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Pressebereich

Auf dieser Seite haben wir für Sie Pressenews zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
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fluechtlingshilfe minister jaeger 12 08 2015Bei seinem Besuch am 12. August 2015 in einer Notunterkunft in Hamm lobte NRW-Innenminister Ralf Jäger die engagierte Arbeit der Helferinnen und Helfer.

„Was Sie hier über Nacht möglich gemacht haben und seit dem leisten, ist ein unglaublicher Kraftakt. Danke für Ihre Hilfe, Solidarität und ihr Herzblut!“, sagte der Minister. Wie hier helfen in den rund neunzig anderen Notunterkünften in NRW viele Freiwillige in ihrer Freizeit oder sogar im Urlaub mit. Alle Beteiligten haben in Hamm Hand in Hand zusammengearbeitet. „So greift ein Rädchen ins andere, um Großes zu bewegen“, beschreibt Innenminister Jäger.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Münsterland betreibt die Notunterkunft unter anderem mit Unterstützung des ASB Ostwestfalen-Lippe, ASB Oberhausen-Duisburg, ASB Bochum, ASB Region Düsseldorf, ASB Witten, ASB Ruhr und ASB Menden. "Das Einstehen für Notleidende und Verfolgte ist tief verwurzelt im Selbstverständnis des ASB. Aus seiner Historie heraus ist es uns Samariterinnen und Samariter ein wichtiges Anliegen, Menschen in Notlagen ohne Ansehen der politischen, ethnischen, nationalen oder religiösen Zugehörigkeit oder der sexuellen Identität zu unterstützen. Derzeit ist der ASB in NRW in die Betreuung von ca. 3000 Flüchtlingen involviert.“, erläuterte ASB-NRW-Vorsitzender Dr. Georg Scholz während des Ministerbesuchs, an dem auch MdL Marc Herter, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD im Landtag von NRW, André Weber, Vorsitzender des ASB Münsterland und Dirk Winter, Geschäftsführer des ASB Münsterland, teilnahmen.

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In der Einrichtung, die Platz für 500 Flüchtlinge bietet, werden seit dem 6. Juli 2015 Gäste betreut. Über Nacht wurde die Unterkunft mit Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr in der Alfred-Fischer-Halle errichtet. „Ohne den Einsatz von ehrenamtlichen Kräften und die große Welle der Hilfs- und Spendenbereitschaft, wäre in den vergangenen Tagen und Woche so manche Lücke offen geblieben“, sagte der Hammer Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann.

hamm minister jaeger 2015 25Auch die Hilfsbereitschaft der Hammer Bevölkerung war überwältigend. Über eine vom DRK eingerichtete Hotline spendeten hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger dringend benötigte Kleidung, Spielzeug, Dinge des täglichen Bedarfs und mehr als 10.000 Euro. „Sie beweisen, dass die Aktion `Echte Hammer haben Herz´ gelebte Willkommenskultur ist. Dafür bedanke ich mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern“, betonte der Innenminister. „Unsere Stadt zeigt Solidarität und Herzlichkeit“, erklärte Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann. „Ich bin mir sicher, dass das Gleiche für die Menschen gilt, die in die neue Landeseinrichtung für Flüchtlinge zu uns nach Hamm kommen.“
Fotos: ASB NRW/Stefan Sandbrink

fluechtlingshilfe asb erft dueren 250Aus der Sporthalle des Gymnasiums in Frechen ist derzeit eine Flüchtlingsunterkunft geworden.

Der ASB Regionalverband Erft-Düren kümmert sich dort um über 100 Menschen, die überwiegend aus Syrien, Albanien und dem Irak kommen. Unter den Flüchtlingen sind auch viele Kinder und Jugendliche.

Während eines Rundgangs am 11. August 2015 erläuterte Samariter Phillipp Uhle der Landtagsabgeordneten und ASB-Landesvorstandmitglied Brigitte Dmoch-Schweren das Betreuungskonzept und die Abläufe in der Einrichtung. Unter anderem kümmert sich der ASB mit Unterschützung von haupt- und ehrenamtlichen Helfern um die Ersterfassung und einen Gesundheitscheck sowie die Essensausgabe. MdL Dmoch-Schweren zeigte sich begeistert vom Engagement und Offenherzigkeit aller Beteiligten, gerade auch der Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums. Philipp Uhle hob die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Frechener Stadtverwaltung und der Frechener Feuerwehr hervor. Bei der Betreuung der Flüchtlinge wird der ASB Erft-Düren vom ASB Köln unterstützt.

Das Bild zeigt links Phillipp Uhle, ASB-Einsatzleiter für die Unterkunft in der Sporthalle, und in der Mitte MdL Brigitte Dmoch-Schweren während eines Deutschunterrichts, den ein Ehrenamtlicher mit den Flüchtlingen macht.
Foto: ASB NRW

franz muentefering 08 08 2015 muensterDie Aktion „Alle Achtung für die Pflege“ der Samariterinnen und Samariter in NRW startete offiziell am Samstag, den 08. August 2015, in der Münsteraner Innenstadt mit Podiumsdiskussionen, Infos und Mitmachaktionen.

An den Diskussionen auf der Bühne am Stadthaus beteiligten sich unter anderem ASB-Präsident Franz Müntefering, der Münsteraner Oberbürgermeister Markus Lewe und Parteienvertreter/innen. Außerdem gaben Pflegekräfte einen Einblick in ihre Arbeit. Ein buntes Programm, unter anderem mit einer Fotoaktion, bei der man sich durch digitale Retusche altern lassen konnte, begleitete den Auftakt. Ein TV-Team vom WDR und weitere Presse waren auch vor Ort.

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Die Diskutanten sprachen sich unter anderem für eine Stärkung der Quatiersarbeit und eine größere Wertsschätzung des Pflegeberufes aus. Wichtig wäre auch das Heranführen von jungen Menschen an den Pflegeberuf, der viele Möglichkeiten und Einsatzbereiche biete. ASB-Präsident Franz Müntefering appellierte an alle gesellschaftliche Kräfte, sich dem immer wichtiger werdenden Thema Pflege - gerade auch unter dem Aspekt des demografischen Wandels - zu stellen. Wichtig wäre, sich auszutauschen und gemeinsam nach Lösungen für eine Pflege mit Zukunft zu suchen.

Mit der landesweiten Kampagne „Alle Achtung für die Pflege“ will der ASB in NRW die wichtige Arbeit der Pflegekräfte sichtbarer machen. Mehr zur Aktion hier 
Foto: Frank Hoyer

IMG 3038 250ASB-Präsident Franz Müntefering besuchte am 08. August 2015 eine Notunterkunft in Münster, in der derzeit Flüchtlinge vom ASB Regionalverband Münsterland zusammen mit anderen Hilfsorganisationen versorgt werden.

Er sprach mit Flüchtlingen über ihre Situation und tauschte sich mit haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samaritern aus. Er zeigte sich beindruckt vom Engagement der ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich jeden Tag mit viel Elan bemühen, die Flüchtlinge in ihrer schwierigen Lage zu unterstützen.

Derzeit ist der ASB in NRW in die Betreuung von ca. 3000 Flüchtlingen eingebunden. Für den ASB ist das Engagement für diese Menschen ein wichtiges, grundlegendes Anliegen: Er sieht die Aufnahme dieser Flüchtlinge als eine humanitäre Pflicht an. Auch aufgrund seiner Historie ist es dem ASB ein ausdrückliches Anliegen, Menschen in besonderen Notlagen, ohne Ansehen der politischen, ethnischen, nationalen oder religiösen Zugehörigkeit oder der sexuellen Identität zu unterstützen.

Das Bild zeigt von links Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW, Franz Müntefering, ASB-Präsident, und Dirk Winter, Geschäftsführer des ASB Münsterland, gemeinsam mit spielenden Flüchtlingskindern.
Foto: ASB NRW

asb ahi fh201211 018 f hofer 250Kriege, Naturkatastrophen und Verfolgung zwingen Menschen zur Flucht mit ungewissem Ausgang. Für den ASB ist das Engagement für diese Menschen ein wichtiges, grundlegendes Anliegen: Er sieht die Aufnahme dieser Flüchtlinge als eine humanitäre Pflicht Deutschlands und Europas an.

Beim Arbeiter-Samariter-Bund arbeiten Haupt- und Ehrenamt Hand in Hand, um Flüchtlingen einen menschenwürdigen Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. Derzeit ist der ASB in NRW in die Betreuung von ca. 3000 Flüchtlingen involviert. Er ist dabei Partner des Landes und der Kommunen und arbeitet im Bedarfsfall gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen zusammen. Hier ein ausschnittartiger Einblick in das aktuelle Engagement der nordrhein-westfälischen Samariterinnen und Samariter:

- Der ASB Ostwestfalen-Lippe betreut in Detmold bis zu 620 Flüchtlinge, in Bielefeld zwischen 400 und 550. Außerdem hat er die zentrale Unterbringungseinrichtung „Oldentruper Hof“ übernommen.

- Der ASB Vest/Recklinghausen hilft in Marl 100 Flüchtlingen mit zeitweiser Unterstützung durch den ASB Bochum, den ASB Witten, den  ASB Münster und den ASB Herne/Gelsenkirchen. In Dorsten betreut der ASB Vest/Recklinghausen derzeit 125 Gästen in einer ehemaligen Schule.

- Der ASB Münsterland hat die Betreuung von 65 Flüchtlinge in einer Turnhalle in Hiltrup übernommen. Geplant ist zudem die längerfristige Übernahme einer weiteren Einrichtung mit 300 bis 450 Plätzen in einer Kaserne. In Hamm wird von den Münsteraner Samariterinnen und Samariter mit Unterstützung des ASB Ostwestfalen-Lippe, ASB Oberhausen-Duisburg, ASB Bochum, ASB Region Düsseldorf, ASB Witten, ASB Ruhr und ASB Menden ca. 500 Gäste geholfen.

- Der ASB Bochum hat eine Notunterkunft in einer Turnhalle mit 150 Gästen übernommen. Die Betreuung in der Turnhalle wird in den nächsten zwei Wochen enden, dann wird die Betreuung von 200 bis 300 Personen in einer Schule fortgeführt. Außerdem ist der ASB-Verband für den Sanitätsdienst für 140 Flüchtlinge in kommunaler Einrichtung zuständig.

- Der ASB Bergisch Land stellt in Bergisch Gladbach Räumlichkeiten für Deutschkurse zur Verfügung.

- ASB Herne/Gelsenkirchen beteiligt sich gemeinsam mit dem DRK an der Versorgung von 25 Flüchtlingen in einer städtischen Einrichtung. Der Katastrophenschutz ist in die Betreuung von ca. 100 Flüchtlingen in einer Turnhalle (Landeseinrichtung) involviert.

- Der ASB Erft/Düren hat die Betreuung von ca. 150 Flüchtlingen in einer Turnhalle in Frechen mit Unterstützung der Katastrophenschutzeinheiten und Hilfe der Feuerwehr übernommen.

- Der ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel betreibt seit Mitte Juli eine Verfahrensberatungsstelle in einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Godesberg.

- Der ASB Ruhr hat mit Unterstützung des ASB Oberhausen-Duisburg und des ASB Witten die Kinderbetreuung in einer von der JUH geführten Unterkunft in Bottrop übernommen.

Ein herzliches Dankeschön an alle haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für das herausragende Engagement!
Foto: ASB Archiv/F. Hofer

defikopter asb 250Im Falle eines plötzlichen Herztodes ist die sofortige Erste Hilfe von entscheidender Bedeutung. In Deutschland erleiden jedes Jahr mehr als 60.000 Menschen einen Herzstillstand. 80 bis 90 Prozent überleben ihn nicht, weil ihnen entweder gar nicht oder nicht schnell genug geholfen wird.

Besonders abgelegene, ländliche Gegenden oder Waldgebiete sind für Rettungsfahrzeuge nicht so schnell zu erreichen wie dichtbesiedelte Städte und Gemeinden. Umso wichtiger ist hier die schnelle Hilfe durch anwesende Ersthelfer, die die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken können.

Der Defikopter im Einsatz: Video

Hier könnten Drohnen zu fliegenden Lebensrettern werden: Ausgestattet mit einem Defibrillator, kurz Defi, fliegen sie über Wälder, Flüsse oder Stauseen zu ihrem Bestimmungsort. Der Flug wird von einer Rettungsleitstelle am Bildschirm überwacht. Am Unfallort angekommen, wird der Defi abgeworfen und kann sofort eingesetzt werden. mehr
Foto: ASB Deutschland e.V.

ministerpraesidentin kraft asb owl 1 250Am 17. Juli 2015 besuchte die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eine Notunterkunft in Bielefeld, wo Flüchtlinge in zwei Turnhallen vom ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe e.V. (ASB OWL) versorgt werden.

Sie machte sich vor Ort ein Bild und bedankte sich beim ASB OWL, stellvertretend für die vielen beim ASB engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen, für deren außerordentliche Arbeit. Dabei hob sie die Bedeutung der Hilfsorganisationen und des bürgerschaftlichen Engagements in der Betreuung von Flüchtlingen hervor. Gerade bei den aktuellen Herausforderungen sei die Kooperation aller gesellschaftlicher Kräfte wichtig, die bisher sehr gut funktioniere.

Der ASB in Nordrhein-Westfalen engagiert sich in vielfältiger Weise in der Flüchtlingshilfe. Auch aufgrund seiner Historie ist es dem ASB ein ausdrückliches Anliegen, Menschen in besonderen Notlagen, ohne Ansehen der politischen, ethnischen, nationalen oder religiösen Zugehörigkeit zu unterstützen.

So betreibt der ASB OWL eine weitere Unterbringungseinrichtung in Detmold, der ASB Regionalverband Vest-Recklinghausen betreut Flüchtlinge in Marl, der ASB Münster in Hamm und Münster, dort gemeinsam mit den anderen Hilfsorganisationen, und der ASB Bochum betreut eine Notunterkunft. Auch der ASB Bergisch Land, Dortmund, Herne/Gelsenkirchen, Niederrhein und viele weitere regionale Gliederungen engagieren sich mit großem Einsatz immer wieder für die Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge.

Ministerpräsidentin Kraft lobte den Einsatzwillen, die Kooperation und die Arbeit des ASB. Die Hilfsorganisationen wären ein wichtiger Pfeiler der Flüchtlingshilfe. Der wertschätzende Besuch der Ministerpräsidentin bestärkt den ASB in seiner Arbeit.

logo asb alle achtung fuer die pflege 250 2015Überall in Nordrhein-Westfalen leisten Pflegekräfte jeden Tag einen wertvollen Dienst für Pflegebedürftige, deren Angehörige und die gesamte Gesellschaft. Der Arbeiter-Samariter-Bund will diese wichtige Arbeit sichtbarer machen und hat deshalb die landesweite Kampagne „Alle Achtung für die Pflege“ ins Leben gerufen. Die Aktion startet am 08. August 2015 in Münster mit Podiumsdiskussionen, Informationen und Mitmachaktionen.

Während die meisten Menschen die Arbeit der Pflegenden in der Altenpflege generell zu schätzen wissen, fehlt es oft an einem realistischen Eindruck von den Herausforderungen und auch den schönen Seiten dieses Berufes. Weil gerade der Alltag in der ambulanten Pflege meist wenig sichtbar in den Wohnungen der Klientinnen und Klienten stattfindet, will die Kampagne „Alle Achtung für die Pflege“ zeigen, welche wichtige Rolle die Pflegenden im Leben vieler Menschen spielen. Schließlich wünschen sich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege eine stärkere Wahrnehmung ihrer Arbeit.

In Münster wird als Ehrengast ASB-Präsident Franz Müntefering, der das Thema Pflege auch aus persönlicher Sicht beleuchten wird, mit dabei sein:
Auftaktveranstaltung „Alle Achtung für die Pflege“
Samstag 08. August 2015
11.30 Uhr
Bühne Stadthaus 1
48143 Münster

Das Programm:
11.30 Uhr: Offizielle Eröffnung durch Franz Müntefering, ASB-Präsident, und Dirk Winter, Geschäftsführer des ASB Regionalverband Münsterland
12.00 Uhr: Talkrunde mit Franz Müntefering und Münsteraner Politikern zum Thema „Gemeinsam im Quartier– Quartiersentwicklung in Münster“
13.00 Uhr: Talkrunde: „Altenpflege - eine Ausbildung mit Zukunft?“
14.00 Uhr: Talkrunde „Mehr Zeit für Pflege“ mit Angehörigen, Politikern und Pflegekräften
Ein buntes Programm für Jung und Alt, mit Aktionen und Informationen begleitet den Auftakt.

Der Arbeiter-Samariter-Bund freut sich über Ihr Kommen!

asb fluechtlingshilfe schmidt mauz 250Derzeit erreichen wieder sehr viele Flüchtlinge Nordrhein-Westfalen, die aus verschiedenen Krisengebieten der Welt nach Deutschland kommen um vor Krieg, Terror und Verfolgung Schutz zu finden.

Der ASB ist schon seit langem mit großem Engagement in der Flüchtlingshilfe aktiv, auch direkt in den Krisengebieten durch seine Auslandshilfe. Die momentan oft zeitnah zu bewältigenden Einsätze durch kurzfristig in Deutschland eintreffende Flüchtlinge bedeuten eine logistische und menschliche Herausforderung, der sich die Samariterinnen und Samariter gerne stellen, auch wenn diese Arbeit oftmals bis an die persönlichen Grenzen führt.

Aktuell versorgt der ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe neben seiner Flüchtlingsunterkunft in Detmold mit ca. 400 bis 500 Personen nun auch zwei in Turnhallen eingerichtete Erstaufnahmelager in Bielefeld mit momentan ca. 200 Flüchtlingen. Der ASB Regionalverband Vest Recklinghausen ist derzeit in Marl mit der Unterstützung von 100 Menschen im Einsatz.

Auch der ASB Ortsverband Dortmund, der ASB Regionalverband Münsterland, der ASB Ortsverband Bochum und der ASB Regionalverband Bergisch Land sind immer wieder kürzer oder länger bei der Versorgung kurzfristig eintreffender Flüchtlinge, wie zum Beispiel bei einer Flüchtlingsunterkunft in der Stadt Hagen, gefordert. Die Anzahl der gleichzeitig zu versorgenden Flüchtlinge schwankt hier je nach aktueller Situation zwischen 100 und 300 Personen.

Mit einer besonderen Herausforderung sahen sich am 06. Juli 2015 die Samariterinnen und Samariter aus Münster konfrontiert: Innerhalb weniger Stunden musste ein Erstaufnahmelager für über 300 Menschen in der Fischer-Halle Hamm in Kooperation mit Behörden und anderen Hilfsorganisationen eingerichtet werden, nachdem die Flüchtlinge in einer überbelegten Dortmunder Einrichtung nicht mehr aufgenommen werden konnten.

Für den ASB ist das Engagement für Menschen auf der Flucht ein wichtiges, grundlegendes Anliegen: "Kriege und Verfolgung zwingen Menschen zur Flucht mit ungewissem Ausgang. Der Arbeiter-Samariter-Bund sieht die Aufnahme dieser Flüchtlinge als eine humanitäre Pflicht Deutschlands und Europas an. Das Einstehen für Schwache und Verfolgte ist tief verwurzelt im Selbstverständnis des ASB. Aus seiner Historie heraus ist es dem Arbeiter-Samariter-Bund ein ausdrückliches Anliegen, Menschen in besonderen Notlagen ohne Ansehen der politischen, ethnischen, nationalen oder religiösen Zugehörigkeit zu unterstützen.", so Dr. Stefan Sandbrink, Landesgeschäftsführer des ASB NRW e.V.
Foto: ASB Archiv/Schmidt-Mauz

buergerdialog asb nrw 2015 250Gesundheitsfürsorge, Unterstützung von Familien, „Tierschutz contra Massentierhaltung“ und „Bildung für alle“ sind nur einige Themen, die den Samariter_innen unter den Nägeln brennen und wo sie große Herausforderungen für Politik und Gesellschaft jetzt und auch in Zukunft sehen.

Diskutiert wurden diese und weitere Themen im Rahmen des von der Bundesregierung initiierten Bürgerdialogs „Gut leben in Deutschland – was uns wichtig ist“. Die ASB-Veranstaltung am 03.07.2015 in der Geschäftsstelle des ASB Ruhr in Essen gehört zu 100 sogenannten „begleiteten Veranstaltungen“, an denen auch Vertreter_innen des Bundespresseamtes und aus Bundesministerien teilnehmen.

Die ehren- und hauptamtlichen Samariter_innen sprachen sich während des Bürgerdialogs etwa für eine gerechte und umfassende Krankenversorung für alle Menschen unabhängig von individuellen Einkommensverhältnissen aus und mahnten, gerade auch aus ihrer langjährigen Erfahrung als Gesundheitsdienstleister, eine umfassende Reform des Gesundheitssystems an. Auch in der Bildungspolitik sollte die Förderung aller Menschen im Vordergrund stehen und Hemmnisse abgebaut werden, damit ein uneingeschränkter Zugang zu Bildungsangeboten gewährleistet ist. Außerdem wünschen sich die Veranstaltungsteilnehmer_innen eine „bunte“ und offene Gesellschaft, in der Toleranz groß geschrieben wird und alle Menschen ohne Ansehen der politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit, ihrer sexuellen Identität oder körperlichen Handicaps solidarisch zusammen leben.

„Wir begrüßen den Bürgerdialog der Bundesregierung und hoffen, dass die vielen Anregungen der Bürger_innen helfen, wichtige Zukunftsfragen beherzt und zeitnah anzugehen, um unser Gemeinwesen gerechter und sozialer zu machen. Unabhängig von diesem Bürgerdialog ist eine kontinuierliche gesamtgesellschaftliche Diskussion notwendig, um Werte herauszukristallisieren, wie wir in einer globalisierten Welt leben wollen und wie wir eine solidarische Gesellschaft, in der auch Schwache und Menschen ohne Lobby einen gleichberechtigten Platz haben, gewährleisten können.“, so Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW, am Ende der Veranstaltung.

Die Ergebnisse der Bürger_innendialoge werden nach Angaben der Bundesregierung mit Unterstützung unabhängiger Wissenschaftler/innen ausgewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse münden in einen Bericht, der über Stand und Entwicklung der Lebensqualität in Deutschland Auskunft gibt. Mit einem Aktionsplan will die Bundesregierung konkrete Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Lebensqualität ergreifen. Mehr Informationen unter www.gut-leben-in-deutschland.de
Foto: Frank Hoyer

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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