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Willkommen beim ASB in NRW

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine der großen, bundesweit tätigen Hilfsorganisationen. Über eine Million Menschen unterstützen ihn, davon ca. 160.000 in NRW. Das breite Leistungsspektrum umfasst

und vieles mehr. Die ASB-Regionalverbände vor Ort informieren gerne über die jeweils angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Weitere Auskünfte auch unter der ASB-Hotline für NRW: 0221-9497070. Oder senden Sie uns eine Mail.

Tipp: Schauen Sie auch mal bei unserem Stellenmarkt vorbei.


Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

ASB-Ausflugsschiff für Senioren in Betrieb genommen

asb schiff piepenfritz 250Bei strahlendem Sonnenschein ist am 18. Juli 2018 die "Piepenfritz" zu ihrer ersten offiziellen Fahrt auf dem Rhein-Herne-Kanal "in See gestochen".

Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda enthüllte vor der Jungfernfahrt den Namen des Schiffes, der an die am Kanal gelegene ehemalige Zeche "Friedrich der Große" erinnert. Das Stadtoberhaupt betonte, Leben am und auf dem Wasser sei ein wichtiges Stück Lebensqualität. Es sei eine gute Idee des ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen, dieses Erlebnis auch mobilitätseingeschränkten Menschen zu ermöglichen.

Bildergalerie

Die im Jahr 1966 erbaute "Piepenfritz" hat bereits ein Leben als Havelfähre in Ostdeutschland hinter sich und wurde in den letzten Monaten aufwändig für den Einsatz auf dem Kanal umgebaut. Ein Rampe ermöglicht jetzt sogar Rollstuhlfahrern den Zugang zum oberen Deck, auf dem sich auch eine barrierefreie Toilette befindet. Weitere Sitzplätze finden sich im hinteren Teil des Schiffes, sodass die Piepenfritz bis zu 20 Fahrgäste befördern kann.

In Zukunft werden Bewohnerinnen und Bewohner aus den ASB Begegnungs- und Pflegezentren in der Region regelmäßig zu Fahrten auf dem Kanal aufbrechen und eine fröhliche Zeit auf dem Wasser verbringen. Einige der Bewohnerinnen und Bewohner, die an der Jungfernfahrt teilnehmen konnten, haben bereits Wunschziele ausgesucht. Auch anderen Gruppen mit mobilitätseingeschränkten Menschen wird das ASB-Schiff zur Verfügung stehen. Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB Regionalverbandes Herne-Gelsenkirchen e.V. verfügen über einen Bootsführerschein und können die "Piepenfritz" steuern.
Foto: ASB NRW/Stefan Sandbrink

ASB-Bundescup am 21. Juli 2018 in Düsseldorf

asb bundescup 2018 faehnchen 250Beim ASB-Bundescup, dem bundesweiten Kickevent für Samariterinnen und Samariter, heißt es wieder: Wir kicken hier und jetzt!

Das Turnier findet alle zwei Jahre statt und geht mittlerweile in die dritte Runde. Die nordrhein-westfälischen Samariterinnen und Samariter freuen sich, viele ASB-Fußballfreundinnen und -freunde aus dem Bundesgebiet wieder in der Landeshauptstadt Düsseldorf begrüßen zu dürfen.

Ausdauer, Geschicklichkeit und Strategie sind gefragt, um den vom ASB-Bundesverband gestifteten Wanderpokal zu ergattern. Die letzten Turniere in Bremen und Düsseldorf haben gezeigt, dass es im ASB viele beeindruckende Kicktalente gibt! Und auch beim 3. ASB-Bundescup wird wieder ein Pokal für die beste Schlachtenbummler-Gruppe ausgelobt … also gerne Fahnen, Transparente, bedruckte T-Shirts, Kostüme, Tröten etc. mitbringen!

Das Turnier findet am Samstag, den 21. Juli 2018, ab 12:00 Uhr auf der Ernst-Poensgen-Sportanlage des DSV 04 in Düsseldorf statt.

Für Fragen zum Event steht Frank Hoyer vom ASB NRW e.V. gerne unter Telefon 0221-949707-21 und hoyer (at) asb-nrw.de zur Verfügung.

Wir sehen uns!

Richtfest für ASB-Kindergarten in Brühl

asb rhein erft dueren kita projekt 2018 2019 250Rund 100 Kinder können ab Ende 2018 in einer neuen fünfgruppigen Kindertagesstätte in Brühl betreut werden, 28 davon in U3-Gruppen.

Das Richtfest der Einrichtung, die auf einem rund 1.300 Quadratmeter großen Gelände entsteht, feierte am 11. Juli 2018 der Geschäftsführer des ASB Rhein-Erft/Düren, Martin Uhle, gemeinsam mit dem Brühler Bürgermeister Dieter Freytag, dem ASB-Präsidiumsmitglied Wilhelm Müller, der stellvertretenden ASB-NRW-Vorsitzenden Renate Sallet, dem ASB-NRW-Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink und dem ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch.

Die Kita liegt in direkter Nähe des Jugendkulturhauses Passwort Cultra, das sich ebenfalls in Trägerschaft des ASB Rhein-Erft/Düren befindet. mehr

Foto: ASB Rhein-Erft/Düren

IDC und ASB unterstützen LSBTI-Flüchtlinge in Serbien

Gemeinsam mit IDC, dem serbischen Samariterbund, setzt sich der ASB NRW e.V. für Flüchtlinge in Serbien ein.

Im Mittelpunkt des gemeinsamen Projektes, das auch von der Auslandhilfe des ASB Deutschland unterstützt wird, stehen LSBTI-Geflüchtete. Viele von ihnen waren in ihrem Herkunftsland Repressionen ausgesetzt und sind auch auf der Flucht vor Diskriminierung und Gewalt nicht sicher.

regenbogen schirm 250

Ziel der Zusammenarbeit zwischen IDC und ASB ist es, den Betroffenen Beratung und Hilfe anzubieten und sie über ihre Rechte aufzuklären. Zusammen mit serbischen Selbsthilfeorganisationen für LSBTI entwickeln die Samariter im Rahmen des Projekts Angebote für psychologische Beratung, Rechtsberatung und die Gesundheitsprävention. Auch die Information von gesellschaftlichen und politischen Verantwortungsträgern gehört zu den Maßnahmen.

Darüber hinaus erarbeiten die serbischen Samariter eine Richtlinie zum Umgang mit LSBTI-Geflüchteten, die auch von anderen Akteuren der humanitären Hilfe in Serbien genutzt werden kann. Diese Informationen, die die Bevölkerung auf die besondere Situation der Betroffenen aufmerksam machen, auf lokaler und regionaler Ebene zur Verfügung zu stellen, rundet das Projekt ab.

Die in IDC organisierten serbischen Samariter sind Mitglied im IRIS-Netzwerk, einem Zusammenschluss von Hilfsorganisationen in Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Mazedonien, Albanien und im Kosovo, die sich gemeinsam für Gerechtigkeit, Frieden und Entwicklung einsetzen. Im Rahmen des Projektes für LSBTI-Geflüchtete sollen Selbsthilfeorganisationen für Geflüchtete mit unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität in das Netzwerk aufgenommen und die neu entwickelten Materialien möglichst vielen Menschen zugängig gemacht werden.

Die serbischen Samariter sind seit 2015 für Geflüchtete im Einsatz. Mit mobilen Teams und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern verteilen sie Kleidung und Lebensmittel, bieten medizinische Versorgung und juristische Beratung an. Gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen setzt IDC sich für einen besseren Schutz von Migranten und die Entwicklung einer Interessensvertretung für Flüchtlinge in Serbien ein.

Für Fragen zum Projekt stehen Esther Finis und Frank Hoyer vom ASB NRW e.V. unter Telefon 0221-9497070 und E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung.

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Die Bezeichnung LSBTI steht für:
L = Lesben
S = Schwule
B = Bisexuelle
T = Trans
I = Intersexuelle
Das auch oft verwendete Sternchen * steht für die Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten. Detailliertere Erläuterungen zur Vielfalt der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität findet man zum Beispiel unter http://echte-vielfalt.de/wort-schatz

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english version:

ASB NRW and IDC join forces to support LGBTI refugees in Serbia

Together with IDC, the Initiative for Development and Cooperation in Serbia, ASB NRW e.V. is establishing a new project to support refugees in Serbia.

Main focus of the cooperation, that is also supported by the foreign aid department of ASB Germany, are LGBTI refugees. Many of them have been affected by repression in their countries of origin and still face discrimination and violence during their flight.

regenbogen schirm 250The main focus of the cooperation between ASB NRW and IDC is to offer relief, counselling and consulting services to inform the refugees on their rights. Together with Serbian self-help organisations for LGBTI, IDC and ASB NRW are developing psychological care, legal advice services as well as medical prevention. Furthermore, information of social and political responsibles are part of the measures to ensure a better care and standing of LGBTI refugees in Serbia.

Furthermore, IDC will develop a guide to better work with LGBTI persons in a migration context. The guide can then also be used by other stakeholders in humanitarian aid in Serbia. Information activities on local and regional level providing awareness for the host communities will complete the project measures.

As IDC is member of the IRIS network gathering partners from Bosnia and Herzegovina, Croatia, Kosovo, Montenegro, Macedonia, Albania and Serbia committed to socio-economic projects, the common project of ASB NRW and IDC will also aim to include LGBTI self-help organisations into the network and thus strengthen their capacities and the number of persons the reach.

IDC is supporting refugees on the Western Balkan Route since 2015. Together with many volunteers, the Samaritan organisation set up mobile teams distributing food, water and clothing, organising medical care and legal advice for refugees and is lobbying for better protection of refugees in Serbia.

If you like to learn more about this cooperation project, please do not hesitate to contact IDC, www.idcserbia.org, or ASB NRW e.V. Esther Finis and Frank Hoyer will be pleased to answer your questions, telephone +49 221 9497070, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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The acronym LGBTI stands for:
L = Lesbian
G = Gay
B = Bisexual
T = Transsexual
I = Intersexual
Often, people also use * to symbolise the diversity of sexual identities.

Landtagspräsident empfängt die NRW-Hilfsorganisationen

Am 03. Juli 2018 hatte der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, André Kuper, Vertreterinnen und Vertreter von Hilfsorganisationen im Düsseldorfer Landtag empfangen, um ihnen für ihre Arbeit zu danken.

empfang rettungsdienste hilfsorganisationen landtag 2018 250pxDer ASB NRW entsandte mehrere Vertreter; auch Mitglieder von Feuerwehren, Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutschem Roten Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Technischem Hilfswerk waren ins Besucherzentrum des NRW-Landesparlaments gekommen.„Wir möchten Ihnen mit diesem Empfang herzlichen Dank sagen, dass sie sich jeden Tag für die Sicherheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen einsetzen“, sagte Landtagspräsident Kuper. „Ihr Dienst verlangt Ihnen viel ab, er erfordert hohes persönliches Engagement, Einsatz und Courage. Sie sind tragende Säulen unserer Gesellschaft und leisten einen wertvollen Beitrag für unser Zusammenleben.“

Zugleich ging Kuper auch auf Angriffe auf Rettungskräfte während ihrer Einsätze ein. Immer häufiger höre und lese er von mangelndem Respekt und leider oft auch tätlichen Angriffen gegen die Helferinnen und Helfer. Kuper sagte zu, sich dafür einzusetzen, die Zahl der Angriffe zu reduzieren. „Ich versichere ihnen, dass wir dies nicht hinnehmen werden.“

empfang landtag 2018 asb vertreter 250pxDie ASB-Vertreter nutzten die Möglichkeit, sich mit anderen Helfern, aber auch Verantwortlichen des Landtags über die Situation in Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz in NRW auszutauschen. „Wir freuen uns über diese Anerkennung unserer Arbeit und geben das Lob des Landtagspräsidenten an alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter, egal ob sie hauptamtlich, ehrenamtlich oder freiwillig engagiert sind“, sagte ASB-Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink.

Bild oben: Schälte / Landtag NRW
Bild unten: ASB NRW

ASB NRW & ASJ NRW beim Colognepride 2018

csd koeln 2018 asb asj nrw gruppenfoto 250pxEine der größten jemals durchgeführten CSD-Paraden in Europa fand am 08. Juli 2018 in Köln statt.

Rund 1,2 Millionen Menschen säumten die Straßen, über 130 Gruppen und mehr als 160 Fahrzeugen bildeten einen bunten Demozug, der sich mehrere Stunden durch die Innenstadt bewegte.

Die Veranstaltung startete auf der Deutzer Brücke und endete in der Nähe des Kölner Doms. Bei der bunten Parade waren auch der ASB NRW und seine Jugendorganisation ASJ NRW mit dabei. Die Hilfsorganisation zeigte mit ihrer CSD-Teilnahme Flagge für eine vielfältige, respektvolle und solidarische Gesellschaft.

Fotos auf Facebook: Galerie 1 Galerie 2 Galerie 3

Die Samariterinnen und Samariter präsentierten sich mit einem Wünschewagen des ASB Regionalverband Ruhr und einem Krankentransportwagen des ASB Regionalverband Bergisch Land. Gesäumt wurden die Fahrzeuge von einer weit über 50 Personen starken Fußgruppe, an der ASBler/innen aus den ASB-Verbänden in Hannover, Witten, Mannheim, dem Bergischen Land, Paderborn, Essen und anderen Orten teilnahmen. Auch ASB-Präsident Wilhelm Müller, die stellvertretende ASB-NRW-Vorsitzende Renate Sallet, ASJ-NRW-Jugendleiter Tino Niederstebruch, ASB-NRW-Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink und Mitglieder/innen des Bundes der Alevitischen Jugendlichen (BDAJ NRW) marschierten mit. Schilder, Transparente, T-Shirts und Material zum Verteilen rundeten den ASB-Auftritt ab.

Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

Arbeitskreis der Geschäftsführerinnen und -Geschäftsführer tagte in Berlin

Am 4. und 5. Juli 2018 tagte der Arbeitskreis der Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer des ASB in Nordrhein-Westfalen erstmals in Berlin.

Geschaeftsfuehrerinnen nrw reichstagskuppel berlin 250pxIn regelmäßigen Abständen treffen sich die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der ASB-Regionalverbände in NRW zu gemeinsamen Abstimmungs- und Planungstreffen. Diesmal fand diese auf Einladung von Dirk Heidenblut MdB, dem ehemaligen Geschäftsführer des ASB Ruhr, in Berlin statt.

Dort standen Gespräche mit Bundestagsabgeordneten im Vordergrund. Prominenteste Gesprächspartnerin war dabei die Parlamentarische Staatssekretärin für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese MdB.

Geschaeftsfuehrerinnen nrw mit kerstin griese dirk heidenbluth 250pxMit ihr diskutierten die ASB’ler über aktuelle Vorschläge zu einem sozialen Arbeitsmarkt, das geplante Fachkräfte-Einwanderungsgesetz und die aktuelle politische Situation in Berlin.

Heike Baehrens MdB und Mitglied im Gesundheitsausschuss stand zu Fragen rund um die Themen Pflege, Pflegeberufe und Pflegereform zur Verfügung und diskutierte mit den Expertinnen und Experten des ASB, was Pflegedienste, Sozialstationen und Pflegeheime am dringendsten brauchen.

Die Geschäftsführer nutzen die Gelegenheit aber auch dafür, den Parlamentariern eigene Projekte vorzustellen, wie zum Beispiel den Wünschewagen und die Kampagne „Arbeiter-Samariter-Bunt“, die das Engagement des ASB für gesellschaftliche Vielfalt und Toleranz hervorhebt.

Geschaeftsfuehrerinnen nrw gedenkstein asb berlin 250pxNach einem Besuch im "Palast der Tränen“ und Informationen zur Geschichte der Teilung Berlins, bildete der Besuch des ASB-Gedenksteins in der Alten Jakobstraße einen Höhepunkt der Tagung in Berlin. Der Stein steht dort, wo vor 130 Jahren der erste Erste-Hilfe-Kurs stattgefunden hat, auf den die Gründung des ASB zurückgeht – im Jubiläumsjahr natürlich ein ganz besonderer Ort.

Auch ein Besuch bei Dr. Hermann-Josef Tebroke MdB von der CDU. Der ehemalige Landrat des Rheinisch-Bergischen-Kreises stand den Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern aus NRW vor allem zum Thema Fachkräftemangel im Rettungsdienst Rede und Antwort und würdigte insbesondere die Rolle des ASB für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz in NRW.

Fotos: ASB NRW/Dr. Stefan Sandbrink, Anne Paweldyk

Isabella Wong vom ASB Ruhr ist ASB-Freiwillige des Monats Juli 2018

isabella wong freiwillige des monats juli 2018„Ich engagiere mich in einer Gemeinschaft, die einer zweiten Familie gleicht und bin froh Teil davon zu sein“, sagt Isabella Wong vom ASB Ruhr.

Für ihren ehrenamtlichen Einsatz wurde sie nun zur ASB-Freiwillige des Monats Juli 2018 gekürt. Die 22-jährige engagiert sich seit 2011 beim ASB. Beginnen hat alles mit einer Ausbildung zur Schulsanitäterin und dem Einsatz für kranke und verletzte Mitschülerinnen und Mitschüler. Nach einer ersten Weiterbildung konnte sie als Trainerin weitere Schulsanitäerinnen und -sanitäter ausbilden und seit sie 2015 den Ausbilderschein bestand, leitet sie jedes Jahr eine Schulsanitätsdienst-Gruppe.

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht Isabella Wong so große Freude, dass sie auch regelmäßig Ferienfreizeiten der ASJ Ruhr begleitet. Außerdem ist sie beim ASB-Sanitätsdienst engagiert und betreut die Besucherinnen und Besucher von Großveranstaltungen. Bei Landesjugend- und Bundesjugendwettbewerben konnte sie gemeinsam mit ihrem Team zeigen, wie erfolgreich sie zusammenarbeiten und Erfahrung nicht nur auf regionaler, sondern auch auf Landes- und Bundesebene sammeln.

2016 wurde die engagierte junge Frau in den Jugendvorstand der ASJ Ruhr gewählt und setzt sich seither auch auf dieser Ebene für die Belange der Kinder und Jugendlichen in und um Essen ein. 

Foto: ASB Deutschland

ASB Bergisch Land beim ersten Blaulichttag in Bergisch Gladbach

asb bergisch land blaulichttag 2018"Retter live in Aktion. Erleben und Mitmachen!" war das Motto des erstmals in Bergisch Gladbach veranstalteten Blaulichttags am 24. Juni 2018. Die großen Hilfsorganisationen, darunter auch der Arbeiter-Samariter-Bund, präsentierten den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz auf dem Konrad-Adenauer-Platz.

Der ASB Regionalverband Bergisch Land stellte sich mit einem Infostand sowie verschiedenen Einsatzfahrzeugen vor. Im Einsatzleitwagen gab es moderne Fernmeldetechnik zum Anfassen. Zudem zeigten ehrenamtliche und hauptamtliche Retter/innen die Ausstattung eines Krankentransportwagens und eines Gerätewagens des Katastrophenschutzes. Die zahlreichen kleinen Gäste fanden es besonders spannend, das Blaulicht anzuschalten, sich den Blutdruck messen zu lassen und selbst den eigenen Herzschlag mit dem Stethoskop abzuhören.

Ein Highlight waren die Live-Vorführungen zur Akutversorgung von Trauma-Patienten. Rettungsassistent/innen und -sanitäter/innen des ASB veranschaulichten, mit welchen Mitteln sie im Notfall einen Patienten versorgen, der beispielsweise bei Bauarbeiten von einem Gerüst gefallen ist.

Auch Landrat Stephan Santelmann informierte sich am Stand des ASB über die Ausrüstung und die Arbeit des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes. Sichtlich beindruckt war er vom breiten ehrenamtlichen Engagement im Verband. Schon auf der zentralen Bühne hatte der Landrat bei der offiziellen Eröffnung des Blaulichttages erklärt: "Das Ehrenamt ist der Kitt unserer Gesellschaft." Die Retter des ASB Bergisch Land hatten am späten Nachmittag schließlich noch die Ehre, das bunte Bühnenprogramm des Tages abzurunden: Vom Auszubildenden bis zum Wachleiter erklärten die ASBler/innen die verschiedenen Berufe und Karrieren im Rettungsdienst.
Foto: ASB Regionalverband Bergisch Land

ASB zum NRW-Kabinettsbeschluss zur Pflege: Trostpflaster statt wirksamer Therapie

asb pflegedienst 250Pressemitteilung vom 13.06.2018

Der Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. erwartet entschlossenere Maßnahmen von der Landesregierung, um Pflegende, Pflegebedürftige und deren Familien zu entlasten.

Mit dem aktuellen Kabinettsbeschluss zur Pflege in Nordrhein-Westfalen hat die Landesregierung viele kleine Schritte gemacht, aber leider nicht das dringend notwendige Gesamtkonzept vorgelegt, um eine wirkliche Entlastung von Pflegenden und Pflegebedürftigen zu erreichen, konstatiert der Arbeiter-Samariter-Bund NRW (ASB NRW).

Das Landeskabinett hatte sich am 12.06.2018 auf eine Neufassung des Wohn- und Teilhabegesetzes geeinigt, mit dem vor allem die stationäre Pflege in Nordrhein-Westfalen gestaltet werden soll.

„Das Gesetzesvorhaben wirkt wie eine Ansammlung von Trostpflastern anstelle einer wirksamen Therapie. W-Lan in Altenheimen oder ein Suchportal für Heimplätze, die derzeit nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen, schaden nicht, sind aber leider keine substanziell weiterführenden Lösungsansätze“, so der Landesgeschäftsführer des ASB NRW, Dr. Stefan Sandbrink.

Die beschlossene Verzahnung der Prüfungen von kommunalen Aufsichtsbehörden und dem MDK ist sinnvoll, sollte aber schon längst Realität sein. Hier wird nur nachjustiert. Ähnlich verhält es sich mit den Klarstellungen zur rechtlichen Lage der Betreuten Wohngemeinschaften oder zu den Anforderungen an Heim- und Pflegedienstleitungen. „Das sind richtige Schritte, sie ersetzen aber keinen grundlegenden Plan zur Lösung der Probleme in der Pflege, insbesondere das der Personalknappheit“, so Dr. Stefan Sandbrink.

„So lange nicht genug Pflegefachkräfte im ambulanten und stationären Bereich vorhanden sind, muss etwa die Verteilung der Aufgaben in ambulanten Diensten und in Pflegeeinrichtungen flexibilisiert werden“, verweist der ASB-Landesgeschäftsführer auf die vielen Vorbehaltsaufgaben, die nur von Pflegefachkräften erbracht werden dürfen. „Speziell geschulte Pflegehilfskräfte können in vielen dieser Bereiche kurzfristig gut eingesetzt werden. Pflegebedürftige und deren Familien wollen lieber die Unterstützung einer motivierten und gut vorbereiteten Hilfskraft, als auf eine Fachkraft zu warten, die nicht vorhanden ist.“

Darüber hinaus fordert der ASB NRW unter anderem eine Stärkung der Quartiersarbeit, das Heranführen von jungen Menschen an den Pflegeberuf, eine adäquate Bezahlung und eine größere Wertschätzung des Pflegeberufs.

Link zum Kabinettsbeschluss

Link zur ASB-NRW-Kampagne "Alle Achtung für die Pflege"

Foto: ASB/B. Bechtloff

Freiwilligendienste

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Der ASB bietet den Bundesfreiwilligendienst (BFD) und das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in den unterschiedlichsten Einsatzgebieten an. mehr

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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