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Wie können wir Ihnen helfen?

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine der großen, bundesweit tätigen Hilfsorganisationen. Über 1,2 Millionen Menschen unterstützen ihn, davon ca. 170.000 in NRW. Das breite Leistungsspektrum umfasst

und mehr. Die ASB-Regionalverbände vor Ort informieren gerne über die jeweils angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Weitere Auskünfte auch unter der ASB-Hotline für NRW: 0221-9497070. Oder senden Sie uns eine Mail.

Tipp: Schauen Sie auch mal bei unserem Stellenmarkt vorbei.


Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

asb nrw jahresempfang 2018 1 250Mit den Themen Digitalisierung und Vielfalt rücke der ASB zwei überaus bedeutsame Zukunftsthemen in den Mittelpunkt seiner Arbeit, betonte Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Rede anlässlich des Jahresempfangs 2018 des ASB NRW e.V.

Über 200 Gäste aus Parlamenten, Verbänden, Ministerien, Verwaltungen, Firmen und befreundeten Hilfsorganisationen waren der Einladung der Samariterinnen und Samariter am 07. April 2018 in das Düsseldorfer Museum Kunstpalast gefolgt. Darunter auch die Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Fotogalerie auf Facebook

Twitter-Nachrichten der Staatskanzlei zum Jahresempfang hier und hier

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des 130-jährigen Jubiläums des Verbandes. „Die Gründungsväter von 1888 hätten es sich sicherlich nicht mal im Traum vorstellen können, dass sie das Fundament für eine so langandauernde Erfolgsgeschichte legen würden. Aus einer Selbsthilfeorganisation, die von sechs Zimmerleuten mit Unterstützung von jüdischen Ärzten gegründet wurde, ist ein Wohlfahrtsverband und eine Hilfsorganisation mit bundesweit 1,3 Million Mitgliedern, davon allein 166.000 in NRW, mit 40.000 hauptamtlichen und 17.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstanden“, führte ASB-NRW-Vorsitzender Dr. Georg Scholz (Foto unten rechts) in seiner Begrüßungsrede aus. Er ging auch auf aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen ein, etwa die Herausforderungen in der Pflege durch den demografischen Wandel, die Integration von Geflüchteten in Deutschland und die Probleme für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz bei der konkreten Umsetzung der EU-Bereichsausnahme im Vergaberecht.

asb nrw jahresempfang 2018 2 250Ministerpräsident Armin Laschet (Foto oben und zweites Foto links) zeigte sich in seiner Gastrede begeistert von dem breiten Hilfsspektrum des ASB und der weltoffenen, von Solidarität und Vielfalt geprägten Grundhaltung des Verbandes. Er würdigte den enormen Einsatz der vielen haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter, unter anderem im Katastrophenschutz, in der ambulanten und stationären Pflege, bei der Jugendarbeit und in vielen anderen Bereichen. Das ASB-Wünschewagen-Projekt, entwickelt vom ASB Regionalverband Ruhr und mittlerweile in fast ganz Deutschland im Einsatz für todkranke Menschen, wurde von ihm besonders hervorgehoben.

Auch beim diesjährigen Jahresempfang wurden innovative und bewährte ASB-Projekte geehrt, dieses Mal aus dem Bereich der Kinderhilfe. Dies waren zum einen die Hebammenzentrale Bochum, ein gemeinsames Projekt des ASB Ortsverband Bochum und der Stadt Bochum, fips Köln, ein Kinder- und Familienprojekt mit Unterstützung des ASB Köln, und die gemeinsame Kita-App des ASB Regionalverband Münsterland und der Firma MW10 AG. Die Laudator/innen waren die Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke, der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Berger und ASB-NRW-Präsident Prof. Dr. Michael Stricker.

Im Außenbereich des Museum Kunstpalast wurden den Veranstaltungsbesucherinnen und -besuchern verschiedene ASB-Leistungsbereiche präsentiert, zum Beispiel ein Katastrophenschutzfahrzeug des ASB Region Düsseldorf; der Regionalverband war zudem für den Sanitätsdienst der Veranstaltung zuständig. Im Saal konnte eine Beobachtungsdrohne des ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe, die bei Rettungsdiensten eingesetzt wird, in Augenschein genommen werden und ein Informationsstand der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW informierte über das kommende Sommer-Zeltfestival der ASB-Jugendorganisation. Zudem wurde die neue ASB-NRW-Kampagne Arbeiter-Samariter-BUNT vorgestellt.

Mehr Informationen zur traditionsreichen Geschichte des ASB finden Sie hier

Fotos: ASB/Michael Schuff

plakat arbeiter samariter bunt 250Mit seiner neuen Kampagne „Arbeiter-Samariter-BUNT“ wirbt der Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. für eine vielfältige, solidarische und respektvolle Gesellschaft.

Der ASB versteht Vielfalt als Bereicherung und Chance und steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, jungen und alten Menschen ... auf den Punkt gebracht: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB. Wichtig sind für die Samariterinnen und Samariter deshalb der Respekt vor dem Anderssein und ein kultursensibler Umgang.

Für die neue Kampagne spielt der Arbeiter-Samariter-Bund mit seinem Namen: Durch den Austausch von nur einem Buchstaben, aus „Bund“ wird „Bunt“, zeigt der ASB Flagge für eine bunte Gesellschaft und einen vielfältigen Verband. In einer ersten Phase wurden jetzt Plakate, Aufsteller, Tassen und Postkarten erstellt. Zum Einsatz wird das Material unter anderem beim ASB-NRW-Jahresempfang 2018, dem Deutschen-Diversity-Tag am 05. Juni 2018, bei CSD-Demonstrationen in verschiedenen deutschen Städten und bei ASB-Veranstaltungen in 2018 kommen. Weiteres Kampagnenmaterial ist in Vorbereitung. Im Laufe des April 2018 wird die Kampagne offiziell bei einem Präsentationstermin vorgestellt.

Poster anschauen

Postkarte anschauen

„Diversity ist eine Frage der Menschenrechte. Als Akteur im Hilfs- und Wohlfahrtsbereich ist es für den ASB Verpflichtung und Herausforderung zugleich, die Gesellschaft mitzugestalten und für einen respektvollen und solidarischen Umgang aller Menschen zu werben“, erklärt Renate Sallet, stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW, zu den Hintergründen der Kampagne. „Vielfalt ist nicht das Problem, sondern die Lösung vieler wichtiger gesellschaftlicher Fragen.“

Und der ASB sieht die Chance, Unterschiede wie Alter, Herkunft und Geschlecht in Verbandsprozessen und der Weiterentwicklung des ASB als wichtiges kreatives Potenzial zu sehen – sowohl in Hinblick auf die Gewinnung von neuen Mitarbeiter/innen als auch in der Ansprache von neuen Kundengruppen und der Gewinnung von Mitgliedern.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Initiative „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität (www.charta-der-vielfalt.de).

Der Arbeiter-Samariter-Bund, so BUNT wie das Leben!

rosen klein 250Nachts

Des Nachts im Traum auf grünem Rasen
beschenken Paul die Osterhasen.
Zwei Eier legen sie gewandt
ihm auf den Arm und unter die Hand.
Am Himmel steht der Mond und denkt:
Ich werde nicht so schön beschenkt.

Christian Morgenstern
(1871-1914)

Der ASB NRW wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen frohe und erholsame Ostertage!

asb rhein erft dueren krebsberatungsstelle 35 jahre 250In der Gesprächsgruppe für Krebskranke der ASB-Krebsberatungsstelle finden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seit nunmehr 35 Jahren Halt und Zuversicht.

Der Geburtstag wurde im März 2018 feierlich begangen. Diplom-Pädagogin Astrid Multhaupt, die die Beratungsstelle leitet, hatte neben Bürgermeister Frank Keppeler den Geschäftsführer der Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln, Christian Brand, eingeladen. Die Grüße der befreundeten Liblarer Gruppe übermittelte Helga Wohlgemuth. Christel Wittler, die die Pulheimer Selbsthilfegruppe vor 35 Jahren mit ins Leben gerufen hatte, wurde von Hildegard Dölle vertreten. Lotte Peltzer richtete ebenfalls ein kurzes Grußwort an die Festgäste und bedankte sich für die nachträglichen Glückwünsche zu ihrem 80. Geburtstag.

Bürgermeister Frank Keppeler würdigte die Leistungen der Krebsberatungsstelle: „Der Austausch und die Begegnung mit anderen von Krebs betroffenen Menschen vermittelt das Gefühl, nicht alleine zu sein. Ich hoffe, dass die Krebsberatungsstelle so erfolgreich weiter besteht wie bisher.“ Bereits im Juni 1981 wurde die ASB-Krebsberatungsstelle in Erftstadt-Liblar ins Leben gerufen. Nur knapp neun Monate später wurde die Nebenstelle in Pulheim in Betrieb genommen. Jährlich werden seit dem zwischen 800 und 2.300 Beratungskontakte geknüpft. Seit Juni 1987 wird die Krebsberatungsstelle von Astrid Multhaupt geleitet.

Träger der Beratungsstelle ist von Beginn an der Arbeiter-Samariter-Bund, zuerst der Landesverband NRW und seit 1998 der selbständige Regionalverband Rhein/Erft-Düren e.V. Die Pulheimer Gruppe mit zurzeit 35 Mitgliedern versammelt sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 14.30 Uhr im Zanderhof. Am Vormittag findet von 10 Uhr bis 12 Uhr eine offene Sprechstunde statt. Seit Sommer 2008 gibt es eine zweite Gruppe, die sich jeden dritten Mittwoch im Monat trifft.

Die ASB-Krebsberatungsstelle und damit auch das Angebot in Pulheim werden zu 65 Prozent aus Eigenmitteln des ASB-Regionalverbandes Rhein/Erft-Düren e.V. finanziert. Die Stadt Pulheim unterstützt die Arbeit von Anfang an mit einem jährlichen Zuschuss, die kostenlose Bereitstellung des Raumes im Zanderhof und mit dem Telefonanschluss vor Ort. Mit einem jährlichen Förderbetrag von 8 Prozent der Gesamtkosten trägt die Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln zum Erhalt der Krebsberatungsstelle bei.

Vielen Betroffenen ist in den zurückliegenden 35 Jahren in den unterschiedlichsten Notsituationen Hilfe zuteil geworden. Menschen, die ein gemeinsames Problem haben, bilden eine Gruppe und helfen sich selbst und dadurch den anderen. Das geschieht ausdrücklich nicht in Form von Ratschlägen, sondern durch regelmäßiges Zusammensein, durch reden und zuhören. Alle Mitglieder der Gesprächsgruppe kennen die Erkrankung aus eigenem Erleben. Die Gleichbetroffenheit ist die Basis für die besondere Verbundenheit.

Bild: Freuen sich über den 35. Geburtstag der Krebsberatungsstelle Pulheim: Leiterin Astrid Multhaupt (vierte von rechts), Bürgermeister Frank Keppeler und weitere Gäste. Textquelle und Foto: Stadt Pulheim, Pressestelle

hiorgs muenster jahresbilanz 2017 2018 250Am 22. März 2018 luden die vier großen Münsteraner Hilfsorganisationen ASB, DRK, Johanniter und Malteser, die sich im Bündnis "Gemeinsam für Münster" zusammengeschlossen haben, zu einem Kommunalpolitischen Abend ein.

Rund fünfzig Gäste waren der Einladung in die Rüstkammer des Münsteraner Rathauses gefolgt. Nach der Begrüßung durch ASB-Geschäftsführer und diesjährigem Bündnissprechers Dirk Winter – sowie einem Grußwort des ehrenamtlichen Bürgermeisters Gerhard Joksch – erfolgte die Vorstellung der siebten gemeinsamen Jahresbilanz der Münsteraner Hilfsorganisationen. Diese gab einen Einblick in die wichtige Arbeit der Hilfsorganisationen. Insgesamt über 50.000 ehrenamtliche Stunden leisteten die Helferinnen und Helfer vom ASB, DRK, den Johannitern und den Maltesern im Jahr 2017 in den Bereichen Katastrophenschutz, Sanitäts- und Rettungsdienst sowie in den dazugehörigen Aus- und Fortbildungen.

Auch in 2018 wird sich das Bündnis wieder der Aufgabe widmen, die hohe Relevanz und Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements herauszustellen. Im Bereich der Flüchtlingshilfe besteht nach der Phase des Ankommens und Willkommenheißens nun die Hauptaufgabe, die geflüchteten Menschen nachhaltig sozial und beruflich in Münster zu integrieren. "Neben der Herausforderungen, die diese Arbeit mit sich bringt, sieht das Bündnis auch die zahlreichen Chancen und Möglichkeiten in einer vielfältigen Gesellschaft", erklärt Dirk Winter.

Im Anschluss an die Vorstellung der Jahresbilanz hielt der leitende Ministerialrat Dr. Christian von Kraack, Leiter der Abteilung Kommunales im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, einen Impulsvortrag zum Thema `Die kommunale Gefahrenabwehr – gemeinsame Aufgaben und Chancen´. "Katastrophenschutz, Hilfeleistungen und Rettungsdienst stellen einen einheitlichen, in sich funktionierenden und untrennbaren Rahmen der Gefahrenabwehr dar. Eine Aufspaltung in wirtschaftliche Einzelteile und einen unwirtschaftlichen Rest, der an der öffentlichen Hand und an den Hilfsorganisationen hängenbleiben würde, muss vermieden werden. Denn eine Herauslösung des Rettungsdienstes aus dem Gesamtkonzept würde dazu führen, dass auf Dauer alle Bereiche ohne Ehrenamt auskommen und somit dauerhaft nicht zu erhalten wären", erklärte Dr. Christian von Kraack. Der Vortrag sowie der kommentierende Beitrag vom ASB-Vorstandsvorsitzendem André Weber zur aktuellen Situation und notwendigen Beteiligung der Hilfsorganisationen an der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr, war die Grundlage für den anschließenden regen Austausch zwischen den Vorständen der Hilfsorganisationen, den Ratsmitgliedern der Stadt Münster und den weiteren Gästen.

Weitere Informationen zum Bündnis "Gemeinsam für Münster" sowie deren Jahresbilanz unter www.gemeinsam-fuer-muenster.de
Foto: ASB NRW/Stefan Sandbrink

asb bergisch land postkartenaktion maerz 2018 250Am 22. März 2018 übergaben ein Bündnis von ASB Bergisch Land, Diakonischer Altenhilfe und evangelischer Gemeinde Langerfeld Rückläufer einer Postkartenaktion an Vertreterinnen des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Hintergrund für die Aktion war die Einstellung des Landesförderprogramms "Altengerechte Quartiere", die gleichzeitig auch das Aus für eine Förderung eines quartierbezogenen Entwicklungskonzepts des Bündnisses bedeutet. Mit ihrem Projekt wollten die Beteiligten die Lebensbedingungen für ältere Menschen in Langerfeld verbessern. Dabei ging es um die Initiierung von Bürgerforen und -beteiligung, Vernetzung von Angeboten und Menschen, Stärkung von Nachbarschaften und bürgerschaftlichem Engagement, Möglichkeiten der Teilhabe an Gemeinschaft und Interessenvertretung.

Mit ihrer Postkartenaktion will das Bündnis erreichen, dass, wenn schon das Landesförderprogramm "Altengerechte Quartiere" nicht weitergeführt wird, zeitnah neue Möglichkeiten der Unterstützung von Projekten entwickelt werden, um die Quartiersarbeit in Langerfeld und anderswo nachhaltig zu entwickeln.
Foto: ASB Bergisch Land

asj landesjugendkonferenz 2018 250Alle vier Jahre findet die Landesjugendkonferenz der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW statt. Es ist das höchste Gremium der nordrhein-westfälischen ASJ, mit Wahlen zum Landesjugendvorstand und vielen weiteren Tagesordnungspunkten.

In 2018 fand die Veranstaltung am 17. März im ASB Forum NRW in Köln statt und über fünfzig junge Samariter/innen von ASJ-Gruppen aus NRW nahmen als Delegierte daran teil. Eröffnet wurde die von ASB-NRW-Geschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink geleitete Konferenz mit Grußworten von Seiten des Verbandes: Dr. Georg Scholz (Vorsitzender des ASB NRW), Renate Sallet (stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW), Wilhelm Müller (Präsidiumsmitglied des ASB Deutschland) und Martin Spilker-Reitz (Vorstandsmitglied der ASJ Deutschland) würdigten die erfolgreiche Arbeit der ASJler/innen in NRW. Auch von Seiten der befreundeten Jugendverbände Bund der Alevitischen Jugendlichen in NRW, Naturfreundejugend NRW und Falken NRW wurde die Arbeit der ASJ in NRW mit viel Anerkennung bedacht.

asj landesjugendkonferenz 2018 250 2Anschließend berichtete Landesjugendleiter Tino Niederstehbruch über die Aktivitäten und die Entwicklungen der ASJ in Nordrhein-Westfalen in den letzten vier Jahren. So konnte die Anzahl der Gruppen um ein Drittel gesteigert werden, internationale Jugendbegegnungen wurden durchgeführt, zu Seminaren eingeladen und immer wieder Stellung zu politischen Themen bezogen, etwa zum erstarkenden Rechtspopulismus. Ergänzt wurden die Ausführungen durch Berichte des Landesjugendschatzmeisters Timo Frankrone und der Landesjugendkontrollkommission, vertreten durch Matthias Terlinde. Die Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig angenommen.

Bei den Vorstandswahlen wurde Tino Niederstehbruch von der ASJ Ruhr mit beeindruckenden hundert Prozent erneut zum Landesjugendvorsitzenden gewählt. „Ich freue mich auf vier weitere interessante und abwechslungsreiche Jahre mit Euch und danke ganz herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen“, erklärte er nach seiner Wahl. Seine Stellvertreter/innen sind nun Laura Wistuba, ebenfalls von der ASJ Ruhr, und Marcel Nicolai von der ASJ Witten. Als Beisitzer im Landesjugendvorstand wurden Timo Frankrone (ASJ Mittleres Westfalen), Ioannis Richardo Georgontas (ASJ Ruhr), Theresa Heckel (ASJ Ostwestfalen-Lippe), Felix Nebel (ASJ Ruhr), Viodora Nikolova (ASJ Bonn/Rhein-Sieg/Eifel) und Anja Reimann (ASJ Witten) gewählt. Die Kontrollkommission besteht aus Kevin Golz (ASJ Ruhr), Lena Knoll (ASJ Münsterland) und Matthias Terlinde (ASJ Witten).

Eine besondere Ehrung wurden Tino Niederstehbruch und Marcel Nicolai zuteil, die seit vielen Jahren in der ASJ mit herausragendem Engagement tätig sind: Ersterer erhielt die ASB-Ehrennadel in Gold, der Zweite die in Silber. Auch Kerstin Vowinckel wurde vom Vorstand mit Blumen und einer eigens für sie gestalteten Ehrung für ihre langjährige Vorstandsarbeit ausgezeichnet.

Die Organisation der ganztägigen Konferenz lag in den Händen der Landesjugendreferentinnen Maria Mandler und Hanna Obert, die nicht nur für einen reibungslosen Ablauf im ASB Forum NRW sorgten, sondern auch für die Teilnehmer/innen praktische ASJ-Goodies, wie etwa Turnbeutel und nachhaltige Coffee-to-go-Becher, bereithielten.
Fotos: ASJ NRW

netzwerktreffen vielfalt maerz 2018 250 1Samariter/innen* aus sechs ASB-Landesverbänden trafen sich am 09. und 10. März 2018 zum mittlerweile fünften bundesweiten LSBTTI*-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ im Kölner ASB Forum NRW.

Eingeladen hatten der ASB NRW e.V. und der ASB Mannheim/Rhein-Neckar, die das Netzwerk vor über zwei Jahren gemeinsam ins Leben gerufen haben. Das Netzwerk „Vielfalt im ASB“ sieht sich als Teil eines größeren, umfassenden Diversity-Prozesses innerhalb des ASB. In den Fokus genommen werden deshalb bei seinen Zusammenkünften nicht nur die Diversity-Dimension „sexuelle und geschlechtliche Identität“, sondern zum Beispiel auch Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion/Weltanschauung und Behinderung.

Grußworte hielten Renate Sallet vom Vorstand des ASB NRW und Reinhard Klenke vom Vorstand des Paritätischen NRW. Einen ausführlichen Nachbericht zum Treffen findet man hier
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

Plakat Workshop Wochen gegen Rassismus 2018„Für Vielfalt und Respekt – Zusammen gegen Rassismus": Im Rahmen der Münsteraner Wochen gegen Rassismus lädt der ASB Regionalverband Münsterland e.V. in Kooperation mit Chance e.V. zu einem interkulturellen Workshop für die erfolgreiche Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche ein.

Die Veranstaltung findet am 17. März 2018 von 11.00 bis 15:00 Uhr in der Robert-Bosch-Straße 22 in 48153 Münster statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Samariterinnen und Samariter aus Münster freuen sich über regen Besuch.

Die vierten Münsteraner Wochen gegen Rassismus finden vom 12. bis 25. März 2018 statt und stehen unter dem Motto "100 % Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus". Sie werden vom Kommunalen Integrationszentrum koordiniert und sind Teil der bundesweiten "Internationalen Wochen gegen Rassismus". Die über siebzig angemeldeten Veranstaltungen werden von zahlreichen Akteurinnen und Akteuren in Münster organisiert. mehr

digitalisierung asb nrw austausch maerz 2018Digitalfunk im Katastrophenschutz, Aufklärungsdrohnen zur Orientierung bei Sanitätsdiensten, Tourenplanung in der ambulanten Pflege, der Austausch zwischen Kund/innen und Mitarbeiter/innen über Soziale Medien und vieles mehr: Digitale Technik wirkt sich tagtäglich auf die Arbeit des ASB aus – wie auch auf alle Menschen und Organisationsformen weltweit.

Im Rahmen eines fachlichen Austausches am 08. März 2018 kamen Samariter/innen aus verschiedenen Arbeitsbereichen und Gremien zusammen, um sich über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für den sozialen Bereich auszutauschen. Inhaltlich gestützt wurde die Debatte durch Impulsvorträge von Dr. Birte Schiffhauer, Referentin für Digitalisierung beim ASB NRW, und Christoph Buro, Vorstand der MW10 AG aus Gräfelfing. Die Softwarefirma MW10 entwickelt derzeit in Zusammenarbeit mit dem ASB Regionalverband Münsterland eine App für Kitas und für den ASB NRW e.V. (und weitere ASB-Verbände) ein Kundenmanagementsystem.

Die Diskutant/innen identifizierten für den ASB Möglichkeiten, durch die Digitalisierung und den weiteren technischen und medizinischen Fortschritt seine Dienste weiterzuentwickeln, neue Arbeitsplätze zu schaffen und innovative Leistungsbereiche zu etablieren. Sie sahen aber auch die gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Werte wie (informationelle) Selbstbestimmung, Solidarität und Respekt als tragende Säulen unserer Gesellschaft bei der sich immer weiter beschleunigenden technologischen Entwicklung zu erhalten und weiter auszubauen.

Die an der Diskussion beteiligten Samariter/innen waren sich einig, dass nicht alles, was technisch möglich ist, auch gut für den ASB – also zum Beispiel für seine Kund/innen und die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen – und letztendlich für die Gesellschaft ist. "Die Auswirkungen der Digitalisierung gehören in den Fokus einer umfassenden gesellschaftlichen Debatte. Der ASB in NRW wird sich aktiv und mit Nachdruck daran beteiligen," erklärte Renate Sallet vom Vorstand des ASB NRW nach der Veranstaltung.
Foto: ASB NRW/Stefan Klein

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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