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Deutsche Wohlfahrtsverbände gründen Initiative Hausnotruf

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Der Arbeiter-Samariter-Bund hat gemeinsam mit der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Malteser Hilfsdienst, dem Deutschen Roten Kreuz, der Volkssolidarität, BeWo und Sonotel die Initiative Hausnotruf gegründet. Darüber hinaus wird die Initiative von den Unternehmen Bosch, NEAT und Tunstall unterstützt. Das Bündnis möchte die Öffentlichkeit über den Nutzen des Hausnotrufs aufklären, damit auch hierzulande mehr Menschen länger in den eigenen vier Wänden leben können.

Um die Initiative bekannt zu machen und Menschen für den Hausnotruf zu sensibilisieren, startete im Januar 2009 eine bundesweite Aktion, die Menschen in Deutschland fragt „Wie möchten sie im Alter leben?“. Unterstützt wird die Umfrage von Dr. Norbert Blüm (Foto). Die Ergebnisse werden dann während einer Pressekonferenz an Frau Ministerin von der Leyen übergeben.

Das Ziel der Initiative: Individuelles und sicher im Alter leben. Doch „das“ Alter gibt es nicht. Menschen haben bis ins hohe Alter unterschiedliche Bedürfnisse. Neun von zehn älteren Menschen sind nicht pflegebedürftig und leben in Privathaushalten. Drei Viertel dieser in Privathaushalten lebenden Senioren erhalten und benötigen keine regelmäßige Hilfe von außerhalb. Mit zunehmendem Alter schränken jedoch Einbußen der sensorischen, geistigen und körperlichen Fähigkeiten die selbstständige Lebensführung allmählich ein.
Der Hausnotruf unterstützt ein sicheres, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Ein Druck auf den so genannten Funkfinger, den man als Kette, als Armband oder im Uhrenformat tragen kann, genügt und der Hilferuf wird an die Einsatzzentrale gesendet. Dort liegen alle Informationen des Kunden vor und der Diensthabende schickt je nach Situation Kontaktperson, Bereitschaftsdienst oder Notdienst auf den Weg. Ein Zweitschlüssel ist in der Einsatzzentrale hinterlegt. Auf Wunsch kann neben der Notversorgung auch der Menüservice, ein Fahrdienst zum Arztbesuch oder ein Besuchsdienst in Anspruch genommen werden.
In Deutschland sind gerade einmal 2 % der über 65jährigen an den Hausnotruf angeschlossen. In England und den skandinavischen Ländern sind es bis zu 16 % und die Kosten werden generell ab einem Alter von 65 Jahren übernommen. Durch das Hausnotrufsystem spart das britische Gesundheitssystem 110 Mrd. (Quelle: Valuing Carers - calculating the value of unpaid care, Carers UK, 2007) Euro ein. In Deutschland muss die Errichtung des Hausnotrufs in der Regel selbst finanziert werden.
„Tatsächlich wird jeder seiner Persönlichkeit entsprechend allmählich älter und es bedarf innovativer Konzepte, um die Lebensführung älterer individuell positiv zu bewältigen und zu gestalten. Mit dem Hausnotruf können ältere Menschen lange ein zufriedenes und sicheres Leben in den eigenen vier Wänden führen“, sagt Peter Balz, Vorsitzender der Initiative Hausnotruf.
Weitere Informationen über die Kampagne auf www.initiative-hausnotruf.de

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

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