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Willkommen beim ASB in NRW

Der Arbeiter-Samariter-Bund ist eine der großen, bundesweit tätigen Hilfsorganisationen. Über eine Million Menschen unterstützen ihn, davon ca. 160.000 in NRW. Das breite Leistungsspektrum umfasst

und vieles mehr. Die ASB-Regionalverbände vor Ort informieren gerne über die jeweils angebotenen Leistungen und die Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement. Weitere Auskünfte auch unter der ASB-Hotline für NRW: 0221-9497070. Oder senden Sie uns eine Mail über das Kontaktformular.


Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

Anzeigenaktion "Wachsam sein für Menschlichkeit"

vielfalt ohne alternative paritaet motiv anzeige 250Gemeinsam mit anderen Organisationen hat der Paritätische Gesamtverband am 22. April 2018 eine Anzeige mit dem Titel "Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit" in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" geschaltet.

Der ASB NRW e.V. ist Mitglied im Paritätischen und unterstützt ausdrücklich die Position, die in dem Text zum Ausdruck gebracht wird.

Hintergrund für die Anzeigenaktion ist eine Kleine Anfrage von AfD-Bundestagsabgeordneten, in der eine Verbindung zwischen Behinderung, Inzest und Migration hergestellt wird. In der Bundestagsdrucksache vom 23. März 2018 wollten die Parlamentarier von der Bundesregierung wissen, wie sich die Anzahl der Menschen mit Behinderung in Deutschland seit 2012 entwickelt habe; insbesondere wurde dabei nach Fällen von Behinderungen „durch Heirat innerhalb der Familie“ gefragt.

Daran schloss sich die Frage an, wie viele der betroffenen Menschen einen Migrationshintergrund hätten. Diese Verknüpfung des Themas Behinderung mit Inzest und Zuwanderung löste sowohl bei Politikern als auch in der Zivilgesellschaft Empörung aus und führte zu der hier nachfolgend dokumentierten Anzeige der Sozialverbände:

Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit

Wir sind entsetzt über die Anfrage der AfD im Deutschen Bundestag zur Schwerbehinderung in Deutschland. Die Fraktion der AfD erkundigt sich vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriert dabei jedoch in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten.

Es vermittelt sich darüber hinaus die Grundhaltung, Behinderung sei ein zu vermeidendes Übel. Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen. Wir sagen „Nein“ zu jeder Abwertung von Menschen mit Behinderung und zu jeglicher Form des Rassismus. Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens haben keinen Platz in diesem Land.

Unterzeichnende Organisationen: Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland, BAG Selbsthilfe, Bundesverband evangelische Behindertenhilfe, Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter, Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, Bundesvereinigung Lebenshilfe, Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, Dachverband Gemeindepsychiatrie, Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG), Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband, Deutsche AIDS-Hilfe, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsche Gesellschaft für soziale Psychiatrie, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland, Der Paritätische Gesamtverband, Sozialverband Deutschland SoVD, Sozialverband VdK Deutschland und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Der ASB steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, mit und ohne Migrationshintergrund, Frauen und Männern, unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, jungen und alten Menschen ... Mit seiner Kampagne Arbeiter-Samariter-Bunt zeigt der ASB NRW, dass er Vielfalt als Bereicherung und Chance begreift. Der ASB NRW hat darüber hinaus die Charta der Vielfalt unterzeichnet, ein kultursensibler Umgang und der Respekt vor dem Anderssein sind für die Samariterinnen und Samariter selbstverständlich.

"Arbeiter-Samariter-BUNT" beim LSVD-Verbandstag

asb kampagne bunt lsvd verbandstag 2018 250 1Unter dem Motto „Menschenrechte, Vielfalt und Respekt“ fand am 21. und 22. April 2018 der 30. bundesweite Verbandstag des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) in Köln statt.

In den beeindruckenden Räumlichkeiten des Rautenstrauch-Joest-Museums, dem Tagungsort der Veranstaltung, war auch der ASB NRW e.V. mit einem Infostand vertreten. Dort präsentierte der Verband seine aktuelle Kampagne Arbeiter-Samariter-BUNT, die für eine vielfältige, solidarische und respektvolle Gesellschaft wirbt. Der stellvertretende Ministerpräsident von NRW, Minister Dr. Joachim Stamp, und die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker (Foto), zeigten sich von der Kampagne sehr angetan.

Auch über das 130-jährige Jubiläum des Arbeiter-Samariter-Bundes in Deutschland – die Organisation wurde im Jahr 1888 von sechs Zimmerleuten in Berlin aus der Taufe gehoben – und die vielen Hilfs- und Unterstützungsleistungen des ASB konnte man sich am Stand informieren.

Der ASB NRW und der LSVD kooperieren bereits seit einigen Jahren miteinander. So haben beide Organisationen in Zusammmenarbeit mit dem Paritätischen Gesamtverband und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration eine Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen und die Orientierungshilfe für Flüchtlinge „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität veröffentlicht.
Foto: ASB NRW

ASB-Wünschewagen stellte sich in Dortmund vor

Wnschewagen dortmund 180419 250pxAm 19. April 2018 bekamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hospizen und Palliativstationen in Dortmund die Gelegenheit, das ASB-Projekt Wünschewagen näher kennenzulernen und eines der Fahrzeuge in Augenschein zu nehmen.

Für die Präsentation kam Wünschewagen-Projektleiterin Nazan Aynur mit ihrem Team vom ASB Ruhr nach Dortmund, um vor Ort alle Fragen rund um das Thema zu beantworten."Wir wollten das Projekt noch einmal explizit in Dortmund vorstellen", betonte Oliver Buff, Geschäftsführer vom ASB Westliches Westfalen/Sauerland beim Vorstellungstermin.

Beim Wünschewagen handelt es sich um einen spezifisch ausgestatteten Krankenwagen mit entsprechend qualifizierter Besatzung, der todkranken Menschen einen letzten Wunsch erfüllt. "Oft sehnen sich Menschen danach, noch einmal das Meer zu sehen oder Lieblingsmenschen ein letztes Mal zu besuchen", erklärte Aynur. Auch Besuche von Konzerten oder Fußballspielen hat der Wünschewagen mit seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bereits möglich gemacht. Der letzte Wunsch für eine Reise ist so individuell wie die Menschen, die ihn haben.

Inzwischen stehen in NRW zwei ASB-Wünschwagen mit Standort Essen zur Verfügung. Die Wagen sind jedoch für gesamt NRW zuständig und können von jedem angefragt werden. Krankenversicherungs-Zugehörigkeiten spielen keine Rolle, da sich die Wünschewagen durch Spenden finanzieren. Es entstehen weder für die Patienten und deren Angehörige, noch für anfragende Einrichtungen Kosten.

Übrigens: Der Wünschewagen steht nochmals am 06. Mai 2018 ab 12.00 Uhr bei der Veranstaltung Dortbunt auf dem Hansaplatz und ist dann für jeden zugänglich.

ASB Mettmann wirbt für das Freiwillige Soziale Jahr

monheim asb bob praesentation„Unsere starke Jugendarbeit zeigt deutlich, wie jung und lebendig der ASB ist“, sagt Alexander Schumacher, Geschäftsführer des ASB Kreisverbandes Mettmann, bei einem Besuch von Hans-Dieter Clauser, Hauptorganisator der Berufsorientierungsbörse (BOB), dem Monheimer Bürgermeister Daniel Zimmermann und Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung. 

Hintergrund des Treffens war die im Mai in Langenfeld stattfindende Berufsorientierungsbörse. Dort wird der ASB seine Angebote vorstellen und vor allem auf die Möglichkeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres und auf Praktikumsplätze hinweisen. Auch die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements sollen den Messebesucherinnen und -besuchern vorgestellt werden. „Wir freuen uns darauf, den Jugendlichen zu zeigen, welche Chancen in einem Freiwilligen Sozialen Jahr stecken und welche Möglichkeiten es gibt, sich beim ASB beruflich zu engagieren“, so Alexander Schumacher.

Die jungen Menschen erwartet dabei ein großes Angebot. Der ASB im Kreis Mettmann engagiert sich sowohl in der Erste-Hilfe-Ausbildung, bei Sanitätsdiensten und Katastrophenschutz – zu dem auch die Wasserrettung gehört –, als auch im Hausnotruf. Dabei kann der Kreisverband auf die Unterstützung von rund 3.000 Mitgliedern zählen. Typische Ausbildungsberufe sind Rettungssanitäter, Notfallsanitäter, Berufe in der Altenpflege und kaufmännische Berufe. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage unter www.mettmann.asbnrw.de und natürlich auf der Berufsorientierungsbörse BOB. 

Die BOB findet am Mittwoch, 16. Mai, von 11 bis 17 Uhr in und vor der Langenfelder Stadthalle statt und richtet sich insbesondere an Jugendliche aus Monheim am Rhein, Langenfeld und Leichlingen. Insgesamt 117 Aussteller präsentieren dort ihre Ausbildungs- und Berufsperspektiven.

Foto: Bürgermeister Daniel Zimmermann übt vor Ort in der ASB-Geschäftsstelle mit Geschäftsführer Alexander Schumacher (rechts) Erste Hilfe an einer Puppe. Mit dabei sind auch ASB-Kreisvorsitzender Marcus Kupka (links), Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, und BOB-Hauptorganisator Hans-Dieter Clauser.
Bildnachweis: Norbert Jakobs/Stadt Monheim am Rhein

ASB bei Bombenentschärfung in Paderborn im Einsatz

asb rett fz2013 007 f zanettini 25026.000 Menschen in Paderborn mussten am 08. April 2018 ihre Wohnungen verlassen, da eine tonnenschwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden musste.

Im Einzugsbereich der Räumung lagen auch Krankenhäuser und Altenheime – eine enorme logistische Aufgabe für die Einsatzkräfte. Die Einsatzleitung hatte der Geschäftsführer des ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe, Ingo Schlotterbeck, übernommen. Er koordinierte mehr als 1.100 Einsatzkräfte, die meisten von ihnen waren ehrenamtlich im Einsatz und opferten ihr Wochenende, um einen reibungslosen Ablauf und eine gute Versorgung der Anwohner zu gewährleisten.

Die Helferinnen und Helfer des ASB und anderer beteiligter Organisationen verlegten Senioren und Patienten in andere Einrichtungen, errichteten Betreuungsplätze für betroffene Anwohner und sorgten für die Verpflegung von Betroffenen und Helfern. Zudem stand den ganzen Tag ein Transportzug mit zwei Notarztwagen, zwei Rettungswagen und vier Krankenwagen für Notfälle bereit. Mehr Infos über den ASB Regionalverband Ostwestfalen Lippe hier und den ASB-Katastrophenschutz hier
Archivfoto: ASB/F. Zanettini

Ministerpräsident Armin Laschet würdigt Innovationskraft des ASB in NRW

asb nrw jahresempfang 2018 1 250Mit den Themen Digitalisierung und Vielfalt rücke der ASB zwei überaus bedeutsame Zukunftsthemen in den Mittelpunkt seiner Arbeit, betonte Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Rede anlässlich des Jahresempfangs 2018 des ASB NRW e.V.

Über 200 Gäste aus Parlamenten, Verbänden, Ministerien, Verwaltungen, Firmen und befreundeten Hilfsorganisationen waren der Einladung der Samariterinnen und Samariter am 07. April 2018 in das Düsseldorfer Museum Kunstpalast gefolgt. Darunter auch die Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke und der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel.

Fotogalerie auf Facebook

Twitter-Nachrichten der Staatskanzlei zum Jahresempfang hier und hier

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des 130-jährigen Jubiläums des Verbandes. „Die Gründungsväter von 1888 hätten es sich sicherlich nicht mal im Traum vorstellen können, dass sie das Fundament für eine so langandauernde Erfolgsgeschichte legen würden. Aus einer Selbsthilfeorganisation, die von sechs Zimmerleuten mit Unterstützung von jüdischen Ärzten gegründet wurde, ist ein Wohlfahrtsverband und eine Hilfsorganisation mit bundesweit 1,3 Million Mitgliedern, davon allein 166.000 in NRW, mit 40.000 hauptamtlichen und 17.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entstanden“, führte ASB-NRW-Vorsitzender Dr. Georg Scholz (Foto unten rechts) in seiner Begrüßungsrede aus. Er ging auch auf aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen ein, etwa die Herausforderungen in der Pflege durch den demografischen Wandel, die Integration von Geflüchteten in Deutschland und die Probleme für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz bei der konkreten Umsetzung der EU-Bereichsausnahme im Vergaberecht.

asb nrw jahresempfang 2018 2 250Ministerpräsident Armin Laschet (Foto oben und zweites Foto links) zeigte sich in seiner Gastrede begeistert von dem breiten Hilfsspektrum des ASB und der weltoffenen, von Solidarität und Vielfalt geprägten Grundhaltung des Verbandes. Er würdigte den enormen Einsatz der vielen haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter, unter anderem im Katastrophenschutz, in der ambulanten und stationären Pflege, bei der Jugendarbeit und in vielen anderen Bereichen. Das ASB-Wünschewagen-Projekt, entwickelt vom ASB Regionalverband Ruhr und mittlerweile in fast ganz Deutschland im Einsatz für todkranke Menschen, wurde von ihm besonders hervorgehoben.

Auch beim diesjährigen Jahresempfang wurden innovative und bewährte ASB-Projekte geehrt, dieses Mal aus dem Bereich der Kinderhilfe. Dies waren zum einen die Hebammenzentrale Bochum, ein gemeinsames Projekt des ASB Ortsverband Bochum und der Stadt Bochum, fips Köln, ein Kinder- und Familienprojekt mit Unterstützung des ASB Köln, und die gemeinsame Kita-App des ASB Regionalverband Münsterland und der Firma MW10 AG. Die Laudator/innen waren die Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke, der Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Berger und ASB-NRW-Präsident Prof. Dr. Michael Stricker.

Im Außenbereich des Museum Kunstpalast wurden den Veranstaltungsbesucherinnen und -besuchern verschiedene ASB-Leistungsbereiche präsentiert, zum Beispiel ein Katastrophenschutzfahrzeug des ASB Region Düsseldorf; der Regionalverband war zudem für den Sanitätsdienst der Veranstaltung zuständig. Im Saal konnte eine Beobachtungsdrohne des ASB Regionalverband Ostwestfalen-Lippe, die bei Rettungsdiensten eingesetzt wird, in Augenschein genommen werden und ein Informationsstand der Arbeiter-Samariter-Jugend NRW informierte über das kommende Sommer-Zeltfestival der ASB-Jugendorganisation. Zudem wurde die neue ASB-NRW-Kampagne Arbeiter-Samariter-BUNT vorgestellt.

Mehr Informationen zur traditionsreichen Geschichte des ASB finden Sie hier

Fotos: ASB/Michael Schuff

ASB NRW startet Diversity-Kampagne „Arbeiter-Samariter-BUNT“

plakat arbeiter samariter bunt 250Mit seiner neuen Kampagne „Arbeiter-Samariter-BUNT“ wirbt der Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. für eine vielfältige, solidarische und respektvolle Gesellschaft.

Der ASB versteht Vielfalt als Bereicherung und Chance und steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, jungen und alten Menschen ... auf den Punkt gebracht: Vielfalt ist gelebte Realität im ASB. Wichtig sind für die Samariterinnen und Samariter deshalb der Respekt vor dem Anderssein und ein kultursensibler Umgang.

Für die neue Kampagne spielt der Arbeiter-Samariter-Bund mit seinem Namen: Durch den Austausch von nur einem Buchstaben, aus „Bund“ wird „Bunt“, zeigt der ASB Flagge für eine bunte Gesellschaft und einen vielfältigen Verband. In einer ersten Phase wurden jetzt Plakate, Aufsteller, Tassen und Postkarten erstellt. Zum Einsatz wird das Material unter anderem beim ASB-NRW-Jahresempfang 2018, dem Deutschen-Diversity-Tag am 05. Juni 2018, bei CSD-Demonstrationen in verschiedenen deutschen Städten und bei ASB-Veranstaltungen in 2018 kommen. Weiteres Kampagnenmaterial ist in Vorbereitung. Im Laufe des April 2018 wird die Kampagne offiziell bei einem Präsentationstermin vorgestellt.

Poster anschauen

Postkarte anschauen

„Diversity ist eine Frage der Menschenrechte. Als Akteur im Hilfs- und Wohlfahrtsbereich ist es für den ASB Verpflichtung und Herausforderung zugleich, die Gesellschaft mitzugestalten und für einen respektvollen und solidarischen Umgang aller Menschen zu werben“, erklärt Renate Sallet, stellvertretende Vorsitzende des ASB NRW, zu den Hintergründen der Kampagne. „Vielfalt ist nicht das Problem, sondern die Lösung vieler wichtiger gesellschaftlicher Fragen.“

Und der ASB sieht die Chance, Unterschiede wie Alter, Herkunft und Geschlecht in Verbandsprozessen und der Weiterentwicklung des ASB als wichtiges kreatives Potenzial zu sehen – sowohl in Hinblick auf die Gewinnung von neuen Mitarbeiter/innen als auch in der Ansprache von neuen Kundengruppen und der Gewinnung von Mitgliedern.

Der ASB Deutschland e.V., der ASB NRW e.V. und weitere ASB-Verbände haben die Initiative „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität (www.charta-der-vielfalt.de).

Der Arbeiter-Samariter-Bund, so BUNT wie das Leben!

Angenehme Ostertage

rosen klein 250Nachts

Des Nachts im Traum auf grünem Rasen
beschenken Paul die Osterhasen.
Zwei Eier legen sie gewandt
ihm auf den Arm und unter die Hand.
Am Himmel steht der Mond und denkt:
Ich werde nicht so schön beschenkt.

Christian Morgenstern
(1871-1914)

Der ASB NRW wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen frohe und erholsame Ostertage!

35 Jahre ASB-Krebsberatungsstelle Pulheim

asb rhein erft dueren krebsberatungsstelle 35 jahre 250In der Gesprächsgruppe für Krebskranke der ASB-Krebsberatungsstelle finden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seit nunmehr 35 Jahren Halt und Zuversicht.

Der Geburtstag wurde im März 2018 feierlich begangen. Diplom-Pädagogin Astrid Multhaupt, die die Beratungsstelle leitet, hatte neben Bürgermeister Frank Keppeler den Geschäftsführer der Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln, Christian Brand, eingeladen. Die Grüße der befreundeten Liblarer Gruppe übermittelte Helga Wohlgemuth. Christel Wittler, die die Pulheimer Selbsthilfegruppe vor 35 Jahren mit ins Leben gerufen hatte, wurde von Hildegard Dölle vertreten. Lotte Peltzer richtete ebenfalls ein kurzes Grußwort an die Festgäste und bedankte sich für die nachträglichen Glückwünsche zu ihrem 80. Geburtstag.

Bürgermeister Frank Keppeler würdigte die Leistungen der Krebsberatungsstelle: „Der Austausch und die Begegnung mit anderen von Krebs betroffenen Menschen vermittelt das Gefühl, nicht alleine zu sein. Ich hoffe, dass die Krebsberatungsstelle so erfolgreich weiter besteht wie bisher.“ Bereits im Juni 1981 wurde die ASB-Krebsberatungsstelle in Erftstadt-Liblar ins Leben gerufen. Nur knapp neun Monate später wurde die Nebenstelle in Pulheim in Betrieb genommen. Jährlich werden seit dem zwischen 800 und 2.300 Beratungskontakte geknüpft. Seit Juni 1987 wird die Krebsberatungsstelle von Astrid Multhaupt geleitet.

Träger der Beratungsstelle ist von Beginn an der Arbeiter-Samariter-Bund, zuerst der Landesverband NRW und seit 1998 der selbständige Regionalverband Rhein/Erft-Düren e.V. Die Pulheimer Gruppe mit zurzeit 35 Mitgliedern versammelt sich jeden ersten Mittwoch im Monat um 14.30 Uhr im Zanderhof. Am Vormittag findet von 10 Uhr bis 12 Uhr eine offene Sprechstunde statt. Seit Sommer 2008 gibt es eine zweite Gruppe, die sich jeden dritten Mittwoch im Monat trifft.

Die ASB-Krebsberatungsstelle und damit auch das Angebot in Pulheim werden zu 65 Prozent aus Eigenmitteln des ASB-Regionalverbandes Rhein/Erft-Düren e.V. finanziert. Die Stadt Pulheim unterstützt die Arbeit von Anfang an mit einem jährlichen Zuschuss, die kostenlose Bereitstellung des Raumes im Zanderhof und mit dem Telefonanschluss vor Ort. Mit einem jährlichen Förderbetrag von 8 Prozent der Gesamtkosten trägt die Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln zum Erhalt der Krebsberatungsstelle bei.

Vielen Betroffenen ist in den zurückliegenden 35 Jahren in den unterschiedlichsten Notsituationen Hilfe zuteil geworden. Menschen, die ein gemeinsames Problem haben, bilden eine Gruppe und helfen sich selbst und dadurch den anderen. Das geschieht ausdrücklich nicht in Form von Ratschlägen, sondern durch regelmäßiges Zusammensein, durch reden und zuhören. Alle Mitglieder der Gesprächsgruppe kennen die Erkrankung aus eigenem Erleben. Die Gleichbetroffenheit ist die Basis für die besondere Verbundenheit.

Bild: Freuen sich über den 35. Geburtstag der Krebsberatungsstelle Pulheim: Leiterin Astrid Multhaupt (vierte von rechts), Bürgermeister Frank Keppeler und weitere Gäste. Textquelle und Foto: Stadt Pulheim, Pressestelle

Kommunalpolitischer Abend der Münsteraner Hilfsorganisationen

hiorgs muenster jahresbilanz 2017 2018 250Am 22. März 2018 luden die vier großen Münsteraner Hilfsorganisationen ASB, DRK, Johanniter und Malteser, die sich im Bündnis "Gemeinsam für Münster" zusammengeschlossen haben, zu einem Kommunalpolitischen Abend ein.

Rund fünfzig Gäste waren der Einladung in die Rüstkammer des Münsteraner Rathauses gefolgt. Nach der Begrüßung durch ASB-Geschäftsführer und diesjährigem Bündnissprechers Dirk Winter – sowie einem Grußwort des ehrenamtlichen Bürgermeisters Gerhard Joksch – erfolgte die Vorstellung der siebten gemeinsamen Jahresbilanz der Münsteraner Hilfsorganisationen. Diese gab einen Einblick in die wichtige Arbeit der Hilfsorganisationen. Insgesamt über 50.000 ehrenamtliche Stunden leisteten die Helferinnen und Helfer vom ASB, DRK, den Johannitern und den Maltesern im Jahr 2017 in den Bereichen Katastrophenschutz, Sanitäts- und Rettungsdienst sowie in den dazugehörigen Aus- und Fortbildungen.

Auch in 2018 wird sich das Bündnis wieder der Aufgabe widmen, die hohe Relevanz und Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements herauszustellen. Im Bereich der Flüchtlingshilfe besteht nach der Phase des Ankommens und Willkommenheißens nun die Hauptaufgabe, die geflüchteten Menschen nachhaltig sozial und beruflich in Münster zu integrieren. "Neben der Herausforderungen, die diese Arbeit mit sich bringt, sieht das Bündnis auch die zahlreichen Chancen und Möglichkeiten in einer vielfältigen Gesellschaft", erklärt Dirk Winter.

Im Anschluss an die Vorstellung der Jahresbilanz hielt der leitende Ministerialrat Dr. Christian von Kraack, Leiter der Abteilung Kommunales im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, einen Impulsvortrag zum Thema `Die kommunale Gefahrenabwehr – gemeinsame Aufgaben und Chancen´. "Katastrophenschutz, Hilfeleistungen und Rettungsdienst stellen einen einheitlichen, in sich funktionierenden und untrennbaren Rahmen der Gefahrenabwehr dar. Eine Aufspaltung in wirtschaftliche Einzelteile und einen unwirtschaftlichen Rest, der an der öffentlichen Hand und an den Hilfsorganisationen hängenbleiben würde, muss vermieden werden. Denn eine Herauslösung des Rettungsdienstes aus dem Gesamtkonzept würde dazu führen, dass auf Dauer alle Bereiche ohne Ehrenamt auskommen und somit dauerhaft nicht zu erhalten wären", erklärte Dr. Christian von Kraack. Der Vortrag sowie der kommentierende Beitrag vom ASB-Vorstandsvorsitzendem André Weber zur aktuellen Situation und notwendigen Beteiligung der Hilfsorganisationen an der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr, war die Grundlage für den anschließenden regen Austausch zwischen den Vorständen der Hilfsorganisationen, den Ratsmitgliedern der Stadt Münster und den weiteren Gästen.

Weitere Informationen zum Bündnis "Gemeinsam für Münster" sowie deren Jahresbilanz unter www.gemeinsam-fuer-muenster.de
Foto: ASB NRW/Stefan Sandbrink

Der ASB NRW ist Mitglied im

Der ASB NRW e.V. ist Mitglied im Verband Der Paritätische NRW

ASB-Broschüre „Pflegebedürftig – was nun?“

asb nrw broschuere pflegebeduerftig was nun 2017 180

Die ASB-Broschüre „Pflegebedürftig – was nun?“ beinhaltet die Neuerungen durch das Pflegestärkungsgesetz seit 01. Januar 2017. Mehr Infos hier

Download der Broschüre als PDF

Diversity

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Der ASB Deutschland e.V. und der ASB NRW e.V. haben die Unternehmensinitiative "Charta der Vielfalt" unterzeichnet. Die Umsetzung der Charta hat zum Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller und geschlechtlicher Identität. mehr

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Mit dem Hausnotruf-Service des ASB fühlen Sie sich zu Hause sicher. Rund um die Uhr! Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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