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Pressebereich

Auf dieser Seite haben wir für Sie Pressenews zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
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Besuchen Sie auch den Online-Pressebereich des ASB Bundesverbandes mit einem umfangreichen Foto-Downloadbereich und vielen Informationen zu den Hilfsleistungen des ASB. mehr


 

asb nrw jahresempfang 2018 1 250Mit den Themen Digitalisierung und Vielfalt rücke der ASB zwei überaus bedeutsame Zukunftsthemen in den Mittelpunkt seiner Arbeit, betonte Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Rede anlässlich des Jahresempfangs 2018 des ASB NRW e.V.

Über 200 Gäste aus Parlamenten, Verbänden, Ministerien, Verwaltungen, Firmen und befreundeten Hilfsorganisationen waren der Einladung der Samariterinnen und Samariter am 07. April 2018 in das Düsseldorfer Museum Kunstpalast gefolgt. Darunter auch die Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Fotogalerie auf Facebook

Twitter-Nachrichten der Staatskanzlei zum Jahresempfang hier und hier

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des 130-jährigen Jubiläums des Verbandes. „Die Gründungsväter von 1888 hätten es sich sicherlich nicht mal im Traum vorstellen können, dass sie das Fundament für eine so langandauernde Erfolgsgeschichte legen würden. Aus einer Selbsthilfeorganisation, die von sechs Zimmerleuten mit Unterstützung von jüdischen Ärzten gegründet wurde, ist ein Wohlfahrtsverband und eine Hilfsorganisation mit bundesweit 1,3 Million Mitgliedern, davon allein 166.000 in NRW, mit 40.000 hauptamtlichen und 17.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstanden“, führte ASB-NRW-Vorsitzender Dr. Georg Scholz (Foto unten rechts) in seiner Begrüßungsrede aus. Er ging auch auf aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen ein, etwa die Herausforderungen in der Pflege durch den demografischen Wandel, die Integration von Geflüchteten in Deutschland und die Probleme für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz bei der konkreten Umsetzung der EU-Bereichsausnahme im Vergaberecht.

asb nrw jahresempfang 2018 2 250Ministerpräsident Armin Laschet (Foto oben und zweites Foto links) zeigte sich in seiner Gastrede begeistert von dem breiten Hilfsspektrum des ASB und der weltoffenen, von Solidarität und Vielfalt geprägten Grundhaltung des Verbandes. Er würdigte den enormen Einsatz der vielen haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter, unter anderem im Katastrophenschutz, in der ambulanten und stationären Pflege, bei der Jugendarbeit und in vielen anderen Bereichen. Das ASB-Wünschewagen-Projekt, entwickelt vom ASB Regionalverband Ruhr und mittlerweile in fast ganz Deutschland im Einsatz für todkranke Menschen, wurde von ihm besonders hervorgehoben.

Auch beim diesjährigen Jahresempfang wurden innovative und bewährte ASB-Projekte geehrt, dieses Mal aus dem Bereich der Kinderhilfe. Dies waren zum einen die Hebammenzentrale Bochum, ein gemeinsames Projekt des ASB Ortsverband Bochum und der Stadt Bochum, fips Köln, ein Kinder- und Familienprojekt mit Unterstützung des ASB Köln, und die gemeinsame Kita-App des ASB Regionalverband Münsterland und der Firma MW10 AG. Die Laudator/innen waren die Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke, der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Berger und ASB-NRW-Präsident Prof. Dr. Michael Stricker.

Im Außenbereich des Museum Kunstpalast wurden den Veranstaltungsbesucherinnen und -besuchern verschiedene ASB-Leistungsbereiche präsentiert, zum Beispiel ein Katastrophenschutzfahrzeug des ASB Region Düsseldorf; der Regionalverband war zudem für den Sanitätsdienst der Veranstaltung zuständig. Im Saal konnte eine Beobachtungsdrohne des ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe, die bei Rettungsdiensten eingesetzt wird, in Augenschein genommen werden und ein Informationsstand der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW informierte über das kommende Sommer-Zeltfestival der ASB-Jugendorganisation. Zudem wurde die neue ASB-NRW-Kampagne Arbeiter-Samariter-BUNT vorgestellt.

Mehr Informationen zur traditionsreichen Geschichte des ASB finden Sie hier

Fotos: ASB/Michael Schuff

plakat arbeiter samariter bunt 250Mit seiner neuen Kampagne „Arbeiter-Samariter-BUNT“ wirbt der Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. für eine vielfältige, solidarische und respektvolle Gesellschaft.

Der ASB versteht Vielfalt als Bereicherung und Chance und steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, jungen und alten Menschen ... auf den Punkt gebracht: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB. Wichtig sind für die Samariterinnen und Samariter deshalb der Respekt vor dem Anderssein und ein kultursensibler Umgang.

Für die neue Kampagne spielt der Arbeiter-Samariter-Bund mit seinem Namen: Durch den Austausch von nur einem Buchstaben, aus „Bund“ wird „Bunt“, zeigt der ASB Flagge für eine bunte Gesellschaft und einen vielfältigen Verband. In einer ersten Phase wurden jetzt Plakate, Aufsteller, Tassen und Postkarten erstellt. Zum Einsatz wird das Material unter anderem beim ASB-NRW-Jahresempfang 2018, dem Deutschen-Diversity-Tag am 05. Juni 2018, bei CSD-Demonstrationen in verschiedenen deutschen Städten und bei ASB-Veranstaltungen in 2018 kommen. Weiteres Kampagnenmaterial ist in Vorbereitung. Im Laufe des April 2018 wird die Kampagne offiziell bei einem Präsentationstermin vorgestellt.

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„Diversity ist eine Frage der Menschenrechte. Als Akteur im Hilfs- und Wohlfahrtsbereich ist es für den ASB Verpflichtung und Herausforderung zugleich, die Gesellschaft mitzugestalten und für einen respektvollen und solidarischen Umgang aller Menschen zu werben“, erklärt Renate Sallet, stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW, zu den Hintergründen der Kampagne. „Vielfalt ist nicht das Problem, sondern die Lösung vieler wichtiger gesellschaftlicher Fragen.“

Und der ASB sieht die Chance, Unterschiede wie Alter, Herkunft und Geschlecht in Verbandsprozessen und der Weiterentwicklung des ASB als wichtiges kreatives Potenzial zu sehen – sowohl in Hinblick auf die Gewinnung von neuen Mitarbeiter/innen als auch in der Ansprache von neuen Kundengruppen und der Gewinnung von Mitgliedern.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Initiative „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität (www.charta-der-vielfalt.de).

Der Arbeiter-Samariter-Bund, so BUNT wie das Leben!

asb figuren klein 250Presseerklärung vom 12.03.2018

Anlässlich der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags am 12. März 2018 durch CDU/CSU und SPD, erklärt Dr. Georg Scholz, Vorsitzender des ASB NRW e.V.:

Der Koalitionsvertrag der Großen Koalition schneidet viele wichtige Themen an, es fehlt aber der Mut zu entscheidenden Weichenstellungen, um die derzeitigen und zukünftigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen entschieden anzupacken. Themen wie soziale Gerechtigkeit, Globalisierung, gerechte Gesundheitsversorgung, demografischer Wandel, Diversity, Digitalisierung, wissenschaftlicher Fortschritt, Nachhaltigkeit und Zugang zu Ressourcen bestimmen nicht nur die Gesellschaft von heute, sie werden auch in Zukunft das Miteinander maßgeblich beeinflussen. Hier lässt der Koalitionsvertrag zu viele Fragen offen oder findet zu vage Formulierungen.

Der ASB in NRW, der auch im Bereich der Flüchtlingshilfe aktiv ist, sieht etwa bei den Koalitionsbeschlüssen zur Flüchtlingspolitik erheblichen Korrekturbedarf. So vereinbarten die zukünftigen Regierungsparteien zum Familiennachzug bei subsidiär Geschützten ab dem 01. August 2018, dass der Zuzug auf 1000 Personen pro Monat begrenzt ist und die Härtefallregelung nach den §§ 22 und 23 Aufenthaltsgesetz jenseits dieses Kontingents Anwendung findet.

Der ASB NRW e.V. kritisiert diese Regel scharf und fordert stattdessen einen unbegrenzten Familiennachzug bei subsidiär Geschützten. Das Zusammenführen von Familien ist allein schon aus humanitären Gründen geboten, alles andere eine menschliche Katastrophe.

Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Lösung ist zudem verfassungsrechtlich umstritten, wie es selbst in entsprechenden Bundestagsanhörungen zum Ausdruck kam. Zudem verhindert diese Lösung eine gelingende Integration der sich bereits in Deutschland befindlichen Flüchtlinge und hat häufig negative gesundheitliche Folgen für die von ihren Familien getrennten Flüchtlingen in Deutschland. Verschärft wird dieses Problem durch die andauernden und immer wieder aufflammenden Kämpfe in Krisengebieten. Es ist unwahrscheinlich, dass die betroffenen Flüchtlinge in absehbarer Zeit in ihre Heimat und damit auch zu ihren Familien zurückehren können. Diese Flüchtlinge müssen zeitnah und vollständig in die deutsche Gesellschaft integriert werden. Unerlässlich ist hierfür der uneingeschränkte Familiennachzug bei subsidiär Geschützten. Angesichts einer überschaubaren Anzahl von geschätzten 50.000 bis 70.000 Angehörigen, die zusätzlich nach Deutschland nachziehen könnten, sollte die deutsche Gesellschaft damit nicht überfordert sein. Das Gegenteil ist der Fall: Eine gelingende Integration ist ein Gewinn für Flüchtlinge und Gesellschaft.

Und: Die Große Koalition ist aufgefordert, mit aller Entschlossenheit Fluchtursachen zu bekämpfen und ein Einwanderungsgesetz zeitnah auf den Weg zu bringen.

Karneval Bilanz der vier großen Hilfsorganisationen 250Gemeinsam Pressemitteilung von Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V., Deutsches Rotes Kreuz e.V. (Landesverbände Nordrhein und Westfalen Lippe), Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in NRW und Malteser Hilfsdienst e.V. in NRW

Die vier großen Hilfsorganisationen in NRW ziehen nach den Karnevalstagen eine überwiegend positive Bilanz. „Die Stimmung war in der Regel friedlich und fröhlich, mit wenigen Ausnahmen“, resümieren Rettungskräfte der Hilfsorganisationen. Von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag haben rund 10.000 Helferinnen und Helfer ca. 1000 Veranstaltungen in Hallen, Sälen und auf den Straßen der Karnevalshochburgen im Rahmen von Sanitätsdiensten begleitet. Darüber hinaus wurde überall im Land der Regelrettungsdienst mit ehrenamtlichem Rettungsfachpersonal verstärkt. Ca. 100.000 Dienststunden kamen so zusammen. Insgesamt 6000 Menschen konnte in medizinischen Notlagen, wie etwa in Köln nach dem Kutschenunfall am Apellhofplatz, geholfen werden. In dieser Berechnung sind die vielen Stunden der Aus- und Weiterbildung, Einsatzvorbereitung und Einsatzplanung nicht berücksichtigt.

Das freiwillige Engagement unter dem Dach der Hilfsorganisationen ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur in NRW. Für Feuerwehren und gemeinnützige Hilfsorganisationen ist dieses ehrenamtliche Engagement elementar, um ihren Auftrag in der Gesellschaft erfüllen zu können. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement ist der Zivil- und Katastrophenschutz undenkbar. Diese Sicherheitsarchitektur bewährt sich nicht nur im Karneval, sondern Tag für Tag. Alle vier Hilfsorganisationen suchen Unterstützerinnen und Unterstützer für die kommenden Jahre.
Foto: privat

asb kjhi wk2008 123 asb w krueper 250Am 02. Februar 2018 wurde die Hebammenzentrale für Bochum gestartet.

Die Zentrale hat sich zum Ziel gesetzt, schwangere Frauen bzw. Wöchnerinnen und Hebammen zusammenzubringen. So dient die Zentrale Frauen auf der Suche nach einer Hebamme als Anlaufstelle, um sie passgenau zur gewünschten Betreuung an eine Hebamme zu vermitteln. Durch die nun gegebene bessere Vernetzungsmöglichkeit können die Kapazitäten der Hebammen zudem optimaler verteilt werden.

Arbeiter-Samariter-Bund Ortsverband Bochum hat die Hebammenzentrale zusammen mit der Stadt Bochum entwickelt und auch die Leitung dafür übernommen. Die Zentrale hat eine eigene Internetseite unter www.hebammenzentrale-bochum.de 
Foto: ASB Archiv/W Krüper

asb forum nrw scholz mueller 250Am 25. November 2017 hat das „ASB Forum NRW" in der Kölner Innenstadt mit der Veranstaltung "Werte und ASB-Kultur" offiziell seine Pforten geöffnet.

Die moderne Tagungsstätte am Hansaring 10 in 50670 Köln ist vor allem als ein Ort der Vernetzung von Samariterinnen und Samariter aus Nah und Fern und aus verschiedenen Arbeitsbereichen gedacht und sowohl für Workshops als auch für Vorträge und Diskussionsveranstaltungen geeignet. Der flexibel konzipierte Veranstaltungsort ist mit einem funktionalen und ansprechenden Mobiliar, moderner Präsentationtechnik und einer komfortablen Küche ausgestattet. Eine nahegelegene Tiefgarage und die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind weitere praktische Details.

Die Räumlichkeiten stehen beispielhaft für den intensiven und mehrjährigen Verbandentwicklungsprozess des ASB in NRW, der im Jahr 2015 gestartet wurde und den Arbeiter-Samariter-Bund in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland zukunftsorientiert weiterentwickeln wird.

Die Eröffnungsveranstaltung "Werte und ASB-Kultur" war ein vorläufiger Meilenstein im Rahmen dieses Verbandsentwicklungsprozesses. Durch den Tag führte Moderator Rolf Schneidereit. Der ASB-NRW-Vorsitzende und ASB-Bundesarzt Dr. Georg Scholz (Foto oben links) begrüßte die Samariterinnen und Samariter aus ganz NRW in der neuen Tagungsstätte. Er betonte, dass der Verbandentwicklungsprozess schon jetzt erste Erfolge zeige. So habe die forcierte Vernetzung der Samariterinnen aus ganz NRW zu einem noch intensiveren fachlichen Austausch geführt und in Bereichen wie Digitalisierung und Diversity Management wären bereits Aktivitäten gestartet und Expertise in der Landesgeschäftsstelle aufgebaut worden.

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Im Anschluss gab Wilhelm Müller (Foto oben rechts) vom Präsidium des ASB Deutschland einen Einblick in die Geschichte des Arbeiter-Samariter-Bundes und erläuterte die von Humanität, Solidarität und Individualität geprägten historischen Wurzeln der ASB-Werte. Er betonte, dass der ASB die erste Selbsthilfeorganisation Deutschland wäre und aus dieser historischen Einzigartigkeit auch heute noch seine Kraft beziehe: Der ASB sei auch 130 Jahre nach seiner Gründung noch immer ein föderalistisch strukturierter und parteipolitisch unabhängiger Verband - ganz nach dem Motto „Von Menschen für Menschen“. Und nach wie vor wäre dem ASB ein Einstehen für Schwache und Benachteiligte und seine entschiedene Haltung gegen Rassismus und für Toleranz von grundlegender Bedeutung. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die vielbeachtete gemeinsame Kampagne von ASB NRW und der ASJ NRW zur Bundestagswahl 2017, die die für eine demokratische Gesellschaft substantiellen Werte wie Solidarität, Respekt, Gleichstellung, Weltoffenheit und Vielfalt ins Zentrum der Aktion rückte. Wilhelm Müller regte an, dass sich der Arbeiter-Samariter-Bund mit seinen Bundesrichtlinien und seinem Ethik-Kodex in Hinblick auf die aktuellen gesellschaftlichen und verbandlichen Entwicklungen beschäftigen und diese entsprechend modifizieren sollte.

asb forum nrw workshop nov 2017 250Im weiteren Verlauf der Tagung wurde in verschiedenen Arbeitsgruppen diskutiert, wie die Werte des ASB genauer definiert werden könnten um sie noch besser inner- und außerverbandlich zu kommunizieren. Beleuchtet wurde auch das Spannungsfeld von ASB-Werten und einer sich immer mehr beschleunigenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Die Teilnehmenden erörterten zudem, wie der Verband seine von Respekt und Menschlichkeit geprägte Grundhaltung weiter in die Gesellschaft tragen könne.

Die Anregungen der Teilnehmenden werden nun mit den Ergebnissen aus den anderen Verbandentwicklungs-Workshops der letzten eineinhalb Jahre zusammengeführt und als Gesamtkonzept bei der Landeskonferenz 2018 in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) präsentiert.

„Der Austausch über die ASB-Werte passte hervorragend zur Eröffnung des `ASB Forum NRW´, steht doch die Tagungsstätte symbolhaft für die am Menschen orientierte Gestaltungs- und Leistungskraft des ASB und auch für die zukünftig noch intensivere Vernetzung von Samariterinnen und Samaritern“, resümierte Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW, zum Abschluss der Veranstaltung. Mehr Informationen über das `ASB Forum NRW´ hier  
Fotos: ASB NRW

imagebroschuere asb nrw cover 2017 250Welche Dienstleistungen bieten die regionalen ASB-Verbände in Nordrhein-Westfalen an? Welche inhaltlichen Themen und politischen Forderungen bewegen die Samariterinnen und Samaritern? Wie hat sich der ASB seit seiner Gründung vor 130 Jahren entwickelt?

Diese und weitere Fragen beantwortet eine neue Broschüre des ASB NRW e.V. mit dem Titel "Wir in Nordrhein-Westfalen". Auf 76 reich bebilderten Seiten können sich Interessierte über die Hilfsleitungen und die Werte einer der großen Hilfsorganisationen in NRW informieren.

Die Veröffentlichung gibt einen Einblick in die ASB-Aktivitäten beim Katastrophenschutz, der ambulanten und stationären Pflege, dem Rettungs- und Sanitätsdienst und der Kinder- und Jugendhilfe. Zudem enthält sie Informationen über ein bürgerschaftliches Engagement beim ASB, die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten an der ASB-Landesschule NRW, die Tagungsstätte "ASB Forum NRW" und vieles mehr. 

Die Broschüre kann hier als PDF angeschaut werden. Gedruckte Einzelexemplare können kostenfrei bestellt werden unten presse (at) asb-nrw.de (solange der Vorrat reicht).
Bild: ASB NRW

asb figuren klein 250Seit 2011 können Bedürftige in NRW vergünstigt Bahnen und Busse in Anspruch nehmen, jährlich sind das ca. 300 000 Personen. Die NRW-Landesregierung will die Finanzierung dieses Sozialtickets nun sukzessive einstellen.

Der ASB NRW e.V. sieht diese Ankündigung überaus kritisch und fordert die Landesregierung auf, von den Plänen Abstand zu nehmen. Vielmehr sollen verstärkt Anstrengungen unternommen werden, den öffentlichen Nahverkehr gerade auch für Menschen mit schmalem Geldbeutel noch attraktiver zu machen.

Die Sparmaßnahme trifft gerade diejenigen, für die Mobilität besonders wichtig ist, um sich beruflich und privat weiterzuentwickeln. Zudem ist es ökologisch fragwürdig, Anreize zu schaffen, um vermehrt den Personentransport von der Schiene auf die Straße umzuleiten.
Bild: ASB NRW

innenministerium nrw treffen minister reul september 2017 250Am 27. September 2017 fand im nordrhein-westfälischen Innenministerium ein Austausch zwischen Innenminister Herbert Reul und den nordrhein-westfälischen Hilfsorganisationen statt.

Von Seiten des ASB NRW e.V. nahmen der Vorsitzende Dr. Georg Scholz und der Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink teil. Themenschwerpunkte waren die Förderung des Ehrenamtes im Katastrophenschutz und die Bedeutung der Einbindung der Hilfsorganisationen in den öffentlichen Rettungsdienst. Das Treffen diente auch dazu, sich kennenzulernen und die gemeinsamen Perspektiven für die zukünftige Zusammenarbeit zu umreißen. Minister Reul bedankte sich bei den Anwesenden insbesondere für das große Engagement der Hilfsorganisationen für das Land NRW und die dort lebenden Menschen. Er sagte auch für die weitere Zusammenarbeit seine Unterstützung zu.
Foto (v.l.): ASB-NRW-Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink, NRW-Innenminister Herbert Reul und ASB-NRW-Vorsitzender Dr. Georg Scholz; Fotonachweis: IM NRW

outdoorcamp asb nrw 2017 250Rund 100 Einsatzkräfte vom ASB in Nordrhein-Westfalen trafen sich vom 08. bis 10. September 2017 in Vlotho zum ersten landesweiten ASB-Outdoor-Camp, um sich in Sachen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz noch intensiver zu vernetzen und unter Realbedingungen zu trainieren.

Und die Realbedingungen hatten es in sich: Der Boden auf einem Campingplatzareal war durch Regenfälle der vorhergegangenen Tage stark aufgeweicht und weitere Schauer während der Veranstaltung sorgten für ein authentisches Ambiente. Die Samariterinnen und Samariter nahmen die Situation vor Ort als willkommene Herausforderung gerne an.

Dennis Bracht, Referent für nationalen Bevölkerungsschutz beim ASB NRW und für die Gesamtorganisation des Camps zuständig, umriss zu Beginn der Veranstaltung das Konzept: "Das Outdoor Camp ist ein lernorientiertes Wochenende mit Eventcharakter, bei dem auch der Community-Gedanke einen hohen Stellenwert hat." Schon in ihrem Grußwort hatte Renate Sallet vom ASB-NRW-Vorstand betont, wie wichtig der direkte Austausch der im Hilfbereich aktiven Samariterinnen und Samariter wäre.

Zum Einsatz kam beim Treffen ein weites Spektrum der möglichen Hilfeleistungen, die der Arbeiter-Samariter-Bund in Nordrhein-Westfalen im Katastrophenfall zum Einsatz bringen kann, etwa Rettungsdrohnen, eine Modul-Feldküche, Digital-Funk, Wasserrettung, technische Rettung, Patientenablage und das vernetzte Arbeiten mit Rettungshunden. An rund zehn Stationen gab es für die Katastrophenschützer jede Menge zu sehen, zu lernen und zu üben.

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Die Idee für das Outdoor Camp hatte die „LeiKo“, der Facharbeitskreis für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz im ASB NRW. Vertreten waren bei der Veranstaltung die nordrhein-westfälischen ASB-Verbände von Bergisch Land, Bonn/ Rhein-Sieg/Eifel, Düsseldorf, Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Ruhr, Vest Recklinghausen, Westliches Westfalen/Sauerland und Witten. Auch der ASB Bundesverband war dabei. Michael Schnatz vom dortigen Referat „Katastrophenschutz-/Zivilschutz und Rettungsdienst“ begeisterte am Outdoor Camp, dass hier die Möglichkeit bestehe, alle Verbandsebenen auch über persönliche Kontakte zu vernetzen und einen lebendigen Einblick in die Leistungsfähigkeit der ASB-Verbände vor Ort und im Land zu bekommen. Auch Oliver Buff, Geschäftsführer des ASB Westliches Westfalen/Sauerland, hob diesen Aspekt hervor: "Mitunter hört man von den Ideen und Kapazitäten der anderen ASB-Verbände, ohne ein konkretes Bild davon zu haben. Beim Camp konnten alle Teilnehmer vor allem zwei Dinge erleben: Sich ein Bild davon machen und wortwörtlich auch beim Ausprobieren begreifen."

outdoorcamp asb nrw 2017 250 2Künftig soll das Camp etwa alle zwei Jahre stattfinden, so ASB-NRW-Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink: "Hut ab vor unseren Einsatzkräften, die trotz der widrigen Wetterbedingungen so zahlreich angereist sind und mit Engagement und beeindruckend guter Laune das Camp zu seinem Erfolg verholfen haben". Er dankte allen Beteiligten, darunter auch Ingo Schlotterbeck, dem ASB-Landesbeauftragten für den Katastrophenschutz NRW und Geschäftsführer des ASB Ostwestfalen-Lippe, und seinem Team, für die hervorragende Organisation des Wochenendes. Für die gute Stimmung hat sicherlich auch das Küchenteam gesorgt, das sich während der drei Tage um alle leiblichen Belange der Einsatzkräfte gekümmerte und es an nichts hatte fehlen lassen – inklusive der Gastdesserts vom Feldküchenteam des ASB Dortmund.

Hintergrund: Naturkatastrophen wie Stürme, Hochwasser und Erdbeben bedrohen den Menschen seit langem. Seit der Industrialisierung und der rasanten technisch-wissenschaftlichen Entwicklung kommen Industrie- und Verkehrsunfälle, Eisenbahnunglücke und Flugzeugabstürze hinzu. In der Bundesrepublik Deutschland sind Katastrophenschutzmaßnahmen, die sich auf alle nichtmilitärischen Risiken beziehen, Aufgabe der Bundesländer, während der Bund für den Schutz der Bevölkerung vor Kriegsgefahren zuständig ist.

Der ASB ist vielerorts am Katastrophenschutzsystem beteiligt - in erster Linie durch seine Sanitäts- und Betreuungszüge, aber auch mit seinen Schnell-Einsatz-Gruppen. Der ASB bildet seine freiwillig aktiven Katastrophenschutzhelfer selbst aus: Anhand verschiedener Szenarien wird regelmäßig die Abwehr und Bekämpfung von Katastrophen trainiert, die durch Erdbeben, Hochwasser, Sturm, Chemikalien, Radioaktivität oder Verkehrsunfälle entstehen.

Text: Holger Steffens/Frank Hoyer, Fotos: Holger Steffens

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

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