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Franz Müntefering zu Gast beim ASB NRW

news104"Sie sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält", erklärte Franz Müntefering, Bundesminister für Arbeit und Soziales und langjähriges ASB-Mitglied, am Wochenende auf dem Jahresempfang 2007 des ASB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. Mit diesen Worten würdigte er das unverzichtbare Engagement der Ehrenamtlichen, die durch ihre Arbeit, wichtige Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit setzen. In seiner Rede mit dem Titel „Gemeinsam Solidarität organisieren: Sozialstaat und Bürgergesellschaft" betonte der Vizekanzler die wichtige Rolle des ASB und der Wohlfahrtsverbände für das Funktionieren des Sozialstaates.
Weiterhin führte der Bundesarbeitsminister aus, dass die Aufrechterhaltung des Sozialstaates nur im Europäischen Kontext gelingen könnte. Gemeinsam müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden, die dazu geeignet wären, die sozialen Errungenschaften auf lange Sicht zu sichern. Wichtiger Schlüssel hierfür sei insbesondere die Schaffung eines leistungsstarken Bildungswesens: In der Qualifikation liege der Schlüssel für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Gesellschaft im internationalen Vergleich. Darüber hinaus vertrat er mit Nachdruck die Position, dass Menschen von ihrem Verdienst auch leben können müssten. In diesem Zusammenhang sprach sich der Bundesminister für eine Mindestlohnregelung aus. Kerstin Griese, ASB-Präsidiumsmitglied und MdB, dankte im Namen des Landesverbandes Bundesarbeitsminister Müntefering für seine Ausführungen und überreichte ihm als Dankeschön für sein Kommen einen Erste-Hilfe-Koffer.
Der Vorsitzende des ASB-Landesverbandes, Dr. Georg Scholz, führte in seiner Begrüßungsrede aus, dass der ASB in Nordrhein-Westfalen trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen im Sozialbereich seine operativen Dienste in den letzten Jahren erfolgreich ausbauen und Arbeitsplätze in großer Zahl schaffen konnte. Auch in Zukunft müsse die Arbeit der Wohlfahrtsverbände gestärkt werden, so Scholz. Vor allem bei den anstehenden Reformen der Pflegeversicherung, dem Gemeinnützigkeitsrecht, den Arbeitsmarktreformen und dem Landesheimgesetz, müsse die Politik geeignete Rahmenbedingungen schaffen.
Über 200 Gäste waren am 17. März 2007 in den Düsseldorfer museum kunst palast gekommen. Am Empfang nahmen Abgeordnete aus dem Bundestag und dem Landtag von NRW, Vertreter anderer Hilfsorganisationen, Beamte aus dem Bereich Katastrophenschutz des Landes NRW, Kooperations- und Geschäftspartner des Landesverbandes und natürlich viele Ehrenamtliche, Hauptamtliche, Vorstände und Mitglieder der ASB-Gliederungen aus Nordrhein-Westfalen teil.
In diesem feierlichen Rahmen wurde auch das ASB-Mitglied Joachim Schönthier für 50 Jahre herausragendes Engagement im Arbeiter-Samariter-Bund Nordrhein-Westfalen durch Dr. Stefan Berger, ASB-NRW-Präsidiumsmitglied und MdL, geehrt. Samariter Schönthier trat am 1. Januar 1957 mit 18 Jahren nach einem Erste-Hilfe-Kurs dem ASB Düsseldorf bei. Im Laufe der Jahrzehnte übernahm er wichtige leitende Funktionen im ASB. So war er unter anderem Beisitzer im ASB Nordrhein-Westfalen, im Einsatz bei der großen Sturmflutkatastrophe im Jahr 1962 und organisierte zusammen mit dem ASB NRW und der Unterstützung der Staatskanzlei Düsseldorf Hilfsaktionen für Kinderheime in Rumänien. Große Anerkennung erwarb er sich auch durch sein Engagement als Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz des ASB NW e.V. und seine Einsätze auf dem Weltjugendtag 2005 und der Fußballweltmeisterschaft 2006.
Den offiziellen Teil der Veranstaltung beendet der ASB-Präsident von Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Michael Stricker, mit seinem Grußwort, in welchem er allen Samariterinnen und Samaritern für ihr Engagement dankte. Darüber hinaus bedankte er sich beim ASB Region Düsseldorf und dem Team vom museum kunst palast für die Unterstützung des Landesverbandes bei der Durchführung des diesjährigen Jahresempfanges.
Foto oben: Franz Müntefering, Bundesminister für Arbeit und Soziales und langjähriges ASB-Mitglied, hielt auf dem Jahresempfang eine Rede unter dem Titel „Gemeinsam Solidarität organisieren: Sozialstaat und Bürgergesellschaft"
Foto mitte (v.l.n.r.): Dr. Stefan Sandbrink (Geschäftsführer ASB Nordrhein-Westfalen), Kerstin Griese (Präsidiumsmitglied ASB Nordrhein-Westfalen und MdB), Dr. Georg Scholz (Vorsitzender ASB Nordrhein-Westfalen), Franz Müntefering (Bundesarbeitsminister), Dr. Stefan Berger (Präsidiumsmitglied ASB Nordrhein-Westfalen und MdL) und Prof. Dr. Michael Stricker (Präsident des ASB NRW)
Foto unten: Bundesarbeitsminister Müntefering zeigte sich begeistert vom Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer beim ASB
Fotos: Michael Schuff

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Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

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