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Pressebereich

Auf dieser Seite haben wir für Sie Pressenews zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
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Besuchen Sie auch den Online-Pressebereich des ASB Bundesverbandes mit einem umfangreichen Foto-Downloadbereich und vielen Informationen zu den Hilfsleistungen des ASB. mehr


 

merkel-bbk-motorrad-497Am 19. August 2014 stattete Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn einen Besuch ab, um sich aus erster Hand über die vielfältigen Leistungen der Hilfsorganisationen und das Katastrophenschutzsystem in Deutschland zu informieren. Mit dem Besuch wollte die Bundeskanzlerin auch ihren Dank und ihren Respekt für das Engagement der vielen tausenden freiwillig Aktiven im nationalen Katastrophenschutz zum Ausdruck bringen.

An der Veranstaltung nahmen ebenfalls Bundesinnenminister Thomas de Maizière und als Gastgeber Christoph Unger, Präsident des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, teil. Neben DRK, DLRG, JUH, MHD, Feuerwehr und THW war auch der Arbeiter-Samariter-Bund als eine der großen Hilfsorganisationen in Deutschland bei der Präsentation vertreten.

ASB-Bundesarzt und Vorsitzender des ASB NRW, Dr. Georg Scholz, begrüßte die Bundeskanzlerin am ASB-Stand im Innenhof des BBK. Anschließend stellten Samariterinnen und Samariter Angela Merkel exemplarisch verschiedene ASB-Hilfsangebote vor. So präsentierte sich die ASB-Taucherstaffel mit einem Wasserrettungsboot. Die ASB-Motorradstaffel demonstrierte ihre flexiblen Einsatzmöglichkeiten und der ASB-Rettungsdienst gab einen Einblick in seine Arbeit.

sms-malwettbewerb-leporello-2013Im Herbst 2013 hatte das Projekt „Sozial macht Schule“ des ASB NRW zum siebten Mal zu seinem jährlichen Spenden-Malwettbewerb aufgerufen.

Schülerinnen und Schüler konnten sich mit dem Motto „Hunde – Freunde und Helfer auf vier Pfoten“ auseinandersetzen und damit gleichzeitig für die Mutter-Kind-Einrichtung „MuKi“ des ASB in Halle/Sachsen-Anhalt spenden. MuKi unterstützt junge Mütter, die alleine für ihre Kinder sorgen müssen, und gibt zum Beispiel Hilfestellungen bei der Pflege und Erziehung der Kinder.

Die Malaktion ermöglichte den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sich auf kreative Art mit dem Thema „Hunde – Freunde und Helfer auf vier Pfoten“ auseinandersetzen: Hunde sind nicht nur treue Wegbegleiter und tolle Spielkameraden, sondern leisten auch wertvolle Hilfe, etwa im Rettungsdienst und im Sozialbereich. So spüren Rettungshunde mit ihren feinen Nasen vermisste Menschen auf, Besuchshunde wirken sich auf kranke Menschen wohltuend aus und Blindenhunde verhelfen Menschen ohne oder mit eingeschränktem Sehvermögen zu einem eigenständigen Leben.

238 Schülerinnen und Schüler aus NRW haben sich beteiligt und so soziales Engagement gezeigt. Für jedes eingereichte Bild spendete die Kanzlei Rödl & Partner 1,– Euro für die Mutter-Kind-Einrichtung „MuKi“.

Von den Motiven der acht Siegerbildern ist ein buntes Postkartenleporello gedruckt worden. Einzelexemplare können kostenfrei beim ASB NRW e.V., Projekt SOZIAL MACHT SCHULE, Eupener Straße 161 A, 50933 Köln, E-Mail hoyer (at) asb-nrw.de bestellt werden (solange der Vorrat reicht). Der ASB dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz, insbesondere den Schülerinnen und Schülern, die mit so viel Elan und Kreativität mitgemacht haben.
Foto: Frank Hoyer

lvr-tag-2014-250Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) lud am 28. Juni 2014 wieder zum Tag der Begegnung in den Rheinpark und Tanzbrunnen nach Köln ein. Leider verkürzte eine Unwetterwarnung das Event.

Auch der ASB präsentierte sich auf dem Parkgelände. Neben Informationen zu den vielfältigen ASB-Leistungen, wie zum Beispiel Hausnotruf, Erste-Hilfe-Kurse, FSJ/BFD und Menüservice, stellte der ASB Regionalverband Bergisch Land seine Demenz-WGs vor. Auch die ASB-Besuchshunde aus Bergisch Land waren vor Ort.

Der ASB Köln hatte federführend den Sanitätsdienst für die Veranstaltung übernommen. Auch präsentierte er seinen modernen Reisebus, der gerade auch für Menschen mit Behinderung optimal ausgestattet ist.

Gegen 13 Uhr musste das inklusive Fest leider wegen einer Unwetterwarnung abgebrochen werden. Der ASB NRW zieht dennoch eine überaus positive Resonanz: „Auch wenn das Großevent in diesem Jahr nur drei Stunden dauerte, gab es dennoch reichlich Möglichkeiten, sich über die vielen verschiedenen Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung zu informieren. Dabei kam auch der Spaß nicht zu kurz: Die vielen Mitmachevents, vom Spielezirkus bis zum Kinderschminken, boten jede Menge Abwechslung. Viele Besucherinnen und Besucher freuten sich auch über unsere ASB-Besuchshunde, die von den kleinen und großen Hundefans liebevoll gekuschelt und umarmt wurden.“, so ASB-NRW-Pressesprecher Frank Hoyer.

Der Tag der Begegnung ist Europas größtes Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung und findet seit 1998 jedes Jahr im Rheinland statt. Mehr Informationen unter www.tag-der-begegnung.lvr.de

landeskonferenz-2014-497

Am 31. Mai 2014 fand im Brühler ASB-Jugendkulturhaus „Passwort Cultra“ die Landeskonferenz des ASB NRW e.V. statt. Die Veranstaltung ist das höchste Gremium des ASB in NRW und tritt alle vier Jahre zusammen. 120 Delegierte trafen dort Weichenstellungen für die zukünftige inhaltliche und organisatorische Arbeit des ASB.

Michael Kreuzberg, Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Rainer Volkmer, Vorsitzender des ASB-Erft/Düren, und Uwe Borchmann vom ASB Bundesverband hielten zu Beginn Grußworte. Die Versammlungsleitung übernahmen ASB-NRW-Präsident Prof. Dr. Stricker und Eckhard Brey vom ASB Oberhausen/Duisburg.

Im Zentrum der Landeskonferenz standen die Wahlen zum Landesvorstand. Mit überwältigenden Mehrheiten berief die Versammlung neun Samariterinnen und Samariter in das Amt und sorgte dabei für große personelle Kontinuität. So wurde Dr. Georg Scholz (ASB Hamm) als Landesvorsitzender bestätigt. Seine Stellvertreter, Gisela Schulte vom ASB Bergisch Land und Frank Sarangi vom ASB Witten, waren ebenfalls schon im alten Vorstand tätig, wie auch die weiteren Vorstandmitglieder Martin Spilker-Reitz (ASB Ruhr) und Uwe Kollmann (ASB Düsseldorf). Neu im Gremium sind Stephanie Meyer (ASB Witten), Renate Sallet (ASB Bergisch Land), Thomas Hake (ASB Dortmund) und die Landtagsabgeordnete Brigitte Dmoch-Schweren (ASB Erft/Düren). Aus persönlichen Gründen nicht mehr angetreten waren Guido C. Bischof (ASB Dortmund) nach sechsjähriger und Harald Schliekert (ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel) nach zwölfjähriger Tätigkeit im Landesvorstand. Letzterer wurde für sein mittlerweile jahrzehntelanges Engagement für den Arbeiter-Samariter-Bund mit dem goldenen ASB-Ehrenkreuz ausgezeichnet. Diese Ehre wurde zudem ASB-NRW-Präsident Prof. Dr. Stricker aus gleichem Grund zuteil.

Auch bei der Landeskontrollkommission wurde auf ein bewährtes Team gesetzt und Holger Bauknecht (ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel), Stefan Saure (ASB Oberhausen/Duisburg) und André Weber (ASB Münster) im Amt bestätigt.

„Ein herzliches Dankeschön an den ASB Erft-Düren und seinen Geschäftsführer Martin Uhle für die perfekte Unterstützung bei der Organisation der Konferenz. Der rundum gelungene Rahmen im ASB-Jugendkulturhaus Cultra trug zum Gelingen der Veranstaltung wesentlich bei.“, resümierte ASB-NRW-Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink am Ende der Veranstaltung.
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

jahresempfang-2014-c-goedecke-besuchshunde-250Über 200 Gäste aus Verbänden, Ministerien, Parlamenten, Verwaltungen und Institutionen waren der Einladung des ASB NRW e.V. zu seinem Jahresempfang am 29. März 2014 gefolgt.

In seiner Eröffnungsrede im Robert-Schumann-Saal des Düsseldorfer Museum Kunstpalast forderte Dr. Georg Scholz, Vorsitzender des ASB NRW, die Landesregierung auf, die EU-Bereichsausnahme für die Notfallrettung zeitnah für das Land Nordrhein-Westfalen umzusetzen. Hintergrund ist die Verabschiedung einer Ausnahmeregelung in den Richtlinien für den Rettungsdienst durch die EU in diesem Frühjahr.

Dr. Georg Scholz wies zudem auf die enorme Gestaltungskraft und Leistungsfähigkeit des ASB in NRW als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation zum Wohle der Bevölkerung hin. Gleichzeitig betonte er die wichtige Rolle des ASB NRW als konstruktiver Ansprechpartner für Politik und Verwaltung.

NRW-Landtagspräsidentin MdL Carina Gödecke war Gastrednerin der Veranstaltung. Sie würdigte das Engagement der vielen tausend ehrenamtlichen und hauptamtlichen Samariterinnen und Samariter für die Gesellschaft. Sie betonte wie wichtig es sei, dass der ASB ein Anwalt für sozial Benachteiligte wäre, die keine Lobby besäßen. Der Verband gebe diesen Menschen eine Stimme.

Der Arbeiter-Samariter-Bund wäre auch ein wichtiger Ansprechpartner für den nordrhein-westfälischen Landtag bei Gesetzgebungsverfahren und sozialpolitischen Debatten, konstatierte die Landtagspräsidentin. So habe der ASB seine Positionen bei der Debatte um die Novellierung des nordrhein-westfälischen Rettungsgesetzes (RettG NRW) eingebracht. Auch bei der Überarbeitung der Landesgesetze zur Pflege gab der ASB seine Expertise ab. Die Landtagspräsidentin betonte zudem die enorme Bedeutung einer engagierten Kinder- und Jugendpolitik. Sie zeigte sich begeistert von der Arbeit der Arbeiter-Samariter-Jugend und sicherte der Jugendorganisation ihre Unterstützung zu. Dr. Georg Scholz dankte Carina Gödecke für ihre Ausführungen und überreichte ihr einen Erste-Hilfe-Koffer als Zeichen für das Engagement des ASB, das unter dem Motto „Wir helfen hier und jetzt.“ steht.

Tradition und Innovation: Das Initiieren von neuen Projekten und die Weiterentwicklung von Hilfsangeboten ist dem ASB ein wichtiges Anliegen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden daher herausragende Initiativen und Dienstleistungen von drei ASB-Verbänden gewürdigt:

Dies war zum einen „Der Wünschewagen“ des ASB Regionalverband Ruhr. Letzte Wünsche für sterbende Menschen zu ermöglichen, hat sich der ASB mit diesem neuen Projekt zum Ziel gesetzt. In der Zeit des Abschieds, in der Nähe so entscheidend ist, treten besondere Wünsche in den Vordergrund. Sei es, das letzte Mal das Meer zu sehen oder einen Ausflug mit der Familie zu unternehmen: Viel zu häufig sind die Träume nicht zu realisieren, da Angehörige oftmals überfordert sind und sich der Situation, einen bald sterbenden Menschen bei seinem Wunsch adäquat zu befördern und zu betreuen, nicht gewachsen fühlen. Hier steht der ASB unterstützend zur Seite: Die Mitarbeiter des „Wünschewagen“ organisieren neben dem Transport mit einem Krankenwagen auch die medizinische und pflegerische Betreuung der Gäste und ihrer Angehörigen. Projekt-Laudatorin war die ASB-NRW-Vizepräsidentin MdB Kerstin Griese.

Gewürdigt wurde auch die Taucherstaffel des ASB Dortmund für ihren engagierten Einsatz durch Laudator ASB-NRW-Vizepräsident MdL Dr. Stefan Berger. Die ASB-Taucher suchen im Wasser nach vermissten Personen, bergen Boote und andere Gegenstände und führen unter Wasser Reparaturen durch. Der ASB Dortmund hat mit seiner im Jahr 2011 gegründeten Taucherstaffel in kurzer Zeit einen auf höchstem Niveau arbeitenden neuen Leistungsbereich innerhalb des ASB in NRW etabliert, der mit seiner Professionalität, seiner Qualität und seiner Einsatzfreude mit den traditionellen maritimen Standorten in Norddeutschland gleichziehen kann.

Eine Würdigung erhielt auch die Aktionsgemeinschaft „Gemeinsam für Münster", ein gemeinsames Projekt von ASB, DRK, JUH und MHD aus Münster. Das Bündnis will ein Bewusstsein für die Bedeutung des Ehrenamts, insbesondere im Bevölkerungsschutz und der Notfallvorsorge, schaffen und den Stellenwert der ehrenamtlichen Dienstleistungen für die Münsteraner Bevölkerung verdeutlichen. Durch die Bündelung der Kräfte werden die Angebote und der Nutzen für die Gesellschaft besser gehört und verstanden. Das Bündnis ist der Beweis, dass eine langfristige, strukturierte Zusammenarbeit zum Wohle aller erfolgreich ist. Laudator war ASB-NRW-Präsident Prof. Dr. Michael Stricker.

Auch kurzweilige Unterhaltung wurde beim Empfang geboten: Buchautor Dr. Manfred Lütz, bekannt für seine Bestseller „Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere Seelenkunde“ und „Lebenslust: Wider die Diät-Sadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult“, gab amüsante Einblicke in mitunter skurriles menschliches Verhalten und absurde gesellschaftliche Mechanismen.

Der ASB Region Düsseldorf, der auch den Sanitätsdienst für den Jahresempfang übernommen hatte, und der ASB Ortsverband Dortmund präsentierten im Außenbereich ASB-Einsatzfahrzeuge, die Wasserrettung und den ASB-Besuchshundedienst.
Das Bild zeigt Landtagspräsidentin Carina Gödecke mit zwei Besuchshundeteams des ASB Region Düsseldorf. Foto: ASB NRW/Michael Schuff

soccer-witten-2-2014-250Das Runde muss in´s Eckige: 20 ASB-Mannschaften aus ganz NRW kamen am 22. Februar zum "Samariter Kick NRW 2014" in die Soccerplace-Halle nach Witten. Begleitet wurden die ca. 140 Kicktalente von ca. 80 Schlachtenbummlern, die für mächtig viel Stimmung am Spielrand sorgten.

Den ersten Platz belegte die Mannschaft des ASB Südwestfalen. Über einen zweiten Platz freuen sich die Spieler vom ASB Ruhr. Der ASB Witten konnte den dritten Platz für sich verbuchen. Eine Mannschaft bestand aus 5 Spieler/-innen plus max. 2 Ersatzspieler/-innen und einem/-r Trainer/-in. Gespielt wurde auf drei Feldern und DFB-lizensierte Schiedsrichter pfiffen die Matches.

Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW, zum Event: „Das Fußballturnier ist ein Dankeschön an alle Samariterinnen und Samariter für die ausdauernde Arbeit für den ASB. Zudem bot der Event eine entspannte Möglichkeit, Samariterinnen und Samariter aus anderen Arbeitsbereichen und NRW-Gebieten kennenzulernen und sich auszutauschen. Ein herzliches Dankeschön geht an den ASB Witten für die hervorragende Unterstützung bei der Durchführung der Veranstaltung.“

Die größten Kicktalente aus allen Mannschaften des „Samariter Kick NRW 2014“ werden derzeit zu einem „Dreamteam“ zusammengestellt und vertreten den ASB NRW dann im Juli 2014 bei einem bundesweiten ASB-Fußballturnier in Bremen. In der Auswahljury in Witten war auch der Ex-Bundesligaspieler Klaus Täuber (Schalke) dabei.
Foto: ASB Witten/Sebastian Stewen

131023 Interview FreiwilligenstudieSie engagieren sich in der Altenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe oder im Katastrophenschutz: Mit ihrem Engagement bereichern 16.000 Freiwillige die Angebote des ASB.

Um mehr über sie zu erfahren, hat der ASB im Februar 2013 eine Studie beim Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. in Auftrag gegeben. Das Institut befragte Freiwillige nach ihren Motiven und Erwartungen. Bei seinem Zukunftskongress am 25. und 26. Oktober 2013 in München stellte der ASB Deutschland dann die Ergebnisse vor. Im Interview erklärt Gabriele Osing vom ASB-Bundesverband die Ergebnisse der Untersuchung. Zum Interview
Foto: ASB/F. Zanettini

hochwasserrettung-asb-sachsen-2013-250ASB unermüdlich in den Flutgebieten Ost- und Süddeutschlands im Einsatz

Seit dem 31. Mai 2013 ist der ASB mit mehreren hundert freiwilligen und hauptamtlichen Katastrophenhelfern vor Ort. Die Samariterinnen und Samariter helfen bei der Evakuierung von Altenheimen und Wohnungen oder dem Aufbau von Notunterkünften. Außerdem versorgen sie Evakuierte und Einsatzkräfte mit warmen Mahlzeiten und Getränken und übernehmen die medizinische Betreuung.

So sind Samariterinnen und Samariter des ASB Region Düsseldorf zum Verpflegungseinsatz in Magdeburg. In Schönebeck haben ASBler aus Münster zusammen mit einer Feuerwehrküche die Versorgung von über 1.000 Einsatzkräften unterschiedlicher Organisationen übernommen. Auch der Intensivtransportwagen (ITW) des ASB Münster war schon im Hochwassergebiet stationiert. Mehr Informationen zu den Aktivitäten des ASB im Online-Einsatztagebuch
Foto: ASB Sachsen

hochwasser-2013-asb-250Einsatztagebuch im Internet

Der ASB ist inzwischen in den betroffenen Flutgebieten Süd- und Ostdeutschlands mit rund 500 Helfern im Einsatz. „Mittlerweile unterstützen auch ASB-Katastrophenschutzeinheiten aus NRW, Rheinland-Pfalz und Berlin den Hilfseinsatz in den Flutgebieten“, erklärte ASB-Bundesgeschäftsführer Christian Reuter.

An den sächsischen Elbepegeln steigen die Wasserstände weiter an. Der ASB hat in Dresden seine „Medical Task Force“ im Einsatz. ASB-Helfer aus Nordrhein-Westfalen sind unterwegs, um bei der Evakuierung einer Klinik in Dresden zu helfen. Im benachbarten Meißen, das seit Montag überflutet ist, hilft die Wasserrettung des ASB Riesa mit Booten bei der Evakuierung von Bewohnern. In Neustadt hilft der ASB bei der Evakuierung und Unterbringung der Bevölkerung in Notunterkünften. Die eingesetzte ASB-Betreuungseinheit verteilt rund 500 Essens-Portionen täglich an Flutopfer und Helfer der Feuerwehr. Im brandenburgischen Bernburg an der Saale hilft die ASB-Wasserrettung bei der Evakuierung von Flutopfern. Im ostthüringischen Gera kann der Betrieb eines ASB-Seniorenheims derzeit nur noch über Notstromaggregate des ASB gewährleistet werden. ASB-Katastrophenschutzeinheiten in Niedersachsen befinden sich in Alarmbereitschaft und bereiten sich auf den erwarteten Pegelanstieg der Elbe vor. Im Landkreis Lüneburg übernehmen ASB-Helfer die sanitätsdienstliche Betreuung der Feuerwehr, die bei der Stabilisierung der Deiche hilft. In einem Einsatztagebuch berichtet der ASB über die Hilfe für Flutopfer.

Der ASB bittet um Spenden für die Flutopfer: Arbeiter-Samariter-Bund Stichwort: Hochwasser Konto: 1888 Bank für Sozialwirtschaft Köln BLZ: 370 205 00 Kostenlose Spenden-Hotline: (0800) 111 47 11 oder online www.asb.de , Charity-SMS: SMS mit "ASB" an 81190. (4,83 Euro gehen direkt an den ASB, zuzüglich Kosten einer normalen SMS)
Foto: ASB Deutschland

Kontakt ASB-Pressestelle: Marion Michels, Tel. (0221) 4 76 05-233, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Alexandra Valentino, Tel. (0221) 476 05-324, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.asb.de

ministerin-steffens-2013-asb-250„Selbstbestimmte und lebenswerte Pflege ist eine der großen Herausforderungen für die Gesellschaft“

Im Jahr 1888 gegründet, kann der Arbeiter-Samariter-Bund in 2013 auf eine 125-jährige Geschichte in Deutschland zurückblicken. Ganz im Zeichen des Jubiläumsjahres stand daher auch der Jahresempfang des ASB NRW e.V. am 25. Mai 2013 im Museum Kunstpalast in Düsseldorf. 200 Gäste aus Verbänden, Ministerien, Parlamenten, Verwaltungen, Institutionen und Organisationen waren der Einladung gefolgt.

Dr. Georg Scholz, Vorsitzender des ASB NRW, führte in seiner Eröffnungsrede aus, dass die durch die NRW-Landesregierung angekündigten Kürzungen im Sozialbereich zu erheblichen Einschränkungen bei wichtigen Leistungen der Sozialverbände führen würden und damit die Versorgung der Bevölkerung, gerade auch der Menschen, die Hilfe am dringendsten nötig haben, gefährdet sei. Auch die seit Jahren durch die Krankenkassen chronisch unterfinanzierte ambulante Pflege könne nur noch durch das herausragende Engagement der Wohlfahrtsverbände aufrechterhalten werden. Wichtig war Scholz auch das Thema Rettungsdienstgesetz: Die Novellierung des Landesrettungsdienstgesetzes müsse im Zusammenhang mit der angestrebten und aktuell in Brüssel diskutierten EU-Bereichsausnahme gesehen werden. Er forderte für den Fall der Schaffung einer Bereichsausnahme auch deren Umsetzung in NRW. Die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen im Bereich Landesrettungsdienstgesetz hätte hier Früchte getragen; er regte daher an, dass die Hilfsorganisationen in NRW eine Landesarbeitsgemeinschaft gründen sollten um ihre Interessen gegenüber Politik und Gesellschaft noch gezielter vertreten zu können.

Barbara Steffens (Foto), Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, war Gastrednerin des Jahresempfangs. Sie würdigte das Engagement des ASB als bedeutender Träger von Hilfs- und Sozialangeboten in NRW. Sie kündigte die Übernahme der EU-Bereichsannahme, so sie kommen sollte, auch für die sich in der Vorbereitung befindende Novelle des Landesrettungsdienstgesetzes NRW an. In ihrem Redebeitrag "Pflege - selbstbestimmt und lebenswert" führte die Ministerin unter anderem auch aus, dass quartiersbezogene Konzepte für ein funktionierendes Sozialwesen immer bedeutender werden würden. Die Pflege von Menschen in ihrem Zuhause sei eine wichtige Herausforderung für die Gesellschaft, die noch mehr in den Focus der Gesellschaft zu rücken sei. Auch eine faire Bezahlung von Pflegedienstkräften wäre notwendig, um dem demografischen Herausforderungen gerecht zu werden und das Berufsbild attraktiver zu gestalten. Sie betonte: „Eine selbstbestimmte und lebenswerte Pflege ist eine der großen Herausforderungen für die Gesellschaft.“ Dr. Scholz dankte Ministerin Steffens für ihre Ausführungen und überreichte ihr einen Erste-Hilfe-Koffer als Symbol für das Engagement des ASB in vielen gesellschaftlichen Bereichen.

Ein wichtiges Anliegen ist dem ASB die Weiterentwicklung von Diensten und das Initiieren von neuen Projekten. Im Rahmen der Veranstaltung wurden daher innovative Initiativen und bewährte Dienstleistungen von drei ASB-Verbänden geehrt:

Der ASB Region Düsseldorf und der ASB Niederrhein wurden für ein Kooperationsprojekt gewürdigt: Seit Juni 2013 betreiben beide ASB-Verbände eine Einrichtung zur Tagespflege in Jüchen-Hochneukirch. Dafür entstand im ehemaligen Bahnhofsgebäude ein umfassendes Angebot. Hier bekommen die Gäste tagsüber eine umfassende Betreuung und Versorgung, abends kehren sie in ihre gewohnte Umgebung nach Hause zurück. Die Auszeichnung nahmen der Vorsitzende des ASB Niederrhein, Patrick Kämmerling, und das Vorstandsmitglied des ASB Düsseldorf, Dr. Peter Bucher, entgegen. Prof. Dr. Michael Stricker, Präsident des ASB NRW, hielt die Laudatio und hob insbesondere die Bedeutung von Kooperationsprojekten innerhalb des ASB hervor.

Auch die Jugendeinsatzeinheit (JEE) des ASB Witten für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren konnte sich über eine Auszeichnung freuen. Bei den Treffen der JEE werden die Mitglieder an die Thematik des Katastrophenschutzes herangeführt. Die Kinder und Jugendlichen lernen alles, was sie als potenzielle spätere freiwillige oder hauptamtliche Hilfskräfte wissen müssen, altersangepasst und mit viel Spaß, aber dennoch mit dem nötigen Ernst und der entsprechenden Tiefe. Die jungen Menschen erfahren in Theorie und Praxis, wie die Abläufe und Strukturen bei einem Einsatz sind, aber auch wie man einzelne Patienten fachgerecht rettet und versorgt. Für die Jugendeinsatzgruppe wurden Markus Zeuch, Vorstandsvorsitzender ASJ Witten und Gruppenführer Katastrophenschutz, und die Beisitzerin der ASJ Witten, Anja Reimann, geehrt. Die Laudatio hielt die Bundestagsabgeordnete und Vizepräsidentin des ASB NRW, Kerstin Griese.

Eine Ehrung erhielt zudem die Leitungs- und Koordinierungsgruppe Katastrophenschutz, kurz LEIKO genannt. Der ASB ist seit mehr als 40 Jahren am Katastrophenschutzsystem in Nordrhein-Westfalen beteiligt Etwa bei Großereignissen wie der Fußballweltmeisterschaft 2006 und dem Weltjugendtag in Köln haben die Samariterinnen und Samariter im Katastrophenschutz ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Einen wesentlichen Anteil für den Erfolg des ASB-Katastrophenschutz hat dabei auch die Leitungs- und Koordinierungsgruppe. Ingo Schlotterbeck, seit vielen Jahren Landesbeauftragter für den Katastrophenschutzbeauftragter des ASB in NRW wurde stellvertretend für die LEIKO ausgezeichnet, Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW, hielt die Laudatio.

Eine besondere Auszeichnung wurde Uwe K. Kollmann während des Jahresempfangs zuteil. Er erhielt die goldene ASB-Ehrennadel für sein über dreißigjähriges Engagement innerhalb des ASB. Laudatorin Kerstin Griese hob die Verdienste von Uwe K. Kollmann in verschiedenen Funktionen im ASB Region Düsseldorf, sowie auf Landesebene und Bundesebene hervor und betonte, dass er die Entwicklung des Arbeiter-Samariter-Bundes zu einem modernen und leistungsfähigen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation mit vorangetrieben habe. Ihm gratulierte auch der im April 2013 zum Präsident des ASB Deutschland gewählte Bundestagsabgeordnete Franz Müntefering. Die goldene ASB-Ehrennadel ist die höchste Auszeichnung des ASB.

Für Unterhaltung war beim Empfang ebenfalls gesorgt: Christian Ehring, bekannt aus der Fernsehsendung „Heute-Show“ und dem Kom(m)ödchen Düsseldorf, gab amüsante Einblicke in die Welt der politischen Entscheidungsträger. Der Rettungsdienst des ASB Region Düsseldorf, der auch den Sanitätsdienst für den Jahresempfang übernommen hatte, der Intensivtransportwagen des ASB Münster und die Motorradstaffel des ASB Dortmund stellten sich im Außenbereich des Veranstaltungsortes vor.
Foto: ASB NRW/M. Schuff

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
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