Schriftgröße kleiner normal größer

Wie können wir Ihnen helfen?

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine der großen, bundesweit tätigen Hilfsorganisationen. Über 1,2 Millionen Menschen unterstützen ihn, davon über 190.000 in NRW. Das breite Leistungsspektrum umfasst

und mehr. Die ASB-Regionalverbände vor Ort informieren gerne über die jeweils angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Weitere Auskünfte auch unter der ASB-Hotline für NRW: 0221-9497070. Oder senden Sie uns eine Mail.

Tipp: Schauen Sie auch mal bei unserem Stellenmarkt vorbei.


Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

Neue Auszubildende für den Beruf der Kauffrau im Gesundheitswesen

news125Das hätte sich Carina Greif im Dezember 2006 auch nicht gedacht, als sie beim ASB Witten ihr Freiwilliges Soziales Jahr startete: Ein Ausbildungsstelle beim Arbeiter-Samariter-Bund direkt im Anschluss an das FSJ zu bekommen.
Seit dem 1. August 2007 ist die einundzwanzig Jahre junge Frau nun Auszubildende für den Beruf der Kauffrau im Gesundheitswesen, eine Ausbildung, die auf einen Zeitraum von drei Jahre angelegt ist. Carina Greif hat damit gute Chancen für einen erfolgreichen beruflichen Werdegang:
Kaufleute im Gesundheitswesen sind tätig in einem wachstumsorientierten Arbeitsfeld und tragen dazu bei, dass sich spartenübergreifendes wirtschaftliches Denken und Handeln in Gesundheitseinrichtungen durchsetzt sowie Wirtschaftlichkeit und Qualität in diesen Einrichtungen gewährleistet werden.
Maik Hell vom ASB Witten:" Wir sehen die Notwendigkeit, jungen Menschen in der Berufswelt einen guten Start zu ermöglichen und bilden deshalb gerne aus. Wir freuen uns auf eine weiterhin gelungene Zusammenarbeit mit Carina Greif".

Behindertengerechter Umbau der Geschäftsstelle abgeschlossen: ASB-Bergisch Land wird barrierefrei

news126Unter dem Motto „Begegnung ohne Barriere - Grenzen überwinden" wird am 17. und 18. August 2007 ein großes Fest beim Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Bergisch Land gefeiert. Anlass ist das Ende des behindertengerechten Umbaus der Geschäftsstelle in Bergisch Gladbach. Mit dem neuen Außenaufzug können nun auch Menschen mit einer Gehbehinderung das Haus uneingeschränkt nutzen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASB freuen sich auf die Begegnung und ein lebendiges und selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.
Das Fest beginnt am 17. August um 14:00 Uhr mit der feierlichen Einweihung des Aufzuges durch den Landrat des Rheinisch Bergischen Kreises Herrn Rolf Menzel. Nach der Eröffnungsrede durch den stellvertretenden Vorsitzenden des ASB Regionalverband Bergisch Land, Hans-Friedrich Mayer, werden auch der Bundestagsabgeordnete Herr Wolfgang Bosbach und die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bergisch Gladbach und MdL, Frau Helene Hammelrath, sprechen. Eine Walking-Band wird an verschiedenen Standorten während der gesamten Veranstaltung jederzeit für die richtige musikalische Untermalung sorgen.
Am 18. August findet dann von 10:00 bis 18:00 Uhr das große Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung statt. Ein reichhaltiges Unterhaltungs- und Informationsprogramm bietet viel Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch. Zudem bereichern Aktionskünstler, die sich unter die Besucher mischen, das Fest mit ihren individuellen Darbietungen. Für das leibliche Wohl ist den ganzen Tag über selbstverständlich bestens gesorgt. Speisen und Getränke werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten. Neben den üblichen Getränken, wie Cola, Limo, Wasser, Bier etc. verspricht die alkoholfreie Cocktailbar mit Virgin Pina Colada und Virgin Caipirinha eine Erfrischung der ganz besonderen Art.
Hier eine Auswahl der Programmpunkte des ASB-Familienfests am 18. August 2007:

- Eine Gruppe von Rolli-Fahrern zeigt, dass man auch vom Rollstuhl aus sehr aktiv und eindruckvoll Streetball-Basketball spielen kann.

- Auf dem Rolli-Geschicklichkeitsparcours können nicht nur Rollstuhlfahrer zeigen, was in ihnen steckt. Hier ist Mitmachen für Jedermann angesagt! Es gibt die Möglichkeit, einen Rolli-Führerschein zu machen.

- Eine Ausstellung von Kunstwerken von Menschen mit Behinderung ist im Hause des ASB zu sehen.

- Auf „Beratungsinseln" erhält man den ganzen Tag über Informationen und Beratungen rund um das Thema „Selbstbestimmtes Leben mit einer Behinderung - Grenzen überwinden"

- Der ASB-Faßbacher Hof, ein Wohnverbund für Menschen mit psychischer Behinderung und Sucht, bietet Erzeugnisse aus dem eigenen Garten und der Schreinerei an.

- ASB-Besuchshunde und ein Besuchskater werden sich unter den Besuchern aufhalten und lassen sich bestimmt gerne streicheln. Für alle, die dieses Thema interessiert, werden entsprechende Informationen bereitgehalten.

- Auf einer kleinen Minigolfbahn kann jeder auf drei Bahnen zeigen, wer die meisten Bälle in die Löcher versenken kann. Es gibt attraktive Preise zu gewinnen.

- Machen und Zuschauen ist bei den Erste-Hilfe-Miniworkshops angesagt.

- Immer wieder werden ASB-Dienstleistungen in Form von Gutscheinen verlost.

- Am Trotzenburgplatz - ca. 300 m von der ASB-Geschäftsstelle entfernt - wartet für alle Kinder noch eine besondere Überraschung: Von hier aus fährt eine Bimmelbahn durch die Fußgängerzone. Die Fahrten sind natürlich kostenlos.
Für alle, die zum ASB-Familienfest mit dem PKW kommen, sind kostenlose Parkmöglichkeiten auf dem Parkplatz der Firma "M-real Zanders" eingerichtet. Von hier aus ist ein kostenfreier Shuttle-Bus eingerichtet.
„Das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ist ja nicht immer einfach. Oft spielen Ängste und Unsicherheit eine Rolle", sagt Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB-Bergisch Land e.V. „Es wäre schön, wenn unser Fest dazu beiträgt, dass auch Barrieren in den Köpfen abgebaut werden. Am leichtesten geschieht das, wenn man miteinander lacht".
Der Arbeiter-Samariter-Bund Bergisch Land freut sich auf viele gut gelaunte Gäste.

ASB Region Düsseldorf hat innovatives Freiwilligenprojekt gestartet

news128Das Leben schreibt die besten Geschichten. Damit diese nicht verloren gehen, hat der Arbeiter-Samariter-Bund Region Düsseldorf e.V. das Projekt Geschichtsschreiber ins Leben gerufen. Gesucht werden Freiwillige jeden Alters, die sich Zeit nehmen, ältere Menschen zu besuchen, sich die Geschichte(n) ihres Lebens erzählen zu lassen und diese aufschreiben.
Vorgestellt wurde das Projekt am 1. August 2007 im Ratinger Tor, einem historisch bedeutenden Ort von Düsseldorf. Mehr als 40 Interessierte waren der Einladung gefolgt. „Dies ist eine Bestätigung für uns, wie wichtig und interessant das Projekt für beide Seiten ist.", freut sich Bärbel Deußen über die gute Resonanz. Gemeinsam mit Ute Frank begleitet sie das Projekt.

„Wir möchten gerade den älteren Menschen, die nicht mehr viele Kontakte haben, Raum geben, um zu erzählen und sich zu erinnern", erklärt Ute Frank. „Dass dies ein großes Bedürfnis ist, erleben wir in der Seniorenarbeit immer wieder." Zeit und Aufmerksamkeit sind daher wertvolle Geschenke, die die Geschichtsschreiber den Erzählenden auf diese Weise machen können. Umgekehrt erhalten die Geschichtsschreiber ganz neue Zugänge zur Geschichte, wie sie eben nur durch Zeitzeugen möglich sind.

Selbstverständlich werden die Freiwilligen auf ihre Aufgabe als Geschichtsschreiber vorbereitet. Dazu gehört eine Einführung in „gutes Schreiben" ebenso wie eine Fortbildung zum Thema Gesprächsführung. „Dort lernen die Freiwilligen beispielsweise, wie sie damit umgehen können, wenn beim Erzählen auch mal Tränen fließen.", so Ute Frank. Der ASB stellt außerdem die technische Ausrüstung in Form von Aufnahmegeräten zur Verfügung und bietet den Geschichtsschreibern einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch an.
Die eigene Lebensgeschichte in schriftlicher Form: Das ist das besondere Geschenk, das die Geschichtsschreiber den Erzählerinnen und Erzählern machen. „Das allein hat schon eine große Bedeutung.", erklärt Bärbel Deußen. „Aber wir würden uns auch freuen, wenn wir die gesammelten Geschichten einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen könnten: Ob als Buch, Ausstellung mit Erinnerungsstücken oder Internetseite - da sind wir offen für die Ideen, die die Freiwilligen mitbringen."
Nähere Informationen zum Geschichtsschreiber-Projekt sind erhältlich beim ASB Region Düsseldorf:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hilfe und Sicherheit auf Knopfdruck

news129Fritz Schmidt (84) ist nach dem Tod seiner Ehefrau in eine kleinere Wohnung gezogen. Der rüstige Senior steht mitten im Leben. Täglich ist er mehrere Kilometer mit seinem Fahrrad in Baumberg und Umgebung unterwegs. Dennoch plagt ihn eine Sorge: "Ich lebe alleine in meiner Wohnung. Es ist niemand da, der mir helfen kann, wenn mir in den eigenen Wänden etwas passiert." Als er von dem neuen Hausnotruf-System des ASB Mettmann hörte, entschied er sich sofort, die Technik zu nutzen.

Per Knopfdruck kann Fritz Schmidt jederzeit mit einer helfenden Person Kontakt aufnehmen. Da er sich für den so genannten "ASB-Hintergrunddienst" entschieden hat, wird er sofort mit einem Samariter verbunden, der einen Schlüssel zur Wohnung hat und auf Wunsch zur Hilfe kommt. Wenn es notwendig ist, wird auch gleich der Notarzt verständigt.

"Das System ist nicht nur für Menschen mit einem gesundheitlichen Handicap geeignet, sondern für alle, die alleine in ihren eigenen vier Wänden leben, und mehr Sicherheit haben möchten", erklärt Marcus Kupka, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB).

Und so funktioniert es: Die Hausnotruf-Station wird mit dem vorhandenen Telefonanschluss verbunden. Diese fungiert sozusagen als Freisprechanlage. Innerhalb der Wohnung kann man mit dem kleinen, handlichen "Funkfinger" schnell und unkompliziert Kontakt mit der Hausnotrufzentrale aufnehmen. Diese benachrichtigt dann, je nach Vereinbarung, einen Verwandten, Freund, Bekannten oder auch einen Mitarbeiter des ASB.

Aber das pfiffige System kann noch viel mehr. Neben der roten Notruftaste gibt es auch eine gelbe Tagestaste, die auf Wunsch aktiviert werden kann. Wenn sich der Kunde innerhalb von 24 Stunden nicht meldet, geht eine entsprechende Nachricht bei der Zentrale ein. "Selbstverständlich kann man diese Funktion auch vorübergehend deaktivieren, zum Beispiel wenn man im Urlaub ist."

Auch um die Wartung muss sich der Kunde nicht kümmern: So benachrichtigt das System den ASB beispielsweise rechtzeitig selbst, wenn die Batterie gewechselt werden muss.

Darüber hinaus kann das System um viele nützliche Funktionen erweitert werden. Zum Beispiel dient es in Verbindung mit der entsprechenden Technik als Einbruchschutz oder Warnmelder bei Feuer und Gas. Diese Erweiterungen bietet der ASB selbstverständlich auch an.

Weitere Infos beim Arbeiter-Samariter-Bund KV Mettmann e.V., Düsselweg 8, 40789 Monheim, Telefon 02173/2037670, Internet www.asb-mettmann.de

Gruppe ist Tankstelle für die Seele

news130Das Motto „Vergiss die Sonne nicht!" beschreibt das Ziel der Gesprächsgruppe für Krebskranke und deren Angehörige, die sich seit nunmehr 25 Jahren an jedem ersten Mittwoch eines Monats im Pulheimer Zanderhof trifft.
In einer Zeit, als es noch ein Tabu war sich zu seiner Krebserkrankung zu bekennen, und es ebenso unüblich war, die Erfahrungen anderer Betroffener zu suchen, trafen sich im März 1982 auf Einladung der ASB-Krebsberatungsstelle im Zanderhof von Krebs Betroffene, um eine Gesprächsgruppe für Krebskranke in Pulheim auf die Beine zu stellen.

Am 15. August 2007 feierte diese Gruppe nun mit Vertretern aus Politik und den Nachbarn im Haus ihren 25-ährigen Geburtstag im Zanderhof. Landrat Werner Stump, Bürgermeister Dr. Karl August Morisse, Dr. Gert Schönfeld von der Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln, Kreistagsmitglied Lotte Peltzer, ASB-NRW-Landesgeschäftsführer Dr. Stefan Sandbrink und Martin Uhle, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter Bund Regionalverband Erft/Düren e.V., waren als Redner und Ehrengäste eingeladen. Die Redner betonten einhellig die enorme Bedeutung der Gruppe und lobten das herausragende Engagement aller Beteiligten.
„Die Gruppe ist eine Tankstelle für meine Seele.", ist eine Wortmeldung aus der Gruppe. Füreinander da sein, einander zuhören, sich besuchen, Neuigkeiten austauschen, Informationen besprechen, miteinander lachen, etwas unternehmen und zueinander stehen in schweren Stunden, das sind die Dinge, die die Gruppe ausmachen. Der Austausch mit anderen Erkrankten hilft, die Diagnose Krebs zu bewältigen und das Leben mit der Krankheit lebenswerter zu machen.

Seit nunmehr 20 Jahren leitet Astrid Multhaupt, Diplom-Pädagogin und Leiterin der ASB-Krebsberatungstelle, die Pulheimer Gesprächsgruppe für Krebskranke. Die Pulheimer Gruppe ist ein fester Betandteil des Angebotes der ASB-Krebsberatungsstelle. An jedem ersten Mittwoch eines Monates findet in der Zeit von 10-12 Uhr eine Sprechstunde für Einzelgespräche statt, nachmittags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr trifft sich die Gesprächsgruppe.
Dieses Angebot zu gewährleisten und ihm einen sicheren Rahmen zu geben, dazu ist der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Erft-Düren e.V. gerne bereit. Mit Unterstützung der Stadt Pulheim, die die Räume im Zanderhof kostenlos zur Verfügung stellt und die Arbeit mit einen jährlichen Zuschuss fördert, und durch die finanzielle Förderung der Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln kann der ASB Regionalverband Erft-Düren e.V. die psychosoziale Begleitung Krebskranker durch eine Fachkraft sicher stellen. In Internet kann man sich unter www.asb-erft.de über das Angebot des ASB RV Erft/Düren informieren.

Vorführungen, Informationen und Gewinnspiel

news131Am 25. und 26. August findet in Paderborn der erste regionale Nordrhein-Westfalen-Tag statt. Das Motto des Festes lautet „NRW-Tag Paderborn - ZwischenTradition & Hightech". Es wird gemeinsam von Land und Stadt veranstaltet und soll die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit dem Land stärken und seine Vielfalt widerspiegeln.
Neben der sanitätsdienstlichen Betreuung des NRW-Tages in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr der Stadt Paderborn und den übrigen Hilfsorganisationen präsentiert sich der Arbeiter-Samariter-Bund Paderborn zusätzlich mit einem großen Informations- und Aktionsstand auf der Paderborner Paderkampfbahn.

Während der gesamten Veranstaltung sind aus den Reihen des ASB über 15 Sanitäter, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten, Rettungsschwimmer, Rettungshundeführer, FSJ´ler und Ausbilder der Einsatzgruppe Paderborn, des Regionalverbandes OWL und des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen vertreten.
Auf ca. 400qm haben Jung und Alt am Samstag von 11 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 17 Uhr die seltene Gelegenheit, die verschiedenen Arbeitsmittel und Arbeitstechniken der ASB-Rettungskräfte einmal aus der Nähe zu betrachten. Dazu gehört unter anderem auch die Besichtigungsmöglichkeit von Rettungs- und Krankenwagen sowie aller dazugehörigen Einrichtungen, Materialien und Ausrüstungsgegenstände. Fachkundiges Rettungsdienstpersonal steht dabei für Fragen, Vorführungen und Demonstrationen jederzeit zur Verfügung. "Wir wollen insbesondere Kindern die Angst vor solchen Fahrzeugen nehmen, indem wir ihnen die Gelegenheit bieten, sich einen Rettungswagen einmal aus aller Nähe und in Ruhe anzuschauen und spielend zu erleben." so Jens Wolff, Leiter der Einsatzgruppe Paderborn.
Die Besucher können zudem an einer Übungspuppe ihre Kenntnisse in der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) auffrischen und diese unter Leitung von qualifizierten Ausbildern praktisch durchführen und üben. Seit Anfang 2007 gelten im Bereich der Herz-Lungen-Wiederbelebung wesentlich vereinfachte Abläufe. Wichtig ist jedoch, dass das bisher in Erste-Hilfe-Kursen Erlernte keinesfalls von nun an unrichtig oder schädlich ist, sondern lediglich um neue Erkenntnisse und Algorithmen ergänzt bzw. an vielen Stellen vereinfacht wurde. Des Weiteren besteht für die Besucher vor Ort die Möglichkeit zur kostenlosen Blutdruckmessung.
Abgerundet wird das NRW-Tag-Angebot durch die Vorstellung und mehrfachen Vorführungen der Rettungshundestaffel OWL und des Fachbereichs Hausnotruf sowie des Samariter-Fahrservice. Zudem besteht die Möglichkeit, sich über ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) und diverse Ausbildungslehrgänge beim ASB zu informieren.
Am allgemeinen Informationsstand werden jederzeit gerne auch Fragestellungen zu den weiteren verschiedenen sozialen Dienstleistungen wie Sanitäts- und Betreuungsdienst auf (Groß-)Veranstaltungen, Mitwirken im Katastrophenschutz, Erste-Hilfe-Ausbildung, Sanitätsausbildung und Jugendarbeit sowie Fragen zur Mitgliedschaft und dem ehrenamtlichen Mitwirken beim ASB Paderborn beantwortet. Um 16:00 Uhr findet am Sonntag auf der Bühne Paderkampfbahn die Verlosung von attraktiven Gewinnen des ASB-Preisausschreibens statt. Die Teilnahmekarten sind an beiden Tagen am Informationsstand des ASB erhältlich.
Der Nordrhein-Westfalen-Tag knüpft an das große Bürgerfest 2006 an, bei dem zwei Millionen Besucher den 60. Geburtstag des Landes in Düsseldorf feierten. Im Zusammenhang mit dem Bürgerfest 2006 entstand die Idee zu regionalen Landesfesten, die jeweils zeitnah zum Geburtstag des Landes (23. August) stattfinden.
Weitere Informationen zum ASB auf dem NRW-Tag 2007 unter www.asb-paderborn.de

Ein gelungener Spaß für Groß und Klein

news132Die neu gegründete Arbeiter-Samariter-Jugend in Dortmund hatte am 11.8.2007 zum Sommerfest im Hof der Rettungswache 15 eingeladen. Nicht nur die Kinder hatten viel Spaß bei einer Vielzahl von verschiedenen Spielen, sondern auch die Eltern wurden eingebunden. So sollten sie zum Beispiel zusammen mit ihren Kindern einen Ball mit einer Trage retten, ohne dass dieser auf den Boden fällt. Große Freude kam auch bei der spontan veranstalteten Wasserschlacht mit Spritzen auf. Bei allen Kindern, Helfern und Eltern blieb kein Hemd trocken. Torwandschießen, Dosenwerfen, Eierlauf und Basteln rundeten das vielfältige Angebot ab.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Die Besucher konnten sich mit Würstchen, Salaten, Kuchen und selbst gebackenen Waffeln den Bauch voll schlagen - alle Leckereien waren Spenden von ASB-Mitglieder. Am Ende des Sommerfests wurden die Kinder, die die meisten Punkte bei den Spielen gesammelt hatten, mit Preisen belohnt. Natürlich gab es auch jede Menge Trostpreise.
Die Veranstaltung diente als Auftakt für die Jugendarbeit im ASB Dortmund. Ab Mitte September beginnt die ASJ dann mit ihrer regelmäßigen Arbeit. Wöchentliche Gruppenstunden sollen den Kindern eine spannende und sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten. Es ist unter anderem geplant, zusammen mit den Kindern eine spielerische Reise durch den menschlichen Körper zu machen, wobei die Kinder lernen können, wie der menschliche Organismus funktioniert und welche Funktion die einzelnen Organe haben. Jedes Thema wird mit Spielen und Bastelaktionen aufgearbeitet.
Das Sommerfest war ein gelungener Auftakt für die neue ASJ in Dortmund und die Kinder freuen sich schon jetzt auf die kommenden Gruppenstunden voller Spiel, Spaß, Spannung und Aktionen. Weitere Infos unter www.asb-dortmund.de

Qualitätsmanagement ist ein kontinuierlicher Prozess

news133Der ASB Witten hat einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft getan: Am 10. August 2007 überreichte Manfred Scholz, Marketing- und Vertriebsleiter der "DEKRA Certification GmbH", die Zertifikatsurkunde für das Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9001:2000 an den KV Witten.
Im Vorfeld der Zertifizierung hat der ASB-Witten im Bereich des Rettungsdienstes ein Managementsystem aufgebaut, welches einheitlich eine hohe Versorgungsqualität für die Patienten gewährleistet.

Zu den Vorteilen des Qualitätsmangementsystems zählen die klare Aufteilung der Verantwortung, eine Optimierung der Arbeitsabläufe sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Durch die Einbeziehung der Mitarbeiter wird eine Identifikation mit der Organisation erreicht. Mit der am 10.08.2007 überreichten Urkunde endet der Weg der ständigen Verbesserung jedoch nicht, denn nach drei Jahren muss bei der Rezertifizierung der Beweis erbracht werden, dass die Qualitätsanforderungen nach wie vor erfüllt sind.
Das Bild zeigt im Vordergrund Herrn Meier, Vorsitzender des ASB-Witten, und Herrn Scholz von der DEKRA bei der Übergabe der Zertifizierungs-Urkunde.

ASB-Geschäftsstelle in Bergisch Gladbach wurde barrierefrei

news134Unter dem Motto „Begegnung ohne Barriere - Grenzen überwinden" fand am 17. und 18. August 2007 ein großes Fest beim Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Bergisch Land statt. Anlass war die Inbetriebnahme des Außenaufzugs an der ASB-Geschäftsstelle in Bergisch Gladbach: Nun können auch Menschen mit einer Gehbehinderung das Haus uneingeschränkt nutzen.
Über 110 Gäste hatten die Einladung angenommen, um mit dem ASB Bergisch Land zu feiern. Darunter waren auch Vertreter mehrerer ASB-Gliederungen und des ASB-Landesverbandes, wie etwa der ASB-NRW-Präsidiumspräsident, Prof. Dr. Michael Stricker, und der ASB-NRW-Landesgeschäftsführer, Dr. Stefan Sandbrink.

Das Ereignis begann mit der feierlichen Einweihung des Aufzugs durch den Landrat des Rheinisch Bergischen Kreises Herrn Rolf Menzel. Nach der Eröffnungsrede durch den stellvertretenden Vorsitzenden des ASB Regionalverband Bergisch Land, Hans-Friedrich Mayer, sprachen auch der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach und die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bergisch Gladbach und MdL, Helene Hammelrath.
In einer ganz besonderen Vorführung zeigten zwei Rollstuhl-Fechterinnen ihre Kunst. "Barrierefreiheit bezieht sich nicht nur auf die Überwindung physikalischer Grenzen", sagte Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB-Bergisch Land e.V. in ihrer Ankündigung, "vielmehr zeigen die beiden Sportlerinnen in sehr beeindruckender Weise, was es heißt, persönliche Grenzen zu überwinden."

Das große Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung bot ein buntes und informatives Unterhaltungs- und Informationsprogramm und mit viel Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch. Im vielfältigen Programm waren unter anderem Beratungsangebote, Streetball-Basketball mit Rolli-Fahrern und eine Bimmelbahn für die jungen Gäste. Zudem bereicherten Aktionskünstler, die sich unter die Besucher mischen, das Fest mit ihren phantasievollen Darbietungen. Viele Rollstuhlfahrer nahmen die Gelegenheit wahr, den neuen Aufzug bereits am ersten Tag seiner Inbetriebnahme auszuprobieren.
Nach zwei erfolgreichen Festtagen freut sich Anne Paweldyk: "Das Fest hat dazu beigetragen, Berührungsängste zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abzubauen. Das war es, was wir erreichen wollten."
Die Bilder zeigen:

Oben: Einweihung des Aufzugs durch den Landrat des Rheinisch Bergischen Kreises, Herrn Rolf Menzel, unter Beteiligung des stellvertretenden Vorsitzenden des ASB Regionalverbandes Bergisch Land, Hans-Friedrich Mayer, des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach, der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Bergisch Gladbach und MdL, Helene Hammelrath, und der Geschäftsführerin des ASB-Bergisch Land e.V., Anne Paweldyk.
Mitte: Die Eröffnungsrede hielt der stellvertretende Vorsitzende des ASB RV Bergisch Land, Hans-Friedrich Mayer.
Unten: Zwei Rollstuhl-Fechterinnen zeigten Fechtkunst vom Feinsten.
Fotos: Stefan Sandbrink (Bild 1 & 2), ASB Bergisch Land (Bild 3)

Einrichtung ist auf die Versorgung von demenzkranken Menschen spezialisiert

news137Mit dem ASB Wohn- und Betreuungszentrum "Lebensräume" hat der Arbeiter-Samariter-Bund Herne-Gelsenkirchen seine speziell auf die Versorgung demenzkranker Menschen abgestimmte Einrichtung nun offiziell eröffnet. Wenige Tage vor dem Einzug der ersten Bewohner besichtigten Gäste aus Politik, Verwaltung und Sozialwirtschaft den Neubau an der Siepenstraße 12 in Herne. Nach Grußworten von Hernes Bürgermeisterin Erika Wagner und ASB-Geschäftsführer Albert Okoniewski konnten sich die Gäste ein erstes Bild von der Einrichtung machen.
Das architektonisch besonders liebevoll gestaltete Gebäude am Rande der Herner Innenstadt bietet in drei Wohngruppen insgesamt 27 Bewohnern mit demenziellen Veränderungen ein Zuhause. Hier wird in einer Form der Wohngemeinschaftsversorgung über tagesstrukturierende, begleitende Maßnahmen den besonderen Bedürfnissen demenziell Erkrankten Rechnung getragen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die aufgrund ihrer Demenzerkrankung in den eigenen vier Wänden nicht optimal versorgt werden können, jedoch noch keine besondere körperliche Pflegebedürftigkeit aufweisen.
In den Dementenwohngruppen stehen die Bewohner, ihre persönlichen Geschichten, ihre Wünsche und ihre durch die Erkrankung veränderten Bedürfnisse und Wahrnehmungen im Vordergrund. Mit spezialisierten Pflegefachkräften, zahlreichen gut geschulten Präsenzkräften und auch vielen ehrenamtlichen Helfern wird sich den an Demenz erkrankten Menschen intensiv gewidmet.
Schon die Architektur der Wohngruppen berücksichtigt viele Wahrnehmungsveränderungen und Bedürfnisse, die eine demenzielle Erkrankung mit sich bringt: Große gemeinsame Wohnbereiche wurden so weit wie möglich dem häuslichen Umfeld nachempfunden und bieten viele Möglichkeiten, sich zurückzuziehen und dennoch am Leben der Gemeinschaft teilzuhaben. Die Bewohner können sich überall frei bewegen, ohne dass sie an Hindernisse stoßen oder eine besondere Weglaufgefahr besteht.
Auch der Tagesablauf richtet sich ganz nach aktuellen Erkenntnissen zur Betreuung demenzkranker Menschen. Möglichst nah orientieren sich die Abläufe in den Wohngruppen an dem, was die Bewohner aus dem eigenen häuslichen Umfeld gewohnt sind. Die meisten Tätigkeiten werden dabei von Bewohnern und Mitarbeitern gemeinsam durchgeführt. Auch dies erhält ein Stück Normalität und bewahrt Erinnerungen und Fähigkeiten. Darüber hinaus schaffen Spiele, Ausflüge und Gespräche immer wieder neue Reize. Dabei orientiert sich das Team so weit wie möglich an der jeweils individuellen Lebensgeschichte. Im ASB Wohn- und Betreuungszentrum "Lebensräume" wird nach dem personenzentrierten Ansatz des Sozialpsychologen T. Kidwood gepflegt und betreut.
Die Bilder zeigen:
Oben: Hernes Bürgermeisterin Erika Wagner (rechts) und ASB-Geschäftsführer Albert Okoniewski (links) bei der feierlichen Eröffnung von „Lebensräume".

Unten: Noch steht der Bagger da, doch in kürze können die ersten Bewohner einziehen.
Fotos: ASB Herne-Gelsenkirchen

trailer-100-hnr-1Hilfe auf Knopfdruck
Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

trailer-100-121-fsj-bfd

Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Joomla!-Template by Rockettheme, modified by i.kho Webdesign