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Willkommen beim ASB in NRW

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine der großen, bundesweit tätigen Hilfsorganisationen. Über eine Million Menschen unterstützen ihn, davon ca. 160.000 in NRW. Das breite Leistungsspektrum umfasst

und vieles mehr. Die ASB-Regionalverbände vor Ort informieren gerne über die jeweils angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Weitere Auskünfte auch unter der ASB-Hotline für NRW: 0221-9497070


Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

Diversity als zukunftsorientierte Entwicklungschance für Organisationen

schild vielfalt 250Das mittlerweile dritte bundesweite LSBTTI*-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ fand am 10. und 11. März 2017 in der ASB-Bundesgeschäftsstelle in Köln statt.

Das Schwerpunktthema war Diversity Management, also die Wahrnehmung, Wertschätzung und Nutzung von personeller Vielfalt in Organisationen auf der Basis einer konsequenten Antidiskriminierung. Dr. Günther Vedder von der Leibniz Universität Hannover umriss das Thema in Theorie und Praxis und stellte Beispiele für Diversity Management in Unternehmen – etwa bei Telekom, Ikea, Henkel und Ford – vor.

Schon im Eröffnungsgrußwort von Renate Sallet, Vorstandsmitglied des ASB NRW, wurde die Bedeutung von Diversity für eine erfolgreiche Verbandskultur herausgestrichen. Sie betonte dabei: "Ein breitangelegter Diversity-Prozess kann nicht nur innerverbandlich eine Unterstützung sein – ein solcher Prozess stärkt auch die Menschen in ihrem privaten Umfeld, sich für Werte wie Solidarität und Respekt noch mehr als bisher einzusetzen. Das LSBTTI*-Netzwerk `Vielfalt im ASB´ kann an dieser Stelle eine wichtige Rolle spielen und auch Impulse geben".

Fotogalerie vom Netzwerktreffen auf Facebook

Ein weiteres wichtiges Thema der Veranstaltung war die Situation von LSBTTI*-Flüchtlingen. Katja Schröder, tätig im Bereich Konzeption und Durchführung von Schulungen bei rubicon Köln, schilderte die Situation schwuler, lesbischer und trans* Geflüchteter. Ergänzt wurden ihre Ausführungen von Solveig Velte, Referentin für Flüchtlingshilfe beim ASB NRW; sie verwies auch auf verschiedenen ASB-Publikationen zum Thema (hier, hier und hier)

Zudem kamen die aktuellen Planungen für die kommenden CSD-Veranstaltungen und den Diversity-Tag am 30. Mai 2017, letzterer veranstaltet von der Charta der Vielfalt, zur Sprache. Es wurde die gemeinsame Entwicklung und Nutzung von Materialien angeregt. Ein erster Schritt hierfür wurde bereits getan: Unter www.asb-queer.de ist ein CSD-Action-Kit mit vielen nützlichen Infos und Materialien veröffentlicht, das allen ASB-Verbänden kostenfrei zur Verfügung steht. Einen Rückblick auf die Aktivitäten des ASB beim Diversity Tag 2016 findet man hier und Nachberichte zur ASB-Teilnahme bei den CSD-Veranstaltungen 2016 zum Beispiel hier und hier.

Eine Fortsetzung fand die schon beim zweiten Treffen eingeleitete Perspektivdiskussion über die inhaltliche Positionen und formale Struktur des Netzwerkes, die voraussichtlich beim nächsten Treffen im Herbst einen Abschluss finden kann. Zu diesem sind wieder alle Samariterinnen und Samariter eingeladen, egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern: Die Organisatoren freuen sich über jede Teilnahme!

Für Fragen und Anregungen zum Netzwerk kann man einfach über die zentrale E-Mail-Adresse queer (at) asb-nrw.de eine Nachricht senden; zudem steht Frank Hoyer vom Netzwerk unter der Telefonnummer 0221-949707-21 für Auskünfte gerne zur Verfügung. Die Veranstalter danken dem Bundesverband für die ausgezeichnete Unterstützung des dritten LSBTTI*-Netzwerktreffens.

Das bundesweite LSBTTI*-Netzwerk „Vielfalt im ASB“ im Internet:
www.asb-queer.de
Facebook-Seite "asbqueer"

Rückblick ASB-Klausurtagung Bevölkerungsschutz 2017

asb nrw katschutz klausurtagung maerz 2017Auch in NRW ist der ASB am Katastrophenschutzsystem beteiligt – in erster Linie durch seine Sanitäts- und Betreuungszüge, aber auch mit seinen Schnell-Einsatz-Gruppen.

Am 11. März 2017 trafen sich über 40 ehren- und hauptamtliche Samariterinnen und Samariter aus ganz NRW in Dortmund zur Klausurtagung Bevölkerungsschutz um über die aktuellen Herausforderungen im Katastrophenschutz zu diskutieren. Zudem gab es einen fachlichen Austausch unter den Führungskräften in den Bereichen Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Sanitätsdienst, Wasserrettung, Rettungshunde und psychosoziale Notfallversorgung, denn gerade die Vernetzung der Akteure im Katastrophenschutzsystem ist wichtig, um professionell, gut koodiniert und entschlossen allen Lagen begegnen können.

Bei der Tagung wurde auch ein Ausblick auf das erstmalig stattfindende "ASB-Outdoor Camp" im September 2017 gegeben, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit eigenen Übungen und Beiträge einbringen können.

Dennis Bracht, Referent beim ASB NRW für den Bevölkerungsschutz, resümierte am Ende der Veranstaltung: "Das Treffen hat eindrücklich demonstriert, mit welch großem Know-how und Elan die Samariterinnen und Samariter den Menschen, die sich in Krisensituiationen befinden, beistehen können und im Ernstfall auch werden." 

Übrigens: Der ASB bildet seine freiwillig aktiven Katastrophenschutzhelfer selbst aus: Anhand verschiedener Szenarien wird regelmäßig die Abwehr und Bekämpfung von Katastrophen trainiert, die durch Erdbeben, Hochwasser, Sturm, Chemikalien, Radioaktivität oder Verkehrsunfälle entstehen. Wer mitmachen will, kann sich direkt bei seinem ASB vor Ort melden.
Foto: ASB NRW/Stefan Sandbrink

Jahresempfang 2017 des ASB NRW

Empfang17 06Für eine solidarische, respektvolle und vielfältige Gesellschaft

Der Jahresempfang 2017 der Samariterinnen und Samariter in Nordrhein-Westfalen stand ganz im Zeichen der anstehenden Wahlen in NRW und auf Bundesebene. Fast 250 Gäste aus Verbänden, Ministerien, Parlamenten, Verwaltungen und Institutionen waren der Einladung des Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. gefolgt, darunter auch Hannelore Kraft, die Ministerprädentin von NRW, und Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags von NRW.

Zu Beginn der Veranstaltung, die am 04. März 2017 im Düsseldorfer Museum Kunstpalast stattgefunden hatte, würdigte die Ministerpräsidentin in ihrem Grußwort den Einsatz der Samariterinnen und Samaritern für die Gesellschaft. Das Gemeinwesen wäre ohne das ehren- und hauptamtliche Engagement der ASB´ler/innen ärmer. Sie bedankte sich im Namen des Landes NRW für den engagierten Einsatz der ASB´ler/innen in vielen Bereichen, gerade auch bei den Herausforderungen in der Flüchtlingshilfe. Zudem warnte sie vor einer zunehmenden Respektlosigkeit und Gewaltbereitschaft gegenüber Rettungsdienstmitarbeitern, Polizisten und Ordnungskräften. Hier gelte es, in aller Klarheit gegenzusteuern.

Fotogalerie auf Facebook

In seiner anschließenden Grundsatzrede hob der ASB-NRW-Vorsitzende Dr. Georg Scholz die gute Zusammenarbeit mit dem Land NRW und der Landesregierung NRW hervor, etwa im Katastrophenschutz und bei der Hilfe für Geflüchtete. Er betonte das solidarische Weltbild des ASB: Der Verband stehe für einen gesellschaftlichen Ansatz, der Vielfalt als Bereicherung und Chance begreife. Er verwies auf die ASB-Kampagne „Unsere Stimme für …“ zur NRW-Wahl 2017, mit der der ASB ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Populismus und Hass setze. Zudem thematisierte er die schleichende Umverteilung des Eigentums von Unten nach Oben, die weltweite Zunahme von Menschen auf der Flucht und die grassierenden Politikverdrossenheit. Hier müssten am Wohl der Menschen orientierte Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Zudem forderte er die Politik auf, ein Einwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen und den von Deutschland aufgenommenen Flüchtlingen unabhängig von der Bleibeprognose Gastfreundschaft, Respekt und Unterstützung zukommen zu lassen.

Empfang17 07Der ASB NRW hatte zu seinem diesjährigen Jahresempfang Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen, mit welchen der ASB in verschiedenen Bereichen kooperiert, als Impulsgeber eingeladen. Die vier Gastredner/innen formulierten aus ihrer Perspektive Forderungen und Anregungen für eine zukunftsorientierte Politik und gaben Hinweise und Handlungsempfehlungen für ein Meistern der derzeitigen und anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen. Dabei waren das bürgerschaftliche Engagement, die Flüchtlingshilfe, gleiche Rechte für alle Menschen, und das Bewahren und ausbauen einer weltoffenen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft wichtige Themen.

So hob Maja Tölke, stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendrings NRW, die Bedeutung einer Jugendverbandsarbeit für eine lebendige Demokratie hervor. Gerade die Erfahrung, selbst entscheiden zu können und die eigenen Interessen zu organisieren, wären für Jugendliche wichtige Entwicklungshilfen zu einem grundlegenden Verständnis von Demokratie. Gerade in den Jugendverbänden würden Kinder und Jugendliche gemeinsam und voneinander lernen, sie erlebten, dass Unterschiede bereichernd sind, könnten Verantwortung übernehmen und dürften auch mal Fehler machen ohne Sanktionen fürchten zu müssen. In Zeiten wachsenden Rechtspopulismus böten die Jugendverbände Kindern und Jugendlichen aller Schichten Bildungs- und Freizeitangebote, machten Mitbestimmung erfahrbar und junge Menschen stark gegen rechte Propaganda.

Günter Dworek vom Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) betonte, dass nur in einer offenen Gesellschaft erreichbar wäre, was eine menschliche Gesellschaft auszeichnen müsste: Nämlich die Freiheit aller, jederzeit, an jedem Ort ohne Angst verschieden sein zu können. Und er konstatierte: „Die Verteidigung der offenen Gesellschaft kann nicht heißen, den Status quo zu verteidigen. Die Antwort auf Hass und Hetze muss lauten: Jetzt erst recht! Jetzt erst recht mehr Integration, mehr Unterstützung für Geflüchtete, mehr Einsatz gegen Diskriminierung, mehr demokratische und soziale Teilhabe für alle. Und jetzt erst recht endlich gleiche Rechte für alle Menschen."

Gülcan Yildiz, Vorsitzende des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in NRW (BDAJ-NRW) verwies auf gemeinsame Projekte mit der Arbeiter-Samariter-Jugend und dem Arbeiter-Samariter-Bund, etwa in den Bereichen Erste-Hilfe-Ausbildung und Qualifizierung von freiwillig Aktiven in der Geflüchtetenhilfe. Sie verstehe die gemeinsame Kooperation auch als Bündnis im Engagement gegen Rechtspopulismus, Angstmache und eine Ellbogengesellschaft. Sie appellierte: „Lassen Sie uns gemeinsam gegen Intoleranz arbeiten, ganz egal aus welcher Richtung dieser kommt. Lassen Sie uns keinen Zentimeter denjenigen überlassen, die die Gesellschaft mit ihrem Hass vergiften wollen.“

Hermann Zaum, Geschäftsführer des Paritätischen NRW, hob hervor, dass der ASB nicht nur eine gewichtige Mitgliedsorganisation im Paritätischen wäre, sondern vor allem ein ganz starker Partner im Engagement für ein soziales, offenes und vielfältiges Nordrhein-Westfalen. Gerade in NRW wäre der ASB mit seiner breiten Projektarbeit ein Innovationsmotor der sozialen Arbeit, sei es mit Erste-Hilfe-Kursen für Gehörlose, der von ASB, LSVD und Parität entwickelten Handreichung zur Betreuung von LSBTTI-Flüchtlingen, dem Wünsche-Wagen des ASB Ruhr und vielem mehr. „Meinungsfreiheit ist ein Eckpfeiler unserer demokratischen Kultur. Wir müssen vieles aushalten können. Nicht aber Menschenverachtung, Volksverhetzung und Angstmache mit Hassparolen. Den bürgerlichen Brandstiftern werden wir weiterhin gemeinsam - gerade in den anstehenden Wahlkämpfen - entgegentreten. Die Petrys, Gauland, Höckes und Pretzells brauchen wir wirklich nicht in unseren Parlamenten. Sie sind schon so beschämend genug!“, resümierte er am Ende seiner Rede.

Empfang17 09Traditionell wurden beim ASB-Empfang Samariterinnen und Samariter, die sich um die gute Sache verdient gemachte haben, stellvertretend für die vielen tausend engagierten Menschen im ASB ausgezeichnet. Dies war zum einen Gerhard Kunsteller vom ASB Ruhr für sein 50-jähriges Engagement in der Erste-Hilfe-Ausbildung und zum anderen Hanne Weißenberg, die seit zwei Jahrzehnten im Betreuungsverein des ASB Bergisch Land aktiv ist. Die Laudatoren waren der Bundestagsabgeordnete Dirk Heidenblut und die Landtagsabgeordnete Helene Hammelrath.

Für humoristisch-nachdenkliche Momente auf der Bühne sorgte der Kabarettist Klaus-Jürgen "Knacki" Deuser. Im Veranstaltungssaal präsentierte sich, neben anderen ASB-Initiativen, die Arbeiter-Samariter-Jugend NRW mit einem Stand. Die jungen Samariterinnen und Samariter stellten dort speziell entwickelte Erste-Hilfe-Unterlagen für Flüchtlinge vor. Zudem informierten sie über die Kampagne „#jungesnrw – eine Perspektive für alle“, die vom Landesjugendring NRW initiiert wurde und im Zuge der Landtagswahl die Belange von jungen Menschen in den Vordergrund rückt. Im Innenhof des Museum Kunstpalast wurden den Veranstaltungsbesuchern verschiedene ASB-Leistungsbereiche präsentiert. Dies waren ein vom Bundesinnenministerium gefördertes Katastrophenschutzfahrzeug (GwSan) und ein Einsatzleitfahrzeug des ASB Bergisch Land. Der Sanitätsdienst der Veranstaltung lag in den Händen des ASB Region Düsseldorf.

Der Empfang endete mit einem Beisammensein bei Speisen und Getränken und der Möglichkeit zum Austausch und Vernetzung, die rege in Anspruch genommen wurde.

Fotos: ASB NRW/Michael Schuff

Kampagne von ASB und ASJ: "Unsere Stimme für ..."

ASB NRW Plakat Stimme fur 2017 A1mit ASJ RZ 250Der Höhepunkt des "Wahljahrs 2017", unter anderem mit den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, ist die Bundestagswahl am 24. September.

Der ASB NRW e.V. und die ASJ NRW haben die Aktion "Unsere Stimme für ..." (www.unsere-stimme-fuer.de) ins Leben gerufen. Mit der Kampagne möchten die Samariterinnen und Samariter ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Populismus und Hass setzen und das Bewusstsein für ein solidarisches und gerechtes Gemeinwesen schärfen.

So unterschiedlich die ASBler/innen sind, so unterschiedlich sind auch die Kundinnen und Kunden des Verbandes, die Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt. Deshalb ist es wichtig, dass Vielfalt und Respekt gelebte Realität sind.

asb wahlkaktion 2017 franz muentefering 250Machen Sie mit, wie zum Beispiel der ASB-Präsident Franz Müntefering (Foto). Geben Sie Ihre Stimme für eine Gesellschaft, die zusammensteht und die auf Werte wie Respekt, Solidarität, Weltoffenheit, Gleichberechtigung und Vielfalt setzt. Zeigen auch Sie Flagge, fotografieren Sie sich mit unseren Kampagnenschildern (Download hier) und stellen Ihr Bild mit dem Hashtag #unserestimmefuer online, zum Beispiel in den Sozialen Medien. Zeigen Sie Hass, Diskriminierung und Respektlosigkeit die rote Karte!

Übrigens: Der Arbeiter-Samariter-Bund und seine Jugendorganisation Arbeiter-Samariter-Jugend sind parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Sie stehen für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Menschen mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen, Menschen mit unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität ...

Beim ASB arbeiten bundesweit 50.000 Menschen Hand in Hand, um die zahlreichen Hilfs- und Dienstleistungen Tag für Tag zu gewährleisten und auszubauen. Und wir werden immer mehr.

Wenn auch Sie für andere da sein wollen, wenn für Sie Solidarität und Respekt nicht einfach nur Worte, sondern wichtige Parameter Ihres Handeln und Denkens sind, dann sind Sie bei uns richtig. Denn Helfen ist unsere Leidenschaft!

ASB. Wir helfen hier und jetzt.

Der Countdown läuft: Jetzt anmelden zum bundesweiten LSBTTI*-Netzwerktreffen

tassen 3 netzwerktreffen 250Bald ist es soweit: Am 10. und 11. März 2017 findet zum dritten Mal das bundesweite LSBTTI*-Treffen für Samariter/innen statt, zu dem der ASB Region Mannheim/Rhein-Neckar und der ASB NRW gemeinsam einladen.

Ein wichtiges Thema der Veranstaltung in der Kölner ASB-Bundesgeschäftsstelle wird „Diversity" sein. Auch geht es unter anderem um die Flüchtlingshilfe im Bereich LSBTTI* und Aktivitäten des ASB bei den CSD-Veranstaltungen in 2017. Und nebenbei gibt es wieder eine neugestaltete Motto-Tasse für jede/r Teilnehmer/in (siehe Foto).

Das Programm und die Anmeldeunterlagen kann man hier herunterladen. Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern … die Organisatoren freuen sich über die Teilnahme! Wir sehen uns in Köln!
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

Pflegestärkungsgesetz II: ASB-Broschüre „Pflegebedürftig – was nun?“ informiert über Neuerungen

asb nrw broschuere pflegebeduerftig was nun 2017 250Mit den neuen Pflegegraden und den aktuellen Einstufungskriterien ab 2017

Pflegebedürftigkeit kann plötzlich oder schleichend eintreten und man ist fast nie darauf vorbereitet. Der Hilfebedarf kann völlig unterschiedlich sein, in dem einen Fall kann eine hauswirtschaftliche Unterstützung ausreichen, ein anderer benötigt regelmäßig Hilfe bei der Körperpflege, wiederum andere brauchen fast ständig Betreuung.

Die Pflegeversicherung bietet ein komplexes System an Hilfeangeboten und deren Finanzierungsmöglichkeiten, das manchmal nur schwer zu überschauen ist. Zudem hat das am 01. Januar 2017 in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetzt II den neuen Pflegegraden und überarbeiteten Einstufungskriterien wichtige Änderungen mit sich gebracht.

Ziel der Neuauflage der ASB-Broschüre „Pflegebedürftig – was nun?“ ist es, sich in diesem „Dschungel“ zurechtzufinden. Sie informiert über die vielfältigen Leistungsmöglichkeiten der Pflegeversicherung für Betroffene und deren Angehörige, deren Möglichkeiten und Grenzen. Das Heft berücksichtigt insbesondere die Gesetzgebung in Nordrhein-Westfalen.

Broschüre hier als PDF anschauen/herunterladen

Gedruckte Einzelexemplare des 36-seitigen Ratgebers können kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ausschließlich unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (solange der Vorrat reicht). Wichtig: Bitte Absender nicht vergessen. 

Erste-Hilfe-Kurs des ASB für Gehörlose

asb vest recklinghausen erste hilfe kurs gehoerlose 02 2017 250Am 04. Februar 2017 hat der ASB Regionalverband Vest-Recklinghausen e. V. in Kooperation mit dem Förderverein für Hör- und Hörsehbehinderte im Vest Recklinghausen e. V. erstmals einen Erste-Hilfe-Kurs für Gehörlose durchgeführt.

Ralf Bange, Ausbilder im Bereich Erste-Hilfe beim ASB Vest-Recklinghausen, informierte die 15 Teilnehmer/innen, darunter mehrheitlich Gehörlose, über das Verhalten in Notfallsituationen und gab wichtige Tipps für den Fall der Fälle. Unterstützt wurde der Kursleiter durch Gebärdendolmetscher. Neben den zahlreichen Teilnehmer/innen waren auch Loraine Hofer, Geschäftsführerin des ASB Regionalverband Vest und Herr Helmut Möhlen, zweiter Vorstandsvorsitzender des Fördervereins vor Ort. Der Förderverein wurde 1977 gegründet und ist Träger der Beratungsstelle des Kultur-und Freizeitzentrums hör- und hörsehbehindeter Menschen. Mehr über den ASB Vest Recklinghausen hier.
Foto: ASB Regionalverband Vest Recklinghausen

MdL Dagmar Hanses informierte sich über die Kinder- und Jugendarbeit von ASJ und ASB

asj nrw hospitationstermin 02 2017 mdl dagmarhanses 250Am 13. Februar 2017 begrüßte der Arbeiter-Samariter-Bund und die Arbeiter-Samariter-Jugend die Sprecherin für Rechts- und Jugendpolitik der Grünen Landtagsfraktion NRW, Frau Landtagsabgeordnete Dagmar Hanses, im Kinder- und Jugendhaus der ASJ Ruhr in Essen.

Unter dem Motto „ASB und ASJ: Einblicke – Ausblicke“ hatte der Verband zu einem Austausch zwischen Politik und Praxis eingeladen. Tatkräftig arbeitete die Landtagsabgeordnete vor Ort mit, bastelte mit den Kindern, die im Kinder- und Jugendhaus Harkortstraße am Nachmittag betreut werden und erhielt von zwei engagierten Schulsanitätern der ASJ Ruhr eine kleine Auffrischung in der stabilen Seitenlage.

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Ein informativer Austausch mit der Landtagsabgeordneten über die Jugendverbandsarbeit, weitere Leistungen des ASB und der ASJ in der Kinder- und Jugendhilfe und jugendpolitische Themen mit Frau Indra Müller, Geschäftsführerin des ASB Ruhr e.V., Tino Niederstebruch, ASJ-Landesjugendleiter, und Kerstin Vowinckel, stellvertretende ASJ-Landesjugendleiterin und weiteren Samariterinnen und Samaritern rundeten den Termin ab.

„Es ist immer wieder toll zu sehen, wie Politik und Praxis partnerschaftlich zusammenarbeiten können und wie wichtig gemeinsame Gespräche sind. Wir danken Frau Landtagsabgeordnete Hanses für ihr Engagement,“ so Tino Niederstebruch.
Foto: ASB Ruhr/Maria Madaffari

Tag der offenen Tür im Senioren-Café beim ASB in Wuppertal

asb bergisch land tanzcafe wuppertal 01 2017 250Tanzen, neue Leute treffen, gemeinsam eine schöne Zeit haben: 50 Gäste kamen am 28. Januar 2017 in die Geschäftsstelle des ASB Bergisch Land in Wuppertal, um das Senioren-Café kennenzulernen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB sorgten für ein buntes Angebot zum Mitmachen. So konnte man in einem "Raum der Sinne" sein Schätzvermögen testen und an einem Wettbewerb teilnehmen. Im "ASB-Kreativstudio" war nach dem Prinzip des "Quadrato-Logo-Ausmalens" der Fanatasie keine Grenzen gesetzt: Insgesamt entstanden 33 quadratische Kunstwerke, die nun den Flur vor dem Senioren-Café schmücken. Zudem demonstrierte eine Klöpplerin die Kunst des alten Handwerks und lud die Gäste dazu ein, das Klöppeln selbst auszuprobieren.

Das Duo Lucia und Andy Topol sorgte für die musikalische Unterhaltung und versetzte in Windeseile die Anwesenden in eine fröhliche und ausgelassene Stimmung. Bei eingängiger Musik tanzten, schunkelten und sangen die Gäste zusammen mit den Samariter/innen. Lucia Topol ist übrigens nicht nur begeisterte Musikerin, sondern auch Mitarbeiterin der ambulanten sozialen Dienste des ASB in Wuppertal.

Am "Tag der offenen Tür" hatten die Gäste auch die Möglichkeit, Gesellschaftsspiele auszuprobieren, die im Senioren-Café regelmäßig angeboten werden. Außerdem gab es selbstgebackenen Kuchen, Waffeln, diverse Suppen und Getränke für das leibliche Wohl. Mehr Infos zum Senioren-Café hier 
Foto: ASB Bergisch Land

ASB-Wohngruppe für junge volljährige Geflüchtete mit "Tag der offenen Tür" gestartet

asb ruhr wohngruppe einweihung 02 2017 250renate salletAm 03. Februar 2017 feierte in Essen die Wohngruppe des ASB Regionalverband Ruhr für junge volljährige Geflüchtete ihre offizielle Eröffnung.

Marion Eckardt (stellv. Vorsitzende im Vorstand des ASB Ruhr), Karl-Heinz Endruschat (Jugendhilfeausschuss Essen), Gabi Wittekopf (Der Paritätische Essen) und Renate Sallet (Vorstand ASB NRW, Foto) betonten die Notwendigkeit einer Wohngruppe dieser Art. Unisono sprachen sie dem Einrichtungsteam und dem ASB Ruhr als Träger große Anerkennung für das wichtige Projekt aus.

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ASB-Ruhr-Geschäftsführerin Annika Schulze Aquack und Einrichtungsleiterin Carolin Lauer bedankten sich bei den Anwesenden für die Ausführungen. Pa, einer der Bewohner der Einrichtung und Schüler an einem Gymnasium in Essen, schilderte die Situation von Flüchtlingen mit einer Rede und einem Gedicht. Seine von ihm vorgetragenen Erfahrungen und seine Sicht auf die persönlichen Herausforderungen eines Geflüchteten bewegten die Veranstaltungsgäste.

Um 15 Uhr startete dann ein Tag der offenen Tür, in dessen Verlauf sich die Gäste über die Wohngruppe ein authentisches Bild machen konnten. Einrichtungsleitung Carolin Lauer hatte in vielen persönlichen Gesprächen für alle Fragen ein offenes Ohr. Zudem durfte man sich über Kaffee, Tee und eine bunte Auswahl Gebäck freuen.
Text und Foto: ASB Ruhr/Maria Maddafari

Der ASB NRW ist Mitglied im

Der ASB NRW e.V. ist Mitglied im Verband Der Paritätische NRW

ASB-Broschüre „Pflegebedürftig – was nun?“

asb nrw broschuere pflegebeduerftig was nun 2017 180

Die ASB-Broschüre „Pflegebedürftig – was nun?“ beinhaltet die Neuerungen durch das Pflegestärkungsgesetz seit 01. Januar 2017. Mehr Infos hier

Download der Broschüre als PDF

Diversity

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Der ASB Deutschland e.V. und der ASB NRW e.V. haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller und geschlechtlicher Identität. mehr

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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