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Wie können wir Ihnen helfen?

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine der großen, bundesweit tätigen Hilfsorganisationen. Über 1,2 Millionen Menschen unterstützen ihn, davon ca. 170.000 in NRW. Das breite Leistungsspektrum umfasst

und mehr. Die ASB-Regionalverbände vor Ort informieren gerne über die jeweils angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Weitere Auskünfte auch unter der ASB-Hotline für NRW: 0221-9497070. Oder senden Sie uns eine Mail.

Tipp: Schauen Sie auch mal bei unserem Stellenmarkt vorbei.


Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

Förderung von Motivation, Selbstvertrauen und erfolgreicher Berufswahl bei Schülern

news211Das Wort „Bewerbungstraining" löst bei den meisten Schülern eine ganz bestimmte Erwartungshaltung aus, das weiß die Sozialpädagogin Nadine Multhoff (28) aus Erfahrung: Gleich gibt es eine Menge Theorie und jede Menge Langeweile. Das muss aber nicht der Fall sein. Im Rahmen des Projektes „Lokales Kapital für soziale Zwecke" (LOS) des ASB Kreisverband Mettmann e.V. fanden sich schnell interessierte Jugendliche der neunten und zehnten Klassen, die mitmachen wollten.

LOS basierte auf der freiwilligen Breitschaft der Schülerinnen und Schüler außerhalb des Unterrichtes an einem wöchentlichen Workshop zum Themenbereich „Motivation - Selbstvertrauen - Berufswahl" teilzunehmen. Ziel des Projektes ist die Begleitung der Jugendlichen bei der Suche eines für sie geeigneten Ausbildungsplatzes und Berufes - und dann das Vorbereiten der Jugendlichen auf diesen Beruf.
Das Zauberwort des Workshops hieß: Rap-Musik. Denn bevor es darum ging, wie man eine Bewerbung richtig schreibt und was man beim Vorstellungsgespräch so alles beachten muss, wurden die Teilnehmer erst einmal an die Kunst des Reimens herangeführt. Dafür konnte Kutlu Yurtseven von der bekannten Hip Hop-Formation „Mikrofon Mafia" gewonnen werden. Zu Beginn sollten die Jugendlichen sich mit einem selbst verfassten Rap-Text vorstellen. Später ging es darum, in Reimen seine Ziele und Wünsche für die Zukunft zu formulieren. Im zweiten Schritt folgte dann die Theorie: In Rollenspielen wurde die soziale Kompetenz entwickelt und gefördert. Die Jugendlichen lernten sich selbst besser einzuschätzen und wahrzunehmen. „Die Schüler waren jetzt voll bei der Sache. Die Motivation der Schüler war sogar so hoch, dass sie auch außerhalb der Projekttage an einem Samstag bereit waren ein Bewerbungstraining zu machen", wie Nadine Multhoff berichtete.
Das mit dem Projektverlauf aufgebaute Persönlichkeitsprofil zeigte die positive Entwicklung der Schüler, dabei konnten letzte Tipps, Anregungen und Hilfen mit auf den Weg gegeben werden. Die entstandenen Songs im Rahmen des Rap-Workshops wurden von den Jugendlichen im Tonstudio Kutlu Yurtseven auch auf einer CD verewigt. Die CD ist nun beim ASB in der Geschäftsstelle erhältlich. Am Ende zogen Nadine Multhoff und Kutlu Yurtseven ein eindeutiges Fazit: „Ein toller Erfolg für dieses neue Projekt! Wir hoffen auf ein genauso großes Interesse im nächsten Schuljahr, da wird der ASB KV Mettmann erneut in Zusammenarbeit mit der Peter-Ustinov Gesamtschule den Workshop durchführen."
Hintergrundinformation: LOS steht für das Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke", ein Modellvorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Durch LOS soll die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen unterstützt und erhöht werden, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind. Ein weiterer Schwerpunkt von LOS ist die Förderung von Integration und die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit. Mehr Infos im Internet unter: http://www.los-online.de/content/index_ger.html
Bild: Beim Rappen im Tonstudio über sich nachdenken und Zukunftsstrategien entwickeln - das LOS-Projekt kommt bei Jugendlichen gut an. Foto: ASB KV Mettmann

Friedlicher, aber aufregender Einsatz

news212Auch im Sommer 2008 finden in Deutschland wieder die Christopher Street Day-Paraden der Schwulen und Lesben in vielen kleineren und größeren Städten statt. Hunderttausende gehen auf die Straße und fordern mit bunten Demonstrationen ihre Bürgerrechte ein. Der ASB hatte in diesem Jahr zum Beispiel in Düsseldorf und Köln den Sanitätsdienst für die Paraden und Straßenfeste übernommen. Die ASB-Verbände vor Ort bekamen hierbei Unterstützung von benachbarten ASB-Gliederungen.

Für fünf Einsatzkräfte des ASB Bergisch Land wurde der Einsatz auf dem Kölner CSD aufregender als geplant. Gerade als Sanitäter Tilo Mayer und seine Kollegen den Hilfsplatz am Kölner Rheinufer abbauen wollten, rief eine Passantin Alarm. Eine Frau sei in den Rhein gefallen, berichtete sie. Sofort zogen Mayer und vier weitere ASBler los, um die Lage zu erkunden. Auf der Promenade angekommen, sahen sie eine Frau im Wasser, die sich an einer Anlager-Kette eines Passagierschiffes festhielt. Mayer verständigte die Polizei, die sofort Alarm bei der Feuerwehr gab.

Die ASB´ler warfen der Frau einen Rettungsring zu. Plötzlich sprang ein Mitarbeiter der KölnDüsseldorfer Schifffahrtsgesellschaft ins Wasser. „Der hat sich maximal in Gefahr gebracht", urteilt Mayer, der mit seiner Truppe das Geschehen vom Ufer aus unter Kontrolle hielt. „Wir dürfen ja gar nicht ins Wasser, dafür haben wir keine Ausbildung", so seine Begründung. Schließlich holte die Kölner Feuerwehr die beiden mit Spezialkräften aus dem Rhein.

„Ich bin ja schon länger dabei, aber für die jüngeren Einsatzkräfte war das schon besonders aufregend", so Mayer, der seit 2000 im ehrenamtlichen Dienst beim ASB ist. Nach Veranstaltungsschluss zog er eine positive Bilanz: „Wenig Alkohohl- und Drogenfälle. Ein sehr ausgelassenes, aber friedvolles Fest. Meistens hatten wir kleine Unfallverletzungen zu behandeln oder Fälle von Dehydrierung." Auch ASB-Geschäftsführerin Anne Paweldyk erlebte den CSD als sehr entspannt: „Ein sehr friedvolles Fest", so ihr Eindruck.

Insgesamt stellte der ASB Bergisch Land an den drei Einsatztagen 15 ehrenamtliche Helfer und unterstützten so den Kölner ASB bei der Großveranstaltung.
Fotos: ASB Bergisch Land (o.), Frank Hoyer (u.)

Zunehmende Bedeutung der Sozialen Dienste im Focus

news213Zum Meinungsaustausch über die Zukunft der Pflege trafen sich am 15. Juli 2008 Vertreter des ASB mit den nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsabgeordneten Franz-Josef Knieps, Christian Möbius und Jürgen Hollstein in der Kölner ASB-Bundesgeschäftsstelle. Für den ASB in Nordrhein-Westfalen nahmen der Landesvorsitzende Dr. Georg Scholz und Landesvorstandsmitglied Gisela Schulte teil. ASB-Bundesgeschäftsführer Wilhelm Müller betonte bei seiner Begrüßung die hohe Bedeutung einer guten Zusammenarbeit zwischen dem ASB und der Politik auf Bundes- und Landesebene.

Das Interesse der Gäste galt vor allem den Merksätzen zur Pflege, die der ASB anlässlich des Jahresempfangs des ASB Nordrhein-Westfalen im März 2008 an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt übereicht hatte.
Gabriele Osing, Leiterin der Abteilung Soziale Dienste im ASB-Bundesverband, erläuterte die Positionen des Verbandes zur aktuellen Pflegedebatte. Sie machte vor dem Hintergrund der bevorstehenden Anhörungen zum Landesheimgesetz deutlich, dass in der Ausgestaltung dieser Gesetzgebung eine große Chance für die zukünftige pflegerische Versorgung in NRW liege.
Der NRW-Landesvorsitzende Dr. Georg Scholz führte aus, dass der ASB auch in Nordrhein-Westfalen in seinen Einrichtungen und Diensten eine hohe Kompetenz in Bezug auf die Pflege beweise und bereit sei, konstruktiv an der Gestaltung des Landesheimgesetzes und künftiger pflegepolitischer Entwicklungen mitzuarbeiten.
Landesvorstandsmitglied Gisela Schulte vom ASB NRW hob hervor, dass die gesetzlichen Regelungen im Heimgesetz dem Anspruch pflegebedürftiger Menschen auf Individualität Rechnung tragen müssten. Wichtig sei für die Zukunft aber auch, dass die Fachkraftquote weiterhin bestehen bleibe. Außerdem müsse man sich gemeinsam für eine leistungsgerechte Vergütung in der Pflege einsetzen. Dies sei eine Grundvoraussetzung dafür, dass sich auch in Zukunft junge Menschen für dieses Berufsfeld entscheiden.
Der Landtagsabgeordnete Christian Möbius betonte den Willen der Landesregierung, insbesondere des Sozialministers Laumann, die pflegerische Versorgung in Nordrhein-Westfalen auf einem hohen Niveau sicherzustellen. Sein Fraktionskollege Franz-Josef Knieps wies darauf hin, dass die Vielfalt der unterschiedlichen Lebensformen im Alter auf unterschiedliche Pflege- und Betreuungsformen treffen müssen. Er habe den Ausführungen des ASB entnommen, dass hier bereits eine Vielzahl von Konzepten und kreativen Gestaltungsmöglichkeiten umgesetzt bzw. in Angriff genommen worden seien. Knieps versicherte dem ASB, er werde zukünftig sehr gerne auf dessen fachliche Beratung zurückkommen.
Das Bild zeigt v.l.n.r.: MdL Christian Möbius, Landesvorstandsmitglied ASB NRW Gisela Schulte, Landesvorsitzender ASB NRW Dr. Georg Scholz, MdL Franz-Josef Knieps, MdL Jürgen Hollstein, ASB Bundesgeschäftsführer Wilhelm Müller und Gabriele Osing, Leiterin der Abteilung Soziale Dienste im ASB-Bundesverband
Foto: Frank Hoyer

Sanitäter geben Tipps zur Unfallverhütung

news214Am kommenden Wochenende ist es endlich so weit: Hunderttausende Teilnehmer der Loveparade werden am Samstag (19.07.2008) auf Dortmunds Straßen tanzen und feiern. Insgesamt werden 1.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, davon 500 vom ASB, in der Stadt Dortmund mit 17 Unfallhilfsstellen und 95 Spezialfahrzeugen im Einsatz sein - in enger Abstimmung mit der Berufsfeuerwehr Dortmund, die für den Rettungsdienst der Stadt Dortmund verantwortlich ist.

Um bei der Loveparade fit zu bleiben, haben die Sanitäter vom Malteser Hilfsdienst, dem Arbeiter-Samariter-Bund und der Johanniter, die gemeinsam die Versorgung und Betreuung der Raver übernommen haben, folgende Tipps zusammengestellt:

Tipp 1: NEIN zu Alkohol und Drogen

Tipp 2: Glasverbot unbedingt beachten.

Tipp 3: Feste Schuhe tragen. Statt zehenfreier Sandalen oder Flip-Flops feste Schuhe anziehen. Denn Verletzungen durch am Boden liegende Glasscherben - trotz Glasverbotes - gehören zu den häufigsten Unfallursachen auf der Loveparade.

Tipp 4: Ausreichend essen und trinken. Über den Tag verteilt viel trinken: Mineralwasser oder Saftschorle erfrischen am besten. Gerade bei großer Hitze sind leichte Speisen, Obst oder Traubenzucker ideale Energiespender.

Tipp 5: Auf Sonnenschutz achten. Einen langen Aufenthalt in der prallen Sonne möglichst vermeiden. Sonnencreme benutzen und Kopf und Oberkörper bedecken.

Tipp 6: Nicht unnötig in Gefahr begeben. Nicht auf Laternen, Bäume oder Ampeln klettern: Stürze können tödlich enden!

Tipp 7: Rücksichtsvoll miteinander umgehen. Nicht drängeln, schubsen oder rennen. Wer bei anderen Loveparade-Besuchern gesundheitliche Probleme feststellt, soll sofort die Sicherheits- oder Rettungskräfte informieren oder die Notrufnummern 110 oder 112 wählen. Bitte unbedingt die Standort-Nummer der nächstgelegenen Laterne merken. Was auch immer passiert, Ruhe bewahren, auch wenn es schwer fällt. Wichtig: Platz für Sanitäter und Rettungsfahrzeuge machen, denn jede Minute zählt!

Über eine ganz besondere Spende freuten sich die Sanitätskräfte im Vorfeld der Großveranstaltung: Das Dortmunder Unternehmen GEERS Hörakustik unterstützt die Helfer mit rund 1200 Paar Ohrstöpseln; schließlich gibt's auch für die Sanitäter während der Loveparade „ordentlich was auf die Ohren".

„Als Dortmunder Unternehmen war es für uns selbstverständlich, dass wir uns bei der Loveparade direkt vor unserer Tür als Präventionspartner engagieren und diese Veranstaltung sinnvoll unterstützen", so Petra Mikolajetz, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei GEERS Hörakustik. Auch Holger Steffens, Loveparade-Medienbeauftragter des ASB, freut sich über das Engagement des Hörakustikunternehmens: „.Immerhin sind viele der meist ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer über etliche Stunden im Einsatz - da liegt es uns natürlich am Herzen, dass sie die Loveparade unbeschadet überstehen. Und für die Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen bedeutet die Spende natürlich auch eine finanzielle Entlastung."

Das Bild zeigt von v.l.n.r.: Carina Krämer/ASB, Matthias Rieger/MHD, Andrea Papkalla/JUH, Petra Mikolajetz/GEERS Hörakustik
Foto: gemeinsamer Loveparade-Pressedienst der Hilfsorganisationen Malteser Hilfsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund und Johanniter

Auf dem Weg zum Highway to Love

news215Ein Tag vor dem Großereignis: Aufbruchstimmung herrscht zur Stunde bei rund 500 Helferinnen und Helfern des Arbeiter-Samariter-Bundes aus dem gesamten Bundesgebiet. Das Ziel: Dortmund. Die Mission: Die Betreuung von schätzungsweise 1,2 Millionen Loveparade-Besuchern.

Doch zunächst heißt es für die Samariter: Gemeinsam mit weiteren 1000 Einsatzkräften von JUH und MHD an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund treffen, sich dort für die Übernachtungen einzurichten und letzte Einzelheiten für den Einsatz am Samstag besprechen.
Eine große logistische Herausforderung, der sich die Arbeitsgemeinschaft von ASB, JUH und MHD bereits seit Wochen stellen muss. Schließlich gilt es, rund 1500 Sanitätskräfte vor, während und nach der Loveparade am kommenden Samstag gut zu verpflegen und unterzubringen.
Wenn es sich bei der Loveparade auch um eine der größten Veranstaltungen weltweit handelt - die Hilfsorganisationen sind gelassen. „Wir haben uns für den Tag bestens vorbereitet", betont Geschäftsführer Oliver Buff vom ASB Dortmund, „und schließlich gehören Sanitätsdienste zum täglichen Brot der Hilfsorganisationen - ist eben bei der Loveparade alles eine Nummer größer."
Auch wenn die Wetterprognosen für Samstag keine 30 Grad und blauen Himmel voraussagen - die Stimmung bei den Helfern ist gut. „Das Engagement der zumeist ehrenamtlichen Helfer ist enorm!", freut sich Buff. „Auch ein paar Regentropfen werden Besuchern und Helfern die Stimmung nicht verderben. Wer nass wird, tanzt sich halt trocken."
Wem also heute vermehrt Einsatzfahrzeuge der Sanitätsdienste auf der Autobahn auffallen: Sie sind unterwegs zum Highway to Love!
Foto: ASB Dortmund

Sanitätskräfte ziehen positive Bilanz

news216Es war die größte Loveparade aller Zeiten: Rund 1,6 Millionen Besucher feierten am 19. Juli in Dortmund auf der Hauptverkehrsader B1 eine ausgelassene Party. Rekord.
Auch wenn die rund 1500 Einsatzkräfte von ASB, JUH und MHD zwischendurch gut zu tun hatten: Mit gerade einmal 1374 Versorgungen war die Zahl der Einsätze - im Vergleich zum Vorjahr in Essen mit etwa 4000 Einsätzen - recht gering. Sicherlich ein wichtiger Grund dafür war das vom Veranstalter und der Stadt beschlossene Glasverbot auf und um die Paradestrecke. Eine Entscheidung, die bereits im Vorfeld von der Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen begrüßt wurde: „Diese Lösung hat sich bestens bewährt", betont Holger Steffens, Loveparade-Medienbeauftragter des ASB. „Wir hatte gerade einmal 82 Verletzungen durch Glasscherben, das ist gemessen an der Größe der Veranstaltung sehr wenig."

Die Stimmung in Dortmund: Großartig. Selbst durch drei längere Regengüsse haben sich die Loveparade Besucher die gute Laune nicht verderben lassen und ausgelassen gefeiert. Auch aus Sicht der Polizei war die Veranstaltung überwiegend friedlich.
Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller zeigte sich von der Arbeit der Helfer beeindruckt: „Was die Einsätzkräfte hier geleistet haben, ist einfach super. Hochprofessionell und effektiv!"
Ein Lob, das ASB, JUH und MHD gern an ihre Helferinnen und Helfer weitergeben: „Es wäre ohne unsere zahlreichen Ehrenamtlichen niemals zu stemmen gewesen", betont Oliver Buff, Geschäftsführer ASB Dortmund und Mitglied im Einsatzstab. „Eine gute Vorbereitung ist eine Sache; doch die eigentliche Arbeit wird immer an der Basis geleistet. Die Zusammenarbeit von ASB, JUH und MHD hat vorbildlich funktioniert."
Die nächste Loveparade findet im Sommer 2009 in Bochum statt.

Fotos: ASB Dortmund

Tanz aus der Reihe

news217Am Freitag, den 15. August 2008, findet von 17:00 bis 22:00 Uhr wieder die `Integrative Disco´ des ASB Bergisch Land statt. In den meisten Discos ist erst zu einer Uhrzeit richtig Stimmung, wenn behinderte Jugendliche einschließlich ihrer Betreuer dies nicht mehr nutzen können.

Um auch jungen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zu geben, sich außerhalb ihres gewohnten Umfelds zu treffen, neue Leute kennen zu lernen, bei fetziger Musik zu tanzen und einfach Spaß zu haben, sind alle herzlich zur Disco beim ASB in Burscheid (Montanusstraße 8) eingeladen.

Alle Jugendlichen und jung Gebliebenen - mit und ohne Behinderung- erwartet ein unterhaltsamer Abend mit viel Musik. Für die richtige Stimmung sorgt DJ Erik.
Foto: ASB Bergisch Land

Basteln, spielen, lachen!

news219Auch bei der zweiten Runde der diesjährigen Sommerferien-Aktionstage von „Kulturarbeit mit Kindern" in Duisburg-Hochfeld war wieder viel los: Am 1. und 2. August wurde gebastelt, gespielt, gesungen, gelacht und auf dem Hof der „Alten Feuerwache" gepicknickt. Während sich ein Teil der Kinder tänzerisch und gesanglich mit dem Thema „Phantasie" beschäftigte, wurde bei den Bühnenbild- und Klangbaugruppen eifrig gebastelt: Einige Kids bauten bunte Rainsticks, andere webten mit kleinen Webrahmen aufwändige Freundschaftsarmbänder. Aus selbst gesuchten dünnen Zweigen und farbigen Bändern, Perlen und Muscheln entstanden Traumfänger.

Besonders schön fanden es alle, dass auch die Kinder des ASB-Projekts, die nach den großen Ferien auf eine weiterführende Schule gehen werden, noch einmal Gelegenheit hatten, dabei zu sein und Zeit mit ihren Freunden zu verbringen. Alle Projektbeteiligten wünschen einen guten Start an den neuen Schulen!
Einen gemeinsamen Auftritt wird es allerdings noch geben: Am Samstag, den 30. August 2008, werden die Tanz- und Gesangkinder zwei Szenen aus dem letzten Musical „Der Held der See" im Rahmen des Stadtteilfestes Duisburg-Hochfeld aufführen. Der Auftritt findet um 13:00 Uhr auf der Aktionsbühne im Bönninger Park statt.
Das „Kulturarbeit mit Kindern"-Projekt wird gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW in Zusammenarbeit mit der „GSP - Gemeinnützige Gesell­schaft für soziale Projekte mbH" - eine Projektgesellschaft des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes LV NRW e.V. „Kulturarbeit mit Kindern" ist in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen ent­standen. Die AG Soziale Brennpunkte e.V. Bottrop führt „Kulturarbeit mit Kindern" in gleicher Form in Bottrop-Boy/Welheim als zweiten Projektstandort durch.
Fotos: Nadjenka Wohlfahrt

Rettungshunde des ASB Ruhr bei Tagen der offenen Tür

news220Die Feuerwehr Essen lädt wieder zu ihren traditionellen Tagen der offenen Tür am 16. und 17. August 2008, jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr (Eiserne Hand 45, 45139 Essen), ein. Die Organisatoren haben wieder ein buntes Programm aus Demonstrationen und Informationen zusammengestellt. So präsentiert der ASB Regionalverband Ruhr e.V. am Samstag seine Rettungshunde ganz unter dem Motto „Freund und Retter - der Rettungshund".

Die Rettungshundestaffel des ASB Ruhr wurde 2005 ins Leben gerufen. Bei den eingesetzten Hunden ist man nicht auf bestimmte Rassen festgelegt, sondern jeder Hund, der für die Rettungshundearbeit die nötigen Vorraussetzungen erfüllt, ist willkommen. Zur theoretischen Arbeit trifft man sich in Essen, trainieren werden die Hunde aber in verschiedenen Trainingsgebieten im weiten Umfeld. Denn: Die Hunde sollen sich nicht an bestimmte Gebiete gewöhnen, damit sie nicht aus der Erinnerung heraus suchen.Der ASB hat in Deutschland etwa 30 Rettungshundestaffeln mit über 200 einsatzfähigen Rettungshundeteams. Damit zählt der Arbeiter-Samariter-Bund in Deutschland zu den führenden Anbietern von Rettungshunden im Rettungsdienst und Katastrophenschutz.
Einsatzschwerpunkte der Rettungshunde sind z.B.:

- Suche nach Menschen, die in unwegsamem Gelände vermisst werden

- Suche nach Menschen, die verwirrt oder völlig desorientiert sind

- Suche nach Unfallopfern, die im Schockzustand vom Unfallort fortgelaufen sind

- Suche nach Kindern, die sich verirrt oder verlaufen haben

- Suche nach Suizid gefährdeten Menschen, die sich in Waldgebiete geflüchtet haben

- Suche z.B. nach Joggern, Mountainbikern oder Reitern, die nach einem Unfall hilflos im Wald liegen.
Auch bei Naturkatastrophen, Explosions- und Eisenbahnunfällen, können die ASB-Rettungshunde zur schnellen Ortung vermisster oder verschütteter Personen eingesetzt werden.
In der Flächesuche können Rettungshunde menschliche Witterung noch bis zu einer Entfernung von 200 Metern aufspüren. In unwegsamem Gelände, ist die Suche mit Rettungshundeteams wesentlich effektiver und schneller, als der Einsatz von Menschenketten. Ein ausgebildeter Rettungshund ist bei der Trümmersuche in der Lage einen verschütteten Menschen noch bis zu einer Tiefe von 7 Metern zu lokalisieren. Sie sind auch in der heutigen Zeit bei der Ortung verschütteter oder vermisster Menschen der Technik überlegen.
Mehr Informationen unter www.asb-ruhr.de und www.rettungshunde-online.de

ASB beim NRW-Tag 2008 in Wuppertal

Der ASB stellt sich mit informativen und unterhaltsamen Präsentationsbereichen während des NRW-Tages 2008 am 30. und 31. August in Wuppertal vor. Zum Großereignis „Nordrhein-Westfalen-Tag" werden ca. 300.000 Besucher aus Nah und Fern erwartet. Schon 2007 beteiligte sich der ASB Nordrhein-Westfalen in Paderborn an der jährlich in einer anderen nordrhein-westfälischen Stadt stattfindenden Veranstaltung mit großem Erfolg.

news221Der ASB wird sich an verschiedenen Örtlichkeiten in Wuppertal darstellen: Neben einem gemeinsamen Standbereich im Verbund der Wuppertaler Hilfsorganisationen werden an zwei weiteren Standorten - Barmen und Elberfeld - Infobereiche zu den vielfältigen sozialen Angeboten des ASB, wie zum Beispiel dem Hausnotruf und den Pflege- und Fahrdiensten, eingerichtet.
Der ASB-Auftritt wird neben dem Informations- und Beratungsschwerpunkt auch bunte Elemente beinhalten. So kann man bei einem Gewinnspiel eine „Erste-Hilfe-Party" für 10 Personen, inklusive Erste-Hilfe-Tipps, Getränke und Imbiss, gewinnen - man muss nur die Anzahl der Mullbinden in einer Plexiglasbox am ASB-Stand richtig raten und schon hat man beste Gewinnchancen. Außerdem gibt es schicke ASB-Armbanduhren und lustige Stofftiere zu gewinnen.
Außerdem ist Mitmachen bei der ASB-Fotoaktion angesagt: Die Veranstaltungsbesucher können sich mit lustigen Schildern - zum Beispiel mit „Schmusekatze", „Gute Fee" oder „Don Juan" beschriftet - vor der ASB-Fotowand fotografieren.
Im Vorfeld des NRW-Tages werden witzige ASB-Postkarten in 60 Cafes und Gaststätten in ganz Wuppertal über die Firma CityCards verteilt und machen so neugierig auf die Veranstaltung und den ASB. Mehr Informationen über den NRW-Tag unter www.nrwtag-2008.de

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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