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Pressebereich

Auf dieser Seite haben wir für Sie Pressenews zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
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Besuchen Sie auch die Internetseite und den Pressebereich des ASB Bundesverbandes mit vielen Informationen zu den Hilfsleistungen des ASB. mehr


 

asb notunterkunft berlin steffi loos 2015 250Der ASB in Nordrhein-Westfalen betreut derzeit ca. 7.500 Geflüchtete in insgesamt ca. 25 Landes- und kommunalen Unterkünften. Fünfzehn der zwanzig regionalen ASB-Verbände in NRW sind immer wieder über längere Zeiträume in die Flüchtlingshilfe involviert. Zudem ist der ASB, gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen, in die Betreuung der Drehkreuze eingebunden, derzeit in Düsseldorf.

Der ASB ist dabei kompetenter und zuverlässiger Partner des Landes und der Kommunen und arbeitet vertrauensvoll mit den anderen Hilfsorganisationen zusammen.

Über 600 Hauptamtliche und zahlreiche Ehrenamtliche arbeiten beim ASB in NRW in der Flüchtlingshilfe. Das Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen geht dabei noch weit über das Geforderte hinaus. Die Wahrung der Würde und Selbstständigkeit der Geflüchteten und das Helfen auf Augenhöhe stehen dabei im Vordergrund. Der Leitspruch „Solidarität und Respekt kennen keine Grenzen“ wird hier mit Leben gefüllt.

Derzeit suchen weniger Menschen Zuflucht in Deutschland als noch vor einigen Monaten. Jetzt rückt das Thema Integration in den Vordergrund. Innovative Projekte werden aktuell vom ASB konzipiert und in die Umsetzung gebracht. Hier einige Beispiele: Die Schaffung von Begegnungsräumen zwischen alteingesessener Bevölkerung und Neuzugewanderten und die Beratung und Vermittlung zwischen diesen, die Vermittlung wichtiger Grundlagen, die zum Leben in Deutschland dazugehören, oder auch Elternschulen, Deutschunterricht und Alphabetisierungskurse.

Auch die Arbeitsmarktintegration, unter anderem durch die Erfassung von Qualifikationen der Geflüchteten, die Vermittlung von Praktika und die Beratung von Unternehmen, rückt in den Fokus. Der Umgang mit besonders schutzbedürftigen Personen wird bei allen Projekten als Querschnittsthema betrachtet, es werden aber auch eigenständige Projekte, wie z.B. Wohngruppen und spezielle Angebote für allein reisende Frauen, geplant. Die „Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen“ in Flüchtlingseinrichtungen wurde schon über 4.000 Mal in gedruckter Version versandt, mehrere tausend Mal herunter geladen und wird jetzt gemeinsam mit dem Paritätischen und dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) bundesweit neu aufgelegt.

Viele Netzwerke, engagierte Sozialarbeiter und Ehrenamtliche ermöglichen zudem ein breites, tagesstrukturierendes Angebot für die Geflüchteten. Projekte mit Künstlern, gemeinsames Musikhören, spielen, tanzen, Sport und interkulturelles Kochen werden angeboten. Erste Hilfe Kurse werden für Geflüchtete gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung in mehreren Sprachen angeboten. Das Projekt der ASJ Ruhr, bei dem sie Rucksäcke für Geflüchtete Kinder packen, wurde gerade als ein Leuchtturm-Projekt vom ASB Bundesverband ausgezeichnet.

Auch der eigene Verband, wie etwa beim ASB Ruhr mit seinem Projekt SamikÖ, steht im Focus; das Projekt wird durch das BAMF gefördert. Es ist als Modellprojekt zur interkulturellen Öffnung der Strukturen, Dienste und Angebote helfender Verbände konzipiert: Beratungsangebote in Moscheen zum Umgang mit Demenz, interkulturelle Fortbildungen für Mitarbeiter/innen und kultursensible Pflege sind dabei nur einige Bereiche.

Die Flüchtlingshilfe und das gemeinsame Engagement für Menschen in Not hat den ASB in NRW noch näher zusammengebracht: Neun regionale Verbände aus NRW und der Landesverband haben Anfang 2016 zusammen die ASB Flüchtlingshilfe NRW gGmbH gegründet. Diese hat sowohl die Betreuung in den Unterkünften als auch die Integration von Geflüchteten zum Ziel.

Stand: Mai 2016
Foto: ASB/Steffi Loos

asb nrw jahresempfang 2016 250Seniorenhilfe, bürgerschaftliches Engagement und die Flüchtlingshilfe waren wichtige Themen beim Jahresempfang des Arbeiter-Samariter-Bund Nordrhein-Westfalen, der am 23. April 2016 im Museum Kunstpalast Düsseldorf stattgefunden hat, mittlerweile zum zehnten Mal.

Die Ministerpräsidentin von NRW, Hannelore Kraft, und der ASB-Präsident Franz Müntefering waren Gastrednerin bzw. Gastredner der Veranstaltung. 270 Gäste aus Verbänden, Ministerien, Parlamenten, Verwaltungen und Institutionen waren der Einladung der Samariterinnen und Samariter gefolgt.

Ministerpräsidentin Kraft würdigte in ihrem Redebeitrag das haupt- und ehrenamtliche Engagement des ASB, gerade auch in der Flüchtlingshilfe und bei den Integrationsmaßnahmen. Sie hob den professionellen und zeitnahen Einsatz von ASB und anderen Hilfsorganisationen bei der Unterbringung und Versorung von Geflüchteten in den vergangenen Monaten hervor. Im Rahmen ihrer Besuchsreihe „TatKraft“ hatte sie sich bereits im November 2015 bei einem Besuch einer ASB-Flüchtlingsunterkunft in Bielefeld über die ASB-Aktivitäten in diesem Bereich einen guten und authentischen Einblick verschaffen können. Zum Thema Integration verwies sie auf den Integrationsplan für NRW, der im März 2016 im Landtag von NRW von der Regierungskoalition vorgestellt wurde.

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Die Ministerpräsidentin äußerte sich entsetzt über die zunehmende Respektlosigkeit und Gewaltbereitschaft gegenüber Rettungsdienstmitarbeitern, Polizisten und Ordnungskräften. Hier müsse entschieden gegengesteuert werden. Begeistert zeigte sie sich von der landesweiten ASB-Kamapgne „Alle Achtung für die Pflege“: Die Aktion macht die wichtige Arbeit der Pflegekräfte sichtbarer und wirbt für mehr öffentliche Wertschätzung für Pflegende. „Alle Achtung für die Pflege“ besteht aus öffentlichen Veranstaltungen und einer Informationsoffensive.

Eröffnet wurde der Jahresempfang von ASB-NRW-Vorsitzenden Dr. Georg Scholz. Er wies darauf hin, dass die Mitgliederzahl des ASB in NRW mittlerweile bei 163.000 liege, einem historischen Höchststand. Er ließ die Aktivitäten des Verbandes in 2015 Revue passieren, die durch die Herausforderungen in der Flüchtlingshilfe geprägt waren. Nun stehe die Integration von Menschen im Focus, die dauerhaft in Deutschland bleiben werden. Mit „Samikö“, einem vom Bundesamt für Migration und Flüchtlingshilfe geförderten Projekt des ASB Ruhr zur interkulturellen Öffnung der Strukturen, Dienste und Angebote helfender Verbände, und anderen laufenden und geplanten Maßnahmen werde der ASB seinen Teil dazu beitragen, dass verfolgte Menschen hier ein neues Zuhause finden.

Dr. Scholz betonte, dass Mauern und Zäune weder national noch international humanitäre Probleme lösen könnten. Vielmehr gelte es, Fluchtursachen zu beseitigen, Kriege zu verhindern, Hunger zu bekämpfen und weltweite Gerechtigkeit zu schaffen. Ob dies durch Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA gelingen könne, bezweifle der ASB gemeinsam mit vielen Sozialverbänden, Wissenschaftlern und Menschenrechtsgruppen. Bevor Grenzen für Geldströme noch umfassender geöffnet werden, sollte diskutiert werden, wie man weltweit miteinander Werte, Sozialstandards und Menschenwürde grenzenlos leben könne. An die Bundespolitik formulierte Dr. Scholz den Wunsch, ein Einwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen, um Menschen eine legale Perspektive in Deutschland zu bieten.

Am Ende seiner Rede resümierte er: „Die globalisierte Welt stellt uns alle täglich vor neue Herausforderungen: sozial, wirtschaftlich und humanitär. Ich kann versichern, dass der ASB mit großem Elan mithelfen wird, dass demokratische Werte und eine von Menschlichkeit geprägte Solidarität mit Schwachen und Hilfesuchenden in Deutschland weiterhin eine Selbstverständlichkeit bleiben und - wo erforderlich - weiter ausgebaut werden. Wir werden dem Land NRW auch weiterhin als kompetenter Partner und Ideengeber zur Seite stehen – getreu unserem Motto „Wir helfen hier und jetzt“.

ASB-Präsident Franz Müntefering betonte in seiner Rede die Notwendigkeit von ehrenamtlichen Engagement für die Gesellschaft. Wichtig und sinnvoll wäre hierbei in vielen Bereichen eine harmonsiche Verzahnung mit hauptamtlichen Strukturen. Ein gutes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement wäre der ASB-NRW-Vorsitzende Dr. Scholz, der nun schon seit zehn Jahren den Vorsitz beim ASB NRW innehabe. Der ASB-Präsident hob auch die Leistungen und den Einsatz der vielen Samariterinnen und Samariter im sogenannten „Blaulichtbereich“, also im Rettungsdienst, im Katastrophenschutz und beim Sanitätsdienst, hervor. Diesen Menschen könne man nicht genug danken, denn sie setzten sich ohne Wenn und Aber für die Rettung von Personen in Notsituationen ein.

Beim Jahresempfang wurden besondere und innovative ASB-Projekte geehrt. Dies war zum einen das „Samikö“-Projekt des ASB Ruhr, das Geschichtsprojekt „70 Jahre danach“ des ASB-Jugendkulturhauses CULTRA in Brühl und die ASB-Kampagne „Alle Achtung für die Pflege“. Die Laudatoren waren die Vizepräsidentin des ASB NRW, Kerstin Griese, ASB-Präsident Franz Müntefering, und Wilhelm Müller, Präsidiumsmitglied des ASB Deutschland.

Die Düsseldorfer Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke hielt im Namen der Stadt Düsseldorf ein Grußwort und Kabarettist Jürgen Becker sorgte für humorvolle Momente bei der Veranstaltung. Im Außen- und Innenbereich des Museum Kunstpalast wurden den Veranstaltungsbesuchern verschiedene ASB-Leistungsbereiche präsentiert. Dies waren unter anderem der Intensivtransportwagen (ITW) des ASB Münsterland, eine Beobachtungsdrohne für Rettungseinsätze des ASB Ostwestfalen-Lippe und ein Informationsstand der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW. Zudem präsentierte der ASB Region Düsseldorf einen Notfall-Krankentransportwagen und stellte den Sanitätsdienst der Veranstaltung.
Foto: ASB/Michael Schuff

netzwerktreffen lsbtti maerz 2016 koeln 250Am 04. und 05. März 2016 wurde in der Landesgeschäftsstelle des ASB NRW in Köln das Netzwerk „Vielfalt im ASB“ ins Leben gerufen.

Das Netzwerk „Vielfalt im ASB“ möchte mithelfen, dass im ASB-Verband das Bewusstsein für die Situation von Menschen mit LSBTTI*-Hintergrund geschärft wird, denn Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des Verbandes ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTTI* oder nicht. Sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes.

Ein weiteres Anliegen ist den Netzwerkern, dass sich der ASB noch deutlicher als moderner und weltoffenerer Arbeitgeber im Markt positioniert und so auch Menschen mit LSBTTI*-Hintergrund besser als haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter_innen gewonnen werden können. Wichtig ist dabei eine klar kommunizierte Haltung des ASB gegen Homo- und Transphobie.

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Das Netzwerk möchte zudem dazu beitragen, dass mehr Menschen mit LSBTTI*-Hintergrund als Kund_innen gewonnen werden, dies betrifft unter anderem den Dienstleistungsbereich Seniorenhilfe. Carolina Brauckmann und Georg Roth von der `Landesfachberatung für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der Senior_innenarbeit´ stellten in einem Impulsreferat die Notwendigkeit von kultursensibler Pflege gerade auch bei Menschen mit LSBTTI*-Hintergrund dar – ein Chance und zugleich Herausforderung für den ASB, neue Kundenkreise anzusprechen.

Ein wichtiges Thema des Treffens war zudem die Flüchtlingshilfe. Klaus Jetz, Geschäftsführer des Schwulen- und Lesbenverbandes in Deutschland (LSVD) erläuterte die spezielle Situation von LSBTTI*-Geflüchteten und gab einen eindrücklichen Überblick über die weltweite Menschenrechtssituation von Schwulen, Lesben und Trans* und die aktuelle Situation im deutschen Asylrecht unter Berücksichtigung des Asylpaket II.

Unter dem Titel „CSD: Mittendrin statt nur dabei!“ schilderte Herwin Hadameck, PR-Verantwortlicher des ASB Region Mannheim/Rhein-Neckar, die Organisation und inhaltliche Ausgestaltung des CSD-Auftritts von Samariter_innen anlässlich des Christopher-Street-Day 2015 in Mannheim. Die Aktion sorgte nicht nur vor Ort, sondern auch weit über die Stadtgrenzen hinaus für positive inner-und außerverbandlich Resonanz.

Auf dem Programm des Netzwerktreffens stand zudem ein Besuch beim „Tag der Archive“ im Museum für angewandte Kunst Köln (MAKK): Dort präsentierten sich über 20 renommierte Archive, darunter auch die des ASB Deutschland und des `Centrum Schwule Geschichte´ Köln (CSG). Anschließend entführte ein LSBTTI*-Stadtrundgang durch Köln die Netzwerker in die bewegende schwul-lesbische Geschichte der Dommetropole.

Am Tagungsende fixierten die Teilnehmer_innen in einer Resolution ihre Netzwerkgründung und ihre Anliegen. Zudem entwarfen sie schon erste konkrete Aktivitäten für die nahe Zukunft: So laden sie alle Samariter_innen zu den CSD-Demonstrationen in Mannheim (13.08.2016) und Köln (03.07.2016) ein und würden sich außerdem freuen, wenn sich weitere ASB-Verbände bundesweit auch an anderen CSD-Paraden beteiligen würden. Das Netzwerk wird in den nächsten Wochen ASB-spezifische Ideen und Vorlagen für Werbe- und Informationsmaterialien für die CSD-Demonstrationen entwickeln und allen ASB-Verbänden bundesweit zur Verfügung stellen.

Am Treffen, es war das erste seiner Art in der über 125-jährigen Geschichte des ASB, nahmen 25 Personen teil. Gemeinsam dazu eingeladen hatten der ASB Region Mannheim/Rhein-Neckar und der ASB NRW. Die nach Köln gereisten Samariterinnen und Samariter mit und ohne LSBTTI*-Hintergrund kamen aus verschiedenen ASB-Organisationsstufen und vielen unterschiedlichen Regionen der Bundesrepublik. Moderiert wurde das Treffen von Frank Hoyer, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim ASB NRW. Er steht allen am Netzwerk Interessierten für Informationen, Anregungen, Rückfragen etc. unter hoyer (at) asb-nrw.de gerne zu Verfügung.

Das nächste Netzwerktreffen ist für den Spätsommer 2016 geplant.

Das Bild zeigt von links: Carolina Brauckmann und Georg Roth von der `Landesfachberatung für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der Senior_innenarbeit´, Schauspieler Claus Vincon, ASB-NRW-Landesvorstandsmitglied Renate Sallet und ASB-NRW-Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink. Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

Erläuterung: Entsprechend der Empfehlung des Paritätischen NRW wird die Bezeichnung LSBTTI* verwendet. Sie steht für: L = Lesben, S = Schwule, B = Bisexuelle, T = Transsexuelle, T = Transgender, I = Intersexuelle, * = Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten

samariter kick nrw 2016 1 250Das Video zum Samariter Kick NRW 2016 ist jetzt online auf YouTube.

300 Fußballfans, davon ca. 170 Spielerinnen und Spieler in 21 Mannschaften, kamen am 27. Februar 2016 zur dritten Auflage des Turniers.  Das Event wird seit 2014 jährlich veranstaltet.

Video vom Samariter Kick NRW 2016 auf YouTube

Weiterhin online sind auch die Bilder vom Samariter Kick NRW 2016 auf Facebook:

Fotogalerie 1
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Im Sommer 2016 findet dann das nächste große ASB-Fußballevent statt: Nach der Premiere im Jahr 2014 in Bremen, freuen sich nun die nordrhein-westfälischen Samariterinnen und Samariter viele Fußballfreundinnen und -freunde aus dem Bundesgebiet zum zweiten bundesweiten ASB-Bundescup am 16. Juli 2016 in Düsseldorf begrüßen zu dürfen. Jeder ASB-Landesverband und der ASB-Bundesverband können jeweils bis zu zwei Mannschaften zum Turnier entsenden.
Foto: ASB/Holger Steffens

asb kjhi fluechtlinge fotonachweis asb b bechtloff 250Am 03. März 2016 wurde im Landtag von NRW von der SPD-Fraktion und der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ein Integrationsplan für NRW unter dem Titel „Gelingende Integration von Flüchtlingen“ vorgestellt.

Der Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. begrüßt diese dringend notwendige Initiative. Er sieht keinerlei Alternative zu einer zügigen Integration von Flüchtlingen, die in Deutschland längerfristig bleiben werden. Je eher Integrationsmaßnahmen greifen, die Sprache erlernt werden kann und ein Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglicht wird, desto besser wird die Integration gelingen. Ein monatelanges, teilweise jahrelanges „Parken“ von verfolgten Menschen etwa in Notaufnahmeeinrichtungen ist zudem nicht mit humanitären Grundsätzen zu vereinbaren.

Der ASB sieht durch die Integration von Flüchtlingen große Herausforderungen, aber auch vielfältige Chancen, für die Menschen, die Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft. Kulturelle Vielfalt kann bereichern, wenn den Menschen mit geeigneten Maßnahmen, wie einem frühen Zugang zur Schulbildung für geflüchtete Kinder mit flankierendem Sprachunterricht, die Chance zur Integration gegeben wird.

Derzeit werden in NRW ca. 8.000 Geflüchtete vom ASB betreut. Dabei setzen sich seine Regionalverbände vor Ort ganz konkret für ein respektvolles Miteinander ein. Sie gestalten gemeinsam mit den Flüchtlingen die Gesellschaft von morgen.

Der ASB fordert von der Politik und allen demokratisch gesinnten gesellschaftlichen Kräften ein entschiedenes Vorgehen gegen Haßverbrechen gegenüber Flüchtlingen, denn in einem aggressiven und unsolidarischen gesamtgesellschaftlichen Klima kann Integration nur schwer gelingen. Die demokratische Verfassung und die Achtung der Grundwerte und Menschenwürde muss für alle in Deutschland lebenden Personen gleichermaßen gelten.

Der Arbeiter-Samariter-Bund NRW steht der Politik mit seiner langjährigen Expertise bei der Ausgestaltung des Integrationsplans für NRW gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Foto: ASB/B. Bechtloff

seminar asj fluechtlingshilfe februar 2016Die Jugendverbände Bund der Alevitischen Jugendlichen Nordrhein-Westfalen (BDAJ-NRW) und ASJ NRW eint neben dem demokratischen Grundverständnis und dem Streben für ein friedliches Miteinander vor allem auch die Hilfsbereitschaft gegenüber anderen.

Auf dieser Basis wurde gemeinsam das Qualifizierungsseminar „Gemeinsam STARK für Geflüchtete“ entwickelt, das vom 26. bis 28. Februar 2016 in der ASB-Landeschule NRW in Erftstadt erstmalig abgehalten wurde. 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus beiden Verbänden nahmen daran teil.

Im ersten Seminarabschnitt wurde mit Hilfe des Vereine für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe (IFAK e.V.) über Fluchtgründe, Status und das Recht von Geflüchteten informiert. Anschließend diskutierten die Teilnhemer/innen über die Rolle von Ehrenamt und Freiwilligenarbeit in der Flüchtlingshilfe und wie Projekte für Geflüchtete organisiert werden können. Matthieu Kollig vom Trainernetzwerk Global Pilots führte dann ein interkulturelles Training durch, um für einen Umgang mit anderen Kulturen zu sensibilisieren.

Nachdem der theoretische Teil abgeschlossen war, besuchten die Seminarteilnehmer/innen am Samstagabend ein Benefizkonzert der alevitischen Gemeinde in Chorweiler. Dort sammelte der BDAJ Spenden für eine Typisierung gegen Blutkrebs. Neben der Qualifizierung der Ehrenamtlichen zur Arbeit mit Geflüchteten wurde den Vereinen so auch ein Eintauchen in die jeweils andere Kultur ermöglicht.

Ein weiteres Seminar mit gleichen Inhalten findet vom 8. bis 10. April 2016 in Münster statt und ist schon fast ausgebucht: Ein tolles Zeichen dafür, dass es bei vielen jungen Menschen ein großes Interesse am Schicksal von Flüchtlingen gibt.
Foto: ASJ NRW

samariter kick nrw 2016 siegerehrung 250300 Fußballfans, davon ca. 170 Spielerinnen und Spieler in 21 Mannschaften, kamen am 27. Februar 2016 zum dritten Samariter Kick NRW. Schauplatz war wieder die Soccerplace-Halle in Witten. Das Turnier findet seit 2014 jährlich statt.

Den ersten Platz belegte die Mannschaft „ASB Witten 2“ nach einem überaus spannenden Elfmeter-Schießen gegen die Mannschaft „ASB Bochum 2“ mit 7:6 Treffern. Den dritten Platz konnte sich mit einem 4:2 der „ASB Münsterland 1“ über „Ostwestfalen-Lippe 1“ sichern. Den Pokal für die besten Schlachtenbummler ging an die Fußballfans des ASB Ruhr. Einen besondere Anerkennung bekam die Mannschaft „ASB Münsterland 3“ für ihr besonders sportliches Auftreten.

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„Der Samariter Kick NRW hat sich mittlerweile schon zu einer ASB-Tradition entwickelt. Dieses Jahr haben mit 21 Mannschaften so viele wie noch nie daran teilgenommen. Neben Spaß und Spannung bietet das Fußballturnier auch eine entspannte Möglichkeit, Samariterinnen und Samariter aus anderen Arbeitsbereichen und NRW-Gebieten kennenzulernen und sich in einem lockeren Rahmen auszutauschen“, erklärte Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW, während des Turniers.

Im Sommer 2016 findet dann das nächste große ASB-Fußballevent statt: Nach der Premiere im Jahr 2014 in Bremen, freuen sich nun die nordrhein-westfälischen Samariterinnen und Samariter viele Fußballfreundinnen und -freunde aus dem Bundesgebiet zum zweiten bundesweiten ASB-Bundescup am 16. Juli 2016 in Düsseldorf begrüßen zu dürfen. Jeder ASB-Landesverband und der ASB-Bundesverband können jeweils bis zu zwei Mannschaften zum Turnier entsenden.

Der ASB NRW dankt allen, die zum Gelingen des dritten Samariter Kick NRW beigetragen haben, wie dem Turnierleiter David Budniok, dem Schiedsrichterteam um Sven Häffner, dem Sanitätsdienst des ASB Witten, dem Cateringservice Heyer aus Wetter und dem Team vom Soccerplace Witten unter Leitung von Ute Brinkmann.
Foto: Holger Steffens

asb nrw gruendung fluechtlings ggmbh 11 02 2016Am 11. Februar 2016 wurde in Köln die ASB Flüchtlingshilfe NRW gGmbH ins Leben gerufen.

Die Gesellschaft hat sich die Förderung der Hilfe für politisch, ethnisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge, Vertriebene und Katastrophenopfer zur Aufgabe gesetzt. Auch der Integration von Flüchtlingen wird sich die ASB Flüchtlingshilfe NRW gGmbH unter anderem widmen.

Getragen wird die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Köln vom ASB NRW und neun ASB-Regionalverbänden aus NRW: ASB Region Düsseldorf, ASB Regionalverband Münsterland, ASB Ortsverband Bochum, ASB Regionalverband Bergisch Land, ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe, ASB Kreisverband Mettmann, ASB Regionalverband Ruhr, ASB Regionalverband Vest-Recklinghausen und dem ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen.

Der ASB in NRW will mit der Gründung der ASB Flüchtlingshilfe NRW gGmbH ein Zeichen für die notwendigen Hilfsanstrengungen für Menschen auf der Flucht setzen und konkrete Hilfestellungen geben. In diesem Zusammenhang steht auch das "Jahr der Integration beim ASB", das der ASB Bundesverband für 2016 ausgerufen hat.

Mehr zur ASB-Flüchtlingshilfe hier

Foto: ASB

asb jahr der integration 250 1Der ASB Deutschland hat das Jahr 2016 zum "Jahr der Integration" ausgerufen.

In vielen deutschen Städten und Gemeinden sind ASB-Helfer im Einsatz für Flüchtlinge. Auch in Herkunfts- und Transitländern leistet der ASB tatkräftig Hilfe für Menschen auf der Flucht.

Der ASB mit seinen über 1,2 Millionen Mitgliedern und rund 50.000 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht seit über 125 Jahren für freiheitliche und demokratische Grundwerte: Toleranz, Meinungsfreiheit, Solidarität und Mitmenschlichkeit haben nicht nur Tradition im Arbeiter-Samariter-Bund, sondern sind gelebte Realität.

Mehr über das "Jahr der Integration" und das Engagement des ASB in der Flüchtlingshilfe und bei der Integration von geflüchteten Menschen gibt es auf der eigens dafür eingerichteten Internetseite des ASB Bundesverbandes.
Foto: ASB/Steffi Loos

asj asb fachtag 2015Was kann die ASJ dazu beitragen, den Arbeiter-Samariter-Bund lebendig und modern zu gestalten? Und wie kann der ASB den jungen Samariterinnen helfen, den Jugendverband für möglichst viele Kinder und Jugendliche attraktiv zu machen? Wo gibt es gemeinsame Schnittstellen zwischen ASB und ASJ? Diese und weitere Fragen wurden beim gemeinsamen Fachtag „Wo bleibt Ihr Nachwuchs? Jugend fördern – Zukunft säen!“ der ASJ NRW und des ASB NRW erörtert.

Ca. 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren am 24. Oktober 2015 in die Papierfabrik Wuppertal zur ganztägigen Tagung gekommen. Nicht nur der große Zuspruch, sondern auch die Zusammensetzung spiegelte die hohe Attraktivität des Themas wider: Der jüngste Teilnehmer war 13, der älteste 89 Jahre alt. Die Gäste waren aus ganz NRW und sogar aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen angereist. Von Seiten des ASB waren die Landesvorstandsmitglieder Renate Sallet und Gisela Schulte, Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink und Geschäftsführer und Vorstände regionaler ASB-Verbände dabei. In ihrem Grußwort schlug Frau Schulte einen beeindruckenden Bogen von persönlichen Erfahrungen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit zur Flüchtlingshilfe und den positiven Sozialisierungseffekten von Jugendarbeit.

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Das Programm der Tagung war vielfältig: Ein Impulsvortrag von Gregor Gierlich, Geschäftsführer des Landesjugendrings NRW, zeigte die Bedeutung der Jugendarbeit für die Gesellschaft auf. Verschiedene Diskussions- und Brainstorming-Formate ermöglichten einen breiten Austausch und die Entwicklung spannender und innovativer Ideen für die zukünftige Arbeit und Weiterentwicklung der ASJ und der Kooperation zwischen ASB und ASJ. Ein „Markt der Möglichkeiten“ gab einen Überblick über die Vielfalt der Jugendarbeit im Verband: So präsentierte sich das Jugendkulturhaus Passwort Cultra des ASB Erft/Düren, das ASB-NRW-Projekt „Sozial macht Schule“, das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim ASB, die ASJ Landesjugend mit ihrem neuen Förderprogramm und dem internationalen Jugendaustausch nach Bosnien, eine Auswahl der örtlichen ASJ-Gruppen durch die ASJ Ruhr, die ASJ Witten und die ASJ Münsterland , aber auch die ASB Verbände Düsseldorf und Herne-Gelsenkirchen stellten ihre Jugendarbeit vor. Die Landesjugendreferenten der anderen Bundesländer zeigten auf beeindruckende Weise, wie man durch kreative Projekte den Kosmos der ASJ erweitern kann.

Am Ende der Tagung waren sich alle einig: Es ist schon viel erreicht worden, aber es gibt insbesondere in der Zusammenarbeit von ASB und ASJ auch noch große Potentiale.
Foto: Frank Hoyer

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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