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Pressebereich

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asb nrw fussballturnier 2015 sieger 250Sie lachen einen an, die Mannschaftsspieler des Flüchtlingsheims des ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe in Detmold und Gewinner des ASB-NRW-Fußballturniers 2015, das am 13. Juni in Witten stattfand, mit ihren Pokalen, stolz auf ihren Sieg. Und das berechtigterweise: Bahen, 21 Jahre alt aus Ghana, Omer, 17 Jahre alt aus Afghanistan, Mohammad, 26 Jahre alt aus Syrien, Khalid, 21 Jahre alt aus Eritrea, Stanley, 18 Jahre alt aus Nigeria , Milord, 17 Jahre alt aus Georgien und ihr ehrenamtlicher Trainer Charles gaben ihr Bestes. Keine der anderen 17 ASB-Mannschaften hat es ihnen leicht gemacht zu gewinnen. Gerade der ASB Südwestfalen, Gewinner des Turniers 2014, zählte auch dieses Jahr zu den Favoriten.

Das erste Match verloren die Spieler aus Detmold gegen Südwestfalen, doch dann revanchierten sie sich im Finale mit einem 3:0. „Wir waren froh über die Möglichkeit zu zeigen, was wir können", sagt Stanley. „Beim Fußballturnier zählte nicht, ob man eine Sprache spricht, dieselbe Religion hat oder woher man kommt, man hat sich verstanden und neue Freunde gefunden", schwärmt Milord. Bahen erlitt eine Verletzung über dem Auge und musste während des Turniers zum Arzt: „Ich habe ihn angefleht weiter spielen zu dürfen", so Bahen, der das Finale dann doch noch bestreiten konnte.

Wer sind diese Spieler, die sich da durchgeschlagen haben? Es sind Flüchtlinge oder, wie die Mitarbeiter in den vom ASB betriebenen Flüchtlingsheimen sie treffender bezeichnen, Gäste. Sie leben im vom ASB OWL mit viel Engagement geführten Flüchtlingsheim in Detmold. Sie haben eine lange Geschichte und gute Gründe ihr Land verlassen zu haben: Krieg, politische Verfolgung, keine Zukunftsperspektiven. In ihren jungen Jahren haben sie schon viel erlebt und gesehen, viel zu viel würde man sagen. Und dennoch, die Energie, Lebensfreude und das Engagement der Männer ist im Raum spürbar. Auf die Frage, wie sie sich in Deutschland fühlen, antwortet Mohammad: „Die Deutschen sind sehr freundlich und ich bin froh hier zu sein". Keine Spur von Resignation. „Du brauchst den unbedingten Willen", meint Stanley.

Dreimal die Woche trainierte die Gruppe mit ihrem Coach Charlie, der mit Herz und Leidenschaft die Flüchtlingsmannschaften trainiert. „Charlie ist ein großartiger Trainer, der uns immer wieder bestärkt hat. Das hat mir Deutschland nahe gebracht", erzählt Milord. Über 80 ehrenamtlich Engagierte arbeiten beim Flüchtlingsheim des ASB OWL und wenn man in die strahlenden Gesichter der Fußballer schaut, weiß man wie wichtig ihre Arbeit ist. Sie ist unter anderem ein unverzichtbarer Teil der so oft beschworenen Willkommenskultur. Kontakt zur Bevölkerung, Kommunikation und das gegenseitige Kennenlernen sind wichtige Bausteine der Integration. Der ASB OWL verzichtet so auch bewusst auf eine Umzäunung des Flüchtlingsheims. Die Gäste sollen sich willkommen fühlen, nicht eingesperrt, jeder Bürger ist eingeladen, sich vor Ort ein Bild zu machen. Transparenz schafft Vertrauen. Nicht nur deshalb gilt die Einrichtung als beispielhaft. „Wir fühlen uns willkommen und danken dem ASB für seinen Einsatz und die Unterstützung", so Stanley.

In ihren Heimatländern waren sie Arzt, Student, Fußballer, Automechaniker. In Deutschland müssen sie von vorne anfangen, die Sprache lernen, die Gepflogenheiten, ihre Ausbildungen anerkennen lassen. Die Energie mit der sie dies angehen ist überwältigend. Frage: Wenn sie zwei Wünsche frei hätten in ihrem Leben, was würden diese sein? Fast alle antworten Fußballprofi werden in einer deutschen Mannschaft und in Deutschland bleiben. Mohammad will unbedingt weiter als Arzt in einem Krankenhaus tätig sein. Omer und Khalid wollen studieren. Milord denkt an seine Familie und sagt, er wünscht sich, dass es ihnen gut geht und sie in Frieden und Wohlstand leben können. Haben sie einen Alternativplan zum Fußballprofi? Milord antwortet: „Du musst an deine Ziele glauben und hart an ihnen arbeiten, dann kannst du sie erreichen." Er trainiert täglich.

Kann es sich Deutschland leisten, solch engagierte Leute nicht zu integrieren, sie nicht zu fördern? Nein. Was es braucht ist viel politischen und gesellschaftlichen Willen und die Einsicht, dass Flüchtlinge Menschen mit Potentialen sind. Diese jungen Männer verdienen eine zweite Chance in einem Land, dass ihnen ein Leben ohne Angst und existentieller Armut ermöglicht.

Ihre Zukunft ist jedoch ungewiss. Das Flüchtlingsheim in Detmold dient der sogenannten Erstaufnahme. Danach werden die Flüchtlinge nach einem Schlüssel auf die Kommunen verteilt. Sie wissen nicht was mit ihnen passiert und wo sie landen, ob sie in Deutschland bleiben dürfen oder nicht. „Aber du lernst viel, auf einer so langen Reise", weiß Stanley. Mit Stress umgehen, interkulturelle Kompetenzen durch das enge zusammenleben mit zig verschiedenen Kulturen, sich immer wieder motivieren und weiterkämpfen.

Eigenschaften, die auch im Fußball zählen. Am 4. Juli ist das nächste Fußballturnier an dem sie teilnehmen. Der ASB wünscht ihnen auch bei diesem Turnier viel Erfolg, für ihren weiteren Weg das Allerbeste und dass sie sich ihre Leidenschaft und ihre Ziele bewahren.
Text und Foto: Solveig Velte

Bericht über das Fußballturnier "Samariter Kick NRW 2015"

blaulicht hospitanz 12 06 2015 1 250Leben retten, in Extremsituationen sein Bestes geben, für andere im Notfall da sein: Menschen, die im Rettungsdienst tätig sind, leisten Herausragendes. Und benötigen dafür auch die richtigen Rahmenbedingungen.

Passend zum Jahr der Ersten Hilfe im ASB informierten sich die Landtagsabgeordneten Jutta Velte und Arif Ünal, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünen im Landtag von NRW, am 12. Juni 2015 in Wuppertal bei einer „Blaulicht-Hospitation“ über die derzeitigen Gegebenheiten im Rettungsdienst. Eine Führung durch die Rettungswache des ASB Bergisch Land zeigte eindrücklich die Einsatzbereitschaft des Rettungsdienst und Katastrophenschutzes. Auch Einblicke in die sozialen Dienste, wie der Tagestreff für Menschen mit Demenz, wurden gegeben. Anhand einer kurzen Erste-Hilfe-Einheit, bei der die Abgeordneten die Wiederbelebung proben konnten, wurden die Neuerungen in der Erste-Hilfe-Ausbildung erläutert.

In einer anschließenden Gesprächsrunde berichteten Haupt- und Ehrenamtliche des ASB über ihre Arbeit, die Herausforderungen und Chancen des neuen Notfallsanitätergesetzes in der Praxis und Problemen mit Gewalt bei Rettungsdienst-Einsätzen. Diskutiert wurde auch zu Themen wie der interkulturellen Öffnung des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes, der Flüchtlingshilfe und dem neuen Pflegestärkungsgesetz.

Mit einem Rettungswagen fuhren die Landtagsabgeordneten danach zur Feuerwehrleitstelle der Stadt Wuppertal, die personell auch durch den ASB unterstützt wird. Der Leiter der Feuerwehr, Siegfried Brütsch, und seine Mitarbeiter demonstrierten eindrücklich die Abläufe der Leitstelle und die von ihnen verwendete strukturierte Notrufabfrage mittels des innovativen Systems NOAS, wodurch die Erfolgsquote bei der Behandlung von Notfällen signifikant erhöht werden konnte.

Deutlich wurde während der vierstündigen Hospitation, dass Gespräche zwischen Politik und Praxis immer wieder sehr fruchtbar sein können und beide Welten näher zusammenbringen. „Man merkt, dass die Mitarbeiter des ASB sowohl im Haupt- als auch im Ehrenamt mit Herz dabei sind und mit ihrem Engagement für die Menschen sorgen“, so MdL Jutta Velte.

Das Bild zeigt von links Siegfried Brütsch (Leiter der Feuerwehr Wuppertal), MdL Jutta Velte, Anne Paweldyk (Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land) und MdL Arif Ünal. Foto: ASB NRW

samariter kick pic 250 318 hochmotivierte Mannschaften aus NRW kamen am 13. Juni 2015 zum zweiten "Samariter Kick NRW" in die Soccerplace-Halle nach Witten. Begleitet wurden die 150 Kicktalente von 80 Schlachtenbummlern, die die Spielerinnen und Spieler mit Trommeln, Sprechgesängen und flatternden Fahnen zu sportlichen Höchstleistungen antrieben.

17 Mannschaften wurden von den ASB-Verbänden Bergisch Land, Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Herne-Gelsenkirchen, Köln, Münster, Oberhausen/Duisburg, Ostwestfalen-Lippe, Ruhr, Südwestfalen, Vest-Recklinghausen und Witten zum Turnier entsandt.

Die Samariterinnen und Samariter hatten als 18. Mannschaft ein Gastteam eingeladen, das sich aus Flüchtlingen zusammengefunden hatte, die derzeit vom ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe in Detmold in einer Flüchtlingsunterkunft betreut werden. Die Spieler kamen aus Nigeria, Guinea, Eritrea, Afghanistan, Syrien und dem Irak.

In einem packenden Finale gegen die engagiert aufspielenden Samariter vom ASB Südwestfalen konnte sich die ausdauernde und taktisch hervorragend aufgestellte Mannschaft aus Detmold mit einem 3:0 den Sieg sichern. Auf den dritten Platz kam der ASB Münsterland mit einem 3:2 gegen den ASB Witten.

Sich Kennenlernen, Austauschen und gemeinsam Spaß haben standen im Vordergrund des Turniers. Deshalb ist im nächsten Frühjahr auch wieder ein „Samariter Kick NRW“ geplant, bis dann im Sommer 2016 der ASB NRW zum großen ASB-Bundescup alle ASB-Landesverbände aus Deutschland einladen wird: Die Spannung steigt!

Eine Mannschaft bestand aus fünf Spieler/-innen plus zwei Ersatzspieler/-innen und einem/-r Trainer/-in. Gespielt wurde auf zwei Feldern und DFB-lizensierte Schiedsrichter pfiffen die Matches.
Foto: Frank Hoyer

Bewegende Reden, zwei Filme, eine Radiosendung und ein Crossmedialer Audiowalk: Vor 300 Gästen wurden die Ergebnisse aus dem „70 Jahre danach“-Generationenprojekt am 09. Mai 2015 im ASB-Jugendkulturhaus Cultra feierlich vorgestellt. 2015 liegt das Ende des 2. Weltkrieges 70 Jahre zurück.

Neben den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie den jugendliche Teilnehmern kamen auch Bernd Neuendorf, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport in NRW, der Brühler Bürgermeister Dieter Freytag und Anne-Frank-Zentrums-Direktor Patrik Siegele zu Wort. Für den ASB NRW, der „70 Jahre danach“ im Rahmen seinen Projekts „Sozial macht Schule“ unterstützt, sprach Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink. Den musikalischen Part der Veranstaltung übernahm Pop-Sänger Jan Röttger.

In Zeitzeugen-Interviews hatten über 60 Jugendliche rund 40 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen interviewt und gemeinsam mit Medienprofis kreativ festgehalten. „Für die Zukunft wünsche ich mir, dass dieses Beispiel Schule macht“, so Staatssekretär Neuendorf. Ihm sei wichtig, dass die Jugendlichen aus dem Projekt die Gespräche nicht nur dokumentiert, sondern aktiv aufgearbeitet haben. Die heutige Generation Jugendlicher sei schließlich die letzte, die noch Zeitzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg sprechen könne.

Filmberichte vom Projekt auf YouTube anschauen

„Beeindruckend“ und „überzeugend“ nannte der Brühler Bürgermeister und Projekt-Schirmherr Dieter Freytag die Umsetzung. Er sei stolz, dass Brühl eine von nur sieben Städten sei, die deutschlandweit vom Anne-Frank-Zentrum für das Projekt ausgewählt wurde, und nun ein so vielfältiges Ergebnis vorweisen könne. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ehrte Freytag am Ende der Präsentation mit einer Urkunde.

Johanna Szurka ist eine der interviewten Zeitzeuginnen. „Ich war sehr glücklich, es einmal loszuwerden“, so Szurka. Sie habe über viele ihrer Erlebnisse lange Zeit nicht gesprochen. Durch den Krieg wurde sie aus Köln vertrieben. „Es kam einfach aus mir heraus“, berichtet die Zeitzeugin. Nicht nur ihr erging es im Interview so. Auch für die Jugendlichen war diese Situation eine Herausforderung. Wie schwer es den jungen Menschen fiel, an bestimmten Punkten weiter zu fragen, wurde in den präsentierten Filmen deutlich. Wie Szurka durchlebten die Zeitzeugen die vergrabenen, aber nicht vergessenen Erinnerungen im Interview noch einmal. Wie gut, dass die Jugendlichen für die Vor- und Nachbereitung Unterstützung durch Zeitzeugeninterview-Experten vom Anne-Frank-Zentrum erhielten.

Rainer Volkmer, Vorsitzender des ASB Erft/Düren, berichtete während der Präsentation, wie der Arbeiter-Samariter-Bund während des Krieges verboten wurde. „Der ASB war politisch neutral, er verstand sich als Anwalt der Schwachen und Benachteiligten und kämpfte für deren Interessen“, so Volkmer. Dies habe den Nationalsozialisten missfallen. Der ASB ist Träger des Jugendkulturhauses Passwort Cultra, das das Projekt „70 Jahre danach“ federführend koordiniert hat. Unterstützt wurde Cultra dabei durch einen Trägerkreis aus 18 Brühler Institutionen und Privatpersonen.
Foto: Stefan Sandbrink

Die Landesregierung hatte am 15. April 2015 zu einem zweiten "Flüchtlingsgipfel“ Politik, Kommunen, Kirchen, Sozialverbände und Hilfsorganisationen in die Staatskanzlei nach Düsseldorf eingeladen.

Unter Vorsitz von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft waren unter anderem auch die Minister Ralf Jäger, Guntram Schneider und die stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann dabei. Der Arbeiter-Samariter-Bund NRW war durch Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink vertreten. Der ASB NRW würdigte die bisherigen Maßnahmen der Landesregierung, sieht aber noch weiteren Handlungsbedarf insbesondere auf Bundesebene.

Gerade Menschen, die fliehen mussten, die oftmals alles verloren, Traumatisches erlebt haben und keine Perspektiven mehr in ihrem Heimatland sehen, benötigen Unterstützung. Der ASB setzt sich für eine menschenwürdige Aufnahme der Flüchtlinge ein. Darüber hinaus befürwortet der ASB Integrationsmöglichkeiten, wie Sprachkurse, Zugang zu Bildung, zum Arbeitsmarkt und zum Gesundheitswesen.
Foto: ASB NRW

Empfang15 1-250Zukunftsorientiert und vielfältig, so präsentierte sich der ASB NRW während seines Jahresempfang am 14. März 2015 in Düsseldorf.

Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, war Gastrednerin. Sie hob die große Bedeutung des sozialen und politischen Engagements von jungen Menschen für die Gesellschaft und die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hervor. Die Ministerin zeigte sich begeistert von der Vielfalt der Kinder- und Jugendarbeit des ASB, die sich nicht zuletzt in der Aufnahme der ASJ NRW als Vollmitglied in den Landesjugendring NRW widerspiegelt (www.asj-nrw.de).

Der Vorsitzende des ASB NRW, Dr. Georg Scholz, blickte in seiner Eröffnungsrede auf die erfolgreiche Arbeit der Samariterinnen und Samariter in NRW im Jahr 2014 zurück und gab einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen des Verbandes, wie etwa im Pflegebereich und dem Ausbau des bürgerschaftlichen Engagements. Scholz führte aus, dass die Förderung von Kindern und Jugendlichen dem ASB ein besonderes Anliegen sei und hob die Aktivitäten der Arbeiter-Samariter-Jugend, etwa die Landesjugendwettbewerbe und die thematisch breit gefächerten Seminare, hervor.

Scholz betonte, der ASB biete Hilfe entsprechend seinem Selbstverständnis ohne Ansehen der politischen, ethnischen, nationalen, religiösen Zugehörigkeit oder der sexuellen Identität an. Dieser weltoffene Ansatz zeige sich deutlich am aktuellen, engagierten Einsatz vieler haupt- und ehrenamtlicher Samariterinnen und Samariter bei der Betreuung von Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen.

Videobericht

Bildergalerie

Gezeigt wurde im Veranstaltungssaal eine Fotoausstellung über Ehrenamtliche des ASB, DRK, JUH und MHD in Münster. Die Arbeiter-Samariter-Jugend informierte an einem Stand über ihre Aktivitäten. Auch konnte man an einer Fotoaktion zum „Jahr der Esten Hilfe im ASB“ teilnehmen. Im Außenbereich des Museum Kunstpalast präsentierte sich der Wünschewagen des ASB Regionalverband Ruhr. Außerdem wurden Rettungsfahrzeuge und ein Sanitätszelt des ASB Region Düsseldorf vorgestellt. Für kurzweilige Unterhaltung sorgte Kabarettist und Autor Konrad Beikircher.

Adolf Hoch vom ASB Südwestfalen und Cord Wellhausen vom Parität NRW wurden während des Empfangs für ihr langjähriges Engagement geehrt. Die Flüchtlingshilfe des ASB Ostwestfalen-Lippe erhielt für ihre Arbeit in Detmold eine Geldspende. Die Laudatoren waren MdL Jutta Velte, MdB Dirk Heidenblut und Wilhelm Müller vom ASB-Bundespräsidium. Über 230 Gäste aus Verbänden, Ministerien, Parlamenten, Verwaltungen und Institutionen waren der Einladung des Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. zu seinem Jahresempfang gefolgt.

Das Bild zeigt von links Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, den Vorsitzenden des ASB NRW, Dr. Georg Scholz, und die Geschäftsführerin Annika Schulze Aquack vom ASB Ruhr bei der Besichtigung des Wünschewagens des ASB Ruhr. Foto: Michael Schuff

eh-tipp-1-unterkuehlung-1-web2015 steht für den ASB im Zeichen der Ersten Hilfe. Unter dem Motto: „Erste Hilfe kann jeder! Das Jahr der Ersten Hilfe im ASB“, zeigt der ASB, wie wichtig Erste Hilfe ist und wie leicht man die richtigen Handgriffe lernen kann.

Um das Wissen über die richtigen Maßnahmen bei Notfällen noch weiter bekannt zu machen, gibt es in 2015 jede Woche einen Tipp für Ersthelfer. Diese Erste-Hilfe-Tipps der Woche werden sowohl auf www.asb.de, auf der Facebookseite des ASB Deutschland, als auch auf dem ASB-Twitterkanal veröffentlicht.

„Wir wollen mit unseren wöchentlichen Tipps darauf aufmerksam machen, wie leicht es in vielen Situationen ist, Erste Hilfe zu leisten", erklärt Christian Kamp, Referent für Erste-Hilfe-Ausbildung beim ASB-Bundesverband. „Die Tipps zeigen kleinere und größere Notfälle, mit denen jeder von uns im Alltag konfrontiert werden kann. Und sie liefern die Anleitung, wie man sich richtig verhält", so Christian Kamp. Doch auch, wer nicht mehr so genau weiß, wie die richtigen Handgriffe aussehen, kann im Fall der Fälle problemlos helfen. Denn nur wer im Notfall nichts macht, macht alles falsch.

Um die Erste-Hilfe-Tipps der Woche ganz einfach regelmäßig zu bekommen, abonniert man den Newsletter des ASB Deutschland oder wird unter www.facebook.com/asb.de Fan des ASB auf Facebook. Twitter-Follower finden die Tipps auf dem Twitterprofil www.twitter.com/asb_de. Oder einfach dem dem Hashtag #EHtippderwoche folgen.

70-jahre-danach2015 liegt das Ende des 2. Weltkrieges 70 Jahre zurück. Das Jugendkulturhaus Passwort CULTRA, dessen Träger der ASB Erft-Düren ist, und die Stadt Brühl nehmen dies zum Anlass, vor Ort in Brühl mit Jugendlichen und ZeitzeugInnen auf Spurensuche zu gehen: „Was können wir jetzt noch in direkten Gesprächen von der großen oder der lokalen Geschichte erfahren - und was sagt uns das heute?“.

"70 Jahre danach - Generationen im Dialog" - unter diesem Titel beteiligt sich Brühl an einem bundesweiten Projekt des Anne-Frank-Zentrums in Berlin. Im Mittelpunkt stehen Interviews von Jugendlichen mit ZeitzeugInnen anlässlich des Gedenkens an das Ende des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren. Bereits 2011 bis 2013 hat das Anne Frank Zentrum in Neustrelitz, Saalfeld und Schwedt/Oder mit vielen Akteurinnen und Akteuren einen Dialog der Generationen organisiert. Im Fokus stand das Thema »Kriegskinder – Lebenswege bis heute«. Daraus sind in jedem Ort Ausstellungen, Theaterstücke, Filme und vieles mehr entstanden.

Das Jugendkulturhaus Passwort Cultra und die Stadt Brühl sind als eine von acht Städten für das Projektt ausgewählt worden. Koordiniert wird "70 Jahre danach - Generationen in Brühl im Dialog" von Sarah Kassan von Passwort Cultra und von Eva-Maria Antz, der Brühler Bürgerin, auf deren Initiative hin sich Passwort CULTRA für die Stadt Brühl beworben hat. Aus 15 Bewerberbungen wurde Brühl neben Cuxhaven, Deggendorf, Georgsmarienhütte, Merseburg, Mühlhausen, Nordhausen, Wusterhausen/Kyritz ausgewählt.

Ziel ist es, Jugendliche mit ZeitzeugInnen in den Dialog zu bringen, Interviews zu führen, diese zu dokumentieren und aus dem Gehörten kreative oder dokumentarische Ergebnisse zu kreieren, die in einer öffentlichen Veranstaltungsreihe im Mai/Juni 2015 für alle Brühler sichtbar werden. Geplant und von den Jugendlichen umgesetzt werden: ein Crossmedialer Stadtrundgang, ein Kurzfilm, eine Radiosendung, ein Theaterstück.

Eine solche Veranstaltungsreihe kann nicht von einer Organisation alleine getragen werden. Daher lud Passwort CULTRA gemeinsam mit der Stadt Brühl Organisationen, Institutionen und Initiativen ein, aktiver Teil eines Trägerkreises zu werden. Dieser befindet gemeinsam über Abläufe, Umsetzungsidee, Veranstaltungsinhalte und stellt sicher, dass im Mai und Juni 2015 eine gemeinsame Reihe präsentiert werden kann.

sms-logo-2012-250Im Trägerkreis wirken mit: Stadt Brühl, Passwort CULTRA, Karl-Schiller Berufskolleg, Clemens-August Hauptschule, Stadtbücherei, Buchhandlung Karola Brockmann, Gesamtschule Brühl, Pax Christi, Haus Wetterstein, Johannesstift, JUSOS, Stadtjugendring, Margarethas, Chorvereinigung Brühl, Brühler Initiative für Völkerverständigung, Brühler Stadtführerinnen.

Der ASB NRW unterstützt "70 Jahre danach - Generationen im Dialog" im Rahmen seines Projekts Sozial macht Schule (SMS).

Jugendliche Interviewer:
17 SchülerInnen des Karl-Schiller-Berufskollegs
15 SchülerInnen der Clemens-August-Hauptschule
11 SchülerInnen des Mas-Ernst Gymnasiums
11 SchülerInnen der Gesamtschule Brühl
6 JUSOS
3 Jugendliche aus CULTRA Zusammenhängen
Insgesamt nehmen 43 ZeitzeugInnen am Projekt teil.

essen-stellt-sich-querNein zu HoGeSa in Essen! Gemeinsam gegen Rassismus und für Vielfalt in Essen!

"Hooligans gegen Salafismus" (HoGeSa) wollten am Sonntag, den 18. Januar 2015 in Essen aufmarschieren. Am 12.01.2015 wurde die Demonstrationsanmeldung zurückgezogen.

Die Gegenveranstaltung von "Essen stellt sich quer" findet dennoch statt am Sonntag, den 18. Januar 2015, um 11:30 im Bereich Markt/Marktkirche/Porschekanzel (U-Bahn-Station "Rathaus").

Der ASB NRW e.V. und sein Jugendverband, die ASJ NRW, unterstützen den Aufruf von "Essen stellt sich quer", dem Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus, zur Demonstration am 18.01.2015. Mehr unter www.essen-stellt-sich-quer.de

koeln-stellt-sich-querDas Bündnis "Köln stellt sich quer", das neben vielen anderen Organisationen auch vom ASB NRW e.V. unterstützt wird, führt am 14. Januar 2015 von 18 Uhr bis 19.30 Uhr in Köln eine Trauerkundgebung am EL-DE-Haus (Appellhofplatz) durch. „Köln stellt sich quer“ setzt damit ein Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung.

Entschieden verurteilen die Unterstützer die Instrumentalisierung der Verbrechen in Paris durch rechte und neonazistische Gruppierungen, denen es nicht um Trauer mit den Opfern geht, sondern um Hass gegen Minderheiten und um die Spaltung der Gesellschaft.

Redner am 14.01.2015 wird der in Köln lebende Schriftsteller Dr. Navid Kermani sein. Für sein literarisches Werk erhielt er u.a. den Hannah Arendt-Preis, den Kleist-Preis und den Joseph-Breitbach-Preis. Neben seiner Rede gibt es einen musikalischen Beitrag von Hans Lüdemann am Piano.

Wir sind Charlie – Für Freiheit und Vielfalt!: „Das ist nicht nur ein Anschlag auf eine Zeitschrift und auch nicht nur auf die Kunst. Das ist ein Anschlag auf ein Europa, das den Menschen ungeachtet ihres Geschlechts, ihres Glaubens, ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung Würde, Freiheit und gleiche Rechte zuspricht – auch und zumal den Muslimen. Tun wir, was den Tätern am meisten missfällt und den Opfern am meisten entspricht: Bleiben wir frei.“, erklärte Navid Kermani am 07. Januar 2015.

„Köln stellt sich quer“ ruft alle Kölnerinnen und Kölner auf, sich an der Trauerkundgebung zu beteiligen.

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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