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Pressebereich

Auf dieser Seite haben wir für Sie Pressenews zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
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Besuchen Sie auch die Internetseite und den Pressebereich des ASB Bundesverbandes mit vielen Informationen zu den Hilfsleistungen des ASB. mehr


 

woche des respekts 2016 logo 250Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat vom 14. bis 18. November 2016 die Woche des Respekts ausgerufen. Sie setzt so ein Zeichen gegen Hass und Gewalt und für ein friedliches Zusammenleben und mehr Wertschätzung im Umgang miteinander.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihre Kabinettsmitglieder werden in der "Woche des Respekts" landesweit für mehr Respekt werben und in öffentlichen Veranstaltungen sowie in kleinen, wertschätzenden Terminen, das Thema Respekt sichtbar in den Mittelpunkt stellen. Auf dem Programm stehen unter anderem Treffen und Aktionen mit Jugendorganisationen, Schulen, Polizei- und Rettungskräften.

Der ASB NRW e.V. unterstützt die "Woche des Respekts" mit einem Video. ASB-Landesvorstandsmitglied Renate Sallet bezieht in dem Film klare Stellung gegen Hass und Diskriminierung und für eine Gesellschaft der Vielfalt und des Respekts. zum Video

asb pflegeberatung foto b bechtloff 2502017 wird das Pflegestärkungsgesetz II umgesetzt. Die Pflegereform bringt viele Änderungen mit sich. Die Pflegeexperten des ASB-Bundesverbandes geben Pflegebedürftigen und Angehörigen Tipps, was zu beachten ist.

Auf Pflegebedürftige und ihre Angehörigen kommen im nächsten Jahr wichtige Änderungen zu. Denn ab dem 1. Januar 2017 wird das Pflegestärkungsgesetz II, das 2016 in Kraft getreten ist, umgesetzt. Im Mittelpunkt der Änderungen stehen der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Begutachtungsverfahren. Dabei orientiert sich die Begutachtung von Pflegebedürftigen ausschließlich an den Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit und den Fähigkeiten der Betroffenen. Bei der Begutachtung geht es deshalb nicht mehr um die Frage, welche körperliche Einschränkungen der Pflegebedürfte hat, sondern darum, wie die Fähigkeiten des Pflegebedürftigen sind, um seinen Alltag selbstständig zu bewältigen. „Von diesen Änderungen werden vor allem Menschen mit Demenz profitieren. Es wird mit zusätzlich 500.000 Menschen gerechnet, die nun Anspruch auf Pflegeleistungen haben", erklärt Holger Dudel, Fachreferent für Pflege beim ASB-Bundesverband.

Automatische Umstellung in Pflegegrade

Ebenfalls neu sind ab nächstem Jahr die fünf Pflegegrade. Sie ersetzen die bisherigen Pflegestufen. Die Umstellung von den bisherigen Pflegestufen in die neuen Pflegegrade erfolgt automatisch, ohne neue Begutachtung. „Pflegebedürftige und Angehörige brauchen dafür keinen Antrag zu stellen. Sie erhalten in den nächsten Wochen einen Bescheid der Pflegeversicherung", sagt Dr. Marion Wilhelm, ebenfalls Pflegereferentin im ASB-Bundesverband. Den Pflegegrad 1 erhalten ab 2017 Menschen, die geringe körperliche Einschränkungen haben und im alten System nicht begutachtet worden sind.

Bei der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade gelten folgende Faustregeln: Bei Menschen mit körperlichen Einschränkungen greift die Grundregel „+1". So wird zum Beispiel ein Pflegebedürftiger mit körperlichen Einschränkungen und Pflegestufe 2 ab 2017 dem Pflegegrad 3 zugeordnet.

Bei Pflegebedürftigen mit zusätzlich beeinträchtigter Alltagskompetenz hingegen gilt „+2" Pflegegrade. Ein Pflegebedürftiger mit eingeschränkter Alltagskompetenz und Pflegestufe 2 wird dann dem Pflegegrad 4 zugeordnet. Durch die Umstellung wird kein Pflegebedürftiger finanziell schlechter gestellt.

Menschen mit Pflegestufe 1 profitieren vom Systemwechsel

„Vor allem Pflegebedürftige, die ambulant gepflegt werden und in niedrigen Pflegegraden eingestuft sind, werden ab 2017 mehr Pflegeleistungen als vorher erhalten", erklärt Pflegeexperte Holger Dudel. Wer heute Pflegestufe 1 hat, erhält im Moment monatlich 244 Pflegegeld oder Pflegesachleistungen in Höhe von 468 Euro. Mit der Einstufung in Pflegegrad 2 wird das Pflegegeld dann im nächsten Jahr 316 Euro betragen; die Pflegesachleistungen werden bei 689 Euro liegen.

Datum des Antrags auf Begutachtung ist entscheidend

Wer einen Antrag auf Begutachtung seiner Pflegebedürftigkeit noch in diesem Jahr stellt, wird nach dem alten System begutachtet, auch wenn die Begutachtung erst 2017 stattfindet. „Entscheidend ist das Datum der Antragstellung", betont Marion Wilhelm. Das sollten sich Menschen mit körperlichen Einschränkungen zunutze machen. Die Pflegeexpertin empfiehlt ihnen eine Antragstellung noch in diesem Jahr, um dann eine automatische Überleitung in die neuen Pflegegrade zu erhalten. „Bei der Antragstellung bis zum 31. Dezember können Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen mit mehr Leistungen aus der Pflegeversicherung rechnen", so Dr. Wilhelm weiter. Auch die zahlreichen Unsicherheiten, die das Neue Begutachtungs-Assessment (NBA) nach wie vor aufweist, sprechen für eine Antragstellung vor dem 31. Dezember 2016.

Einstiegspflegegrad 1

Das System der Pflegegrade hat im Vergleich zum alten System der Pflegestufen eine niedrigere Einstiegsschwelle: Den Pflegegrad 1 erhalten Personen leichter als die erste Pflegestufe nach dem alten System.

Hilfsbedürftige mit Pflegegrad 1 erhalten weder Pflegegeld, noch haben sie Anspruch auf Pflegesachleistungen. Sie haben aber Anspruch auf einen einheitlichen Entlastungsbetrag von 125 Euro für Betreuungsleistungen – zum Beispiel durch einen Alltagsbegleiter – und für Entlastungsleistungen – zum Beispiel durch eine Haushaltshilfe. Außerdem steht ihnen ein einmaliger Zuschuss für Wohnraumanpassung in Höhe von bis zu 4.000 Euro zu. Medizinische Hilfsmittel werden mit 40 Euro gefördert. Außerdem werden Pflegehilfsmittel wie der Hausnotruf bezuschusst.

Weitere wichtige Informationen zu den Änderungen ab 2017 finden Sie hier und hier. Gerne geben auch die Pflegedienste, Sozialstationen und Pflegeberatungsstellen des ASB in Ihrer Nähe zum Thema Auskunft.

Foto: ASB/Barbara Bechtloff

asb fluechtlingshilfe schmidt mauz 250Am 15. September 2016 verabschiedete die Rot-Grüne Landesregierung in NRW den bundesweit ersten Integrationsplan. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) NRW e.V. begrüßt den Vorstoß der Landesregierung der dringlichen gesellschaftlichen Herausforderung mit einem fachbereichsübergreifenden Integrationsplan den notwendigen Stellenwert einzuräumen.

Integration ist eine Querschnittsaufgabe und betrifft alle Bereiche des Zusammenlebens. Jede gesellschaftliche Kraft ist gefordert einen Beitrag zu leisten. Daher wäre eine gemeinsame Verabschiedung des Integrationsplans über alle Parteien hinweg wünschenswert gewesen.

Auch der ASB in NRW stellt sich als Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation seiner Verantwortung. Er betreute und betreut noch mehrere tausend Geflüchtete in Unterbringungseinrichtungen und setzt Integrationsprojekte um, wie beispielsweise im Bereich der Arbeitsmarktintegration. Dabei stehen für den ASB NRW seine Werte einer offenen, gleichberechtigten, vielfältigen, auf gegenseitigem Respekt gründenden Gesellschaft im Vordergrund. Vor diesem Hintergrund lehnt der ASB NRW die klare Abgrenzung von Flüchtlingen mit „guter“ und „schlechter“ Bleibeperspektive, die sich vor allem in der Bundesgesetzgebung aber auch im Integrationsplan NRW wiederfindet, ab. Der oftmals monatelange Aufenthalt in den Flüchtlingseinrichtungen, macht einen Zugang zu Angeboten auch für Menschen mit geringer Bleibeperspektive unabdingbar. „Die Menschenwürde muss in jedem Fall gewahrt bleiben und es sollte alles daran gesetzt werden, Konflikte und damit verbundene hohe gesellschaftliche und soziale Folgekosten, präventiv zu vermeiden“, so Dr. Stefan Sandbrink, Landesgeschäftsführer des ASB NRW e.V.

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren, die in der Praxis der Flüchtlingshilfe und Integration tätig sind, und der Politik ist dabei nicht nur wünschenswert, sondern unabdingbar. Integration beginnt mit dem ersten Tag der Einreise der Flüchtlinge, es sollten nicht erst Monate des Wartens und der Frustration vergehen, bis die ersten Integrationsangebote greifen. Die ausführlichen Positionen des ASB NRW e.V. zum Integrationsplan der NRW-Landesregierung finden Sie hier als PDF-Download.
Foto: ASB/Schmidt-Mauz

erste hilfe asb 250 1Zum "Internationalen Tag der Ersten Hilfe" am 10. September 2016 appelliert der ASB an die Bürgerinnen und Bürger, regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen und so auch den Umgang mit einem AED zu lernen. Denn die Einbeziehung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) erhöht wesentlich die Überlebenschancen beim plötzlichen Herzstillstand.

„In Deutschland starten bei einem plötzlichen Herzstillstand nur 17 Prozent der umstehenden Menschen mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung", sagt Michael Sonntag, Referent für Notfallausbildung beim ASB-Bundesverband.

Viele Bürgerinnen und Bürger helfen nicht, weil sie sich nicht mehr an die Handgriffe erinnern können, da ihr letzter Erste-Hilfe-Kurs Jahrzehnte zurückliegt. Der ASB empfiehlt deshalb, regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen. In der Erste-Hilfe-Grundausbildung, die seit April 2015 nur einen Unterrichtstag umfasst, lernen die Teilnehmer nicht nur die Herz-Lungen-Wiederbelebung, sondern auch den Umgang mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED).

„Zu wenige Helfer beziehen ein AED-Gerät, von denen es im öffentlichen Raum immer mehr gibt, in die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit ein. Dabei lassen sich so die Überlebenschancen eines Menschen wesentlich verbessern und Folgeschäden minimieren", gibt der Notfallexperte Michael Sonntag zu bedenken. Auch Laien können ein AED sicher und einfach bedienen und überbrücken somit optimal die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. „Ersthelfer können mit einem AED nichts falsch, dafür aber sehr viel richtig machen", betont der Erste-Hilfe-Experte Michael Sonntag. In öffentlichen Einrichtungen oder vor Unternehmen weist ein grünes Schild mit weißem Herz auf einen Defibrillator in unmittelbarer Nähe hin.

Der Arbeiter-Samariter-Bund bietet bundesweit eine Vielfalt an Erste-Hilfe-Lehrgängen an: Die Erste-Hilfe-Grundausbildung mit neun Unterrichtseinheiten richtet sich an Führerscheinanwärter, Ersthelfer im Betrieb, Übungsleiter und an alle Interessierten. Außerdem gibt es die Kurse „Erste Hilfe bei Kindernotfällen", „Erste Hilfe am Hund" und „Erste Hilfe für Kita-Kinder". Die ASB-Verbände vor Ort stehen für Informationen zu den Kursen zur Verfügung.
Foto: ASB/Marten Soltau

broschuere gewaltschutz fluechtlingshilfe cover 250Der Schutz vor Gewalt und die Berücksichtigung von Bedürfnissen besonders schutzbedürftiger Personen ist ein grundlegendes Thema in Flüchtlingseinrichtungen.

Die Unterkünfte bergen durch das Zusammenleben von Personen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Religionen, Kulturen und Sprachen, dem engen Zusammenleben, der oftmals mangelnden Privatsphäre, der Unsicherheit über den Aufenthaltsstatus und weiterer Faktoren Konfliktpotentiale. Zudem sind Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte und rechtsradikal motivierte Straftaten traurige Realität. Ein Gewaltschutzkonzept, das auf Prävention und ein respektvolles Miteinander setzt und in Krisensituationen praktikable Handlungsempfehlungen gibt, ist daher essentiell.

Aus diesem Grund haben der ASB Regionalverband Münsterland und der ASB NRW die Broschüre „Handlungsempfehlungen für den Gewaltschutz in Flüchtlingseinrichtungen“ entwickelt und stellt diese ab sofort allen mit dem Thema befassten ASB-Gremien, aber auch Institutionen außerhalb des ASB, zur Verfügung. Der Gewaltschutz geht dabei über das Eingreifen bei tatsächlichen Tätigkeiten hinaus und beinhaltet unter anderem ein Konzept zur Raumaufteilung und ein Bekenntnis zu einem harmonischen und respektvollen Umgang innerhalb der Einrichtung. Die Handreichung enthält daher auch Empfehlungen für präventive Maßnahmen.

Anlässlich der Veröffentlichung der Handreichung am 25.08.2016 in Münster erklärt Solveig Velte, Referentin für Flüchtlingshilfe beim ASB NRW e.V: „Beim ASB arbeiten Haupt- und Ehrenamt Hand in Hand, um Flüchtlingen einen menschenwürdigen Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. Wenn Menschen in Flüchtlingseinrichtungen auf engem Raum zusammenleben, kann dies leider auch zu Konflikten führen. Unsere Handreichung will hier den Helferinnen und Helfern in den Einrichtungen eine Übersicht über die Problematik und zudem einen praxisorientierten Handlungsleitfaden geben.“

Ergänzend erklärt Karsten Berndt, Fachbereichsleiter Flüchtlingshilfe und Migration vom ASB Regionalverband Münsterland e.V.: „Die Menschen, die zu uns gekommen sind, haben in ihren Heimatländern und auf der Flucht oftmals schlimme Gewalterfahrungen gemacht. Mit unseren Handlungsempfehlungen wollen wir alle Beteiligten für das Thema sensibilisieren und Sicherheit vermitteln: Einerseits den Helferinnen und Helfern die Sicherheit im Umgang mit konkreten Gewaltsituationen geben und andererseits den Gästen in unseren Einrichtungen ein friedvolles, durch Wertschätzung und Respekt geprägtes Zusammenleben in der neuen Gemeinschaft ermöglichen.“

Die Broschüre kann hier als PDF heruntergeladen werden. Gedruckte Einzelexemplare können (solange der Vorrat reicht) kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. per E-Mail: kontakt (at) asb-nrw.de.

Praxishilfen zur Erstellung von Willkommensmappen

willkommenmappe deckblatt cover 250Ergänzend zur Broschüre „Handlungsempfehlungen für den Gewaltschutz in Flüchtlingseinrichtungen“ wurden vom ASB NRW mit Unterstützung des ASB Regionalverband Münsterland auch Empfehlungen und Dokumente für Willkommensmappen erarbeitet. Willkommensmappen können Flüchtlingen die Orientierung in einer Einrichtung und in der deutschen Gesellschaft erleichtern und für mehr Transparenz sorgen. Die Dokumente sind hier herunterladbar:

Allgemeine Empfehlungen für die Erstellung von Willkommensmappen (PDF)

Titelseite/Deckblatt für Willkommensmappe (JPG) (PDF)

Nachfolgend sind Muster für Einleger (Begrüßungsschreiben, Inhaltsverzeichnis, ASB-Leitbild, ASB-Selbstdarstellung) für Willkommensmappen  eingestellt (wahlweise als PDFs in einer PDF-Datei oder als einzelne Worddokumente in einer ZIP-Datei zusammengefasst):

Albanisch PDF-Datei bzw. Word-Dokumente (ZIP)

Arabisch PDF-Datei bzw. Word-Dokumente (ZIP)

Dari PDF-Datei bzw. Word-Dokumente (ZIP)

Deutsch PDF-Datei bzw. Word-Dokumente (ZIP)

Englisch PDF-Datei bzw. Word-Dokumente (ZIP)

Farsi PDF-Datei bzw. Worddokumente (ZIP)

Französisch PDF-Datei bzw. Worddokumente (ZIP)

Kurdisch PDF-Datei bzw. Worddokumente (ZIP)

Russisch PDF-Datei bzw. Worddokumente (ZIP)

Serbisch PDF-Datei bzw. Worddokumente (ZIP)

Nach und nach werden zusätzliche Einleger zu weiteren Themen veröffentlicht.

Fragen? Anregungen? Zum Thema steht Frau Solveig Velte, Fachreferentin für Flüchtlingshilfe beim ASB NRW, gerne zur Verfügung unter velte (at) asb-nrw.de.

asb walking act 2016 250Das Bundesland Nordrhein-Westfalen feiert in 2016 sein siebzigjähriges Bestehen. Vom 26. bis 28. August 2016 wird das Jubiläum ganz groß in der Landeshauptstadt Düsseldorf gefeiert. Bühnen, Stände und Events in weiten Teilen der Stadt laden zum Verweilen und Entdecken ein.

Mit dabei sind auch die Samariterinnen und Samariter aus NRW. Im Rahmen der „Blaulichtmeile“, einem Info- und Erlebnisbereich von Hilfsorganisationen, präsentiert der Arbeiter-Samariter-Bund auf ca. 2000 Quadratmetern ein buntes Programm für Jung und Alt. Zu sehen sind unter anderem verschiedene Einsatzfahrzeuge, eine Ausstellung gibt einen lebendigen Einblick in die Geschichte des mittlerweile über 125-jährigen Verbandes und ein Walking-Act wird (nicht nur) die jüngeren Gäste unterhalten. Zudem wird eine Feldküche gezeigt und Hundefreunde erhalten Erste-Hilfe-Tipps für in Not geratene Hunde.

Die Angebote auf der „Blaulichtmeile“ sind am 27. und 28. August 2016 auf der linken Rheinseite ("Kirmeswiese") zu finden. Den Präsentationsbereich der Samariterinnen und Samariter organisiert federführend der ASB Region Düsseldorf. Viele Informationen (Programm, Anreisetipps etc.) zum NRW-Tag 2016 findet man hierhier und hier.
Foto: Archiv/Michael Schuff

csd 2016 koeln 1 250„Wir helfen hier und jetzt. Und das ist auch gut so“: Unter diesem Slogan stand die CSD-Teilnahme des Arbeiter-Samariter-Bund NRW und der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW beim Colognepride am 03. Juli 2016 in Köln.

Mit zwei Fahrzeugen, einer Fußgruppe in knallgelben T-Shirts und viel guter Laune beteiligten sich die Samariter/innen an der Veranstaltung, einer der größten LSBTTI*-Demos weltweit. Auf Transparenten forderten die ASB´ler/innen ein „Nein zu Homo- und Transphobie“, „Vielfalt leben!“ und „Respekt statt Hass“. Sie kamen aus Hannover, Herne, Mannheim, Bergisch Land, Köln und anderen Städten und Regionen. Von der nordrhein-westfälischen ASB-Ebene waren unter anderem Renate Sallet vom Vorstand, Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink und ASJ-Jugendsprecher Tino Niederstebruch mit dabei.

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„Vielfalt macht reich! Und Vielfalt macht stark! Der Cologepride hat dies eindrücklich gezeigt", erklärte ASB-NRW-Vorstandsmitglied Renate Sallet anlässlich des Kölner CSD. "Hundertausende Menschen forderten friedlich, aber mit Nachdruck, eine weltoffene und solidarische Gesellschaft, die den Menschen und gleiche Rechte für alle in den Mittelpunkt stellt. Dafür steht ebenfalls der ASB und sein Jugendverband ASJ. Und das ist auch gut so!“

Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink zeigte sich am Ende der Veranstaltung begeistert vom Engagement der Samariter/innen: "Ein herzliches Dankeschön an die vielen fleißigen Hände, die den Auftritt des ASB und der ASJ zu einem vollen Erfolg gemacht haben!".

Am Colognepride nahmen 100 Demonstrationswagen, Dutzende Fußgruppen und viele Tausend Einzelpersonen teil. Gesäumt wurde der Paradeweg von hunderttausenden Menschen. Am Ende der Parade waren sich die Samariterinnen und Samariter einig: Im nächsten Jahr möchte man wieder mit dabei sein!

Tipp: Am Samstag, den 13. August 2016, lädt der ASB Regionalverband Mannheim/Rhein-Neckar alle Samariterinnen und Samariter aus Nah und Fern zum CSD Rhein-Neckar in Mannheim ein. Mehr Infos unter www.csdrn.de oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Foto: ASN NRW

video4 alle achtung fuer die pflege 250Der aktuelle Film der ASB-NRW-Kampagne "Alle Achtung für die Pflege" ist ein "Dankeschön" an alle Pflegenden.

Überall in NRW leisten Pflegekräfte jeden Tag einen wertvollen Dienst für Pflegebedürftige, deren Angehörige und die gesamte Gesellschaft. Der ASB macht diese wichtige Arbeit mit seiner Aktion sichtbarer und wirbt für mehr öffentliche Wertschätzung für Pflegende. Auf  YouTube ist nun ein weiterer Film der Kampagne online, der unter anderem ASB-Präsident Franz Müntefering und Gisela Schulte vom ASB-NRW-Landesvorstand zu Wort kommen lässt.

„Alle Achtung für die Pflege“ ist nicht nur im Internet, sondern auch in verschiedenen Städten in NRW mit Informationen und Mitmachaktionen live zu erleben. Mehr unter www.alle-achtung-fuer-die-pflege.de
Foto: ASB NRW/Screenshot Video

transparent 2016 diversity tag 2016 250Anlässlich des bundesweiten Diversity-Tags am 07. Juni 2016 hat der ASB NRW e.V. eine Transparentaktion in Köln durchgeführt.

„Wir leben Vielfalt“ stand auf dem 11 Meter langen Banner, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB NRW vor ihrer Geschäftselle am Kaiser-Wilhelm-Ring 50 in Köln entrollten und so ein Signal für eine weltoffene Gesellschaft setzten. Das Transparent wurde anschließend an der Hausfassade aufgehängt.

Fotogalerie auf Facebook

Renate Sallet (Foto vorne), Vorstandsmitglied im ASB NRW e.V., erklärte während der Aktion: "Der ASB begreift Vielfalt als Bereicherung und Chance. Der respektvolle Umgang miteinander sowie die gegenseitige Achtung und Wertschätzung sind fundamentale Grundsätze des ASB. Diese bestimmen den Umgang im Verband selbst als auch mit seinen Mitgliedern, Kunden, Förderern und der Öffentlichkeit. Selbstverständlich sind für die Samariterinnen und Samariter ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein."

Der ASB NRW e.V. hat, neben anderen Arbeiter-Samariter-Bund-Verbänden, auch die „Charta der Vielfalt“, auf deren Initiative der deutsche Diversity-Tag zurückgeht, unterzeichnet. Mehr Infos unter www.charta-der-vielfalt.de

Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

cover broschuere handreichung lsbtti fluechtlinge 2 auflage juni 2016 250Die Betreuung von besonders schutzbedürftigen Geflüchteten stellt in der Flüchtlingshilfe eine große Herausforderung dar. Auch Flüchtlinge mit LSBTTI*-Hintergrund sind, wie etwa Schwangere, Menschen mit Behinderung, Opfer des Menschenhandels und unbegleitete Minderjährige, als besonders schutzbedürftige Flüchtlinge anzusehen.

Nachdem von der „Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen“ bislang nur eine Ausgabe für das Bundesland Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stand, ist nun eine überarbeitete, bundesweite Ausgabe erhältlich.

Herausgegeben wurde die Publikation gemeinsam vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) und dem Paritätischen Gesamtverband mit Unterstützung der Hirschfeld-Eddy-Stiftung. Gefördert wurde die Erstellung der Publikation durch die Beauftrage der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Die 44-seitige Broschüre gibt in übersichtlicher Form eine Einführung in das Thema, wichtige Handlungsempfehlungen und nennt mit LSBTTI*-Thematik befasste Beratungsstellen in Deutschland. Zudem werden grundlegende Informationen zu Asylrechtsfragen gegeben.

Die Broschüre kann hier als PDF heruntergeladen werden. Gedruckte Einzelexemplare können (solange der Vorrat reicht) kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (der Versand erfolgt ab dem 13. Juni 2016).

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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