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Wie können wir Ihnen helfen?

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine der großen, bundesweit tätigen Hilfsorganisationen. Über 1,2 Millionen Menschen unterstützen ihn, davon ca. 170.000 in NRW. Das breite Leistungsspektrum umfasst

und mehr. Die ASB-Regionalverbände vor Ort informieren gerne über die jeweils angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Weitere Auskünfte auch unter der ASB-Hotline für NRW: 0221-9497070. Oder senden Sie uns eine Mail.

Tipp: Schauen Sie auch mal bei unserem Stellenmarkt vorbei.


Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

Gelungene Mischung aus Information und Unterhaltung

news115Auf der Straße liegt ein gestürzter Motorradfahrer. Jetzt schnell einen Notruf absetzen oder jemanden mit dieser Aufgabe beauftragen. Der Verletzte klagt über Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen. Erste Diagnose: Halswirbelsäulenverletzung. Zum Glück ist ein Team des ASB vor Ort. Mit einem Stifneck (medizinische Halskrause) wird der Nacken und Schulterbereich fixiert. Mit einer Schaufeltrage hieven die Helfer das Unfall-Opfer auf eine Vakuummatratze. Dann trifft der Notarzt ein ...

„Alle Verkehrsteilnehmer müssen damit rechnen, einmal in eine solche Situation zu kommen", erklärt Silvia Ramm vom ASB Mettmann. Die Simulation der Erstversorgung bei einem Motorradunfall war eines der vielen Programmpunkte beim ASB-Sommerfest 2007 in Monheim, mit denen die Samariter einen interessanten Einblick in ihre Tätigkeitsfelder gewährten.

„Jetzt können wir endlich die gesamte Bandbreite unseres Leistungsspektrums präsentieren", freut sich der erste Vorsitzende Alexander Schumacher. Hintergrund: 2007 fand die Aktion erstmalig auf dem Monheimer Schützenplatz statt, in den Jahren zuvor hatte der ASB auf seinem kleineren Grundstück am Düsselweg gefeiert. Auch mit der diesjährigen Besucherresonanz war Alexander Schumacher sehr zufrieden. „Unser Konzept, interessante Infos rund um Erste-Hilfe und unsere Katastrophenschutzeinheit mit einem bunten Rahmenprogramm zu mischen, ist voll aufgegangen."

Viel zu tun hatte an diesem Tag auch der ASB-Geschäftsführer Marcus Kupka. Er stellte den neuen „Hausnotruf" vor. Dabei sind die Nutzer per Knopfdruck schnell über eine leistungsstarke Freisprecheinrichtung mit dem ASB-Helfer-Team verbunden. „Für das System wird nur ein Telefonanschluss benötigt", erklärt Marcus Kupka. „Das kleine, leistungsstarke Notrufsystem kann man bequem in Form eines so genannten Funkfingers in den eigenen Wänden mit sich führen." Vor allen Dingen für ältere Bürger, die alleine zu Hause leben, stelle das System eine zusätzliche Sicherheit dar.

Auch die Jugend des ASB Mettmann hatte sich für das Sommerfest einiges einfallen lassen und bot abwechslungsreiche Spiele an. Die Stimmung unter dem Samariter-Nachwuchs war hervorragend. Denn erst Anfang Juni 2007 belegten sie beim ASB-Landesjugendwettbewerb in Köln den ersten Platz. Demnächst werden sie beim ASB-Bundesjugendwettbewerb das Land NRW vertreten. „Wir sind sehr stolz auf unserer Team", so Alexander Schumacher. „Das Ergebnis unterstreicht unsere gute Jugendarbeit." In der Kindergruppe werden beim ASB schon die Kleinsten spielerisch an das Thema Erste-Hilfe herangeführt. Spiel und Spaß kommt aber auch nicht zu kurz: Regelmäßig werden zum Beispiel Ausflüge unternommen.

Eines stand für die Samariter nach dem gelungenen Sommerfest 2007 fest: „Im kommenden Jahr feiern wir wieder auf dem Schützenplatz."

Knowhow von Senioren für soziale Projekte

news116Am 6. Juni stellte der ASB Region Düsseldorf sein EFI-Projekt im ansprechenden Rahmen des museum kunst palast im Düsseldorfer Ehrenhof vor. Über 70 Gäste nahmen die Einladung wahr und wurden durch Uwe K. Kollmann, Vorsitzender des ASB Region Düsseldorf, begrüßt.

Anschließend wurde das Projekt gemeinsam mit start3, dem Forum für Aktive in der dritten Lebensphase, und dem eeb nordrhein, dem Träger der Qualifizierungsmaßnahme, vorgestellt: EFI, die Abkürzung bedeutet „Erfahrungswissen für Initiativen", möchte pensionierte Menschen dazu motivieren, ihre beruflichen Erfahrungen und ihr Wissen in soziale Projekte einzubringen oder mit anderen Interessierten neue engagierte Projekte zu initiieren. Die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger treten etwa als Seniortrainer/-in und Multiplikator/in auf, leiten andere Menschen an und motivieren dadurch sich gesellschaftlich zu engagieren. So kann das wertvolle Knowhow von Seniorinnen und Senioren im Rahmen von ehrenamtlicher Arbeit zum Beispiel in Vereine und gemeinnützige Institutionen fließen. Am Ende der dreistündigen Veranstaltung meldeten sich 25 Interessenten, die sich freiwillig bei EFI engagieren möchten. Die sehr gute Resonanz bei Publikum und Presse auf die Veranstaltung bestätigt die Bedeutung und das Potential von „Erfahrungswissen für Initiativen". Der ASB Region Düsseldorf dient in Düsseldorf als Anlaufstelle für das EFI-Projekt. Weitere Infos unter der ASB-Telefonnummer 0211-9303132.
Die Veranstaltung fand innerhalb der Aktionswochen "ASB Aktivsommer" des ASB Region Düsseldorf statt, die von Juni bis August 2007 durchgeführt werden.

ASB Region Düsseldorf unterstützt engagiertes Projekt für Kinder

news117Das Teddybärkrankenhaus Düsseldorf hatte am 4. und 5. Juni 2007 an der Universität Düsseldorf seine Pforten geöffnet. Zur Sprechstunde kamen mehr als 450 Kinder mit ihren Kuscheltieren, welche von Medzinstudenten behandelt wurden. Das Projekt der BVMD und der Fachschaft Medizin an der Uni Düsseldorf wurde vom ASB Region Düsseldorf unterstützt und wollte Kinder auf spielerische Art die Angst vor Arztbesuchen nehmen, indem sie die Arzt-Patient-Beziehung erleben ohne selbst Patient zu sein.
Kinder im Kindergartenalter konnten mit ihrem Stofftier, für das sie sich zuvor eine Krankheit ausgedacht haben, ins Teddybärkrankenhaus kommen. Medizinstudenten ("Teddy-Ärzte") behandeln dann die Kuscheltiere. An der Anmeldung wurde der Teddy aufgenommen, vermessen und gewogen und alles in einem Teddyausweis eingetragen. Der "Patient" wurde nun mit seinem Begleiter von einem Teddydoc ins Behandlungszelt geführt. Hier wurde die Krankengeschichte des Kuscheltiers erfragt (z.B. Schokoladenallergie??) und gründlich mit Stethoskop, Reflexhammer und Diagnostiklampe untersucht. Etwa bei Verdacht auf einen Knochenbruch wurde das Kuscheltier geröngt und ggf. auch operiert. Bei allen Maßnahmen wurde das Kind einbezogen. Mehr Infos zu dieser Aktion unter www.tbk-duesseldorf.de
Die Veranstaltung fand innerhalb der Aktionswochen "ASB Aktivsommer" des ASB Region Düsseldorf statt, die von Juni bis August 2007 durchgeführt werden.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung

news118Dr. Georg Scholz, Vorsitzender des ASB Landesverband Nordrhein-Westfalen erklärt zum aktuellen Kompromiss des Koalitionsausschusses zur Pflegereform:
"Mit der Einigung der Großen Koalition auf Eckpunkte bei der Reform der Pflegeversicherung haben die Regierungsparteien einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan. Das Ziel einer umfassenden und zukunftstauglichen Gesamtreform ist allerdings noch nicht erreicht.

Erfreulich im Zusammenhang mit dem aktuellen Kompromiss ist vor allem die Einbeziehung von Demenzkranken, die Stärkung der Ambulanten Pflege sowie die Schaffung quartierbezogener Pflegeangebote, wie etwa der Ausbau wohnortnaher Angebote wie Kurzzeit- und Tagespflege, in das Reformvorhaben.
Kritisch hingegen muss die Festschreibung der Leistungen in der stationären Pflege gesehen werden, die dazu führen wird, dass Leistungen zunehmend über Sozialhilfe und Eigenbeteiligungen erbracht werden müssen. Auch die beschlossene Erhöhung von 0,25 Prozentpunkten wird, insbesondere unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und des medizinischen Fortschritts, nur kurzzeitig die Pflegeversicherung entlasten. Insofern können die beschlossenen Maßnahmen erst als Anfang einer umfassenden Reform der Pflegeversicherung, die es in den nächsten Jahren umzusetzen gilt, betrachtet werden."

Zweiter SMS-Computerkurs an der Hauptschule Emmastraße in Gelsenkirchen erfolgreich beendet

news119Am 15. Juni 2007 fand der mittlerweile zweite Computerkurs „Schüler schulen Senioren" an der Hauptschule Emmastraße in Gelsekirchen seinen Abschluss. Im Herbst 2006 wurde der Kurs erstmalig an gleicher Stelle und mit dem gleichen Konzept durchgeführt. Der Workshop wurde erneut im Rahmen des ASB-NRW-Modellprojektes „Sozial macht Schule" drei Monate lang abgehalten und fand einmal in der Woche für eineinhalb Stunden im modern ausgestatteten Computerraum der Hauptschule Emmastraße statt.
Engagierte Schüler der oberen Klassenstufen erklärten interessierten Senioren die Welt der Computer mit all ihren Chancen und Möglichkeiten. Im Zentrum des Kursprogramms standen Anwendungen wie die Textverarbeitung, das Verschicken von E-Mails und das Recherchieren im Internet. Darüber hinaus erhielten die teilnehmenden Senioren wichtige Impulse für eine aktive Gestaltung ihres Alltags mit modernen Kommunikationsmitteln.
Insbesondere die Schüler profitierten von diesem Generationen übergreifenden Projekt: Die Aktion war für die jungen Leute ein spannender Rollenwechsel vom Lernenden zum Unterrichtenden. Damit dieser Wechsel gelang, wurden im Vorfeld des Workshops die Schüler durch eine Pädagogin für ihren Einsatz vorbereitet und die einzelnen Workshopthemen genau festgelegt. Durch den Workshop wurden auch die Medienkompetenz und die Kommunikationsfähigkeit der Schüler gestärkt.
Aufgrund der erneut sehr guten Resonanz bei Schülern und Senioren soll der Kurs auch im nächsten Schuljahr an der Hauptschule Emmastraße wieder angeboten werden.
Mehr Infos zu Sozial macht Schule (SMS) findet man hier: ASB NW - Projekte

ASB-Zivis gehen mit gutem Beispiel voran

news121Blut spenden um anderen Menschen zu Helfen, das ist der gewichtige Grund einer bemerkenswerte Aktion, die Zivildienstleistende vom Arbeiter-Samariter-Bund Nordrhein-Westfalen initiiert haben. Am 22. August 2007 werden viele Zivis mit gutem Beispiel voran gehen und Blut spenden. ASB-Mitarbeiter und sonstige Interessierte sind gerne gesehen, daran ebenfalls teilzunehmen. Mit der Aktion wollen die Zivis nicht nur Blutspenden sammeln, sondern das Thema insgesamt in den Focus rücken und das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Blutspenden in der Bevölkerung schärfen.
Blutspenden kann Leben retten: 15 000 Blutspenden werden täglich von Deutschlands Patienten benötigt. Über 65 Prozent aller Menschen brauchen irgendwann in ihrem Leben Blut, Blutplasma oder Medikamente, die aus Blutprodukten hergestellt sind.
Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB Nordrhein-Westfalen, erklärt: „Mit der sehr begrüßenswerten Aktion zeigen die Zivis beim ASB Nordrhein-Westfalen ein selbstloses Engagement für Menschen, die Hilfe benötigten und setzen zudem ein wichtiges Zeichen für ein solidarisches, hilfsbereites und verantwortungsbewusstes Miteinander in unserer Gesellschaft."
Die Blutspendeaktion von Zivis beim ASB Nordrhein-Westfalen findet am 22. August 2007 in der Blutspendezentrale der Universitätsklinik zu Köln, Kerpener Straße 62 in 50937 Köln um 14:00 Uhr statt.
Weitere Informationen und die Anmeldung zur Aktion über die ASB-Landeschule Nordrhein-Westfalen, Carl-Schurz-Straße 191, 50374 Erftstadt, Telefon 02235-927280, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ansprechpartnerin dort ist Frau Susanne Lunk.

Grand Opening in Tumahole

news124In Anwesenheit des örtlichen Bürgermeisters, des Polizeichefs, der Bezirkssozialarbeiter, der südafrikanischen Presse und natürlich einer Delegation des ASB Regionalverbandes Herne-Gelsenkirchen e.V. ist am 7. Juli 2007 das Daycare-Center Relebohile im Township Tumahole offiziell eröffnet worden.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Herne-Gelsenkirchen unterstützt in der Armensiedlung nahe der Kleinstadt Parys, 120 Kilometer südwestlich von Johannesburg, seit vielen Jahren die Betreuung von AIDS-Waisenkindern. Nachdem das bisherige Zentrum zum Jahresanfang in die Hände eines südafrikanischen Verbandes übergeben werden konnte, haben örtliche Partner des ASB in den vergangenen Monaten ein neues Gebäude hergerichtet.

Der zuvor als Supermarkt genutzte massive Backsteinbau wurde von Grund auf saniert, mit modernen sanitären Anlagen, einer großen Küche und ausgedehnten Betreuungsflächen für die Kinder versehen. Getragen wird die Einrichtung vor Ort von einem eigenständigen Trägerverein, der sich aus Mitarbeiterinnen des Zentrums, Vertretern aus dem Township und angesehenen Bürgern der Stadt Parys zusammensetzt.

Das neue Daycare-Center konnte nun feierlich und unter großer Anteilnahme der Gesellschaft eröffnet werden. Der Geschäftsführer des ASB Regionalverbandes Herne-Gelsenkirchen Albert Okoniewski war dazu mit einer kleinen Delegation aus Deutschland angereist und enthüllte den an der Fassade des Gebäudes angebrachten Grundstein (Bild links). Neben zahlreichen Reden und Grußworten der wichtigsten Vertreter aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft hatten vor allem die Kinder des Townships einen großen Anteil am Programm des Eröffnungstages. Mit traditionellen Liedern und Tänzen sorgten sie für einen bunten Vormittag und brachten zum ersten Mal ausgelassenes Leben in das neue Zentrum.

Bis zu 200 Mädchen und Jungen aus dem Township werden von nun an im Daycare-Center Relebohile täglich betreut, mit regelmäßigen Mahlzeiten, Kleidung, Hausaufgabenhilfe und vor allem viel Zuneigung versorgt. Bei Bedarf werden die AIDS-Waisenkinder auch von einer in Parys ansässigen Ärztin untersucht, die dem Projekt schon seit Jahren eng verbunden ist. Der ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen e.V. und einige deutsche Partnerfirmen sorgen langfristig für das finanzielle Fundament der neuen Betreuungseinrichtung.

Im Rahmen der Eröffnung des Daycare-Centers traf Anne von Berswordt-Wallrabe von der ASB Akademiestiftung Wissen & Bildung Themba Michael Leboko und Mohapi Klaas Mochongoane. Als erste Stipendiaten der ASB-Akademiestiftung Wissen & Bildung aus Herne haben die zwei jungen Südafrikaner im Februar 2007 ihr Studium an der Vaal University in der Nähe von Johannesburg aufgenommen. Die ASB-Stiftung übernimmt dabei ihre Studiengebühren, die Kosten für Bücher, Unterkunft und Verpflegung. Durch die hohen Studiengebühren ist es in Südafrika vielen armen schwarzen Jugendlichen nicht möglich, trotz guter Schulabschlüsse eine Universität zu besuchen.

Anne von Berswordt-Wallrabe hatte ein aktuelles ASB magazin den Jungen mitgebracht, in welchem über die Studenten und ihren Studiumsbeginn berichtet wurde. Die freuten sich sehr über die ihnen in Deutschland entgegenbrachte Aufmerksamkeit.

Neue Auszubildende für den Beruf der Kauffrau im Gesundheitswesen

news125Das hätte sich Carina Greif im Dezember 2006 auch nicht gedacht, als sie beim ASB Witten ihr Freiwilliges Soziales Jahr startete: Ein Ausbildungsstelle beim Arbeiter-Samariter-Bund direkt im Anschluss an das FSJ zu bekommen.
Seit dem 1. August 2007 ist die einundzwanzig Jahre junge Frau nun Auszubildende für den Beruf der Kauffrau im Gesundheitswesen, eine Ausbildung, die auf einen Zeitraum von drei Jahre angelegt ist. Carina Greif hat damit gute Chancen für einen erfolgreichen beruflichen Werdegang:
Kaufleute im Gesundheitswesen sind tätig in einem wachstumsorientierten Arbeitsfeld und tragen dazu bei, dass sich spartenübergreifendes wirtschaftliches Denken und Handeln in Gesundheitseinrichtungen durchsetzt sowie Wirtschaftlichkeit und Qualität in diesen Einrichtungen gewährleistet werden.
Maik Hell vom ASB Witten:" Wir sehen die Notwendigkeit, jungen Menschen in der Berufswelt einen guten Start zu ermöglichen und bilden deshalb gerne aus. Wir freuen uns auf eine weiterhin gelungene Zusammenarbeit mit Carina Greif".

Behindertengerechter Umbau der Geschäftsstelle abgeschlossen: ASB-Bergisch Land wird barrierefrei

news126Unter dem Motto „Begegnung ohne Barriere - Grenzen überwinden" wird am 17. und 18. August 2007 ein großes Fest beim Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Bergisch Land gefeiert. Anlass ist das Ende des behindertengerechten Umbaus der Geschäftsstelle in Bergisch Gladbach. Mit dem neuen Außenaufzug können nun auch Menschen mit einer Gehbehinderung das Haus uneingeschränkt nutzen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB freuen sich auf die Begegnung und ein lebendiges und selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.
Das Fest beginnt am 17. August um 14:00 Uhr mit der feierlichen Einweihung des Aufzuges durch den Landrat des Rheinisch Bergischen Kreises Herrn Rolf Menzel. Nach der Eröffnungsrede durch den stellvertretenden Vorsitzenden des ASB Regionalverband Bergisch Land, Hans-Friedrich Mayer, werden auch der Bundestagsabgeordnete Herr Wolfgang Bosbach und die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bergisch Gladbach und MdL, Frau Helene Hammelrath, sprechen. Eine Walking-Band wird an verschiedenen Standorten während der gesamten Veranstaltung jederzeit für die richtige musikalische Untermalung sorgen.
Am 18. August findet dann von 10:00 bis 18:00 Uhr das große Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung statt. Ein reichhaltiges Unterhaltungs- und Informationsprogramm bietet viel Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch. Zudem bereichern Aktionskünstler, die sich unter die Besucher mischen, das Fest mit ihren individuellen Darbietungen. Für das leibliche Wohl ist den ganzen Tag über selbstverständlich bestens gesorgt. Speisen und Getränke werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten. Neben den üblichen Getränken, wie Cola, Limo, Wasser, Bier etc. verspricht die alkoholfreie Cocktailbar mit Virgin Pina Colada und Virgin Caipirinha eine Erfrischung der ganz besonderen Art.
Hier eine Auswahl der Programmpunkte des ASB-Familienfests am 18. August 2007:

- Eine Gruppe von Rolli-Fahrern zeigt, dass man auch vom Rollstuhl aus sehr aktiv und eindruckvoll Streetball-Basketball spielen kann.

- Auf dem Rolli-Geschicklichkeitsparcours können nicht nur Rollstuhlfahrer zeigen, was in ihnen steckt. Hier ist Mitmachen für Jedermann angesagt! Es gibt die Möglichkeit, einen Rolli-Führerschein zu machen.

- Eine Ausstellung von Kunstwerken von Menschen mit Behinderung ist im Hause des ASB zu sehen.

- Auf „Beratungsinseln" erhält man den ganzen Tag über Informationen und Beratungen rund um das Thema „Selbstbestimmtes Leben mit einer Behinderung - Grenzen überwinden"

- Der ASB-Faßbacher Hof, ein Wohnverbund für Menschen mit psychischer Behinderung und Sucht, bietet Erzeugnisse aus dem eigenen Garten und der Schreinerei an.

- ASB-Besuchshunde und ein Besuchskater werden sich unter den Besuchern aufhalten und lassen sich bestimmt gerne streicheln. Für alle, die dieses Thema interessiert, werden entsprechende Informationen bereitgehalten.

- Auf einer kleinen Minigolfbahn kann jeder auf drei Bahnen zeigen, wer die meisten Bälle in die Löcher versenken kann. Es gibt attraktive Preise zu gewinnen.

- Machen und Zuschauen ist bei den Erste-Hilfe-Miniworkshops angesagt.

- Immer wieder werden ASB-Dienstleistungen in Form von Gutscheinen verlost.

- Am Trotzenburgplatz - ca. 300 m von der ASB-Geschäftsstelle entfernt - wartet für alle Kinder noch eine besondere Überraschung: Von hier aus fährt eine Bimmelbahn durch die Fußgängerzone. Die Fahrten sind natürlich kostenlos.
Für alle, die zum ASB-Familienfest mit dem PKW kommen, sind kostenlose Parkmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Firma "M-real Zanders" eingerichtet. Von hier aus ist ein kostenfreier Shuttle-Bus eingerichtet.
„Das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist ja nicht immer einfach. Oft spielen Ängste und Unsicherheit eine Rolle", sagt Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB-Bergisch Land e.V. „Es wäre schön, wenn unser Fest dazu beiträgt, dass auch Barrieren in den Köpfen abgebaut werden. Am leichtesten geschieht das, wenn man miteinander lacht".
Der Arbeiter-Samariter-Bund Bergisch Land freut sich auf viele gut gelaunte Gäste.

ASB Region Düsseldorf hat innovatives Freiwilligenprojekt gestartet

news128Das Leben schreibt die besten Geschichten. Damit diese nicht verloren gehen, hat der Arbeiter-Samariter-Bund Region Düsseldorf e.V. das Projekt Geschichtsschreiber ins Leben gerufen. Gesucht werden Freiwillige jeden Alters, die sich Zeit nehmen, ältere Menschen zu besuchen, sich die Geschichte(n) ihres Lebens erzählen zu lassen und diese aufschreiben.
Vorgestellt wurde das Projekt am 1. August 2007 im Ratinger Tor, einem historisch bedeutenden Ort von Düsseldorf. Mehr als 40 Interessierte waren der Einladung gefolgt. „Dies ist eine Bestätigung für uns, wie wichtig und interessant das Projekt für beide Seiten ist.", freut sich Bärbel Deußen über die gute Resonanz. Gemeinsam mit Ute Frank begleitet sie das Projekt.

„Wir möchten gerade den älteren Menschen, die nicht mehr viele Kontakte haben, Raum geben, um zu erzählen und sich zu erinnern", erklärt Ute Frank. „Dass dies ein großes Bedürfnis ist, erleben wir in der Seniorenarbeit immer wieder." Zeit und Aufmerksamkeit sind daher wertvolle Geschenke, die die Geschichtsschreiber den Erzählenden auf diese Weise machen können. Umgekehrt erhalten die Geschichtsschreiber ganz neue Zugänge zur Geschichte, wie sie eben nur durch Zeitzeugen möglich sind.

Selbstverständlich werden die Freiwilligen auf ihre Aufgabe als Geschichtsschreiber vorbereitet. Dazu gehört eine Einführung in „gutes Schreiben" ebenso wie eine Fortbildung zum Thema Gesprächsführung. „Dort lernen die Freiwilligen beispielsweise, wie sie damit umgehen können, wenn beim Erzählen auch mal Tränen fließen.", so Ute Frank. Der ASB stellt außerdem die technische Ausrüstung in Form von Aufnahmegeräten zur Verfügung und bietet den Geschichtsschreibern einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch an.
Die eigene Lebensgeschichte in schriftlicher Form: Das ist das besondere Geschenk, das die Geschichtsschreiber den Erzählerinnen und Erzählern machen. „Das allein hat schon eine große Bedeutung.", erklärt Bärbel Deußen. „Aber wir würden uns auch freuen, wenn wir die gesammelten Geschichten einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen könnten: Ob als Buch, Ausstellung mit Erinnerungsstücken oder Internetseite - da sind wir offen für die Ideen, die die Freiwilligen mitbringen."
Nähere Informationen zum Geschichtsschreiber-Projekt sind erhältlich beim ASB Region Düsseldorf:

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

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Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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