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Wie können wir Ihnen helfen?

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine der großen, bundesweit tätigen Hilfsorganisationen. Über 1,2 Millionen Menschen unterstützen ihn, davon ca. 170.000 in NRW. Das breite Leistungsspektrum umfasst

und mehr. Die ASB-Regionalverbände vor Ort informieren gerne über die jeweils angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Weitere Auskünfte auch unter der ASB-Hotline für NRW: 0221-9497070. Oder senden Sie uns eine Mail.

Tipp: Schauen Sie auch mal bei unserem Stellenmarkt vorbei.


Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

Sicherheit und Hilfe auf Knopfdruck

news101Der Arbeiter-Samariter-Bund in Menden hat sein Dienstleistungsspektrum um ein neues Angebot erweitert: Ab sofort wird durch den ASB auch ein moderner Service- und Hausnotruf für Menden und Umgebung angeboten.
Der Service- und Hausnotruf bedeutet Sicherheit für Menschen, die alleine zu Hause leben sowie für deren Angehörige, die nicht rund um die Uhr vor Ort sein können. Die modern ausgestattete Service- und Hausnotruf Zentrale ist rund um die Uhr besetzt und direkt in Menden eingerichtet, um kundennah am Ort tätig zu sein.
Der Service- und Hausnotruf des ASB Menden wird in drei Varianten zur Verfügung gestellt: „Klassik" (ab 17,90 € im Monat), „Komfort" (ab 38,00 € im Monat) und „Premium" (ab 44,90 € im Monat). Der ASB Menden informiert über seinen neuen Service- und Hausnotrufs unter der Telefonnummer 02373/914994 und im Internet unter www.asb-menden.de

Gespräch über die Zukunft der Pflege

news102Bei einem Besuch im neuen ASB Begegnungs- und Pflegezentrum Herne-Mitte am 14. März 2007 ist die Herner Bundestagsabgeordnete Ingrid Fischbach mit ASB-Geschäftsführer Albert Okoniewski zu einem Gespräch über die Zukunft der Pflege zusammengekommen.
Wenige Tage vor der offiziellen Eröffnung am 29. März hat die CDU-Politikerin bei einem Rundgang die neue Einrichtung auf dem Gelände des ehemaligen städtischen Betriebshofes am südlichen Rand der Herner Innenstadt kennen gelernt. Großes Interesse zeigte Fischbach vor allem auch an einem Wohnbereich des Heimes, der sich speziell an junge Pflegebedürftige wendet, die hier optimal versorgt werden können.
In einem Gespräch mit ASB-Geschäftsführer Albert Okoniewski betonte die Parlamentarierin anschließend, die Würde der Bewohner müsse bei allen anstehenden Überlegungen um eine Reform der Pflegeversicherung im Mittelpunkt stehen.
Aus Sicht des Trägers gab Okoniewski der Bundestagsabgeordneten zudem einige Wünsche mit auf die Reise nach Berlin. So brauche Herne dringen möglichst viele alternative Wohnformen, die neben den klassischen Pflegeheimen auf die veränderten Bedürfnisse der älteren Bevölkerung eingehen. Aus Sicht des Arbeiter-Samariter-Bundes müsse außerdem das ursprüngliche Ziel der Pflegeversicherung wieder erreicht werden, nämlich Menschen durch den Einzug in ein Heim nicht zu Sozialhilfeempfängern zu machen.
Dies sei die Angst vieler Menschen, bestätigte auch Ingrid Fischbach. Als Mitglied des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird die Herner Politikerin in den nächsten Monaten auch an den Beratungen zur Neugestaltung der Pflegeversicherung beteiligt sein.
Im neuen ASB Begegnungs- und Pflegezentrum Herne-Mitte werden in Zukunft 82 Bewohner versorgt - ein Großteil ist bereits in den Neubau eingezogen. Auf dem Nachbargrundstück an der Siepenstraße entsteht derzeit eine kleinere Spezialeinrichtung, in der der Arbeiter-Samariter-Bund ab dem Sommer 27 schwer an Demenz erkrankte Menschen versorgen wird.

Franz Müntefering zu Gast beim ASB NRW

news104"Sie sind der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält", erklärte Franz Müntefering, Bundesminister für Arbeit und Soziales und langjähriges ASB-Mitglied, am Wochenende auf dem Jahresempfang 2007 des ASB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. Mit diesen Worten würdigte er das unverzichtbare Engagement der Ehrenamtlichen, die durch ihre Arbeit, wichtige Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit setzen. In seiner Rede mit dem Titel „Gemeinsam Solidarität organisieren: Sozialstaat und Bürgergesellschaft" betonte der Vizekanzler die wichtige Rolle des ASB und der Wohlfahrtsverbände für das Funktionieren des Sozialstaates.
Weiterhin führte der Bundesarbeitsminister aus, dass die Aufrechterhaltung des Sozialstaates nur im Europäischen Kontext gelingen könnte. Gemeinsam müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden, die dazu geeignet wären, die sozialen Errungenschaften auf lange Sicht zu sichern. Wichtiger Schlüssel hierfür sei insbesondere die Schaffung eines leistungsstarken Bildungswesens: In der Qualifikation liege der Schlüssel für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Gesellschaft im internationalen Vergleich. Darüber hinaus vertrat er mit Nachdruck die Position, dass Menschen von ihrem Verdienst auch leben können müssten. In diesem Zusammenhang sprach sich der Bundesminister für eine Mindestlohnregelung aus. Kerstin Griese, ASB-Präsidiumsmitglied und MdB, dankte im Namen des Landesverbandes Bundesarbeitsminister Müntefering für seine Ausführungen und überreichte ihm als Dankeschön für sein Kommen einen Erste-Hilfe-Koffer.
Der Vorsitzende des ASB-Landesverbandes, Dr. Georg Scholz, führte in seiner Begrüßungsrede aus, dass der ASB in Nordrhein-Westfalen trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen im Sozialbereich seine operativen Dienste in den letzten Jahren erfolgreich ausbauen und Arbeitsplätze in großer Zahl schaffen konnte. Auch in Zukunft müsse die Arbeit der Wohlfahrtsverbände gestärkt werden, so Scholz. Vor allem bei den anstehenden Reformen der Pflegeversicherung, dem Gemeinnützigkeitsrecht, den Arbeitsmarktreformen und dem Landesheimgesetz, müsse die Politik geeignete Rahmenbedingungen schaffen.
Über 200 Gäste waren am 17. März 2007 in den Düsseldorfer museum kunst palast gekommen. Am Empfang nahmen Abgeordnete aus dem Bundestag und dem Landtag von NRW, Vertreter anderer Hilfsorganisationen, Beamte aus dem Bereich Katastrophenschutz des Landes NRW, Kooperations- und Geschäftspartner des Landesverbandes und natürlich viele Ehrenamtliche, Hauptamtliche, Vorstände und Mitglieder der ASB-Gliederungen aus Nordrhein-Westfalen teil.
In diesem feierlichen Rahmen wurde auch das ASB-Mitglied Joachim Schönthier für 50 Jahre herausragendes Engagement im Arbeiter-Samariter-Bund Nordrhein-Westfalen durch Dr. Stefan Berger, ASB-NRW-Präsidiumsmitglied und MdL, geehrt. Samariter Schönthier trat am 1. Januar 1957 mit 18 Jahren nach einem Erste-Hilfe-Kurs dem ASB Düsseldorf bei. Im Laufe der Jahrzehnte übernahm er wichtige leitende Funktionen im ASB. So war er unter anderem Beisitzer im ASB Nordrhein-Westfalen, im Einsatz bei der großen Sturmflutkatastrophe im Jahr 1962 und organisierte zusammen mit dem ASB NRW und der Unterstützung der Staatskanzlei Düsseldorf Hilfsaktionen für Kinderheime in Rumänien. Große Anerkennung erwarb er sich auch durch sein Engagement als Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz des ASB NW e.V. und seine Einsätze auf dem Weltjugendtag 2005 und der Fußballweltmeisterschaft 2006.
Den offiziellen Teil der Veranstaltung beendet der ASB-Präsident von Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Michael Stricker, mit seinem Grußwort, in welchem er allen Samariterinnen und Samaritern für ihr Engagement dankte. Darüber hinaus bedankte er sich beim ASB Region Düsseldorf und dem Team vom museum kunst palast für die Unterstützung des Landesverbandes bei der Durchführung des diesjährigen Jahresempfanges.
Foto oben: Franz Müntefering, Bundesminister für Arbeit und Soziales und langjähriges ASB-Mitglied, hielt auf dem Jahresempfang eine Rede unter dem Titel „Gemeinsam Solidarität organisieren: Sozialstaat und Bürgergesellschaft"
Foto mitte (v.l.n.r.): Dr. Stefan Sandbrink (Geschäftsführer ASB Nordrhein-Westfalen), Kerstin Griese (Präsidiumsmitglied ASB Nordrhein-Westfalen und MdB), Dr. Georg Scholz (Vorsitzender ASB Nordrhein-Westfalen), Franz Müntefering (Bundesarbeitsminister), Dr. Stefan Berger (Präsidiumsmitglied ASB Nordrhein-Westfalen und MdL) und Prof. Dr. Michael Stricker (Präsident des ASB NRW)
Foto unten: Bundesarbeitsminister Müntefering zeigte sich begeistert vom Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer beim ASB
Fotos: Michael Schuff

Spiel und Spaß mit dem ASB in den Osterferien

news104Am 3. April startet der Arbeiter-Samariter-Bund Bergisch Land mit einer besonderen Aktion in die Osterferien: Auf einer bunten Wiese holt er den Frühling auf den Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach.Weiter geht es dann am 4. April in Wuppertal auf dem Geschwister-Scholl-Platz und am 5. April in Burscheid auf dem Marktplatz.
Die Attraktion ist die „Eierrennbahn" - ein spannendes und witziges Geschicklichkeitsspiel für Groß und Klein. In der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr kann hier jeder sein Können unter Beweis stellen. Alle, die mitmachen bekommen einen Preis.
Niemand geht leer aus: Auch für die Zuschauer hat der ASB Bergisch Land bunte Hühnereier, Osternester, Überraschungseier und andere Süßigkeiten vorbereitet. Alles, was verteilt wird, ist selbstverständlich kostenlos und kann als Geschenk mitgenommen werden.
Neugierig geworden? Dann kommen Sie am 3. April auf den Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach. Fortgesetzt wird der Osterspaß am 4. April in Wuppertal auf dem Geschwister-Scholl-Platz und am 5. April in Burscheid auf dem Marktplatz.

Schnelle Hilfe für Vierbeiner

news106Hunde können nicht sprechen und sind deshalb darauf angewiesen, dass ihr Herrchen oder Frauchen merkt, wann ein Tierarztbesuch notwendig ist. Doch bei einem Unfall im Wald ist natürlich weit und breit kein Spezialist da und der Hundefreund muss selbst Erste Hilfe für sein Tier leisten. Damit in dieser Krisensituation schnell und gut Hilfe gegeben werden kann, gibt es inzwischen bei verschiedenen ASB-Gliederungen Erste Hilfe Kurse für Hundebesitzer. Vor kurzem nutzte zum Beispiel auch der Besuchshundedienst des ASV Ruhr den hauseigenen Erste Hilfe Kurs für Tiere und ließ sich entsprechend ausbilden.
Ein Thema des Kurses war zum Beispiel die Mund-zu-Mund-Beatmung. „Hunde atmen ausschließlich durch die Nase", erklärte Peter Haase, Leiter der ASB Hundestaffel, „also immer durch die Nase beatmen, nicht durch die Schnauze. Dreimal hinein blasen und bei kleinen Hunden nicht zu viel Luft verwenden. Die Lunge hat kein so großes Fassungsvermögen."
Und es gibt Parallelen zur Erstversorgung von Menschen: Maßnahmen wie Herzmassage, stabile Seitenlage, Puls messen und immer mit dem Hund reden, auch wenn er nicht antworten kann, erinnern prinzipiell auch an das Erste Hilfe Programm beim Menschen. Wichtig: Auf keinen Fall vernachlässigen darf der Ersthelfer den Eigenschutz. Hunde übertragen zwar außer der seltenen Tollwut keine für den Menschen gefährlichen Krankheiten, aber sie können vor Schreck oder Schmerzen beißen. Deshalb ist es wichtig, dem Hund den Fang zuzubinden, egal ob es der eigene oder ein fremder Vierbeiner ist.
Kontakt zum Besuchshundedienst, zur Hunderettungsstaffel und zum ASB Ruhr gibt es unter der Rufnummer 0201-870010 und im Internet unter www.asb-ruhr.org

Ferienaktionstage von "Kulturarbeit mit Kindern"

news107In den vergangenen Osterferien wurden wieder Aktionstage des ASB-Modellprojekts „Kulturarbeit mit Kindern" in Duisburg-Hochfeld durchgeführt. Fast 30 Kinder nahmen daran teil und konnten in den Bereichen Tanz, Gesang, Klangbau und Bühnenbild ihre Kreativität ausleben und Erfahrungen sammeln. Ziel ist wieder eine musikalische Aufführung der Kinder im Sommer 2007.
„Von magischen Musikern und dreisten Drachen" heißt das neue Kindermusicalprojekt, in welchem es um eine Stadt im Orient geht, die von einem grünen Ungeheuer heimgesucht wird. Der Drache nimmt kurzerhand den beliebten Sultan gefangen und die Bürger der Stadt haben viele Ideen, wie sie ihn befreien können. Doch erst als alle an einem Strang ziehen, geschieht etwas wirklich Magisches.
Da die Musik (auch in diesem Jahr wieder vom bekannten Komponisten Felix Janosa extra für „Kulturarbeit mit Kindern" geschrieben) und ein Teil der Kostüme schon fertig waren, konnten während der Osteraktionstage erste lebhafte Versuche gestartet werden, das Stück durchzuspielen. Die Premiere des Stückes „Von magischen Musikern und dreisten Drachen" soll im August 2007 wieder in der „Alten Feuerwache" in Duisburg-Hochfeld stattfinden.
Neben den aufregenden und lustigen Aktivitäten für die Aufführung kam natürlich auch das Spielen, Erzählen, Picknicken und Basteln nicht zu kurz. Auf diese Weise wurden die Aktionstage zur gelungenen Ferienbeschäftigung und die Kinder wollten am Ende des Tages gar nicht mehr nach Hause.
Das „Kulturarbeit mit Kindern"-Projekt wird gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW in Zusammenarbeit mit der „GSP - Gemeinnützige Gesell­schaft für soziale Projekte mbH" - eine Projektgesellschaft des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes LV NRW e.V. Das „Kulturarbeit mit Kindern"-Projekt ist in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen ent­standen. Die AG Soziale Brennpunkte e.V. Bottrop führt „Kulturarbeit mit Kindern" in gleicher Form in Bottrop-Boy/Welheim als zweiten Projektstandort durch.

Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Erkrankungen

news108Der ASB RV Hamm-Soest hat am 20. April 2007 sein Werler Büro in der Bäckerstraße offiziell eröffnet. Am Festakt nahmen Vertreter aus Politik, Gesellschaft, Fachkreisen und Verwaltung teil. Der ASB Nordrhein-Westfalen war durch den Landegeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink vertreten.
Das neue Büro organisiert Betreutes Wohnen für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Alkoholkranke. So kann man sich in der Räumlichkeit jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr in einer offenen Sprechstunde informieren und beraten lassen. Ebenfalls unterstützen zwei Sozialarbeiterinnen die zu betreuenden Personen bei Fragen zum Wohnen, in der Arbeitswelt und bei der Gestaltung der Freizeit.
Seit ca. 80 Jahren ist der ASB in Hamm tätig und zählt dort rund 1300 Mitglieder. „Aus unserer Sicht war der Kreis Soest dennoch ein weißer Fleck auf der Landkarte"", erläutert ASB-Geschäftsführer Uwe Klaus. Insbesonders die Angebote für psychisch Kranke im östlichen Kreisgebiet waren nicht ausreichend. „Deshalb haben wir uns zusammen mit dem ASB-Landesverband Nordrhein-Westfalen vor eineinhalb Jahren entschlossen, hier Pionierarbeit zu leisten." Mit dem neuen Werler Büro ist ein wichtiger Schritt zu einer besseren Versorgung von psychisch Kranken in der Region getan worden.
Foto: Ruth Joudeh und Sabine Kuhn sind Sozialarbeiterinnen im neuen Werler Büro des ASB RV Hamm-Soest

Gemeinsam statt einsam: „Tanz aus der Reihe!

news109Über 30 Gäste kamen am Freitag, den 4. Mai 2007, in das Haus der Begegnung in der Burscheider Montanusstraße zur ersten Integrativen Disco. Eingeladen hatte der ASB Bergisch Land. Ziel der Veranstaltung war es, Menschen mit und ohne Behinderung beim Tanzen und Feiern einander näher bringen - ein Ziel, das vollauf erreicht wurde: Bis 23 Uhr wurde zu aktuellem Pop, knackigem Rock und beliebten Oldies abgetanzt. Die Besucher kamen sogar aus Rösrath und Bergisch Gladbach angereist um das Tanzbein und den Rolli zu schwingen.
Am Plattenteller war Erik Werker, der mit seiner fetzigen Musik für ausgelassene Partystimmung sorgte. Werker ist schon seit ca. 5 Jahren im ASB-Fahrdienst im Einsatz und musste von Behindertenberaterin Helena Körsgen nicht lange überredet werden, bei dem spannenden Projekt mit dabei zu sein.
Geschäftsstellenleiterin Beate Bungart: „Wenn Bewohner aus dem Heimalltag in das betreute Wohnen wechseln, fällt oft das soziale Umfeld weg. So besteht die Gefahr einer gewissen Vereinsamung. Die integrativen Disco möchte Menschen aller Lebenssituationen miteinander verknüpfen und das Verständnis füreinander fördern. Die Veranstaltung soll eine feste Institution in Burscheid werden und zukünftig einmal im Vierteljahr stattfinden."

Heiße ASB-Action und kühle Getränke

news110Der Arbeiter-Samariter-Bund in Monheim am Rhein veranstaltet am Samstag, den 9. Juni, ab 11 Uhr sein großes Sommerfest - in diesem Jahr erstmalig auf dem Monheimer Schützenplatz. „Bei der Organisation unseres jährlich stattfindenden Hoffestes auf dem Gelände der ASB-Dienststelle am Düsselweg ist uns aufgefallen, dass wir mittlerweile einfach mehr Platz benötigen, um unser stetig gewachsenes Angebotsspektrum richtig präsentieren zu können", erklärt der Vorsitzende Alexander Schumacher.

Unter anderem stehen Vorführungen und Mitmach-Aktionen zum Thema Erste-Hilfe auf dem Programm. Rund fünf Minuten dauert es in der Regel bis der Notarzt eintrifft. Minuten, die schon über Leben und Tod entscheiden können. Ein Glücksfall, wenn jemand mit Erste-Hilfe Kenntnissen vor Ort ist. Denn: Erste-Hilfe kann Leben retten. Der ASB zeigt wie es funktioniert - und das schon seit 1888.

In Sachen Wiederbelebung bei einem plötzlichen Herzversagen präsentiert der ASB eine Neuerung: einen automatischen Defibrillator. Pro Jahr sterben in Deutschland 100.000 Menschen an plötzlichem Herstillstand - zwölf Mal mehr als nach einem Verkehrsunfall. Etwa 40 bis 50 Prozent der Patienten, die vom Rettungsdienst wieder belebt werden, weisen bei der ersten EKG-Rhythmusanalyse „Kammerflimmern" auf. Eine schnelle Hilfe erhöht die Überlebenschance deutlich. Deshalb hat die Industrie Geräte entwickelt, mit denen auch Laien Hand anlegen können. Selbstverständlich können die Besucher auf dem Sommerfest im Rahmen einer Simulation das neue Gerät auch selbst einmal testen.

Ein weiter Schwerpunkt der Monheimer Samariter ist der Katastrophenschutz. Im Ernstfall rücken vom ASB-Hauptquartier am Düsselweg sieben Einsatzfahrzeuge aus. Im Schlepptau: ein Technik-, Betreuungs- und Sanitätsanhänger. Dazu kommt bei Bedarf auch ein Rettungsboot, das im Hitdorfer Hafen liegt.

„Bis zu 200 Leute können wir kurzfristig betreuen", so ASB-Vorsitzender Alexander Schumacher". Auf dem Sommerfest können die Besucher den Ablauf im Katastrophenfall hautnah miterleben. Auch das Equipment kann unter die Lupe genommen werden.

Ebenfalls vor Ort ist die Hundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes aus Euskirchen. Die Vierbeiner gehorchen ihren Betreuern aufs Wort und können ohne Probleme über schmale Holzbalken balancieren. Das muss auch so sein. Denn zu ihren Aufgaben gehört es zum Beispiel, große und unübersichtliche Gebiete nach vermissten Personen zu durchsuchen.
Neustes Angebot des ASB in Monheim in diesem Jahr: Der Hausnotruf mit seinen umfangreichen Servicemöglichkeiten. Geschäftsführer Marcus Kupka erläutert Interessierten von Funktion und Technik bis hin zum simulierten Ablauf eines Alarmierungsrufes den Hausnotruf des ASB. Auf Wunsch werden individuell angepasste Angebote unterbreitet.

Auch an die jungen Besucher hat der ASB gedacht. Auf sie warten unter anderem zahlreiche Spiele und eine Hüpfburg. Heißes vom Grill und kühle Getränke sorgen für das leibliche Wohl der Besucher.

Steinbrück: „Ohne freiwilliges Engagement funktioniert unsere Gesellschaft nicht"

news111Am 29. Mai 2007 besuchte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück den ASB in Köln. Auf Einladung des ASB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalens und des Bundesverbandes informierte er sich in der Bundesgeschäftsstelle über die vielfältigen Formen des freiwilligen Engagements. In seiner Rede betonte er „Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn Menschen mehr tun als ihr persönliches Pflichtenheft zu erledigen" und versprach sich weiterhin mit seinem Programm „Hilfen für Helfer" für Steuervergünstigungen für ehrenamtliche Helfer einzusetzen.

Steinbrück traf am Nachmittag beim ASB ein und wurde vom ASB-Bundesvorsitzenden Dr. Friedhelm Bartels und vom ASB-Landesvorsitzenden Dr. Georg Scholz mit Reden begrüßt. Danach enthüllte er gemeinsam mit Scholz das neue Großplakat des ASB Nordrhein-Westfalen zum Bürgerschaftlichen Engagement. Die Rettungshundestaffel des ASB Euskirchen präsentierte dem Minister dann in einer kurzen Vorführung die Fähigkeiten der ausgebildeten Rettungshunde.

In einer abschließenden Gesprächsrunde, die vom Präsidenten des ASB-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, Michael Stricker, geleitet wurde, diskutierte Steinbrück dann mit freiwilligen und hauptamtlichen Mitarbeitern des ASB über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten des bürgerschaftlichen Engagements. Es wurden verschiedene Möglichkeiten angesprochen, wie das Mentorenprojekt des ASB, das zum Beispiel sehr erfolgreich in Münster läuft, wo eine ehemalige Berufsberaterin für Hauptschüler Rechtschreibförderung anbietet oder der Schulsanitätsdienst, der beim ASB Wesel viele Jugendliche anzieht. Eine Vertreterin des ASB Dortmund schilderte die Möglichkeiten, wie man durch Wertschätzung und innovative Angebote freiwilliges Engagement attraktiver machen kann. Der Bundesfinanzminister verabschiedete sich nach einer lebhaften Stunde des Gedankenaustauschs mit den Worten: „Großen Respekt für Ihre Arbeit".

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Bundesfinanzminister Peer Steinbrück betonte bei seinem Besuch beim ASB die Bedeutung des freiwilligen Engagements.
Peer Steinbrück und Dr. Georg Scholz, ASB-Landesvorsitzender von Nordrhein-Westfalen, enthüllen das neue Großplakat des ASB NRW zum bürgerschaftlichen Engagement.
Interessiert beobachteten die stellvertretende Bundesvorsitzende des ASB, Helga Wurbs, der ASB-Bundesvorsitzende Dr. Friedhelm Bartels, der Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und der ASB-Landesvorsitzende Dr. Georg Scholz die Vorführung der ASB-Rettungshundestaffel aus Euskirchen.
Bildnachweis: ASB Bundesverband/B. Fornoff

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

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Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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