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merkel-bbk-motorrad-497Am 19. August 2014 stattete Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn einen Besuch ab, um sich aus erster Hand über die vielfältigen Leistungen der Hilfsorganisationen und das Katastrophenschutzsystem in Deutschland zu informieren. Mit dem Besuch wollte die Bundeskanzlerin auch ihren Dank und ihren Respekt für das Engagement der vielen tausenden freiwillig Aktiven im nationalen Katastrophenschutz zum Ausdruck bringen.

An der Veranstaltung nahmen ebenfalls Bundesinnenminister Thomas de Maizière und als Gastgeber Christoph Unger, Präsident des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, teil. Neben DRK, DLRG, JUH, MHD, Feuerwehr und THW war auch der Arbeiter-Samariter-Bund als eine der großen Hilfsorganisationen in Deutschland bei der Präsentation vertreten.

ASB-Bundesarzt und Vorsitzender des ASB NRW, Dr. Georg Scholz, begrüßte die Bundeskanzlerin am ASB-Stand im Innenhof des BBK. Anschließend stellten Samariterinnen und Samariter Angela Merkel exemplarisch verschiedene ASB-Hilfsangebote vor. So präsentierte sich die ASB-Taucherstaffel mit einem Wasserrettungsboot. Die ASB-Motorradstaffel demonstrierte ihre flexiblen Einsatzmöglichkeiten und der ASB-Rettungsdienst gab einen Einblick in seine Arbeit.

Im Gespräch mit den ASB‘lern interessierte sich die Bundeskanzlerin vor allem für deren Motivation, die Aufgaben, Erfahrungen und die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf. „Es ist beruhigend zu wissen, dass Sie jederzeit einsatzbereit sind“ erklärte Merkel „Sie packen an, wenn Not am Mann ist. Es ist unbezahlbar, was Sie für unsere Gesellschaft leisten, Sie sind eine der tragenden Säulen des Bevölkerungsschutzes." Der ASB-Auftritt wurde mit Unterstützung der ASB-Verbände Bergisch Land, Dortmund, Düsseldorf, Erft-Düren und Ostwestfalen-Lippe realisiert. Nach dem Rundgang unterhielt sich die Bundeskanzlerin mit rund dreißig freiwillig Aktiven während eines Mittagessens in der Kantine des BBK. „Ohne Freiwillige ist kein Staat zu machen“, konstatierte Bundeskanzlerin Angela Merkel während ihres Besuches.

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Nach seinem Treffen mit der Bundeskanzlerin sagte Dr. Georg Scholz: „Der demografische Wandel sowie andere Welt- und Wertebilder machen sich auch im ASB in der Nachwuchsgewinnung bemerkbar. Es ist schwieriger geworden, die Menschen für ein soziales Engagement zu begeistern. Umso mehr freut mich die Wertschätzung der Freiwilligen durch die Kanzlerin. Diese Anerkennung gibt ihnen Bestätigung für ihre Leistungen, und für den Verband gibt es Hoffnung für die Zukunft des freiwilligen Engagements.“

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse der Bundeskanzlerin an der Arbeit des ASB. In den letzten 125 Jahren konnte der ASB in vielen Krisensituationen helfen und auch in Zukunft werden sich die Menschen auf die ASB-Hilfsleistungen verlassen können. Wichtig ist hierbei allerdings eine umfassende Unterstützung durch Politik und Gesellschaft, damit auch weiterhin viele Menschen ehrenamtlich tätig sein wollen und können.“, erklärte Dr. Stefan Sandbrink, Landesgeschäftsführer des ASB NRW nach der Veranstaltung.

Rund 15.000 Frauen und Männer engagieren sich in ganz Deutschland derzeit ehrenamtlich beim ASB im Bereich des Bevölkerungsschutzes und der sozialen Dienstleistungen. Sie leisten im Notfall schnelle medizinische Hilfe im In- und Ausland und sind unverzichtbar in vielen Dienstleistungen für Senioren, Kinder und Menschen mit Behinderung.

Das Bild zeigt von links: ASB-Bundesarzt Dr. Georg Scholz, Samariter Michael König von der ASB-Motorradstaffel Dortmund, Samariterin Heike Dremmen von der Rettungshundestaffel des ASB Erft-Düren, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Landesgeschäftsführer des ASB NRW, Dr. Stefan Sandbrink. Foto: ASB/Susanne Hörle 

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

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