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Wie können wir Ihnen helfen?

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine der großen, bundesweit tätigen Hilfsorganisationen. Über 1,2 Millionen Menschen unterstützen ihn, davon ca. 170.000 in NRW. Das breite Leistungsspektrum umfasst

und mehr. Die ASB-Regionalverbände vor Ort informieren gerne über die jeweils angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Weitere Auskünfte auch unter der ASB-Hotline für NRW: 0221-9497070. Oder senden Sie uns eine Mail.

Tipp: Schauen Sie auch mal bei unserem Stellenmarkt vorbei.


Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

news206750 Kinder aus dem Duisburger Stadtteil Hochfeld ließen am 29. Mai Karnevalsstimmung aufkommen. In bunten Kostümen, mit Musikinstrumenten, bunt geschmückten Bollerwagen und viel guter Laune zogen die Jungen und Mädchen durch den Stadtteil. Den Zuschauern bot sich ein abwechslungsreicher Zug, so vielfältig wie die Menschen, die in vielen Ländern ihren Ursprung haben und in Hochfeld zusammen leben.

Mit dabei waren die Kids des ASB-Modellprojekts „Kulturarbeit mit Kindern". Sie trugen die phantasievollen Kostüme ihres kürzlich aufgeführten Kindermusicals „Der Held der See", das Anfang Mai 2008 in der Alten Feuerwache Hochfeld seine Premiere vor 300 begeisterten Zuschauern hatte.
Verschiedene Schulen und Kindergärten haben die Kinderparade Hochfeld vor zwei Jahren ins Leben gerufen, um den Zusammenhalt im Stadtteil zu stärken und zu zeigen, wie man gemeinsam auch große Dinge stemmen kann. Und das Konzept geht ganz offensichtlich auf: Nicht nur die Kids, sondern auch die Erwachsenen erlebten einen ausgelassenen und einzigartigen Tag.
Fotos: Elisabeth Steinkuhl

Blickfang waren ASB-Mitarbeiter in historischer Dienstkleidung

news207„1888 bis 2008 - 120 Jahre im Dienste der Gesundheit": Unter diesem Motto nahm der ASB Bergisch Land an der diesjährigen Gesundheitsmesse in Bergisch Gladbach teil. Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen, das waren die beiden großen Themen, für die sich die Besucher des ASB-Messestandes im Bergischen Löwen interessierten. „An dieser Info-Insel gab es praktisch keinen Stillstand", berichtet Anne Paweldyk. Die Geschäftsführerin von ASB Bergisch Land war zwei Tage mit einem 15-köpfigen Team im Löwen präsent.

Zahlreiche Prominente, wie etwa der SPD-Kreisfraktionsvorsitzender Gerhard Zorn und der CDU-Bundestagsfraktionsvize Wolfgang Bosbach, besuchten den attraktiven Messestand in der Mitte des großen Saales, um sich über die Angebote des ASB zu informieren.
Optischer Blickfang des Messeauftritts waren ASB-Mitarbeiter in historischer Dienstkleidung. Anlässlich des 120-jährigen Gründungsjubiläums des Arbeiter-Samariter-Bundes hatten sich unter anderem Angela Bertschat und Lars Hebbinghaus in traditionelle Krankenschwester- und Sanitäterkleidung geworfen. „Es macht riesig Spaß und die Leute sprechen voll drauf an", so Bertschats Empfindungen. „Sie können ganz beruhigt sein" stand auf den kleinen Tee-Tütchen, die von beiden verteilt wurden. Eine gelungene Anspielung auf den ASB-Hausnotruf, eine der Hilfs- und Serviceleistungen, die der ASB Bergisch Land anbietet.
„Ja, die zwei Tage haben sich wirklich gelohnt", so Paweldyks Resümee nach Veranstaltungsschluss. Weitere Fotos von der Gesundheitsmesse kann man unter www.asb-bergisch-land.de ansehen.
Das Foto zeigt CDU-Bundestagsfraktionsvize Wolfgang Bosbach, die Geschäftsführerin des ASB Bergisch Land, Anne Paweldyk, und ASB-Mitarbeiter in historischer Dienstkleidung.

Viele Mitmachaktionen und gute Stimmung mit Köbes Underground

news208Mit einem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Angebot für Jung und Alt präsentierte sich der ASB Bonn/Rhein-Sieg bei seinem Sommerfest am 14. Juni in Troisdorf. Dicht umlagert von den zahlreichen Festbesuchern war zum Beispiel das spannende Rodeoreiten. Geboten wurde auch eine „Sinnesbar", bei der man seinen Geruchsinn auf die Probe stellen konnte, und, passend zur aktuell stattfindenden Fußballeuropameisterschaft, ein Torwandschießen. Viele Kids hatten auch Spaß beim Kreativschminken und verwandelten sich in Tiger, Mäuse, Bären und viele andere Tiere.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt der kölschen Kultband „Köbes Underground". Mit ihren frechen und eingängigen Songs sorgten sie für beste Stimmung. Zudem hatte Köbes-Frontmann Ecki Pieper mit seinen vor Witz sprühenden Moderationen die Lacher auf seiner Seite.
Neben Spaß und Rummel, leckeren Speisen und Getränken gab es für die Besucher auch die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Hilfs- und Serviceleistungen des ASB Bonn/Rhein-Sieg zu informieren: Neben dem Hausnotrufsystem, Fahr- und Sanitätsdiensten werden zum Beispiel auch psychosoziale Hilfen wie Suchtberatung und Betreutes Wohnen angeboten (weitere Infos unter www.a-s-b.eu).

Schwerpunkt bei Menschen mit Demenz

news209Am 20. Juni 2008 war in Oberhausen die Grundsteinlegung für ein Altenpflegeheim in Trägerschaft des ASB Oberhausen/Duisburg. An dem Festakt nahmen neben der ASB-Geschäftsführerin Marita Hanslik und dem ASB-Vorstand Eckhard Brey auch der Oberbürgermeister von Oberhausen, Klaus Wehling, teil. Letzterer wünschte dem Vorhaben ein herzliches „Glück auf" und dankte dem ASB Oberhausen/Duisburg für sein Engagement bei diesem anspruchsvollen Sozialprojekt.
Das acht Millionen Euro teure Projekt wird über 80 Pflegeplätze bieten. Die Architektur berücksichtigt die vielfältigen Bedürfnisse der betreuten Menschen. So wurden die Flur und Innenbereiche teilweise wie Rundgänge gestaltet, damit Demenzerkrankte gefahrenfrei ihrem Bewegungsdrang nachgehen können.
Das Bauvorhaben ist das bislang größte Projekt des ASB Oberhausen/Duisburg. Die Eröffnung wird voraussichtlich im März 2009 sein.
Bild: In einer Kartusche werden Gegenstände aus dem zeitgenössischen Alltag bei der Grundsteinlegung eingemauert: Mit dabei waren Marita Hanslik und Eckhard Brey vom ASB Oberhausen/Duisburg und der Oberbürgermeister von Oberhausen, Klaus Wehling (v.l.n.r.). Foto: ASB Oberhausen/Duisburg

Spiel und Spaß für Daheimgebliebene

news210Auch in diesem Jahr haben wieder die beliebten Sommerferien-Aktionstage des ASB-Modellprojekts „Kulturarbeit mit Kindern" in der „Alten Feuerwache Hochfeld" stattgefunden. Hier wurden am 1. und 2. Juli Spiel und Spaß groß geschrieben und den Kindern ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Die Kids waren mit Enthusiasmus dabei und malten phantasievolle Bilder, spielten Mikado, zeigten ihr Wissen beim Stadt-Land-Fluss-Quiz und lauschten lustigen und spannenden Geschichten, die von den Pädagogen erzählt wurden.

Die Sommerferien-Aktionstage von „Kulturarbeit mit Kindern" sind vor allem für Kinder gedacht, die zum Beispiel aus finanziellen Gründen nicht in den Urlaub fahren können. Im August können Mädchen und Jungs aus Hochfeld nochmals an einer zweitägigen Sommeraktion teilnehmen.

Das „Kulturarbeit mit Kindern"-Projekt wird gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW in Zusammenarbeit mit der „GSP - Gemeinnützige Gesell­schaft für soziale Projekte mbH" - eine Projektgesellschaft des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes LV NRW e.V. Das „Kulturarbeit mit Kindern"-Projekt ist in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen ent­standen. Die AG Soziale Brennpunkte e.V. Bottrop führt „Kulturarbeit mit Kindern" in gleicher Form in Bottrop-Boy/Welheim als zweiten Projektstandort durch.
Foto: Henning van den Brink

Förderung von Motivation, Selbstvertrauen und erfolgreicher Berufswahl bei Schülern

news211Das Wort „Bewerbungstraining" löst bei den meisten Schülern eine ganz bestimmte Erwartungshaltung aus, das weiß die Sozialpädagogin Nadine Multhoff (28) aus Erfahrung: Gleich gibt es eine Menge Theorie und jede Menge Langeweile. Das muss aber nicht der Fall sein. Im Rahmen des Projektes „Lokales Kapital für soziale Zwecke" (LOS) des ASB Kreisverband Mettmann e.V. fanden sich schnell interessierte Jugendliche der neunten und zehnten Klassen, die mitmachen wollten.

LOS basierte auf der freiwilligen Breitschaft der Schülerinnen und Schüler außerhalb des Unterrichtes an einem wöchentlichen Workshop zum Themenbereich „Motivation - Selbstvertrauen - Berufswahl" teilzunehmen. Ziel des Projektes ist die Begleitung der Jugendlichen bei der Suche eines für sie geeigneten Ausbildungsplatzes und Berufes - und dann das Vorbereiten der Jugendlichen auf diesen Beruf.
Das Zauberwort des Workshops hieß: Rap-Musik. Denn bevor es darum ging, wie man eine Bewerbung richtig schreibt und was man beim Vorstellungsgespräch so alles beachten muss, wurden die Teilnehmer erst einmal an die Kunst des Reimens herangeführt. Dafür konnte Kutlu Yurtseven von der bekannten Hip Hop-Formation „Mikrofon Mafia" gewonnen werden. Zu Beginn sollten die Jugendlichen sich mit einem selbst verfassten Rap-Text vorstellen. Später ging es darum, in Reimen seine Ziele und Wünsche für die Zukunft zu formulieren. Im zweiten Schritt folgte dann die Theorie: In Rollenspielen wurde die soziale Kompetenz entwickelt und gefördert. Die Jugendlichen lernten sich selbst besser einzuschätzen und wahrzunehmen. „Die Schüler waren jetzt voll bei der Sache. Die Motivation der Schüler war sogar so hoch, dass sie auch außerhalb der Projekttage an einem Samstag bereit waren ein Bewerbungstraining zu machen", wie Nadine Multhoff berichtete.
Das mit dem Projektverlauf aufgebaute Persönlichkeitsprofil zeigte die positive Entwicklung der Schüler, dabei konnten letzte Tipps, Anregungen und Hilfen mit auf den Weg gegeben werden. Die entstandenen Songs im Rahmen des Rap-Workshops wurden von den Jugendlichen im Tonstudio Kutlu Yurtseven auch auf einer CD verewigt. Die CD ist nun beim ASB in der Geschäftsstelle erhältlich. Am Ende zogen Nadine Multhoff und Kutlu Yurtseven ein eindeutiges Fazit: „Ein toller Erfolg für dieses neue Projekt! Wir hoffen auf ein genauso großes Interesse im nächsten Schuljahr, da wird der ASB KV Mettmann erneut in Zusammenarbeit mit der Peter-Ustinov Gesamtschule den Workshop durchführen."
Hintergrundinformation: LOS steht für das Programm „Lokales Kapital für soziale Zwecke", ein Modellvorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Durch LOS soll die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen unterstützt und erhöht werden, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind. Ein weiterer Schwerpunkt von LOS ist die Förderung von Integration und die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit. Mehr Infos im Internet unter: http://www.los-online.de/content/index_ger.html
Bild: Beim Rappen im Tonstudio über sich nachdenken und Zukunftsstrategien entwickeln - das LOS-Projekt kommt bei Jugendlichen gut an. Foto: ASB KV Mettmann

Friedlicher, aber aufregender Einsatz

news212Auch im Sommer 2008 finden in Deutschland wieder die Christopher Street Day-Paraden der Schwulen und Lesben in vielen kleineren und größeren Städten statt. Hunderttausende gehen auf die Straße und fordern mit bunten Demonstrationen ihre Bürgerrechte ein. Der ASB hatte in diesem Jahr zum Beispiel in Düsseldorf und Köln den Sanitätsdienst für die Paraden und Straßenfeste übernommen. Die ASB-Verbände vor Ort bekamen hierbei Unterstützung von benachbarten ASB-Gliederungen.

Für fünf Einsatzkräfte des ASB Bergisch Land wurde der Einsatz auf dem Kölner CSD aufregender als geplant. Gerade als Sanitäter Tilo Mayer und seine Kollegen den Hilfsplatz am Kölner Rheinufer abbauen wollten, rief eine Passantin Alarm. Eine Frau sei in den Rhein gefallen, berichtete sie. Sofort zogen Mayer und vier weitere ASBler los, um die Lage zu erkunden. Auf der Promenade angekommen, sahen sie eine Frau im Wasser, die sich an einer Anlager-Kette eines Passagierschiffes festhielt. Mayer verständigte die Polizei, die sofort Alarm bei der Feuerwehr gab.

Die ASB´ler warfen der Frau einen Rettungsring zu. Plötzlich sprang ein Mitarbeiter der KölnDüsseldorfer Schifffahrtsgesellschaft ins Wasser. „Der hat sich maximal in Gefahr gebracht", urteilt Mayer, der mit seiner Truppe das Geschehen vom Ufer aus unter Kontrolle hielt. „Wir dürfen ja gar nicht ins Wasser, dafür haben wir keine Ausbildung", so seine Begründung. Schließlich holte die Kölner Feuerwehr die beiden mit Spezialkräften aus dem Rhein.

„Ich bin ja schon länger dabei, aber für die jüngeren Einsatzkräfte war das schon besonders aufregend", so Mayer, der seit 2000 im ehrenamtlichen Dienst beim ASB ist. Nach Veranstaltungsschluss zog er eine positive Bilanz: „Wenig Alkohohl- und Drogenfälle. Ein sehr ausgelassenes, aber friedvolles Fest. Meistens hatten wir kleine Unfallverletzungen zu behandeln oder Fälle von Dehydrierung." Auch ASB-Geschäftsführerin Anne Paweldyk erlebte den CSD als sehr entspannt: „Ein sehr friedvolles Fest", so ihr Eindruck.

Insgesamt stellte der ASB Bergisch Land an den drei Einsatztagen 15 ehrenamtliche Helfer und unterstützten so den Kölner ASB bei der Großveranstaltung.
Fotos: ASB Bergisch Land (o.), Frank Hoyer (u.)

Zunehmende Bedeutung der Sozialen Dienste im Focus

news213Zum Meinungsaustausch über die Zukunft der Pflege trafen sich am 15. Juli 2008 Vertreter des ASB mit den nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsabgeordneten Franz-Josef Knieps, Christian Möbius und Jürgen Hollstein in der Kölner ASB-Bundesgeschäftsstelle. Für den ASB in Nordrhein-Westfalen nahmen der Landesvorsitzende Dr. Georg Scholz und Landesvorstandsmitglied Gisela Schulte teil. ASB-Bundesgeschäftsführer Wilhelm Müller betonte bei seiner Begrüßung die hohe Bedeutung einer guten Zusammenarbeit zwischen dem ASB und der Politik auf Bundes- und Landesebene.

Das Interesse der Gäste galt vor allem den Merksätzen zur Pflege, die der ASB anlässlich des Jahresempfangs des ASB Nordrhein-Westfalen im März 2008 an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt übereicht hatte.
Gabriele Osing, Leiterin der Abteilung Soziale Dienste im ASB-Bundesverband, erläuterte die Positionen des Verbandes zur aktuellen Pflegedebatte. Sie machte vor dem Hintergrund der bevorstehenden Anhörungen zum Landesheimgesetz deutlich, dass in der Ausgestaltung dieser Gesetzgebung eine große Chance für die zukünftige pflegerische Versorgung in NRW liege.
Der NRW-Landesvorsitzende Dr. Georg Scholz führte aus, dass der ASB auch in Nordrhein-Westfalen in seinen Einrichtungen und Diensten eine hohe Kompetenz in Bezug auf die Pflege beweise und bereit sei, konstruktiv an der Gestaltung des Landesheimgesetzes und künftiger pflegepolitischer Entwicklungen mitzuarbeiten.
Landesvorstandsmitglied Gisela Schulte vom ASB NRW hob hervor, dass die gesetzlichen Regelungen im Heimgesetz dem Anspruch pflegebedürftiger Menschen auf Individualität Rechnung tragen müssten. Wichtig sei für die Zukunft aber auch, dass die Fachkraftquote weiterhin bestehen bleibe. Außerdem müsse man sich gemeinsam für eine leistungsgerechte Vergütung in der Pflege einsetzen. Dies sei eine Grundvoraussetzung dafür, dass sich auch in Zukunft junge Menschen für dieses Berufsfeld entscheiden.
Der Landtagsabgeordnete Christian Möbius betonte den Willen der Landesregierung, insbesondere des Sozialministers Laumann, die pflegerische Versorgung in Nordrhein-Westfalen auf einem hohen Niveau sicherzustellen. Sein Fraktionskollege Franz-Josef Knieps wies darauf hin, dass die Vielfalt der unterschiedlichen Lebensformen im Alter auf unterschiedliche Pflege- und Betreuungsformen treffen müssen. Er habe den Ausführungen des ASB entnommen, dass hier bereits eine Vielzahl von Konzepten und kreativen Gestaltungsmöglichkeiten umgesetzt bzw. in Angriff genommen worden seien. Knieps versicherte dem ASB, er werde zukünftig sehr gerne auf dessen fachliche Beratung zurückkommen.
Das Bild zeigt v.l.n.r.: MdL Christian Möbius, Landesvorstandsmitglied ASB NRW Gisela Schulte, Landesvorsitzender ASB NRW Dr. Georg Scholz, MdL Franz-Josef Knieps, MdL Jürgen Hollstein, ASB Bundesgeschäftsführer Wilhelm Müller und Gabriele Osing, Leiterin der Abteilung Soziale Dienste im ASB-Bundesverband
Foto: Frank Hoyer

Sanitäter geben Tipps zur Unfallverhütung

news214Am kommenden Wochenende ist es endlich so weit: Hunderttausende Teilnehmer der Loveparade werden am Samstag (19.07.2008) auf Dortmunds Straßen tanzen und feiern. Insgesamt werden 1.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, davon 500 vom ASB, in der Stadt Dortmund mit 17 Unfallhilfsstellen und 95 Spezialfahrzeugen im Einsatz sein - in enger Abstimmung mit der Berufsfeuerwehr Dortmund, die für den Rettungsdienst der Stadt Dortmund verantwortlich ist.

Um bei der Loveparade fit zu bleiben, haben die Sanitäter vom Malteser Hilfsdienst, dem Arbeiter-Samariter-Bund und der Johanniter, die gemeinsam die Versorgung und Betreuung der Raver übernommen haben, folgende Tipps zusammengestellt:

Tipp 1: NEIN zu Alkohol und Drogen

Tipp 2: Glasverbot unbedingt beachten.

Tipp 3: Feste Schuhe tragen. Statt zehenfreier Sandalen oder Flip-Flops feste Schuhe anziehen. Denn Verletzungen durch am Boden liegende Glasscherben - trotz Glasverbotes - gehören zu den häufigsten Unfallursachen auf der Loveparade.

Tipp 4: Ausreichend essen und trinken. Über den Tag verteilt viel trinken: Mineralwasser oder Saftschorle erfrischen am besten. Gerade bei großer Hitze sind leichte Speisen, Obst oder Traubenzucker ideale Energiespender.

Tipp 5: Auf Sonnenschutz achten. Einen langen Aufenthalt in der prallen Sonne möglichst vermeiden. Sonnencreme benutzen und Kopf und Oberkörper bedecken.

Tipp 6: Nicht unnötig in Gefahr begeben. Nicht auf Laternen, Bäume oder Ampeln klettern: Stürze können tödlich enden!

Tipp 7: Rücksichtsvoll miteinander umgehen. Nicht drängeln, schubsen oder rennen. Wer bei anderen Loveparade-Besuchern gesundheitliche Probleme feststellt, soll sofort die Sicherheits- oder Rettungskräfte informieren oder die Notrufnummern 110 oder 112 wählen. Bitte unbedingt die Standort-Nummer der nächstgelegenen Laterne merken. Was auch immer passiert, Ruhe bewahren, auch wenn es schwer fällt. Wichtig: Platz für Sanitäter und Rettungsfahrzeuge machen, denn jede Minute zählt!

Über eine ganz besondere Spende freuten sich die Sanitätskräfte im Vorfeld der Großveranstaltung: Das Dortmunder Unternehmen GEERS Hörakustik unterstützt die Helfer mit rund 1200 Paar Ohrstöpseln; schließlich gibt's auch für die Sanitäter während der Loveparade „ordentlich was auf die Ohren".

„Als Dortmunder Unternehmen war es für uns selbstverständlich, dass wir uns bei der Loveparade direkt vor unserer Tür als Präventionspartner engagieren und diese Veranstaltung sinnvoll unterstützen", so Petra Mikolajetz, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei GEERS Hörakustik. Auch Holger Steffens, Loveparade-Medienbeauftragter des ASB, freut sich über das Engagement des Hörakustikunternehmens: „.Immerhin sind viele der meist ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer über etliche Stunden im Einsatz - da liegt es uns natürlich am Herzen, dass sie die Loveparade unbeschadet überstehen. Und für die Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen bedeutet die Spende natürlich auch eine finanzielle Entlastung."

Das Bild zeigt von v.l.n.r.: Carina Krämer/ASB, Matthias Rieger/MHD, Andrea Papkalla/JUH, Petra Mikolajetz/GEERS Hörakustik
Foto: gemeinsamer Loveparade-Pressedienst der Hilfsorganisationen Malteser Hilfsdienst, Arbeiter-Samariter-Bund und Johanniter

Auf dem Weg zum Highway to Love

news215Ein Tag vor dem Großereignis: Aufbruchstimmung herrscht zur Stunde bei rund 500 Helferinnen und Helfern des Arbeiter-Samariter-Bundes aus dem gesamten Bundesgebiet. Das Ziel: Dortmund. Die Mission: Die Betreuung von schätzungsweise 1,2 Millionen Loveparade-Besuchern.

Doch zunächst heißt es für die Samariter: Gemeinsam mit weiteren 1000 Einsatzkräften von JUH und MHD an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund treffen, sich dort für die Übernachtungen einzurichten und letzte Einzelheiten für den Einsatz am Samstag besprechen.
Eine große logistische Herausforderung, der sich die Arbeitsgemeinschaft von ASB, JUH und MHD bereits seit Wochen stellen muss. Schließlich gilt es, rund 1500 Sanitätskräfte vor, während und nach der Loveparade am kommenden Samstag gut zu verpflegen und unterzubringen.
Wenn es sich bei der Loveparade auch um eine der größten Veranstaltungen weltweit handelt - die Hilfsorganisationen sind gelassen. „Wir haben uns für den Tag bestens vorbereitet", betont Geschäftsführer Oliver Buff vom ASB Dortmund, „und schließlich gehören Sanitätsdienste zum täglichen Brot der Hilfsorganisationen - ist eben bei der Loveparade alles eine Nummer größer."
Auch wenn die Wetterprognosen für Samstag keine 30 Grad und blauen Himmel voraussagen - die Stimmung bei den Helfern ist gut. „Das Engagement der zumeist ehrenamtlichen Helfer ist enorm!", freut sich Buff. „Auch ein paar Regentropfen werden Besuchern und Helfern die Stimmung nicht verderben. Wer nass wird, tanzt sich halt trocken."
Wem also heute vermehrt Einsatzfahrzeuge der Sanitätsdienste auf der Autobahn auffallen: Sie sind unterwegs zum Highway to Love!
Foto: ASB Dortmund

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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