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Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

Schöne und erholsame Ostern

osterblume-1-250Viel Spaß beim Eiersuchen und Entspannen!

Die Osterhasen sind in diesen Tagen wieder mit ihren Körben voller bunter Eier unterwegs um Groß und Klein zu beschenken.

Der Arbeiter-Samariter-Bund NRW wünscht eine schöne Osterzeit und allen Samariterinnen und Samaritern, die an den Feiertagen im Einsatz sind, eine möglichst ruhige und stressfreie Zeit!

ASB-Konferenz „Wir öffnen uns – interkulturelle Öffnung als Arbeitsfeld für Gegenwart und Zukunft“

asb ruhr konferenz samikoe mai 2017Am Mittwoch, den 10. Mai 2017, lädt der ASB Regionalverband Ruhr zur ganztägigen Konferenz „Wir öffnen uns – interkulturelle Öffnung als Arbeitsfeld für Gegenwart und Zukunft“ in das ZukunftsZentrumZollverein in Essen ein.

Was bedeutet es sich als helfender Verband interkulturell zu öffnen? Welche Chancen offenbaren sich? Was ist möglich? Welche Herausforderungen stellen sich? Fragen, die im Rahmen einer Zwischenveranstaltung des ASB-Ruhr-Projekts "„SamikÖ" in Essen diskutiert werden sollen.

Das Modellprojekt "Samariter interkulturelle Öffnung", kurz „SamikÖ“, ist im Januar 2016 entstanden und strebt die interkulturelle Hinwendung der Strukturen, Dienste und Angebote helfender Verbände an. Unterstützt wird das Projekt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen Akteure aus kommunalen Strukturen, helfenden Verbände, Migrantenvereinen und Unternehmen aus der freien Wirtschaft gemeinsam über die Notwendigkeit interkultureller Öffnung diskutieren und Erfahrungen und Meinungen austauschen. Die Zwischenveranstaltung gibt auch die Möglichkeit, offen über Chancen und Probleme, die eine entsprechende Öffnung mit sich bringen kann, zu diskutieren. Hier möchte SamikÖ beratend zur Seite stehen und durch „Good-Practice-Beispiele“ aus der eigenen Arbeit Wege, Risiken und Hindernisse aufzeigen. Eine Anmeldung zur Konferenz kann über die Projektleitung erfolgen.
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

Workshop zu Perspektiven in der Aus- und Fortbildung beim ASB

verbandsentwicklungsprozess asb nrw maerz 2017 hagen 250Samariterinnen und Samariter aus ganz Nordrhein-Westfalen trafen sich am 25. März 2017 beim ASB Regionalverband Südwestfalen e.V., um über Perspektiven bei der Bildung im ASB in NRW zu sprechen.

Der Workshop war der nunmehr achte im Rahmen eines umfassenden Verbandsentwicklungsprozesses des ASB NRW e.V. Schnell wurde deutlich, dass Bildung ein Querschnittsthema ist, das alle Bereiche der verbandlichen Aktivitäten betrifft.

Auf der Veranstaltung in Hagen wurden neue Ideen und Methoden zur weiteren Förderung und Begleitung der MitarbeiterInnen beim ASB in NRW diskutiert. Anhand von prototypischen Persönlichkeitsmodellen und -eigenschaften von Arbeiternehmer/innen zeigten die Teilnehmer/innen neue praxisnahe und bedarfsgerechte Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten auf.

„Es begeistert immer wieder, wie kreativ die Samariterinnen und Samariter zukunftsorientierte und fundierte Lösungen entwickeln. Die Organisationskultur des ASB zeigt, dass wir hier und jetzt helfen, zupacken und werteorientiert handeln – dies spiegelt sich auch im Fortbildungsangebot wieder“, so Dr. Sandbrink, Landesgeschäftsführer des ASB NRW.
Foto: ASB NRW/Solveig Velte

ASB NRW und ASJ NRW im Austausch mit ASB-Präsident Franz Müntefering über Intergenerationendialog

asb wahlkaktion 2017 franz muentefering 250Jüngere und ältere Menschen gestalten gemeinsam die Gegenwart und die Zukunft: Diesen Leitgedanken haben der ASB NRW und die ASJ NRW für ihre Arbeit in den Fokus genommen.

Auch ASB-Präsident Franz Müntefering setzt entschieden auf einen Intergenerationendialog. Während eines gemeinsamen Gesprächs am 13. März 2017 in der ASB-NRW-Landesgeschäftsstelle in Köln tauschten sich er und Vertreter/innen des ASB NRW und der ASJ NRW über dieses Thema aus.

Wichtig war den Diskutanten etwa eine bessere Einbindung der Jugend in gesellschaftliche und verbandliche Strukturen, das voneinander Lernen auf Augenhöhe, die freie politische Meinungsbildung und das Verteidigen demokratischer Strukturen.

Auch gemeinsame Projekte kamen zur Sprache. So wird im Rahmen des innerverbandlichen Intergenerationendialogs ein gemeinsames Deeskalationstraining vom 12. bis 13.Mai in Hattingen durchgefürt. Auch ein Antirassismustraining ist für den Herbst in Planung. Zudem wurde eine Podiumsdiskussion zum Thema angedacht, die zeigen soll, wo der Verband momentan beim Intergenerationendialog steht und wie er sich bei diesem Thema weiter entwickeln soll.
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

Diversity als zukunftsorientierte Entwicklungschance für Organisationen

schild vielfalt 250Das mittlerweile dritte bundesweite LSBTTI*-Netzwerktreffen „Vielfalt im ASB“ fand am 10. und 11. März 2017 in der ASB-Bundesgeschäftsstelle in Köln statt.

Das Schwerpunktthema war Diversity Management, also die Wahrnehmung, Wertschätzung und Nutzung von personeller Vielfalt in Organisationen auf der Basis einer konsequenten Antidiskriminierung. Dr. Günther Vedder von der Leibniz Universität Hannover umriss das Thema in Theorie und Praxis und stellte Beispiele für Diversity Management in Unternehmen – etwa bei Telekom, Ikea, Henkel und Ford – vor.

Schon im Eröffnungsgrußwort von Renate Sallet, Vorstandsmitglied des ASB NRW, wurde die Bedeutung von Diversity für eine erfolgreiche Verbandskultur herausgestrichen. Sie betonte dabei: "Ein breitangelegter Diversity-Prozess kann nicht nur innerverbandlich eine Unterstützung sein – ein solcher Prozess stärkt auch die Menschen in ihrem privaten Umfeld, sich für Werte wie Solidarität und Respekt noch mehr als bisher einzusetzen. Das LSBTTI*-Netzwerk `Vielfalt im ASB´ kann an dieser Stelle eine wichtige Rolle spielen und auch Impulse geben".

Fotogalerie vom Netzwerktreffen auf Facebook

Ein weiteres wichtiges Thema der Veranstaltung war die Situation von LSBTTI*-Flüchtlingen. Katja Schröder, tätig im Bereich Konzeption und Durchführung von Schulungen bei rubicon Köln, schilderte die Situation schwuler, lesbischer und trans* Geflüchteter. Ergänzt wurden ihre Ausführungen von Solveig Velte, Referentin für Flüchtlingshilfe beim ASB NRW; sie verwies auch auf verschiedenen ASB-Publikationen zum Thema (hier, hier und hier)

Zudem kamen die aktuellen Planungen für die kommenden CSD-Veranstaltungen und den Diversity-Tag am 30. Mai 2017, letzterer veranstaltet von der Charta der Vielfalt, zur Sprache. Es wurde die gemeinsame Entwicklung und Nutzung von Materialien angeregt. Ein erster Schritt hierfür wurde bereits getan: Unter www.asb-queer.de ist ein CSD-Action-Kit mit vielen nützlichen Infos und Materialien veröffentlicht, das allen ASB-Verbänden kostenfrei zur Verfügung steht. Einen Rückblick auf die Aktivitäten des ASB beim Diversity Tag 2016 findet man hier und Nachberichte zur ASB-Teilnahme bei den CSD-Veranstaltungen 2016 zum Beispiel hier und hier.

Eine Fortsetzung fand die schon beim zweiten Treffen eingeleitete Perspektivdiskussion über die inhaltliche Positionen und formale Struktur des Netzwerkes, die voraussichtlich beim nächsten Treffen im Herbst einen Abschluss finden kann. Zu diesem sind wieder alle Samariterinnen und Samariter eingeladen, egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern: Die Organisatoren freuen sich über jede Teilnahme!

Für Fragen und Anregungen zum Netzwerk kann man einfach über die zentrale E-Mail-Adresse queer (at) asb-nrw.de eine Nachricht senden; zudem steht Frank Hoyer vom Netzwerk unter der Telefonnummer 0221-949707-21 für Auskünfte gerne zur Verfügung. Die Veranstalter danken dem Bundesverband für die ausgezeichnete Unterstützung des dritten LSBTTI*-Netzwerktreffens.

Das bundesweite LSBTTI*-Netzwerk „Vielfalt im ASB“ im Internet:
www.asb-queer.de
Facebook-Seite "asbqueer"

Rückblick ASB-Klausurtagung Bevölkerungsschutz 2017

asb nrw katschutz klausurtagung maerz 2017Auch in NRW ist der ASB am Katastrophenschutzsystem beteiligt – in erster Linie durch seine Sanitäts- und Betreuungszüge, aber auch mit seinen Schnell-Einsatz-Gruppen.

Am 11. März 2017 trafen sich über 40 ehren- und hauptamtliche Samariterinnen und Samariter aus ganz NRW in Dortmund zur Klausurtagung Bevölkerungsschutz um über die aktuellen Herausforderungen im Katastrophenschutz zu diskutieren. Zudem gab es einen fachlichen Austausch unter den Führungskräften in den Bereichen Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Sanitätsdienst, Wasserrettung, Rettungshunde und psychosoziale Notfallversorgung, denn gerade die Vernetzung der Akteure im Katastrophenschutzsystem ist wichtig, um professionell, gut koodiniert und entschlossen allen Lagen begegnen können.

Bei der Tagung wurde auch ein Ausblick auf das erstmalig stattfindende "ASB-Outdoor Camp" im September 2017 gegeben, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit eigenen Übungen und Beiträge einbringen können.

Dennis Bracht, Referent beim ASB NRW für den Bevölkerungsschutz, resümierte am Ende der Veranstaltung: "Das Treffen hat eindrücklich demonstriert, mit welch großem Know-how und Elan die Samariterinnen und Samariter den Menschen, die sich in Krisensituiationen befinden, beistehen können und im Ernstfall auch werden." 

Übrigens: Der ASB bildet seine freiwillig aktiven Katastrophenschutzhelfer selbst aus: Anhand verschiedener Szenarien wird regelmäßig die Abwehr und Bekämpfung von Katastrophen trainiert, die durch Erdbeben, Hochwasser, Sturm, Chemikalien, Radioaktivität oder Verkehrsunfälle entstehen. Wer mitmachen will, kann sich direkt bei seinem ASB vor Ort melden.
Foto: ASB NRW/Stefan Sandbrink

Jahresempfang 2017 des ASB NRW

Empfang17 06Für eine solidarische, respektvolle und vielfältige Gesellschaft

Der Jahresempfang 2017 der Samariterinnen und Samariter in Nordrhein-Westfalen stand ganz im Zeichen der anstehenden Wahlen in NRW und auf Bundesebene. Fast 250 Gäste aus Verbänden, Ministerien, Parlamenten, Verwaltungen und Institutionen waren der Einladung des Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. gefolgt, darunter auch Hannelore Kraft, die Ministerprädentin von NRW, und Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags von NRW.

Zu Beginn der Veranstaltung, die am 04. März 2017 im Düsseldorfer Museum Kunstpalast stattgefunden hatte, würdigte die Ministerpräsidentin in ihrem Grußwort den Einsatz der Samariterinnen und Samaritern für die Gesellschaft. Das Gemeinwesen wäre ohne das ehren- und hauptamtliche Engagement der ASB´ler/innen ärmer. Sie bedankte sich im Namen des Landes NRW für den engagierten Einsatz der ASB´ler/innen in vielen Bereichen, gerade auch bei den Herausforderungen in der Flüchtlingshilfe. Zudem warnte sie vor einer zunehmenden Respektlosigkeit und Gewaltbereitschaft gegenüber Rettungsdienstmitarbeitern, Polizisten und Ordnungskräften. Hier gelte es, in aller Klarheit gegenzusteuern.

Fotogalerie auf Facebook

In seiner anschließenden Grundsatzrede hob der ASB-NRW-Vorsitzende Dr. Georg Scholz die gute Zusammenarbeit mit dem Land NRW und der Landesregierung NRW hervor, etwa im Katastrophenschutz und bei der Hilfe für Geflüchtete. Er betonte das solidarische Weltbild des ASB: Der Verband stehe für einen gesellschaftlichen Ansatz, der Vielfalt als Bereicherung und Chance begreife. Er verwies auf die ASB-Kampagne „Unsere Stimme für …“ zur NRW-Wahl 2017, mit der der ASB ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Populismus und Hass setze. Zudem thematisierte er die schleichende Umverteilung des Eigentums von Unten nach Oben, die weltweite Zunahme von Menschen auf der Flucht und die grassierenden Politikverdrossenheit. Hier müssten am Wohl der Menschen orientierte Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Zudem forderte er die Politik auf, ein Einwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen und den von Deutschland aufgenommenen Flüchtlingen unabhängig von der Bleibeprognose Gastfreundschaft, Respekt und Unterstützung zukommen zu lassen.

Empfang17 07Der ASB NRW hatte zu seinem diesjährigen Jahresempfang Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen, mit welchen der ASB in verschiedenen Bereichen kooperiert, als Impulsgeber eingeladen. Die vier Gastredner/innen formulierten aus ihrer Perspektive Forderungen und Anregungen für eine zukunftsorientierte Politik und gaben Hinweise und Handlungsempfehlungen für ein Meistern der derzeitigen und anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen. Dabei waren das bürgerschaftliche Engagement, die Flüchtlingshilfe, gleiche Rechte für alle Menschen, und das Bewahren und ausbauen einer weltoffenen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft wichtige Themen.

So hob Maja Tölke, stellvertretende Vorsitzende des Landesjugendrings NRW, die Bedeutung einer Jugendverbandsarbeit für eine lebendige Demokratie hervor. Gerade die Erfahrung, selbst entscheiden zu können und die eigenen Interessen zu organisieren, wären für Jugendliche wichtige Entwicklungshilfen zu einem grundlegenden Verständnis von Demokratie. Gerade in den Jugendverbänden würden Kinder und Jugendliche gemeinsam und voneinander lernen, sie erlebten, dass Unterschiede bereichernd sind, könnten Verantwortung übernehmen und dürften auch mal Fehler machen ohne Sanktionen fürchten zu müssen. In Zeiten wachsenden Rechtspopulismus böten die Jugendverbände Kindern und Jugendlichen aller Schichten Bildungs- und Freizeitangebote, machten Mitbestimmung erfahrbar und junge Menschen stark gegen rechte Propaganda.

Günter Dworek vom Bundesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) betonte, dass nur in einer offenen Gesellschaft erreichbar wäre, was eine menschliche Gesellschaft auszeichnen müsste: Nämlich die Freiheit aller, jederzeit, an jedem Ort ohne Angst verschieden sein zu können. Und er konstatierte: „Die Verteidigung der offenen Gesellschaft kann nicht heißen, den Status quo zu verteidigen. Die Antwort auf Hass und Hetze muss lauten: Jetzt erst recht! Jetzt erst recht mehr Integration, mehr Unterstützung für Geflüchtete, mehr Einsatz gegen Diskriminierung, mehr demokratische und soziale Teilhabe für alle. Und jetzt erst recht endlich gleiche Rechte für alle Menschen."

Gülcan Yildiz, Vorsitzende des Bundes der Alevitischen Jugendlichen in NRW (BDAJ-NRW) verwies auf gemeinsame Projekte mit der Arbeiter-Samariter-Jugend und dem Arbeiter-Samariter-Bund, etwa in den Bereichen Erste-Hilfe-Ausbildung und Qualifizierung von freiwillig Aktiven in der Geflüchtetenhilfe. Sie verstehe die gemeinsame Kooperation auch als Bündnis im Engagement gegen Rechtspopulismus, Angstmache und eine Ellbogengesellschaft. Sie appellierte: „Lassen Sie uns gemeinsam gegen Intoleranz arbeiten, ganz egal aus welcher Richtung dieser kommt. Lassen Sie uns keinen Zentimeter denjenigen überlassen, die die Gesellschaft mit ihrem Hass vergiften wollen.“

Hermann Zaum, Geschäftsführer des Paritätischen NRW, hob hervor, dass der ASB nicht nur eine gewichtige Mitgliedsorganisation im Paritätischen wäre, sondern vor allem ein ganz starker Partner im Engagement für ein soziales, offenes und vielfältiges Nordrhein-Westfalen. Gerade in NRW wäre der ASB mit seiner breiten Projektarbeit ein Innovationsmotor der sozialen Arbeit, sei es mit Erste-Hilfe-Kursen für Gehörlose, der von ASB, LSVD und Parität entwickelten Handreichung zur Betreuung von LSBTTI-Flüchtlingen, dem Wünsche-Wagen des ASB Ruhr und vielem mehr. „Meinungsfreiheit ist ein Eckpfeiler unserer demokratischen Kultur. Wir müssen vieles aushalten können. Nicht aber Menschenverachtung, Volksverhetzung und Angstmache mit Hassparolen. Den bürgerlichen Brandstiftern werden wir weiterhin gemeinsam - gerade in den anstehenden Wahlkämpfen - entgegentreten. Die Petrys, Gauland, Höckes und Pretzells brauchen wir wirklich nicht in unseren Parlamenten. Sie sind schon so beschämend genug!“, resümierte er am Ende seiner Rede.

Empfang17 09Traditionell wurden beim ASB-Empfang Samariterinnen und Samariter, die sich um die gute Sache verdient gemachte haben, stellvertretend für die vielen tausend engagierten Menschen im ASB ausgezeichnet. Dies war zum einen Gerhard Kunsteller vom ASB Ruhr für sein 50-jähriges Engagement in der Erste-Hilfe-Ausbildung und zum anderen Hanne Weißenberg, die seit zwei Jahrzehnten im Betreuungsverein des ASB Bergisch Land aktiv ist. Die Laudatoren waren der Bundestagsabgeordnete Dirk Heidenblut und die Landtagsabgeordnete Helene Hammelrath.

Für humoristisch-nachdenkliche Momente auf der Bühne sorgte der Kabarettist Klaus-Jürgen "Knacki" Deuser. Im Veranstaltungssaal präsentierte sich, neben anderen ASB-Initiativen, die Arbeiter-Samariter-Jugend NRW mit einem Stand. Die jungen Samariterinnen und Samariter stellten dort speziell entwickelte Erste-Hilfe-Unterlagen für Flüchtlinge vor. Zudem informierten sie über die Kampagne „#jungesnrw – eine Perspektive für alle“, die vom Landesjugendring NRW initiiert wurde und im Zuge der Landtagswahl die Belange von jungen Menschen in den Vordergrund rückt. Im Innenhof des Museum Kunstpalast wurden den Veranstaltungsbesuchern verschiedene ASB-Leistungsbereiche präsentiert. Dies waren ein vom Bundesinnenministerium gefördertes Katastrophenschutzfahrzeug (GwSan) und ein Einsatzleitfahrzeug des ASB Bergisch Land. Der Sanitätsdienst der Veranstaltung lag in den Händen des ASB Region Düsseldorf.

Der Empfang endete mit einem Beisammensein bei Speisen und Getränken und der Möglichkeit zum Austausch und Vernetzung, die rege in Anspruch genommen wurde.

Fotos: ASB NRW/Michael Schuff

Kampagne von ASB und ASJ: "Unsere Stimme für ..."

ASB NRW Plakat Stimme fur 2017 A1mit ASJ RZ 250Der Höhepunkt des "Wahljahrs 2017", unter anderem mit den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, ist die Bundestagswahl am 24. September.

Der ASB NRW e.V. und die ASJ NRW haben die Aktion "Unsere Stimme für ..." (www.unsere-stimme-fuer.de) ins Leben gerufen. Mit der Kampagne möchten die Samariterinnen und Samariter ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Populismus und Hass setzen und das Bewusstsein für ein solidarisches und gerechtes Gemeinwesen schärfen.

So unterschiedlich die ASBler/innen sind, so unterschiedlich sind auch die Kundinnen und Kunden des Verbandes, die Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt. Deshalb ist es wichtig, dass Vielfalt und Respekt gelebte Realität sind.

asb wahlkaktion 2017 franz muentefering 250Machen Sie mit, wie zum Beispiel der ASB-Präsident Franz Müntefering (Foto). Geben Sie Ihre Stimme für eine Gesellschaft, die zusammensteht und die auf Werte wie Respekt, Solidarität, Weltoffenheit, Gleichberechtigung und Vielfalt setzt. Zeigen auch Sie Flagge, fotografieren Sie sich mit unseren Kampagnenschildern (Download hier) und stellen Ihr Bild mit dem Hashtag #unserestimmefuer online, zum Beispiel in den Sozialen Medien. Zeigen Sie Hass, Diskriminierung und Respektlosigkeit die rote Karte!

Übrigens: Der Arbeiter-Samariter-Bund und seine Jugendorganisation Arbeiter-Samariter-Jugend sind parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Sie stehen für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Menschen mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen, Menschen mit unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität ...

Beim ASB arbeiten bundesweit 50.000 Menschen Hand in Hand, um die zahlreichen Hilfs- und Dienstleistungen Tag für Tag zu gewährleisten und auszubauen. Und wir werden immer mehr.

Wenn auch Sie für andere da sein wollen, wenn für Sie Solidarität und Respekt nicht einfach nur Worte, sondern wichtige Parameter Ihres Handeln und Denkens sind, dann sind Sie bei uns richtig. Denn Helfen ist unsere Leidenschaft!

ASB. Wir helfen hier und jetzt.

Der Countdown läuft: Jetzt anmelden zum bundesweiten LSBTTI*-Netzwerktreffen

tassen 3 netzwerktreffen 250Bald ist es soweit: Am 10. und 11. März 2017 findet zum dritten Mal das bundesweite LSBTTI*-Treffen für Samariter/innen statt, zu dem der ASB Region Mannheim/Rhein-Neckar und der ASB NRW gemeinsam einladen.

Ein wichtiges Thema der Veranstaltung in der Kölner ASB-Bundesgeschäftsstelle wird „Diversity" sein. Auch geht es unter anderem um die Flüchtlingshilfe im Bereich LSBTTI* und Aktivitäten des ASB bei den CSD-Veranstaltungen in 2017. Und nebenbei gibt es wieder eine neugestaltete Motto-Tasse für jede/r Teilnehmer/in (siehe Foto).

Das Programm und die Anmeldeunterlagen kann man hier herunterladen. Egal ob lesbisch, schwul, trans* oder hetero, ob Frau oder Mann, ob ehren- oder hauptamtlich, von Nah oder Fern … die Organisatoren freuen sich über die Teilnahme! Wir sehen uns in Köln!
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

Pflegestärkungsgesetz II: ASB-Broschüre „Pflegebedürftig – was nun?“ informiert über Neuerungen

asb nrw broschuere pflegebeduerftig was nun 2017 250Mit den neuen Pflegegraden und den aktuellen Einstufungskriterien ab 2017

Pflegebedürftigkeit kann plötzlich oder schleichend eintreten und man ist fast nie darauf vorbereitet. Der Hilfebedarf kann völlig unterschiedlich sein, in dem einen Fall kann eine hauswirtschaftliche Unterstützung ausreichen, ein anderer benötigt regelmäßig Hilfe bei der Körperpflege, wiederum andere brauchen fast ständig Betreuung.

Die Pflegeversicherung bietet ein komplexes System an Hilfeangeboten und deren Finanzierungsmöglichkeiten, das manchmal nur schwer zu überschauen ist. Zudem hat das am 01. Januar 2017 in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetzt II den neuen Pflegegraden und überarbeiteten Einstufungskriterien wichtige Änderungen mit sich gebracht.

Ziel der Neuauflage der ASB-Broschüre „Pflegebedürftig – was nun?“ ist es, sich in diesem „Dschungel“ zurechtzufinden. Sie informiert über die vielfältigen Leistungsmöglichkeiten der Pflegeversicherung für Betroffene und deren Angehörige, deren Möglichkeiten und Grenzen. Das Heft berücksichtigt insbesondere die Gesetzgebung in Nordrhein-Westfalen.

Broschüre hier als PDF anschauen/herunterladen

Gedruckte Einzelexemplare des 36-seitigen Ratgebers können kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ausschließlich unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (solange der Vorrat reicht). Wichtig: Bitte Absender nicht vergessen. 

Der ASB NRW ist Mitglied im

Der ASB NRW e.V. ist Mitglied im Verband Der Paritätische NRW

ASB-Broschüre „Pflegebedürftig – was nun?“

asb nrw broschuere pflegebeduerftig was nun 2017 180

Die ASB-Broschüre „Pflegebedürftig – was nun?“ beinhaltet die Neuerungen durch das Pflegestärkungsgesetz seit 01. Januar 2017. Mehr Infos hier

Download der Broschüre als PDF

Lehrgänge

landesschule 180

Kommende Aus- und Fortbildungen an der
ASB-Landesschule NRW
Die Termine für die Lehrver-
anstaltungen sind hier
online einsehbar.

Flüchtlingshilfe

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Der ASB ist in der Flüchtlingshilfe engagiert und betreut in NRW viele Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind. Mehr Infos und aktuelle Nachrichten dazu hier

Diversity

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Auch der ASB Deutschland e.V. und der ASB NRW e.V. haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller und geschlechtlicher Identität. mehr

Die "Charta für Vielfalt" ruft jedes Jahr zur Teilnahme am Deutschen Diversity-Tag auf.

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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