Schriftgröße kleiner normal größer

Pressebereich

Auf dieser Seite haben wir für Sie Pressenews zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
Pressestelle
Kaiser-Wilhelm-Ring 50
50672 Köln
Telefon: 0221-949707-0
Fax: 0221-949707-19
E-Mail: presse (at) asb-nrw.de

Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Frank Hoyer
Telefon: 0221-949707-21
Fax: 0221-949707-19
E-Mail: hoyer (at) asb-nrw.de

Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Esther Finis
Telefon: 0221-949707-12
Fax: 0221-949707-19
E-Mail finis (at) asb-nrw.de

Besuchen Sie auch die Internetseite und den Pressebereich des ASB Bundesverbandes mit vielen Informationen zu den Hilfsleistungen des ASB. mehr


 

ASB Zeit-fuer-Pflege-Logo RGB-250ASB: Häusliche Pflege ist unterfinanziert

Auch der ASB in NRW beteiligt sich an der Aktion „Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!“, einer landesweiten Initiative der Freien Wohlfahrtspflege NRW.
Die Organisationen fordern bessere Bedingungen in der häuslichen Krankenpflege und vor allem mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten. Von den Krankenkassen verlangen sie eine angemessene Vergütung der Pflegeleistungen. Im Aktionszeitraum vom 15. bis zum 28. April 2013 finden dazu nrw-weit Aktionen statt.
Der Hintergrund: Die Qualität der ambulanten Pflege ist bedroht, denn während alles andere deutlich teurer geworden ist, haben die Krankenkassen die Vergütungssätze für die ambulante Pflege in den vergangenen zehn Jahren nur minimal erhöht. Kostensteigerungen durch höhere Löhne und Sachkosten können von den Pflegediensten schon längst nicht mehr adäquat aufgefangen werden. Auch der bürokratische Aufwand verschlingt immer mehr Ressourcen. Der zeitliche Druck auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegediensten steigt ständig – und das spüren auch die Patientinnen und Patienten. „Um weiterhin gute Arbeit leisten zu können, brauchen die Dienste von den Kassen deutlich mehr Geld. Denn Geld bedeutet hier Zeit – und die zählt für die Menschen“, so Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW.
Weitere Informationen unter www.hilfe-fuer-pflege.de

KatSFotosGWundBetr_018bBlackout und seine Folgen beherrschen

Die Premiere der Veranstaltung KRIFA "Kritische Infrastruktur" rückt als Schwerpunktthema einen möglichen Blackout in den Fokus. Wenn der Strom tatsächlich ausfällt – und dies womöglich über einen längeren Zeitraum: Wer hält lebenserhaltende Systeme aufrecht, wer versorgt die Menschen mit Wasser und Lebensmitteln, wie wird die Kommunikation gesichert?
Die Fachtagung KRIFA, die am 18. April 2013 in Münster stattfindet, liefert Beispiele aus und für die Praxis: Was lief bei vergangenen Einsätzen gut, wo gab es Probleme? Die konkreten Fälle werden wissenschaftlich und theoretisch unterfüttert.
Die Veranstaltung richtet sich an Feuerwehren, Rettungsdienste, Hilfsorganisationen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, an Betreiber Kritischer Infrastrukturen wie Betriebs- und Mobilfunk, Rechenzentren, Tankstellen, Beleuchtung, Wasserversorgung, Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung, Finanzdienstleister und Banken sowie an das Gesundheitswesen inkl. der ambulanten und stationären Pflegedienste. Das Programm der KRIFA findet unter Beteiligung des ASB statt. Mehr Informationen unter www.krifa.de
Foto: privat

parlamentarisches-fruehstck-2013-250Hilfsorganisationen zeigen Flagge vor dem Landtag

Die vier Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst haben heute zum ersten Mal gemeinsam die Landespolitik zu einem Gespräch in die Villa Horion am Düsseldorfer Landtag eingeladen.
Im Vorfeld der Verabschiedung des Rettungsgesetzes NRW appellierten die vier Hilfsorganisationen erneut an die Landespolitik, den Rettungsdienst in NRW nicht weiter der Kommerzialisierung auszusetzen und damit die bewährten Strukturen im Bevölkerungsschutz zu gefährden.
Im Sitz der Landstagspräsidentin informierten Dr. Stefan Sandbrink, Hartmut Krabs-Höhler, Bruno Wangler und Oliver Mirring mehr als 40 Landtagsabgeordnete des Innen- und Gesundheitsausschusses sowie Mitarbeiter der Ministerialbürokratie. Gesundheitsministerin Barbara Steffens nahm ebenfalls an dem Gespräch teil.
Stephan Neuhoff, Chef der Kölner Berufsfeuerwehr, unterstützte die Position der Hilfsorganisationen für die Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren und sagte: „Wir wollen mit den Hilfsorganisationen auch in Zukunft umfassend zusammenarbeiten. Dafür benötigen wir intelligente Ausschreibungen, wo die Qualität und der Mehrwert deutlich vor dem Preis stehen. Damit erreicht man auch, dass das Rettungsfachpersonal ein solides Einkommen für ihren verantwortungsvollen Beruf bekommt.“
Vor der Villa Horion zeigten die Hilfsorganisationen und die Berufsfeuerwehren Flagge und stellten mehrere moderne Rettungs- und Krankenfahrzeuge vor, darunter ein Intensivtransportwagen und ein Versorgungsfahrzeug für Großschadenslagen.
Gesundheitsministerin Barbara Steffens begrüßte die Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen, die aus ganz NRW am Morgen in die Landeshauptstadt gekommen waren, um mit ihrer Anwesenheit ein visuelles Ausrufezeichen zu setzen.
ASB, DRK, Johanniter und Malteser stehen allein in NRW für viele tausend engagierte ehrenamtliche, bestens ausgebildete Helferinnen und Helfer, bieten zahlreiche Arbeitsplätze und repräsentieren rund fünf Millionen Mitglieder und Förderer.
Foto: ASB NRW

asb_rett_te2010_002-ASB-T-EhlingKlare Regelung für die Übernahme der Ausbildungskosten angemahnt

Anfang März 2013 soll das neue Gesetz zum Beruf des Notfallsanitäters (NotSanG) im Bundestag verabschiedet werden. Es trägt den gewachsenen beruflichen Anforderungen im Rettungsdienst Rechnung.
Grundlegende Punkte seien im Gesetzentwurf aber noch nicht geklärt, bemängelt der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland. So wird eine klare Regelung für die Übernahme der Ausbildungskosten angemahnt. Der Gesetzgeber müss hier nachbessern. Völlig offen ist ebenfalls, wer die Kosten für die drei- bis sechsmonatige Nachschulung von Rettungsassistenten zu Notfallsanitätern übernehmen soll. Der ASB kritisiert außerdem, dass nach dem Gesetzentwurf angehende Notfallsanitäter während ihrer dreijährigen Ausbildung nur als Praktikanten auf dem Rettungswagen mitfahren dürfen - die Konsequenz: Die Auszubildenden können so nicht genügend praktische Erfahrungen sammeln und Rettungswachen müssen mit hohen Zusatzkosten rechnen. Der ASB setzt sich deshalb dafür ein, dass zukünftige Notfallsanitäter nach einer noch festzulegenden Einarbeitungszeit als vollwertiges Besatzungsmitglied im Rettungsdienst eingesetzt werden dürfen.
Notfallrettung müsse zudem als medizinische Leistung anerkannt werden, fordert der ASB, denn: Der Rettungsdienst bietet Höchstleistungsmedizin auf der Straße und leistet mehr als nur den Transport von Patienten. Gerade das geplante Notfallsanitätergesetz selbst unterstreicht die Notwendigkeit einer höheren fachlichen Anerkennung. Es räumt Notfallsanitätern mehr Kompetenzen ein. So dürfen diese in Zukunft invasive Maßnahmen, wie das Legen von venösen Zugängen, bis zum Eintreffen des Notarztes durchführen.
Foto: ASB/T. Ehling

asj-ljw-2013-250Erste-Hilfe-Parcours und Wissenstest

Der nächste Landesjugendwettbewerb der ASJ Nordrhein-Westfalen findet vom 31. Mai bis zum 02. Juni 2013 in Witten statt. Junge Samariter aus ganz NRW werden sich dort in den Disziplinen Erste-Hilfe, Geschicklichkeit und Allgemeinwissen messen. Ein buntes Rahmenprogramm sorgt zudem für Spaß und Action. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen.
Am Samstag ist der große Wettbewerbstag mit dem Theorieteil am Vormittag und dem Erste-Hilfe-Parcours am Nachmittag. Bei diesem Parcours durch die Wittener Innenstadt können die jungen Leute zeigen, wie sie Personen in Not am besten helfen können. Abends wird die Siegerehrung und eine Abschlussparty stattfinden. Eingeladen sind alle ASJ-Gruppen und ASB-Schulsanitäter aus NRW. Die Gewinner des Landesjugendwettbewerbs qualifizieren sich automatisch für den Wettbewerb der Bundes-ASJ im nächsten Jahr.
Mehr Informationen und die Anmeldeunterlagen können angefordert werden beim Landesjugendbüro unter der Telefonnummer 0221/94970712 oder per E-Mail unter velte (at) asb-nrw.de.
Foto: Solveig Velte

hilfsorg-logos-250Gemeinsame Medieninformation der Hilfsorganisationen in NRW

ASB, DRK, Johanniter und Malteser in NRW haben sich in einer gemeinsamen Pressemitteilung dafür ausgesprochen, das bewährte System von Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz in Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamt zu erhalten.
„Die Aufrechterhaltung der Inneren Sicherheit durch Rettungsdienst und Katastrophenschutz ist eine Kernaufgabe der Daseinsvorsorge.“ Was der Bundesrat bereits im März 2012 festgestellt hatte, ist in Deutschland leider noch nicht gesetzliche Realität. Im Gegenteil: Aufgrund von rechtlichen Unsicherheiten zwischen EU-, Bundes- und Landesrecht wird der Rettungsdienst von Städten und Kreisen bei Ausschreibungen nicht selten in erster Linie nach dem Kriterium Preis an den Anbieter mit dem billigsten Angebot vergeben. Oft mit negativen Folgen, nicht zuletzt für die Mitarbeiter, wie derzeit im Landkreis Spree-Neiße zu beobachten ist. Dort zog der Kreistag Ende Dezember die Notbremse und hob den Vergabebeschluss auf, weil eine private GmbH den übernommenen Mitarbeitern einer Hilfsorganisation entgegen aller Absprachen und geltendes Recht plötzlich rund 600 Euro im Monat weniger als zuvor zahlen wollte. „Die gleichen Berichte erreichen uns nun leider auch aus NRW, wo Mitarbeiter ebenfalls schlechtere Angebote unterbreitet bekamen, als die Vergabe zu Gunsten einer GmbH erfolgte“, berichtet Hans-Gerd Achnitz, Bereichsleiter Notfallvorsorge der Malteser in NRW.
Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz gehören zusammen
Doch auch für das Ehrenamt und den Bevölkerungsschutz sind die Auswirkungen bei der jetzigen Vergabepraxis eindeutig negativ: Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz sind besonders in NRW auf das Engste verzahnt. „Durch die häufigen Rettungsdienst-Ausschreibungen den daraus resultierenden Anbieterwechsel oder durch die Kommunalisierung von Rettungsdiensten mussten bereits Einsatzeinheiten der Hilfsorganisationen im Bevölkerungsschutz abgemeldet werden, weil die Helfer durch den Wegfall des Rettungsdienstes keine Möglichkeiten mehr für notwendige Übungen und Fortbildung in der Einsatzpraxis hatten. Beispiele dafür sind die Kommunalisierungen des Rettungsdienstes im Kreis Heinsberg und der Stadt Oeynhausen. Hier wurden zu erwartenden negativen Effekte billigend in Kauf genommen und das nur, weil sich die Träger den Anforderungen des Vergaberechts entziehen wollten. „Leider fiel damit auch die Möglichkeit des ehrenamtlichen Engagements und der Fortbildung im Rettungsdienst für unsere ehrenamtlichen Helfer in den Regionen weg“, erläutert Magnus Memmeler, Referent Einsatzdienste der Johanniter in NRW.
Kein Karneval, keine Bundesliga
„Ohne die zahllosen Rettungs- und Sanitätsdienste der engagierten Ehrenamtlichen aber gäbe es in NRW keinen Karneval, keine Bundesliga, keine Musikfestivals und viele weitere öffentliche Veranstaltungen“, stellt der Landesgeschäftsführer des ASB in NRW, Dr. Stefan Sandbrink, fest. So leisten über 10 000 Helfer der Hilfsorganisationen Jahr für Jahr über 85 000 ehrenamtliche Dienststunden, um die medizinische Sicherheit für die Jecken während der Karnevalstage in NRW zu gewährleisten. Auch die Fußball-Bundesligaspiele in NRW könnten ohne hunderte Ehrenamtliche in den Sanitätsräumen und -zelten nicht stattfinden; ebenso wenig Musikfestivals, Sportevents und viele öffentliche Veranstaltungen mehr. Am Beispiel Münster haben ASB, DRK, Johanniter und Malteser ausgerechnet, dass ihre 943 Helfer in Rettungs- und Sanitätsdienst, Erste-Hilfe-Ausbildung und Bevölkerungsschutz in nur einem Jahr 48.842 Stunden mit einem Gegenwert von 1,2 Mio. Euro für ihre Mitmenschen und die Stadt geleistet haben – ehrenamtlich, wohlgemerkt.
Wer evakuiert beim Bombenfund?
Und nicht zuletzt zeigt sich die enorme Bedeutung der Helfer von ASB, DRK, JUH und MHD bei so genannten Großschadensereignissen, wenn etwa wie am 29. November 2012 in Dortmund kurzfristig ganze Stadtteile evakuiert und die Bewohner untergebracht und versorgt werden müssen. Im Dortmunder Klinikviertel waren damals 856 Helfer, 75 Kranken- und 67 Rettungswagen der Hilfsorganisationen bei einer der größten Evakuierungsaktionen der Nachkriegsgeschichte im Einsatz. „Nur“ 390 Helfer, 42 Kranken-, 25 Rettungswagen und 29 Großfahrzeuge Sanitätsdienst der Hilfsorganisationen waren kürzlich am 6. Januar im Einsatz, als das Rhein-Ruhr-Zentrum in Mülheim wegen einer Bombendrohung kurzfristig evakuiert werden musste. Hartmut Krabs-Höhler, Landesvorstand des DRK Landesverbandes Nordrhein: „Um diese Leistungsfähigkeit zu erhalten und um den Trägern des Rettungsdienstes die Unsicherheit im Vergabeprozess zu nehmen, fordern die Hilfsorganisationen seit geraumer Zeit die Schaffung der Bereichsausnahme im Vergaberecht für die Bereiche Bevölkerungsschutz und Rettungsdienst, die stets als Einheit zu betrachten sind.“
Ein bewährtes System schützen
Das bewährte System von Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz, in Zusammenarbeit von Ehren- und Hauptamt zu erhalten, muss daher eine der vordringlichsten Aufgaben der Politik sein – auch in Nordrhein-Westfalen. Die vier Hilfsorganisationen fordern aus diesen Gründen ein Ende der Kommerzialisierung im Rettungsdienst. Hierfür haben die vier Hilfsorganisationen konkrete Vorschläge ausgearbeitet und stehen mit ihren Landesvorständen im regen Austausch mit den Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung. „Im derzeit leider noch vorgegebenen Vergabesystem darf der Preis deshalb nicht das wichtigste Vergabekriterium sein“, erläutert Memmeler, Referent Einsatzdienste der Johanniter. „An erster Stelle müssen die Ausfallsicherheit, die hohe Qualität und die Bereitschaft zur Mitarbeit bei Großschadenslagen stehen. Häufig werden diese extrem wichtigen Kriterien jedoch gemeinsam lediglich zu 20 Prozent gewertet. Der Preis dagegen zu 80 Prozent.“
Hintergrundinformationen
Der Rettungsdienst fällt in Deutschland unter die ausschließliche Zuständigkeit der Länder. Traditionell bedingt ist er im föderalen System sehr unterschiedlich geregelt. In NRW besteht zwischen Rettungsdienst und Katastrophenschutz eine logische und auch konzeptionell bedeutende und systembedingt unaufhebbare Bindung. Zur Wahrung der inneren Sicherheit ist der Erhalt dieses Verbundsystems zwingend notwendig. Im Zuge der gegenwärtigen Novellierung des Rettungsgesetzes NRW bietet sich daher für die NRW-Politik die historische Chance, das bewährte Sicherheitssystem zu schützen und zu erhalten. ASB, DRK, Johanniter und Malteser stehen allein in NRW für viele tausend engagierte ehrenamtliche, bestens ausgebildete Helferinnen und Helfer, bieten zahlreiche Arbeitsplätze und repräsentieren rund sieben Millionen Mitglieder und Förderer.

einsatz-dortmund-evakuierung-2012-250Größe Evakuierung in der Dortmunder Nachkriegszeit

Eine 500 kg schwere Fliegerbombe führte am 29. November 2012 in Dortmund zu den umfangreichsten Evakuierungsmaßnahmen der Nachkriegszeit.
In dem betroffenen Radius von 500 Metern waren nicht nur mehr als 7.000 Anwohner gemeldet, sondern auch drei Krankenhäuser und eine Tagespflegeeinrichtung. Erschwerend kam hinzu, dass der chemische Langzeitzünder bei Bauarbeiten mit der Baggerschaufel stark beschädigt wurde.
Zur Unterstützung der Evakuierung wurden Einsatzkräfte der vier Hilfsorganisationen Arbeiter Samariter Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst aus großen Teilen von NRW nach Dortmund beordert. Die Hilfsorganisationen stellten für diesen Einsatz insgesamt 856 Helfer, 67 Rettungs- und 75 Krankenwagen zur Verfügung, um die Stadt Dortmund bei dieser Evakuierungsmaßnahme zu unterstützen. In der Westfalenhalle 1 wurde durch die Hilfsorganisationen eine Betreuungsstelle eingerichtet, in der 815 Anwohner aufgenommen und für die vollständige Einsatzdauer betreut wurden. Für die Kleinsten standen sogar Windeln und Spielzeug zur Verfügung. Ohne diese Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helfer der Hilfsorganisationen in NRW, wäre diese Evakuierungslage, inklusive der Betreuung von Betroffenen und die Bereitstellung ggf. für den schlimmsten Notfall im Stadtgebiet Dortmund nicht möglich gewesen.
Foto: Hilfsorganisationen NRW

hilfsorg-logos-250Hilfsorganisationen mahnen strukturelle und rechtliche Konsequenzen aus dem schockierenden Geschehen an Köln

Anlässlich des zweiten Jahrestages des schrecklichen Unglücks bei der Loveparade in Duisburg am 24.07.2010 mahnen die Hilfsorganisationen aus NRW strukturelle und rechtliche Konsequenzen an.
Am 24. Juli 2010 starben während der Loveparade 21 Besucher. Über 540 Menschen wurden verletzt. Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst waren vor, während und nach dem Unglück auf der Loveparade 2010 im Einsatz. Etwa 4.000 Hilfskräfte, 70 Rettungs- und Krankentransportwagen und neun Rettungshubschrauber waren im Einsatz.
Trotz der äußerst schwierigen Gesamtlage konnte ein professioneller und der Situation adäquater Rettungseinsatz gewährleistet werden. Vor allem aufgrund der über viele Jahre gewachsenen Strukturen im Rettungsdienst und Katastrophenschutz war dies den Hilfsorganisationen möglich.Um auch bei zukünftigen Großschadenslagen Menschen schnell und fachkundig helfen zu können, fordern die NRW-Landesverbände der Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst in der anstehenden Novellierung des Landesrettungsdienstgesetzes NRW die historische Chance zu nutzen und eine enge rechtliche und strukturelle Verzahnung von Rettungsdienst und Katastrophenschutz zu schaffen.
Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst stellen alleine in NRW mehr als 16.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in 241 Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes. In vielen Kreisen, Städten und Gemeinden decken sie den Spitzenbedarf im Rettungsdienst ab, in dem sie bei Großschadenslagen und Sonderbedarf kurzfristig zusätzliche Rettungswagen mit ihren gut ausgebildeten Einsatzkräften besetzen. Gerade diese Kompetenz ist ein Alleinstellungsmerkmal der Hilfsorganisationen im komplexen deutschen Gefahrenabwehr- und Hilfeleistungssystem. Dieses zu erhalten und weiter zu stärken ist das gemeinsame Ziel der vier großen Hilfsorganisationen.

hilfsorg-logos-250Hilfsorganisationen in NRW begrüßen neue Regelungen im Koalitionsvertrag

Die vier Hilfsorganisationen in NRW - Arbeiter-Samariter-Bund NRW, Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Nordrhein und Landesverband Westfalen-Lippe, Johanniter-Unfall-Hilfe in NRW und Malteser Hilfsdienst in NRW - begrüßen in einer ersten Reaktion die auf den Rettungsdienst und Katastrophenschutz bezogenen Regelungen im Koalitionsvertrag der neuen rot-grünen Landesregierung und sprechen von einem historischen Schritt in die richtige Richtung.
Die neue Landesregierung in NRW hat den Rettungsdienst und Katastrophenschutz einer gemeinsamen Betrachtung unterzogen und die Rolle der Ehrenamtlichen in den Hilfsorganisationen bei der Bewältigung von Großschadenslagen besonders herausgestellt. ASB, DRK, Johanniter und Malteser setzen jetzt darauf, dass die Novellierung des Landesrettungsdienstgesetzes NRW, die wegen der Neuwahlen ins Stocken geraten war, nun zeitnah zum Abschluss gebracht wird.

ASB_Helfer-App_FotoInfos für die Jackentasche

Auch unterwegs überall schnell und unkompliziert Hilfe leisten – das ist das Ziel der ASB-Helfer-App, die jetzt an den Start gegangen ist. Die Anwendung für Smartphones und iPhones bietet umfangreiches Wissen zur Ersten Hilfe.
Mit einprägsamen Texten und Bildern werden die wichtigsten Verhaltensregeln und Handgriffe für Ersthelfer gezeigt. Schritt für Schritt sehen die Nutzer, wie man Notfallsituationen erkennt und als Ersthelfer richtig handelt. Ab sofort steht die ASB-Helfer-App sowohl im App-Store als auch im Google Play Store kostenlos zum Download zur Verfügung.
Getreu dem ASB-Leitsatz „Wir helfen hier und jetzt.“ stellt die ASB-Helfer-App außerdem dar, an welchen Standorten im Umkreis der Nutzer auch langfristig Unterstützung für sich und andere findet. Von Seniorenheimen über Kindertagesstätten bis hin zu Pflegeangeboten: In der App werden außerdem sämtliche Einrichtungen des ASB vorgestellt. Wer Hilfe sucht, kann direkt Kontakt mit dem ASB in seiner Nähe aufnehmen. Aktuelle Fotos und Nachrichten aus den regionalen ASB-Verbänden runden das Angebot ab.
Nicht zuletzt zeigt die ASB-Helfer-App vielfältige Möglichkeiten auf, wie interessierte Nutzer die Einrichtungen des ASB als freiwilliger Helfer, Mitglied oder durch Geldspenden – zum Beispiel per SMS direkt vom eigenen Telefon aus – unterstützen können.
„Mit der ASB-Helfer-App bieten wir Handy-Nutzern nun auch die Möglichkeit, sich unterwegs über wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen zu informieren“, sagt ASB-Bundesgeschäftsführer Christian Reuter. „Außerdem bietet die App zahlreiche Möglichkeiten, mit dem ASB in Kontakt zu treten – egal ob man selbst Hilfe sucht oder anderen Hilfe leisten möchte.“
Bild: ASB

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

trailer-100-121-fsj-bfd

Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

Joomla!-Template by Rockettheme, modified by i.kho Webdesign