschenwürdige Unterbringung von und einen respektvollen Umgang mit Flüchtlingen ein. Der Verband kann hier auf die eigene erfolgreiche Arbeit verweisen: So betreut der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ostwestfalen-Lippe derzeit 400 Flüchtlinge in Detmold. Er kümmert sich unter anderem um die Essensversorgung, den Sanitätsdienst und die Ausstattung der Unterkünfte (mehr Infos dazu hier und hier).
Foto: ASB NRW

ASB-bei-Anhoerung-Pflege-2015In einer öffentlichen Anhörung im Bundestag forderte der ASB Deutschland gestern mehr Pflegeberatung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Die Einführung des Pflegevorsorgefonds sieht der ASB kritisch. An der Ausarbeitung  der ASB-Positionen (PDF) war auch der ASB NRW beteiligt.

Anfang 2015 soll eine Gesetzesänderung zur Ausweitung der Leistungen für Pflegebedürftige und zur Einführung des Pflegevorsorgefonds (5. Änderungsgesetz zum SGB XI) im Bundestag verabschiedet werden. Am 24. September 2014 hat hierzu die öffentliche Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags stattgefunden. Dort konnten ausgewählte Sachverständige zum geplanten Gesetz Stellung nehmen. Für den ASB vertrat Pflegeexperte Uwe Fichtmüller, Geschäftsführer des ASB Sachsen, die Positionen des ASB-Bundesverbandes.

Der ASB befürwortet die Änderungspläne in seiner Stellungnahme grundsätzlich, fordert aber auch Nachbesserungen. Demnach soll die Pflegeberatung stärker ausgebaut werden, zum Beispiel in Form von Case-Managern. Diese sollen den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen von Anfang an zur Seite stehen und ihnen in einer Lotsenfunktion helfen, sich im Regelungsdickicht zurechtzufinden. „Ich sehe auch in den Stellungnahmen der anderen Experten unsere Ansätze zur Pflegeberatung bestätigt. Hier besteht ein klarer Regelungsbedarf“, sagte Sozialgerontologe Uwe Fichtmüller nach der Anhörung.

Kritisch sieht der ASB auch die Einführung des Pflegevorsorgefonds. „Das Geld muss der Pflege sofort zur Verfügung stehen“, forderte Uwe Fichtmüller. Die vom Bundesrat geforderte Klarstellung im Gesetz, dass die Bezahlung tarifvertraglich vereinbarter Vergütungen nicht als unwirtschaftlich abgelehnt werden kann, begrüßt der ASB hingegen. Wer Fachlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualität fordert, darf Tariflöhne nicht in Frage stellen, heißt es in der Stellungnahme des ASB.

Die Sachverständigen von rund 40 Verbänden waren zur Anhörung geladen. „Die heutige Anhörung hat die gesamte Bandbreite der Positionen verdeutlicht. Es gibt in der Pflegepolitik noch viel Handlungsbedarf“, fasste Gudrun Schattschneider, Leiterin der ASB-Hauptstadtrepräsentanz, die Beiträge der Anhörung zusammen. Unter Einbeziehung der Stellungnahmen aus der öffentlichen Anhörung wird die Gesetzesänderung im Herbst 2014 abschließend im Bundestag beraten. Wenn der Bundesrat zustimmt, soll die Gesetzesänderung spätestens zum 1. Januar 2015 in Kraft treten.

Bild: Uwe Fichtmüller, Geschäftsführer des ASB Sachsen (rechts), vertrat für den ASB die Positionen in der Anhörung im Gesundheitsausschuss. Hier ist er im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Dirk Heidenblut. Foto: ASB/Hannibal, Text: Mihaela Djuranovic

merkel-bbk-motorrad-497Am 19. August 2014 stattete Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn einen Besuch ab, um sich aus erster Hand über die vielfältigen Leistungen der Hilfsorganisationen und das Katastrophenschutzsystem in Deutschland zu informieren. Mit dem Besuch wollte die Bundeskanzlerin auch ihren Dank und ihren Respekt für das Engagement der vielen tausenden freiwillig Aktiven im nationalen Katastrophenschutz zum Ausdruck bringen.

An der Veranstaltung nahmen ebenfalls Bundesinnenminister Thomas de Maizière und als Gastgeber Christoph Unger, Präsident des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, teil. Neben DRK, DLRG, JUH, MHD, Feuerwehr und THW war auch der Arbeiter-Samariter-Bund als eine der großen Hilfsorganisationen in Deutschland bei der Präsentation vertreten.

ASB-Bundesarzt und Vorsitzender des ASB NRW, Dr. Georg Scholz, begrüßte die Bundeskanzlerin am ASB-Stand im Innenhof des BBK. Anschließend stellten Samariterinnen und Samariter Angela Merkel exemplarisch verschiedene ASB-Hilfsangebote vor. So präsentierte sich die ASB-Taucherstaffel mit einem Wasserrettungsboot. Die ASB-Motorradstaffel demonstrierte ihre flexiblen Einsatzmöglichkeiten und der ASB-Rettungsdienst gab einen Einblick in seine Arbeit.

sms-malwettbewerb-leporello-2013Im Herbst 2013 hatte das Projekt „Sozial macht Schule“ des ASB NRW zum siebten Mal zu seinem jährlichen Spenden-Malwettbewerb aufgerufen.

Schülerinnen und Schüler konnten sich mit dem Motto „Hunde – Freunde und Helfer auf vier Pfoten“ auseinandersetzen und damit gleichzeitig für die Mutter-Kind-Einrichtung „MuKi“ des ASB in Halle/Sachsen-Anhalt spenden. MuKi unterstützt junge Mütter, die alleine für ihre Kinder sorgen müssen, und gibt zum Beispiel Hilfestellungen bei der Pflege und Erziehung der Kinder.

Die Malaktion ermöglichte den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sich auf kreative Art mit dem Thema „Hunde – Freunde und Helfer auf vier Pfoten“ auseinandersetzen: Hunde sind nicht nur treue Wegbegleiter und tolle Spielkameraden, sondern leisten auch wertvolle Hilfe, etwa im Rettungsdienst und im Sozialbereich. So spüren Rettungshunde mit ihren feinen Nasen vermisste Menschen auf, Besuchshunde wirken sich auf kranke Menschen wohltuend aus und Blindenhunde verhelfen Menschen ohne oder mit eingeschränktem Sehvermögen zu einem eigenständigen Leben.

238 Schülerinnen und Schüler aus NRW haben sich beteiligt und so soziales Engagement gezeigt. Für jedes eingereichte Bild spendete die Kanzlei Rödl & Partner 1,– Euro für die Mutter-Kind-Einrichtung „MuKi“.

Von den Motiven der acht Siegerbildern ist ein buntes Postkartenleporello gedruckt worden. Einzelexemplare können kostenfrei beim ASB NRW e.V., Projekt SOZIAL MACHT SCHULE, Eupener Straße 161 A, 50933 Köln, E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de bestellt werden (solange der Vorrat reicht). Der ASB dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz, insbesondere den Schülerinnen und Schülern, die mit so viel Elan und Kreativität mitgemacht haben.
Foto: Frank Hoyer

lvr-tag-2014-250Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) lud am 28. Juni 2014 wieder zum Tag der Begegnung in den Rheinpark und Tanzbrunnen nach Köln ein. Leider verkürzte eine Unwetterwarnung das Event.

Auch der ASB präsentierte sich auf dem Parkgelände. Neben Informationen zu den vielfältigen ASB-Leistungen, wie zum Beispiel Hausnotruf, Erste-Hilfe-Kurse, FSJ/BFD und Menüservice, stellte der ASB Regionalverband Bergisch Land seine Demenz-WGs vor. Auch die ASB-Besuchshunde aus Bergisch Land waren vor Ort.

Der ASB Köln hatte federführend den Sanitätsdienst für die Veranstaltung übernommen. Auch präsentierte er seinen modernen Reisebus, der gerade auch für Menschen mit Behinderung optimal ausgestattet ist.

Gegen 13 Uhr musste das inklusive Fest leider wegen einer Unwetterwarnung abgebrochen werden. Der ASB NRW zieht dennoch eine überaus positive Resonanz: „Auch wenn das Großevent in diesem Jahr nur drei Stunden dauerte, gab es dennoch reichlich Möglichkeiten, sich über die vielen verschiedenen Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung zu informieren. Dabei kam auch der Spaß nicht zu kurz: Die vielen Mitmachevents, vom Spielezirkus bis zum Kinderschminken, boten jede Menge Abwechslung. Viele Besucherinnen und Besucher freuten sich auch über unsere ASB-Besuchshunde, die von den kleinen und großen Hundefans liebevoll gekuschelt und umarmt wurden.“, so ASB-NRW-Pressesprecher Frank Hoyer.

Der Tag der Begegnung ist Europas größtes Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung und findet seit 1998 jedes Jahr im Rheinland statt. Mehr Informationen unter www.tag-der-begegnung.lvr.de

landeskonferenz-2014-497

Am 31. Mai 2014 fand im Brühler ASB-Jugendkulturhaus „Passwort Cultra“ die Landeskonferenz des ASB NRW e.V. statt. Die Veranstaltung ist das höchste Gremium des ASB in NRW und tritt alle vier Jahre zusammen. 120 Delegierte trafen dort Weichenstellungen für die zukünftige inhaltliche und organisatorische Arbeit des ASB.

Michael Kreuzberg, Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Rainer Volkmer, Vorsitzender des ASB-Erft/Düren, und Uwe Borchmann vom ASB Bundesverband hielten zu Beginn Grußworte. Die Versammlungsleitung übernahmen ASB-NRW-Präsident Prof. Dr. Stricker und Eckhard Brey vom ASB Oberhausen/Duisburg.

Im Zentrum der Landeskonferenz standen die Wahlen zum Landesvorstand. Mit überwältigenden Mehrheiten berief die Versammlung neun Samariterinnen und Samariter in das Amt und sorgte dabei für große personelle Kontinuität. So wurde Dr. Georg Scholz (ASB Hamm) als Landesvorsitzender bestätigt. Seine Stellvertreter, Gisela Schulte vom ASB Bergisch Land und Frank Sarangi vom ASB Witten, waren ebenfalls schon im alten Vorstand tätig, wie auch die weiteren Vorstandmitglieder Martin Spilker-Reitz (ASB Ruhr) und Uwe Kollmann (ASB Düsseldorf). Neu im Gremium sind Stephanie Meyer (ASB Witten), Renate Sallet (ASB Bergisch Land), Thomas Hake (ASB Dortmund) und die Landtagsabgeordnete Brigitte Dmoch-Schweren (ASB Erft/Düren). Aus persönlichen Gründen nicht mehr angetreten waren Guido C. Bischof (ASB Dortmund) nach sechsjähriger und Harald Schliekert (ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel) nach zwölfjähriger Tätigkeit im Landesvorstand. Letzterer wurde für sein mittlerweile jahrzehntelanges Engagement für den Arbeiter-Samariter-Bund mit dem goldenen ASB-Ehrenkreuz ausgezeichnet. Diese Ehre wurde zudem ASB-NRW-Präsident Prof. Dr. Stricker aus gleichem Grund zuteil.

Auch bei der Landeskontrollkommission wurde auf ein bewährtes Team gesetzt und Holger Bauknecht (ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel), Stefan Saure (ASB Oberhausen/Duisburg) und André Weber (ASB Münster) im Amt bestätigt.

„Ein herzliches Dankeschön an den ASB Erft-Düren und seinen Geschäftsführer Martin Uhle für die perfekte Unterstützung bei der Organisation der Konferenz. Der rundum gelungene Rahmen im ASB-Jugendkulturhaus Cultra trug zum Gelingen der Veranstaltung wesentlich bei.“, resümierte ASB-NRW-Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink am Ende der Veranstaltung.
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

jahresempfang-2014-c-goedecke-besuchshunde-250Über 200 Gäste aus Verbänden, Ministerien, Parlamenten, Verwaltungen und Institutionen waren der Einladung des ASB NRW e.V. zu seinem Jahresempfang am 29. März 2014 gefolgt.

In seiner Eröffnungsrede im Robert-Schumann-Saal des Düsseldorfer Museum Kunstpalast forderte Dr. Georg Scholz, Vorsitzender des ASB NRW, die Landesregierung auf, die EU-Bereichsausnahme für die Notfallrettung zeitnah für das Land Nordrhein-Westfalen umzusetzen. Hintergrund ist die Verabschiedung einer Ausnahmeregelung in den Richtlinien für den Rettungsdienst durch die EU in diesem Frühjahr.

Dr. Georg Scholz wies zudem auf die enorme Gestaltungskraft und Leistungsfähigkeit des ASB in NRW als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation zum Wohle der Bevölkerung hin. Gleichzeitig betonte er die wichtige Rolle des ASB NRW als konstruktiver Ansprechpartner für Politik und Verwaltung.

NRW-Landtagspräsidentin MdL Carina Gödecke war Gastrednerin der Veranstaltung. Sie würdigte das Engagement der vielen tausend ehrenamtlichen und hauptamtlichen Samariterinnen und Samariter für die Gesellschaft. Sie betonte wie wichtig es sei, dass der ASB ein Anwalt für sozial Benachteiligte wäre, die keine Lobby besäßen. Der Verband gebe diesen Menschen eine Stimme.

Der Arbeiter-Samariter-Bund wäre auch ein wichtiger Ansprechpartner für den nordrhein-westfälischen Landtag bei Gesetzgebungsverfahren und sozialpolitischen Debatten, konstatierte die Landtagspräsidentin. So habe der ASB seine Positionen bei der Debatte um die Novellierung des nordrhein-westfälischen Rettungsgesetzes (RettG NRW) eingebracht. Auch bei der Überarbeitung der Landesgesetze zur Pflege gab der ASB seine Expertise ab. Die Landtagspräsidentin betonte zudem die enorme Bedeutung einer engagierten Kinder- und Jugendpolitik. Sie zeigte sich begeistert von der Arbeit der Arbeiter-Samariter-Jugend und sicherte der Jugendorganisation ihre Unterstützung zu. Dr. Georg Scholz dankte Carina Gödecke für ihre Ausführungen und überreichte ihr einen Erste-Hilfe-Koffer als Zeichen für das Engagement des ASB, das unter dem Motto „Wir helfen hier und jetzt.“ steht.

Tradition und Innovation: Das Initiieren von neuen Projekten und die Weiterentwicklung von Hilfsangeboten ist dem ASB ein wichtiges Anliegen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden daher herausragende Initiativen und Dienstleistungen von drei ASB-Verbänden gewürdigt:

Dies war zum einen „Der Wünschewagen“ des ASB Regionalverband Ruhr. Letzte Wünsche für sterbende Menschen zu ermöglichen, hat sich der ASB mit diesem neuen Projekt zum Ziel gesetzt. In der Zeit des Abschieds, in der Nähe so entscheidend ist, treten besondere Wünsche in den Vordergrund. Sei es, das letzte Mal das Meer zu sehen oder einen Ausflug mit der Familie zu unternehmen: Viel zu häufig sind die Träume nicht zu realisieren, da Angehörige oftmals überfordert sind und sich der Situation, einen bald sterbenden Menschen bei seinem Wunsch adäquat zu befördern und zu betreuen, nicht gewachsen fühlen. Hier steht der ASB unterstützend zur Seite: Die Mitarbeiter des „Wünschewagen“ organisieren neben dem Transport mit einem Krankenwagen auch die medizinische und pflegerische Betreuung der Gäste und ihrer Angehörigen. Projekt-Laudatorin war die ASB-NRW-Vizepräsidentin MdB Kerstin Griese.

Gewürdigt wurde auch die Taucherstaffel des ASB Dortmund für ihren engagierten Einsatz durch Laudator ASB-NRW-Vizepräsident MdL Dr. Stefan Berger. Die ASB-Taucher suchen im Wasser nach vermissten Personen, bergen Boote und andere Gegenstände und führen unter Wasser Reparaturen durch. Der ASB Dortmund hat mit seiner im Jahr 2011 gegründeten Taucherstaffel in kurzer Zeit einen auf höchstem Niveau arbeitenden neuen Leistungsbereich innerhalb des ASB in NRW etabliert, der mit seiner Professionalität, seiner Qualität und seiner Einsatzfreude mit den traditionellen maritimen Standorten in Norddeutschland gleichziehen kann.

Eine Würdigung erhielt auch die Aktionsgemeinschaft „Gemeinsam für Münster", ein gemeinsames Projekt von ASB, DRK, JUH und MHD aus Münster. Das Bündnis will ein Bewusstsein für die Bedeutung des Ehrenamts, insbesondere im Bevölkerungsschutz und der Notfallvorsorge, schaffen und den Stellenwert der ehrenamtlichen Dienstleistungen für die Münsteraner Bevölkerung verdeutlichen. Durch die Bündelung der Kräfte werden die Angebote und der Nutzen für die Gesellschaft besser gehört und verstanden. Das Bündnis ist der Beweis, dass eine langfristige, strukturierte Zusammenarbeit zum Wohle aller erfolgreich ist. Laudator war ASB-NRW-Präsident Prof. Dr. Michael Stricker.

Auch kurzweilige Unterhaltung wurde beim Empfang geboten: Buchautor Dr. Manfred Lütz, bekannt für seine Bestseller „Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere Seelenkunde“ und „Lebenslust: Wider die Diät-Sadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult“, gab amüsante Einblicke in mitunter skurriles menschliches Verhalten und absurde gesellschaftliche Mechanismen.

Der ASB Region Düsseldorf, der auch den Sanitätsdienst für den Jahresempfang übernommen hatte, und der ASB Ortsverband Dortmund präsentierten im Außenbereich ASB-Einsatzfahrzeuge, die Wasserrettung und den ASB-Besuchshundedienst.
Das Bild zeigt Landtagspräsidentin Carina Gödecke mit zwei Besuchshundeteams des ASB Region Düsseldorf. Foto: ASB NRW/Michael Schuff

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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