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Wie können wir Ihnen helfen?

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine der großen, bundesweit tätigen Hilfsorganisationen. Über 1,2 Millionen Menschen unterstützen ihn, davon ca. 170.000 in NRW. Das breite Leistungsspektrum umfasst

und mehr. Die ASB-Regionalverbände vor Ort informieren gerne über die jeweils angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Weitere Auskünfte auch unter der ASB-Hotline für NRW: 0221-9497070. Oder senden Sie uns eine Mail.

Tipp: Schauen Sie auch mal bei unserem Stellenmarkt vorbei.


Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

Neuer Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes Landesverband Nordrhein-Westfalen gewählt

news49Am Samstag, den 10. Juni 2006, fand in Monheim am Rhein die Landeskonferenz des Arbeiter-Samariter-Bundes Landesverband Nordrhein-Westfalen statt. Die Landeskonferenz ist das höchste Gremium des Landesverbandes und wird alle vier Jahre einberufen. Eine der Hauptaufgaben der Veranstaltung sind die Wahlen zu verschiedenen Verbandsgremien, insbesondere zum siebenköpfigen Landesvorstand. 143 Delegierte von ASB-Gliederungen aus ganz Nordrhein-Westfalen nahmen an der Versammlung am 10.6.2006 teil.
Bei der eintägigen Landeskonferenz wurde Dr. Georg Scholz als neuer Landesvorsitzender des ASB Landesverbandes NW mit überwältigender Mehrheit gewählt. Der ehemalige NRW-Landtagsabgeordnete ist von Beruf Arzt, für die SPD im Rat der Stadt Hamm und seit vielen Jahren im Arbeiter-Samariter-Bund in verschiedenen Funktionen tätig. Dr. Georg Scholz löst Michael Stricker ab, der sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stellte.
Die zwei Positionen im erweiterten Landesvorstand werden von Werner Kircher (ASB Ortsverband Köln) und Hans-Friedrich Mayer (ASB Regionalverband Bergisch Land) besetzt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Sebastian Kraatz (ASB Ortsverband Menden), Harald Schliekert (ASB Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg), Gisela Schulte (ASB Kreisverband Mettmann) und Sonja Spilker (ASB Regionalverband Ruhr).
Auf der ASB-Landeskonferenz in Monheim wurde auch die drei Mitglieder umfassende ASB-Landeskontrollkommission neu besetzt: Stefan Saure (ASB Regionalverband Oberhausen-Duisburg), Holger Bauknecht (ASB Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg) und Jens Beynio (ASB Kreisverband Mettmann) sind von der Versammlung hierfür gewählt worden.
Zu besetzen galt es auch das dreiköpfige Präsidium: ASB-Präsidiumspräsident ist jetzt der bisherige ASB-Landesvorsitzende Michael Stricker (ASB Bundesverband), Vizepräsidenten wurden die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese (ASB Kreisverband Mettmann) und der CDU-Landtagsabgeordnete im Düsseldorfer Landtag, Dr. Stefan Berger (ASB Regionalverband Möchengladbach/Viersen).
Neben den Personalwahlen wurden von den Delegierten der Landeskonferenz diverse Satzungsänderungen beschlossen und innovative Verbandsprojekte den Delegierten vorgestellt. Unter anderem präsentierten sich der neu gegründete Besuchhundedienst des ASB Regionalverbandes Ruhr und die „Schminkgruppe für realistische Unfalldarstellung" des ASB Regionalverbandes Wesel. Darüber hinaus wurden die Landesverbands-Modellprojekte „Kulturarbeit mit Kindern" und „Sozial macht Schule" vorgestellt.
Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB Landesverbandes NW e.V., erklärt zum Verlauf der Landeskonferenz in Monheim. „Die Landeskonferenz in Monheim demonstrierte deutlich die harmonische und ergebnisorientierte Arbeitsatmosphäre beim Arbeiter-Samariter-Bund in Nordrhein-Westfalen, der mit 160.000 Mitgliedern der größte Landesverband im Bundes-ASB ist. Mit dem neu gewählten Vorstand kann der Arbeiter-Samariter-Bund seine bislang sehr erfolgreiche Verbandsarbeit im Lande mit Volldampf fortführen."
Im direkten Anschluss an die ASB-Landeskonferenz in Monheim wurden zur Unterstützung der Arbeit des Arbeiter-Samariter-Bundes vier Betreuungslastkraft-wagen an verschiedene ASB-Gliederungen in Nordrhein-Westfalen durch den Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Herrn Christoph Unger, übergeben. Diese Fahrzeuge werden schon während der Fußballweltmeisterschaft 2006 für Einsätze zur Verfügung stehen. Betreuungslast-kraftwagen können zum Beispiel mit einem Feldkoch-Anhänger als funktionale Einheit zur Verpflegung von Hilfsbedürftigen oder der Einsatzkräfte eingesetzt werden.
Hintergrundinformation:
Der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Nordrhein-Westfalen ist mit über 160.000 Mitgliedern der größte Landesverband des bundesweit aufgestellten Arbeiter-Samariter Bundes (ASB), der als einer der größten Wohlfahrts- und Hilfsorganisationen in Deutschland insgesamt über 1,1 Millionen Mitglieder zählt. Der ASB ist insbesondere im Rettungsdienst und Katastrophenschutz tätig und betreibt unter anderem Seniorenheime, Behinderteneinrichtungen und Mobile Soziale Hilfsdienste. Er ist unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell ungebunden.

news52Arbeiter-Samariter-Bund NRW zieht erste Zwischenbilanz zur Fußballweltmeisterschaft 2006: Entspannte Lage und gute Stimmung
Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in NRW freut sich über eine Woche WM-Fieber ohne große Komplikationen. Oliver Buff, Leiter des ASB-Lagezentrums NRW in Dortmund, fasst die Lage zusammen: „Wir blicken auf eine Woche ohne ernsthafte Zwischenfälle in NRW zurück. Was uns besonders freut: Die Fans aus Deutschland und unsere Gäste feiern gemeinsam ausgelassen, aber friedlich und lassen sich nicht von den wenigen Hooligans die Leierlaune vermiesen." Die Stimmung bei den Samaritern in NRW sei sehr gut, betont Buff, der im Lagezentrum immer auf dem neusten Stand ist. Mehrmals am Tag laufen von den 24 Ortsverbänden aus ganz Nordrhein-Westfalen aktuelle Meldungen in Dortmund ein und werden dort ausgewertet.
Rund 2500 Einsatzkräfte stellen die Samariter in ständiger Bereitschaft - nicht nur während der WM - dem Katastrophenschutz zur Verfügung. Auf Public Viewings, und Behandlungsplätzen neben den Stadien sind jeden Tag in NRW mehr als 250 Helfern des ASB im Einsatz.
Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des Landesverbandes NRW, freut sich über die positive Bilanz: „Unsere Einsatzkräfte leisten ausgezeichnete Arbeit. Ein ganz besonderes Lob geht an die ehrenamtlichen Helfer; ohne sie wäre das Ganze nicht zu bewältigen." Doch nicht nur das interne Zusammenspiel der einzelnen ASB-Gliederungen bewertet Sandbrink positiv. „Die Kooperation mit allen beteiligten Stellen klappt hervorragend. Ob Feuerwehr, THW, andere Hilfsorganisationen, Sicherheitskräfte oder die zuständigen Behörden - wir erleben momentan einen Schulterschluss aller Einsatzkräfte."

Fußballweltmeisterschaft 2006

news54Etwas Besonderes hatten sich die Helfer vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) NRW am 4. Juli 2006 für die deutschen Fans einfallen lassen: Um den Schmerz über den verpassten Weltmeistertitel ein weinig zu lindern, bekamen besonders Bedürftige im wahrsten Sinne des Wortes ein Trostpflaster von den Samaritern.
Für die enttäuschten Fans waren die ASB-Kräfte in Dortmund nach dem späten Sieg der Italiener mit den Trostpflastern zur Stelle. Dabei galt wie bei körperlichen Verletzungen: Je größer die Wunde, desto größer auch das Pflaster. Auf jedem Pflaster war das Wort „Trost" aufgeschrieben.
Zu Spontangenesungen kam es dabei leider nicht. „Doch einige Fans haben wenigstens etwas aufheitern können", freut sich Samariter Michael Becker vom ASB Münster, der zur Unterstützung der Dortmunder Kräfte beim Fanfest in den Westfalenhallen zum Einsatz kam.
Mit dieser Aktion will sich der Arbeiter-Samariter-Bund NRW bei den deutschen Fans für eine friedliche WM mit unerwartet wenigen Einsätzen für die Helfer bedanken, erklärt ASB-Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink.
Für die weiteren Spieltage wünschen sich die Samariter in NRW, die gemeinsam mit Einsatzkräften von DRK, JUH, MHD, Feuerwehr und THW die WM betreuen, vor allem, dass die deutschen Fans auch weiterhin mit unseren Gästen ausgelassen und friedlich feiern.

Die Idee zu dieser Aktion entstand bei einer Besprechung im ASB-Lagezentrum NRW in Dortmund. „Wenn die deutsche Mannschaft verliert, können wir nur noch Trostpflaster an die Fans verteilen", hieß es von einem der Mitarbeiter. Gesagt, getan. Angetan von dieser Idee zeigten sich die Unternehmen Hansaplast und Edding, die auf Anfrage sofort bereit waren, die Aktion mit einer Materialspende zu ermöglichen.

Fußballweltmeisterschaft 2006

news55Eine durchweg positive Bilanz ziehen die Helfer vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Nordrhein-Westfalen: Wenig Einsätze und eine tolle Stimmung bei Fans und Einsatzkräften.
Ob auf Behandlungsplätzen an den Stadien oder bei Public Viewings - die Samariter waren in allen Teilen NRWs mit ihren Helfern zur Betreuung der Fans zur Stelle. Doch nicht alle Einsatzkräfte waren immer an vorderster Stelle im Einsatz; um für den Fall der Fälle gut gerüstet zu sein, hatten viele der Helfer über die letzten Wochen Bereitschaftsdienste übernommen.
Unterstützung erhielten die überwiegend ehrenamtlich Einsatzkräfte dabei von ihren Arbeitgebern: Bei einer möglichen Alarmierung waren sie für den Zeitraum des Einsatzes freigestellt.
Über das große Engagement gerade der Ehrenamtlichen freut sich besonders ASB-Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink: „All unsere Helfer haben in den letzten Wochen hervorragende Arbeit geleistet. Doch ohne die Mithilfe der freiwilligen Helfer wäre das alles für uns nicht zu stemmen gewesen. Viele von ihnen haben sogar auf ihren Sommerurlaub verzichtet, um bei der WM zu helfen."
Die allgemein gute Stimmung im Land hat übrigens schnell auf die gesamten Einsatzkräfte übergegriffen. „Die Zusammenarbeit mit den anderen Kräften von DRK, JUH, MHD, Feuerwehren, THW und auch den Sicherheitskräften funktionierte hervorragend", betont der Leiter des ASB-Lagezentrums in NRW, Oliver Buff.

Informationsfaltblatt

news56Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, ist oft großen Belastungen ausgesetzt. Das Faltblatt „Unterstützung für pflegende Angehörige" beschreibt, welche Hilfen der ASB für pflegende Angehörige bietet. Dazu zählt die Beratung mit individuellen Tipps zur Pflege ebenso wie Informationen zu Leistungen der Pflegekasse, Selbsthilfegruppen in der Nähe und vielen weiteren Themen.

Außerdem gibt es beim ASB Schulungen, bei denen Angehörige unter anderem etwas über rückenschonendes Pflegen, Ernährung, Körperpflege und Lagerung lernen. Ganz wichtig ist dabei auch, dass die Pflegenden die Möglichkeit haben, sich untereinander über ihre persönliche Situation auszutauschen. In Spezialkursen können sich Angehörige zudem über Krankheiten wie z. B. Demenz, die Folgen eines Schlaganfalls oder Dekubitus informieren. Auch in den eigenen vier Wänden kann ein umfassendes Beratungsangebot in Anspruch genommen werden.
Das Faltblatt kann direkt beim ASB-Bundesverband bestellt werden unter www.asb.de.

Positive Abschlussbilanz des ASB-Lagezentrums NRW zur Fußballweltmeisterschaft

news57Während der Fußballweltmeisterschaft 2006 koordinierte das ASB-Lagezentrum in Dortmund verschiedenste Einsatztätigkeiten der nordrhein-westfälischen ASB-Gliederungen. Mit insgesamt 3.632 Funktionsstellen war der ASB in NRW im Einsatz. Davon waren insgesamt 1.346 Einsätze im Bereich des Public-Viewings und 2.285 in der Schadens- und Gefahrenabwehr. Bei rund 221 Public-Viewing-Veranstaltungen wurden 2.247 Versorgungen und 172 Transporte zu Krankenhäusern durchgeführt. Aus der Helferanzahl und den Einsatzstunden pro Veranstaltung ergeben sich die Gesamteinsatzstunden: 14.860 beim Public-Viewing und 31.990 bei der öffentlichen Gefahrenabwehr. In der Summe waren Einsatzkräfte des ASB Landesverbandes NRW also 46.850 Einsatzstunden im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft tätig.
Besonders beeindruckend war, wie gut die „Nachbarschaftshilfe" funktionierte: ASB-Gliederungen aus ganz Nordrhein-Westfalen halfen sich gegenseitig durch Personal und Sachdienstleistungen aus. Zudem hatten viele ehrenamtlichen Helfer aufgrund der Fußballweltmeisterschaft ihren Urlaub verschoben oder wurden im Falle der Alarmierung von ihren Arbeitgebern freigestellt. Allein in Dortmund standen während der dortigen Spieltage rund 1.700 Einsatzkräfte aus allen Teilen NRWs in Bereitschaft. Auch die organisationsübergreifende Zusammenarbeit von ASB, DRK, JUH, MHD, THW und den Feuerwehren verlief unkompliziert und effektiv.
Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des ASB-Landesverbandes NW erklärt: „Die Arbeit des ASB-Lagezentrums kann ohne wenn und aber als voller Erfolg gewertet werden. Auch die ins Lagezentrum integrierte Pressearbeit verlief hervorragend: Viele Berichte in Zeitungen und Radio trugen die wichtige Arbeit des ASBs während der Fußballweltmeisterschaft in die Öffentlichkeit."
Das ASB-Lagezentrum in Dortmund und der ASB-Landesverband Nordrhein-Westfalen bedanken sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung, ohne die die Arbeit im Lagezentrum nur eingeschränkt möglich gewesen wäre. Die Welt war zu Gast bei Freunden - und alle haben tatkräftig für ein gutes Gelingen dieses einzigartigen und unvergesslichen Ereignisses beigetragen!

ASB-Angebot "Essen auf Rädern" hat sich in Köln in zehn Jahren zum Menüservice gewandelt

news58Der ASB feiert das zehnjährige Bestehen seines Mahlzeitendienstes und überreicht zu diesem Jubiläum seinen Kunden eine Rose, ein Stück Kuchen und einen Piccolo. Das ursprünglich kleine Angebot „Essen auf Rädern" hat sich inzwischen zu einem anspruchsvollen „Menüservice" mit hundertseitigem Katalog entwickelt, aus dem die Kunden ihre Wahl treffen können.
„Wenn ich alt werde, dann niemals in einem mehrstöckigen Haus ohne Aufzug, am besten also in ebenerdigen Räumen. Und - man sollte sich schon frühzeitig mit der Wohnungsfrage beschäftigen." Diese Erkenntnis hat Marlies Dietloff in dem einen Jahr gewonnen, in dem sie nun für den Arbeiter-Samariter-Bund Mahlzeiten ausfährt und darüber auch Einblick in etliche Lebensschicksale älterer Kölner erhalten hat. Jeden Mittwoch dreht die 42-Jährige eine rasante Runde durch Porz und die Innenstadt; von zwei Dutzend Frauen und Männern wird sie bereits sehnlichst erwartet.
Er kann jederzeit kommen, der Tag, dem man nicht für sich kochen kann. Als vorübergehender Ausfall, etwa nach einem Klinikaufenthalt. Oder aber für immer, weil eine Krankheit nicht mehr geheilt werden kann, weil das Alter Geist und Körper unerbittlich Grenzen setzt.
Im Hof des ASB an der Sülzburgstraße werden jeden Morgen sieben Autos beladen. Dreihundert Frauen und Männer haben eine Mahlzeit bestellt, die sie zwischen 9 und 13 Uhr erwarten können. Der ASB beschäftigt selbst keine Köche, die Essen werden von einem Großbetrieb hergestellt und angeliefert. Sie können tiefgekühlt sein oder warm, für jeden einzelnen Tag bestellt werden oder gleich für eine Woche. Auch für verschiedene Diäten gibt es Vorschläge. Die Preise liegen zwischen 3,85 Euro für Tiefgekühltes und 6,70 Euro für ein heißes Essen an einem Feiertag.
„Wir haben auch eine Mikrowelle mit einer einfachen Nutzung für die tiefgekühlten Mahlzeiten. Aber das wird nur zögernd angenommen", berichtet ASB-Geschäftsführer Peter Stegmaier. „Die meisten Leute wollen heiße Mahlzeiten, obwohl sie ein Euro teurer ist und eben schon seit Stunden warm gehalten wird." Aber mit der neumodischen Mikrowelle komme eben nicht mehr jeder zurecht, weiß Marlies Dietloff. Wer nicht mehr kochen kann, könne meist auch nicht mehr einkaufen und oft seine Wohnung nicht mehr sauber halten. Für die Dienste müssen andere Angebote in Anspruch genommen werden.

ASB-Modellprojekt

news59Die ersten Sommerferien-Aktionstage des Projektes „Kulturarbeit mit Kindern" sind im Kultur- und Stadtteiltreffpunkt „Alte Feuerwache Duisburg-Hochfeld" und auf den benachbarten Spielplätzen mit großem Erfolg gelaufen. „Kulturarbeit mit Kindern" ist ein Modellprojekt des Arbeiter-Samariter-Bundes Landesverband NW e.V. (ASB), das Kinder durch kulturelle Aktivitäten in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt. Das dreijährige Projekt wird durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert und von der Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich begleitet.

Elf Kinder aus Hochfeld im Alter von sechs bis elf Jahren haben mit Feuereifer am Sommerworkshop teilgenommen. An insgesamt sieben Tagen im Juni und Juli 2006 wurde gebastelt, getanzt, gewerkelt und gespielt was das Zeug hielt. Dabei fanden vor allem das Tanzen mit der Tanztherapeutin Elisabeth Steinkuhl und das Werken mit dem Klangbauer Edgar Hilgendorf großen Anklang. „Wir durften mit echten Sägen arbeiten um Musikinstrumente zu bauen", berichtete begeistert eine Zweitklässlerin. Die so beim Workshop erstellten Klangeräte werden im kommenden November bei der ersten Musicalaufführung von „Kulturarbeit mit Kindern", an der Projektkünstler und -pädagogen mit einer 2. Klasse der Gesamtgrundschule Friedenstraße seit März arbeiten, zum Einsatz kommen.
Dass die Sommerferien-Aktion ein voller Erfolg war, liegt auch an dem vielfältigen, ganzheitlichen Angebot, dass „Kulturarbeit mit Kindern"-Standortleiterin Anja Hoppermann hierfür auf die Beine gestellt hat: Ruhige Elemente wechselten sich mit bewegungsreichen ab, laute mit leisen, kopflastige mit körperbetonten. Und trotz der Rekordhitze waren die Kinder nicht nur regelmäßig dabei, sondern sie brachten nach und nach auch noch Geschwisterkinder mit: Der Begeisterungsfunke war ganz offensichtlich in die Familien übergesprungen.
Mehr Informationen über das Modellprojekt "Kulturarbeit mit Kindern" hier auf dieser Webseite unter dem Button "Projekte" oder unter www.ku-ki.de.

Katastrophenschutz

news60Mit der offiziellen Schlüsselübergabe von acht „Gerätewagen Sanitätsdienst" (GW-SAN) an Gliederungen des Arbeiter-Samariter-Bundes in Nordrhein-Westfalen ist die Infrastruktur beim Katastrophenschutz in NRW gestärkt worden. Die Lieferung erfolgte im Rahmen eines in den 90er Jahren von den Hilfsorganisationen und Bezirksregierungen erarbeiteten Konzepts für die "Abwehr von Großschadensereignissen" in NRW.
Im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen erfolgte die Produktion der Fahrzeuge durch die DaimlerChrysler AG als Generalunternehmer. Aufbau-Partner ist die Firma Ewers. Die Ausstattung eines Fahrzeugs enthält unter anderem ein aufblasbares Zelt mit 30 Quadratmeter einschließlich Zeltheizung, ein 5kVA-Stromaggregat, 10 Notfall-Rucksäcke „Wasserkuppe 3" (jeweils mit Sauerstoff), 10 Krankentragen, Pulsoximeter und eine medizinische Komplettausstattung. Der Aufbau der Fahrzeuge wurde mit nach oben schwenkenden Klappen konstruiert, so dass bei allen Witterungsverhältnissen ein geschütztes Be- und Entladen des Fahrzeugs sichergestellt ist. Bereits zur Fußball-Weltmeisterschaft war ein Teil der neuen GW-SAN rund um die Spielstätten in NRW stationiert.
Das Bild von der Fahrzeugübergabe zeigt v.l.n.r.: Hr. Schneider (Berzirksregierung Düsseldorf), Hr. Hell (ASB EN), Hr. Kämmerling (ASB LV NRW), Hr. Ewers (Fa. Ewers), Hr. Bongartz (DaimlerChrysler AG).

ASB-Projekt

news61Am 15. September 2006 startet an der Hauptschule Emmastraße in Gelsenkirchen ein Computer-Workshop der besonderen Art: Engagierte Schüler der oberen Klassenstufen erklären in einem erstmalig stattfindenden Kurs interessierten Senioren die Welt der Computer mit all ihren Möglichkeiten. Die Aktion steht unter dem Titel „Schüler schulen Senioren" und findet im Rahmen des Projektes „Sozial macht Schule" des Arbeiter-Samariter-Bundes Nordrhein-Westfalen statt.

Der Workshop, der einmal in der Woche für eineinhalb Stunden im modern ausgestatteten Computerraum der Hauptschule Emmastraße stattfindet, ist auf insgesamt fünfzehn Wochen angelegt.Im Mittelpunkt des Kursprogramms stehen die praktischen Anwendungen, wie zum Beispiel Textverarbeitung, das Verschicken von E-Mails und das Recherchieren im Internet. Gerade Senioren, die noch keinen Zugang zum Computer haben oder ihre Grundkenntnisse verbessern wollen, sind bei „Schüler schulen Senioren" genau richtig.
Auch die Schüler profitieren von diesem Generationen übergreifenden Projekt: Die Aktion ist für die jungen Leute ein spannender Rollenwechsel vom Lernenden zum Unterrichtenden. Damit dieser Wechsel gelingt, werden im Vorfeld des Workshops die Schüler durch eine Pädagogin für ihren Einsatz vorbereitet und die einzelnen Workshopthemen genau festgelegt.
Dr. Stefan Sandbrink, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes Nordrhein-Westfalen erklärt: „Mit diesem spannenden Projekt wird eine Brücke zwischen den Generationen geschlagen. Jüngere und ältere Menschen können sich beim gemeinsamen Entdecken der Computerwelt besser kennen lernen. Interesse und Verständnis für die jeweilige Lebenssituation kann sich so unkompliziert entwickeln." Und die Schulleiterin der Hauptschule Emmastraße, Frau Ulrike Rupieper merkt an: „Durch den Workshop werden insbesondere die Medienkompetenz und die Kommunikationsfähigkeit der Schüler gestärkt. Darüber hinaus erhalten die teilnehmenden Senioren wichtige Impulse für eine aktive Gestaltung ihres Alltags mit modernen Kommunikationsmitteln."
Hintergrundinformation: „Schüler schulen Senioren" findet im Rahmen des Projektes „Sozial macht Schule" des Arbeiter-Samariter-Bundes statt. „Sozial macht Schule" richtet sich an Schulen mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler an soziale Verantwortung heranzuführen und ihre soziale Kompetenz zu stärken. Durch die Begegnung mit und den Einsatz für Menschen aus anderen Lebenswelten und sozialen Einrichtungen werden Hemmschwellen und Vorurteile abgebaut. „Sozial macht Schule" wird gefördert durch die Aktion Mensch und die Deutsche BP AG.

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

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Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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