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Pressebereich

Auf dieser Seite haben wir für Sie Pressenews zusammengestellt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V.
Pressestelle
Kaiser-Wilhelm-Ring 50
50672 Köln
Telefon: 0221/949707-0
Fax: 0221/949707-19
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Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Frank Hoyer ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

Besuchen Sie auch den Online-Pressebereich des ASB Bundesverbandes mit einem umfangreichen Foto-Downloadbereich und vielen Informationen zu den Hilfsleistungen des ASB: www.asb.de/presse.html


 

Passwort Cultra: „Unser Buch für Brühl“

passwort cultra buch fuer bruehl 2017Brühl liest in diesem Frühjahr und Sommer "Anders“ von Andreas Steinhöfel: Ein Initiatorenkreis, mit dabei das ASB-Jugendkulturhaus „Passwort Cultra“, hat die Aktion "Unser Buch für Brühl" ins Leben gerufen.

Bei der Auswahl des Buches waren in einem ersten Schritt fünf weiterführende Brühler Schulen involviert und anschließend alle interessierten Brühler Bürger/innen, welche über ein Online-Voting oder persönlich in der Buchhandlung Brockmann mitabstimmen konnten.

Der Lese- und Aktionszeitraum ist vom 26. Juni bis 09. Juli 2017. Die Eröffnungsfeier findet am 22. Juni 2017 um 17:00 Uhr auf der Rathaustreppe in der Brühler Innenstadt mit dem Schirmherr der Aktion, Bürgermeister Dieter Freytag, und verschiedenenen Aktionen statt. Die Abschlussveranstaltung mit der Ausstellung der Workshop-Ergebnisse wird am 09. Juli 2017 von 14 bis 18 Uhr im ASB-Jugendkulturhaus "Passwort Cultra" sein.

Ob Leseratte oder Muffel, alle Brühler Bürger/innen können sich an "Unser Buch für Brühl" beteiligen: Vom Vorlesen im Park oder im Frisörsalon, einem Flashmob in der Innenstadt oder einem Poetry Slam im Schwimmbad ist vieles denkbar. Die Events können in einen Veranstaltungskalender auf www.passwort-cultra.de eingetragen werden.

Eine Rezension mit Leseprobe zu "Anders" von Andreas Steinhöfel gibt es hier und mehr Infos zur Aktion hier. Zudem kann man sich auf YouTube einen Teaser über "Unser Buch für Brühl" anschauen.

ASB NRW unterstützt Aufruf "#NichtMitUns - Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror"

nichtmituns logo 250Am Samstag, den 17. Juni 2017, findet in Köln der Friedensmarsch "#NichtMitUns - Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror" statt.

Im Aufruf heißt es: "Paris, Brüssel, Orlando, Berlin, Istanbul, St. Petersburg, Kabul, Manchester, London, immer wieder in Syrien, Israel, im Irak, Jemen, in Pakistan und an anderen Orten dieser Welt: Die Anschläge von Menschen, die sich zur Rechtfertigung ungefragt auf den Islam berufen, häufen sich. Sie erschrecken uns alle - Muslime wie Nicht-Muslime. Wir alle leiden mit den Opfern und ihren Angehörigen - ganz egal zu welcher Religion oder welcher Weltanschauung man sich bekennt."

Der ASB NRW e.V. unterstützt die Aktion "#NichtMitUns" am 17.06.2017 und ruft zur Teilnahme am Friedensmarsch auf. Zudem stellt er während der Veranstaltung ein Sanitätsdienstteam.

Mehr zum Friedensmarsch und ganzen Aufruf lesen

Samariter Kick NRW 2017: ASB Vest Recklinghausen holt sich den Siegerpokal

samariter kick nrw 2017 1 250200 Fußballfans, davon ca. 120 Spielerinnen und Spieler in 15 Mannschaften, kamen am 10. Juni 2017 zum vierten Samariter Kick NRW. Turnierort war erneut die Soccerplace-Halle in Witten. Das Turnier findet seit 2014 jährlich statt.

Den ersten Platz sicherte sich die Mannschaft des ASB Vest Recklinghausen in einem packenden Finalspiel mit 4:0 Treffern gegen das Team „ASB Münsterland 1“. Der Wanderpokal, feierlich überreicht von ASB-NRW-Vorstandsmitglied Renate Sallet, wird nun für ein Jahr in der ASB-Geschäftsstelle in Marl stehen. Den dritten Platz konnte sich mit einem 9:4 der „ASB Witten 2“ gegen die Kollegen von „Witten 1“ sichern. Ein Pokal für die besten Schlachtenbummler ging an die Fußballfans des ASB Münsterland.

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„Neben Spaß und Spannung bietet der Samariter Kick auch immer die Möglichkeit, Samariterinnen und Samariter aus anderen Arbeitsbereichen und NRW-Gebieten kennenzulernen und sich in einem lockeren Rahmen auszutauschen“, erklärte Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB NRW, nach dem Turnier.

Der ASB NRW dankt allen, die zum Gelingen des vierten Samariter Kick NRW beigetragen haben, wie dem Turnierleiter David Budniok, dem Schiedsrichterteam um Sven Häffner, dem Sanitätsdienst des ASB Witten, dem Cateringservice Heyer aus Wetter und dem Team vom Soccerplace Witten unter Leitung von Ute Brinkmann.
Foto: Holger Steffens

ASB eröffnet innovatives Wohnprojekt in Leverkusen

asb bergisch land leverkusen betreutes wohnen mai 2017 250 1Der ASB Regionalverband Bergisch Land hat ein neues innovatives Wohnprojekt für Menschen mit sogenannter Doppeldiagnose (psychische Erkrankung und Sucht) und gleichzeitigem Pflegebedarf eröffnet. Die Einrichtung ist in dieser Form bislang einmalig in Nordrhein-Westfalen.

Das Konzept sieht vor, dass die erkrankten Menschen selbstständig in einer eigenen Wohnung leben, hierfür stehen im Haus insgesamt elf Appartements zur Verfügung. Der ambulante Pflegedienst des ASB Bergisch Land und das ambulante betreute Wohnen des ASB Fassbacher Hofs sind im gleichen Haus angesiedelt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erbringen ihre Dienstleistungen gemeinsam für die Bewohner/innen der Einrichtung.

Zur Eröffnung Mitte Mai 2017 kamen ca. 70 Gäste, darunter der Leverkusener Oberbürgermeister Uwe Richrath und Vertreter/innen des Landesverbandes Rheinland (LVR)  und von sozialen Einrichtungen und Fachkliniken. Dirk Harms (Foto links), Architekt des neuen Wohnprojekts, übergab Anne Paweldyk (rechts), Geschäftsfüherin des ASB Regionalverband Bergisch Land, symbolisch den Schlüssel für das Haus, der in diesem Fall aus vielen kleinen Topfpflanzen bestand: Je eine Pflanze für jedes Appartement sowie für das Büro des Pflegedienstes und das Betreute-Wohnen-Büro. Die Pflanzen sollen für die Hoffnung stehen, die jeder mit dem neuen Projekt verbindet, sagte Dirk Harms.

Herr Krüger und Frau Hübel vom ASB Faßbacher Hof erläuterten ausführlich das Konzept, das eine Versorgungslücke für Menschen mit Doppeldiagnose schließt, da man deren besondere Bedarfe bei einsetzender Pflegebedürftigkeit in regulären Pflegeheimen nur selten gerecht werden kann. Oberbürgermeister Richrath freute sich, dass der ASB das Wohnhaus in Leverkusen-Manfort eingerichtet hat. Anne Paweldyk zeigte sich glücklich, dass aus der ursprünglichen Idee nun Wirklichkeit geworden sei und bedankt sich ganz herzlich bei allen, die daran beteiligt waren. Sie wünschte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Erfolg. Zum Schluss wandte sich die Geschäftsführerin an die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses: " Ich wünsche Ihnen, dass Sie in diesem Haus Ihren Wunsch auf ein selbstständiges Wohnen in Ihrer ganz eigenen Lebensqualität erfüllen können und dass Sie sich hier immer wohl fühlen."

Mehr über den ASB Regionalverband Bergisch Land hier
Foto: ASB NRW/Stefan Sandbrink

Flüchtlingshilfe des ASB in NRW: neue Broschüre gibt Einblicke

broschuere fluechtlingshilfe april 2017 cover 250Der Arbeiter-Samariter-Bund ist seit 2014 verstärkt in der Flüchtlingshilfe aktiv. Zeitweise betreute er deutschlandweit über 50.000 Geflüchtete in über 170 Einrichtungen, davon allein 25.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen.

Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB unterstützen die Geflüchteten mit Kompetenz und Leidenschaft. Schon seit längerem rücken dabei Integrationsprojekte in den Vordergrund. Willkommenstreffpunkte, Arbeitsmarktintegration, Erste-Hilfe-Kurse und Jugendwohngruppen für Geflüchtete sind hier nur einige Beispiel für ASB-Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen.

Den Menschen im Mittelpunkt zu sehen, ist das Credo des ASB bei seinen Hilfeleistungen. Als politisch und konfessionell ungebundener Verband steht er für Vielfalt, Respekt und Solidarität. Er hilft jedem unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion und sexuellen/geschlechtlichen Identität.

Eine neue Broschüre des ASB NRW zeigt die Leistungen und die Haltung und Werte des ASB in NRW in der Flüchtlingshilfe und bei den Integrationsmaßnahmen. Ein Download des 28-seitigen Heftes ist hier als PDF möglich. Gedruckte Exemplare können, solange der Vorrat reicht, kostenfrei bestellt werden beim ASB NRW e.V. per E-Mail unter velte (at) asb-nrw.de.
Bild: ASB NRW

Jahresempfang 2017 des ASB NRW

Empfang17 06Für eine solidarische, respektvolle und vielfältige Gesellschaft

Der Jahresempfang 2017 der Samariterinnen und Samariter in Nordrhein-Westfalen stand ganz im Zeichen der anstehenden Wahlen in NRW und auf Bundesebene. Fast 250 Gäste aus Verbänden, Ministerien, Parlamenten, Verwaltungen und Institutionen waren der Einladung des Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. gefolgt, darunter auch Hannelore Kraft, die Ministerprädentin von NRW, und Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags von NRW.

Zu Beginn der Veranstaltung, die am 04. März 2017 im Düsseldorfer Museum Kunstpalast stattgefunden hatte, würdigte die Ministerpräsidentin in ihrem Grußwort den Einsatz der Samariterinnen und Samaritern für die Gesellschaft. Das Gemeinwesen wäre ohne das ehren- und hauptamtliche Engagement der ASB´ler/innen ärmer. Sie bedankte sich im Namen des Landes NRW für den engagierten Einsatz der ASB´ler/innen in vielen Bereichen, gerade auch bei den Herausforderungen in der Flüchtlingshilfe. Zudem warnte sie vor einer zunehmenden Respektlosigkeit und Gewaltbereitschaft gegenüber Rettungsdienstmitarbeitern, Polizisten und Ordnungskräften. Hier gelte es, in aller Klarheit gegenzusteuern.

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In seiner anschließenden Grundsatzrede hob der ASB-NRW-Vorsitzende Dr. Georg Scholz die gute Zusammenarbeit mit dem Land NRW und der Landesregierung NRW hervor, etwa im Katastrophenschutz und bei der Hilfe für Geflüchtete. Er betonte das solidarische Weltbild des ASB: Der Verband stehe für einen gesellschaftlichen Ansatz, der Vielfalt als Bereicherung und Chance begreife. Er verwies auf die ASB-Kampagne „Unsere Stimme für …“ zur NRW-Wahl 2017, mit der der ASB ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Populismus und Hass setze. Zudem thematisierte er die schleichende Umverteilung des Eigentums von Unten nach Oben, die weltweite Zunahme von Menschen auf der Flucht und die grassierenden Politikverdrossenheit. Hier müssten am Wohl der Menschen orientierte Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Zudem forderte er die Politik auf, ein Einwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen und den von Deutschland aufgenommenen Flüchtlingen unabhängig von der Bleibeprognose Gastfreundschaft, Respekt und Unterstützung zukommen zu lassen.

Empfang17 07Der ASB NRW hatte zu seinem diesjährigen Jahresempfang Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen, mit welchen der ASB in verschiedenen Bereichen kooperiert, als Impulsgeber eingeladen. Die vier Gastredner/innen formulierten aus ihrer Perspektive Forderungen und Anregungen für eine zukunftsorientierte Politik und gaben Hinweise und Handlungsempfehlungen für ein Meistern der derzeitigen und anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen. Dabei waren das bürgerschaftliche Engagement, die Flüchtlingshilfe, gleiche Rechte für alle Menschen, und das Bewahren und ausbauen einer weltoffenen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft wichtige Themen.

So hob Maja Tölke, stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendrings NRW, die Bedeutung einer Jugendverbandsarbeit für eine lebendige Demokratie hervor. Gerade die Erfahrung, selbst entscheiden zu können und die eigenen Interessen zu organisieren, wären für Jugendliche wichtige Entwicklungshilfen zu einem grundlegenden Verständnis von Demokratie. Gerade in den Jugendverbänden würden Kinder und Jugendliche gemeinsam und voneinander lernen, sie erlebten, dass Unterschiede bereichernd sind, könnten Verantwortung übernehmen und dürften auch mal Fehler machen ohne Sanktionen fürchten zu müssen. In Zeiten wachsenden Rechtspopulismus böten die Jugendverbände Kindern und Jugendlichen aller Schichten Bildungs- und Freizeitangebote, machten Mitbestimmung erfahrbar und junge Menschen stark gegen rechte Propaganda.

Günter Dworek vom Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) betonte, dass nur in einer offenen Gesellschaft erreichbar wäre, was eine menschliche Gesellschaft auszeichnen müsste: Nämlich die Freiheit aller, jederzeit, an jedem Ort ohne Angst verschieden sein zu können. Und er konstatierte: „Die Verteidigung der offenen Gesellschaft kann nicht heißen, den Status quo zu verteidigen. Die Antwort auf Hass und Hetze muss lauten: Jetzt erst recht! Jetzt erst recht mehr Integration, mehr Unterstützung für Geflüchtete, mehr Einsatz gegen Diskriminierung, mehr demokratische und soziale Teilhabe für alle. Und jetzt erst recht endlich gleiche Rechte für alle Menschen."

Gülcan Yildiz, Vorsitzende des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in NRW (BDAJ-NRW) verwies auf gemeinsame Projekte mit der Arbeiter-Samariter-Jugend und dem Arbeiter-Samariter-Bund, etwa in den Bereichen Erste-Hilfe-Ausbildung und Qualifizierung von freiwillig Aktiven in der Geflüchtetenhilfe. Sie verstehe die gemeinsame Kooperation auch als Bündnis im Engagement gegen Rechtspopulismus, Angstmache und eine Ellbogengesellschaft. Sie appellierte: „Lassen Sie uns gemeinsam gegen Intoleranz arbeiten, ganz egal aus welcher Richtung dieser kommt. Lassen Sie uns keinen Zentimeter denjenigen überlassen, die die Gesellschaft mit ihrem Hass vergiften wollen.“

Hermann Zaum, Geschäftsführer des Paritätischen NRW, hob hervor, dass der ASB nicht nur eine gewichtige Mitgliedsorganisation im Paritätischen wäre, sondern vor allem ein ganz starker Partner im Engagement für ein soziales, offenes und vielfältiges Nordrhein-Westfalen. Gerade in NRW wäre der ASB mit seiner breiten Projektarbeit ein Innovationsmotor der sozialen Arbeit, sei es mit Erste-Hilfe-Kursen für Gehörlose, der von ASB, LSVD und Parität entwickelten Handreichung zur Betreuung von LSBTTI-Flüchtlingen, dem Wünsche-Wagen des ASB Ruhr und vielem mehr. „Meinungsfreiheit ist ein Eckpfeiler unserer demokratischen Kultur. Wir müssen vieles aushalten können. Nicht aber Menschenverachtung, Volksverhetzung und Angstmache mit Hassparolen. Den bürgerlichen Brandstiftern werden wir weiterhin gemeinsam - gerade in den anstehenden Wahlkämpfen - entgegentreten. Die Petrys, Gauland, Höckes und Pretzells brauchen wir wirklich nicht in unseren Parlamenten. Sie sind schon so beschämend genug!“, resümierte er am Ende seiner Rede.

Empfang17 09Traditionell wurden beim ASB-Empfang Samariterinnen und Samariter, die sich um die gute Sache verdient gemachte haben, stellvertretend für die vielen tausend engagierten Menschen im ASB ausgezeichnet. Dies war zum einen Gerhard Kunsteller vom ASB Ruhr für sein 50-jähriges Engagement in der Erste-Hilfe-Ausbildung und zum anderen Hanne Weißenberg, die seit zwei Jahrzehnten im Betreuungsverein des ASB Bergisch Land aktiv ist. Die Laudatoren waren der Bundestagsabgeordnete Dirk Heidenblut und die Landtagsabgeordnete Helene Hammelrath.

Für humoristisch-nachdenkliche Momente auf der Bühne sorgte der Kabarettist Klaus-Jürgen "Knacki" Deuser. Im Veranstaltungssaal präsentierte sich, neben anderen ASB-Initiativen, die Arbeiter-Samariter-Jugend NRW mit einem Stand. Die jungen Samariterinnen und Samariter stellten dort speziell entwickelte Erste-Hilfe-Unterlagen für Flüchtlinge vor. Zudem informierten sie über die Kampagne „#jungesnrw – eine Perspektive für alle“, die vom Landesjugendring NRW initiiert wurde und im Zuge der Landtagswahl die Belange von jungen Menschen in den Vordergrund rückt. Im Innenhof des Museum Kunstpalast wurden den Veranstaltungsbesuchern verschiedene ASB-Leistungsbereiche präsentiert. Dies waren ein vom Bundesinnenministerium gefördertes Katastrophenschutzfahrzeug (GwSan) und ein Einsatzleitfahrzeug des ASB Bergisch Land. Der Sanitätsdienst der Veranstaltung lag in den Händen des ASB Region Düsseldorf.

Der Empfang endete mit einem Beisammensein bei Speisen und Getränken und der Möglichkeit zum Austausch und Vernetzung, die rege in Anspruch genommen wurde.

Fotos: ASB NRW/Michael Schuff

Kampagne von ASB und ASJ: "Unsere Stimme für ..."

ASB NRW Plakat Stimme fur 2017 A1mit ASJ RZ 250Im "Wahljahr 2017" werden unter anderem der Landtag von Nordrhein-Westfalen am 14. Mai und der Bundestag am 24. September neu gewählt.

Der ASB NRW e.V. und die ASJ NRW haben deshalb die Aktion "Unsere Stimme für ..." (www.unsere-stimme-fuer.de) ins Leben gerufen. Mit der Kampagne möchten die Samariterinnen und Samariter ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Populismus und Hass setzen und das Bewusstsein für ein solidarisches und gerechtes Gemeinwesen schärfen.

So unterschiedlich die ASBler/innen sind, so unterschiedlich sind auch die Kundinnen und Kunden des Verbandes, die Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt. Deshalb ist es wichtig, dass Vielfalt und Respekt gelebte Realität sind.

asb wahlkaktion 2017 franz muentefering 250Machen Sie mit, wie zum Beispiel der ASB-Präsident Franz Müntefering (Foto). Geben Sie Ihre Stimme für eine Gesellschaft, die zusammensteht und die auf Werte wie Respekt, Solidarität, Weltoffenheit, Gleichberechtigung und Vielfalt setzt. Zeigen auch Sie Flagge, fotografieren Sie sich mit unseren Kampagnenschildern (Download hier) und stellen Ihr Bild mit dem Hashtag #unserestimmefuer online, zum Beispiel in den Sozialen Medien. Zeigen Sie Hass, Diskriminierung und Respektlosigkeit die rote Karte!

Übrigens: Der Arbeiter-Samariter-Bund und seine Jugendorganisation Arbeiter-Samariter-Jugend sind parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Sie stehen für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Menschen mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen, Menschen mit unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität ...

Beim ASB arbeiten bundesweit 50.000 Menschen Hand in Hand, um die zahlreichen Hilfs- und Dienstleistungen Tag für Tag zu gewährleisten und auszubauen. Und wir werden immer mehr.

Wenn auch Sie für andere da sein wollen, wenn für Sie Solidarität und Respekt nicht einfach nur Worte, sondern wichtige Parameter Ihres Handeln und Denkens sind, dann sind Sie bei uns richtig. Denn Helfen ist unsere Leidenschaft!

ASB. Wir helfen hier und jetzt.

Pflegestärkungsgesetz II: ASB-Broschüre „Pflegebedürftig – was nun?“ informiert über Neuerungen

asb nrw broschuere pflegebeduerftig was nun 2017 250Mit den neuen Pflegegraden und den aktuellen Einstufungskriterien ab 2017

Pflegebedürftigkeit kann plötzlich oder schleichend eintreten und man ist fast nie darauf vorbereitet. Der Hilfebedarf kann völlig unterschiedlich sein, in dem einen Fall kann eine hauswirtschaftliche Unterstützung ausreichen, ein anderer benötigt regelmäßig Hilfe bei der Körperpflege, wiederum andere brauchen fast ständig Betreuung.

Die Pflegeversicherung bietet ein komplexes System an Hilfeangeboten und deren Finanzierungsmöglichkeiten, das manchmal nur schwer zu überschauen ist. Zudem hat das am 01. Januar 2017 in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetzt II den neuen Pflegegraden und überarbeiteten Einstufungskriterien wichtige Änderungen mit sich gebracht.

Ziel der Neuauflage der ASB-Broschüre „Pflegebedürftig – was nun?“ ist es, sich in diesem „Dschungel“ zurechtzufinden. Sie informiert über die vielfältigen Leistungsmöglichkeiten der Pflegeversicherung für Betroffene und deren Angehörige, deren Möglichkeiten und Grenzen. Das Heft berücksichtigt insbesondere die Gesetzgebung in Nordrhein-Westfalen.

Broschüre hier als PDF anschauen/herunterladen

Gedruckte Einzelexemplare des 36-seitigen Ratgebers können kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ausschließlich unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (solange der Vorrat reicht). Wichtig: Bitte Absender nicht vergessen. 

ASB-Wünschewagen in NRW-Landesinitiative "Gesundes Land NRW" aufgenommen

wuenschewagen 250Das vom ASB Regionalverband Ruhr e. V. entwickelte Projekt „Der Wünschewagen – letzte Wünsche wagen“ wurde in die Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ aufgenommen.

Vorab hatte sich das Projekt beim NRW-Ministerium für Gesundheit, Emanzipation Pflege und Alter um die Aufnahme beworben. „Der Wünschewagen“ ist als vorbildlich für die Weiterentwicklung des nordrhein-westfälischen Gesundheitswesens bewertet worden.

Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg – der Wünschewagen ist mittlerweile in vielen Bundesländern on Tour. Den Grundstein legte der ASB Ruhr, der die Idee zum Projekt hatte und erfolgreich umsetzte. Aufgrund der hohen Nachfrage an Wunschfahrten erweitert das Wünschewagen-Team seine ehrenamtlichen Dienste: Ab dem Frühjahr 2017 wird es beim ASB Ruhr nun einen zweiten Wünschewagen geben.

Das Wünschewagen-Projekt unterstützt schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen in einer intensiven und mit vielen Belastungen verbundenen Zeit. Der eigens für diesen Zweck optimierter Krankentransportwagen ist mit moderner notfallmedizinischer Grundausstattung ausgestattet und bietet eine angenehme und entspannte Atmosphäre, in der der Fahrgast im Mittelpunkt steht. Eine letzte, ruhige und bewusste Reise zu sich selbst – etwa an einen wichtigen Ort der zurückliegenden Lebensgeschichte – ist so möglich wie auch die Einbindung des Wünschewagens in einen gemeinsamen Familienausflug.

Mehr Infos über den Wünschewagen auf dessen Internetseite und Facebook-Seite.
Foto: ASB Ruhr

Orientierungshilfe für Flüchtlinge zu „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ erschienen

foto broschuere 2 250 1Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, benötigen praktische Unterstützung, ihrem Bedarf entsprechend aufbereitete Informationen und Orientierung in der für sie neuen Gesellschaft.

Vom Arbeiter-Samariter-Bund, dem Paritätischen Gesamtverband und dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) wurde nun eine Orientierungshilfe zum Themenbereich „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ entwickelt. Unterstützt wurde die Erstellung der Publikation von www.refugeeguide.de und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Der Text erläutert den gleichberechtigten Status von Frauen und Männern und von Menschen verschiedener sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität in Deutschland. Die Ausführungen betonen die gelebte Vielfalt der individuellen Lebensentwürfe in der deutschen Gesellschaft und fordern ein respektvolles Zusammenleben von Frauen und Männern als auch von Heterosexuellen, Lesben, Schwulen und Trans* ein.

Die Orientierungshilfe wurde in zehn Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch und Serbisch) in einer 12-seitigen Broschüre veröffentlicht. Ergänzend ist eine Version des Textes in einfachem Deutsch hier verfügbar.

Die Publikation eignet sich zur Auslage in Beratungsstellen, an Treffpunkten und in Schulungseinrichtungen, die sich an Geflüchtete richten. Zum Einsatz kommen kann sie auch als Einleger für Willkommensmappen von Flüchtlingsunterkünften: In vielen Einrichtungen werden den Ankömmlingen Willkommensmappen überreicht um das Zurechtfinden in der Einrichtung und in der deutschen Gesellschaft zu erleichtern. Die Mappen bestehen zumeist aus einer für die Einrichtung individuell zusammengestellten Sammlung selbst erstellter Dokument (Begrüßungsschreiben, Hausordnung etc.) und Fremdmaterialien (Grundgesetz, Stadtplan etc). Sie können neben ganz praktischen Tipps, etwa über die Abläufe und Ansprechpartner/innen in der Flüchtlingsunterkunft, auch Erläuterungen und Dokumente über die Werte und das Zusammenleben von Menschen in Deutschland enthalten. Mehr zum Thema Willkommens-/Begrüßungsmappen findet man hier.

Ein Download der Orientierungshilfe als PDF-Dokument ist hier möglich und unter:
www.der-paritaetische.de/download/lsbtti
www.queer-refugees.de
Ein Download der einzelnen Texte in verschiedenen Sprachen gibt es hier: Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch und Serbisch.

Gedruckte Exemplare können, solange der Vorrat reicht, kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ausschließlich per E-Mail unter presse (at) asb-nrw.de.

Ergänzende Publikationen zum Themenkomplex, die von oder in Zusammenarbeit mit dem ASB erstellt wurden:

  • „Handlungsempfehlungen für den Gewaltschutz in Flüchtlingseinrichtungen“: PDF-Download
  • "Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen": PDF-Download

Lehrgänge

landesschule 180

Kommende Aus- und Fortbildungen an der
ASB-Landesschule NRW
Die Termine für die Lehrver-
anstaltungen sind hier
online einsehbar.

Flüchtlingshilfe

asb kjhi fluechtlinge bbechtloff2014 016 180

 

Der ASB ist in der Flüchtlingshilfe engagiert und betreut in NRW viele Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind. Mehr Infos und aktuelle Nachrichten dazu hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

trailer regenbogen 100 1LSBTTI-Netzwerk im ASB
Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des ASB ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTTI oder nicht – sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes. Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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