ASB NRW e.V.

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Aktuelle ASB-Nachrichten aus NRW

Chancen und Herausforderungen in der Pflege

verbandsentwicklungsprozess pflege workshop 11 2016 250 1Am 26. November 2016 diskutierten Samariterinnen und Samariter aus ganz NRW in der außergewöhnlichen Atmosphäre der Akademie Mont-Cenis in Herne über die Zukunft der Pflege beim Arbeiter-Samariter-Bund in NRW. In einem ganztägigen, fachspezifischen Workshop wurde an Themen gearbeitet, die die MitarbeiterInnen beschäftigen und strategisch für den ASB von Bedeutung sind.

Die gesellschaftliche Dynamik im Bereich der Pflege ist hoch. Die demografische Entwicklung, neue Gesetzgebungen, ein Wandel der Haltung und Werte: Auf all diese Entwicklungen müssen Wohlfahrtsverbände pro aktiv reagieren. Eine konkrete Frage stellt sich derzeit zum Beispiel zur praktischen Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, der mit dem Pflegestärkungsgesetz II (PSG II)eingeführt wurde.

Zu Beginn der Veranstaltung diskutierten Dirk Heidenblut, Mitglied des Bundestages und Geschäftsführer des ASB Regionalverband Ruhr e.V., und Frank Wübbold, Fachgruppenleiter Alter und Pflege und Fachreferent Teil- und vollstationäre Pflege beim Paritätischen NRW, über die Entstehung und die Auswirkung des PSG II und die Ausgestaltung des kommenden PSG III. Anne Paweldyk, Geschäftsführerin des ASB Regionalverband Bergisch Land e.V., skizzierte anschließend die Entwicklung des Pflegebegriffs und die Herausforderungen, die sich aus dem derzeitigen Paradigmenwechsels, den sie sehr begrüßt, auch für die MitarbeiterInnen ergeben. Dirk Winter, Geschäftsführer des ASB Regionalverband Münsterland e.V., stellte das Pilotprojekt „Kompetenzzentren Leben und Pflegen zu Hause“ vor, dass derzeit von fünf ASB-Landesverbänden entwickelt und umgesetzt wird.

In einem sogenannten „Open Space“ kamen die TeilnehmerInnen danach über verschiedene Themen ins Gespräch. Dabei entstanden kreative und zukunftsweisende Ideen und ein reger Informationsaustausch. Die Ergebnisse werden in den 2015 initiierten Verbandsentwicklungsprozess des ASB NRW fließen.
Foto: ASB NRW

Orientierungshilfe für Flüchtlinge zu „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ erschienen

foto broschuere 2 250 1Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, benötigen praktische Unterstützung, ihrem Bedarf entsprechend aufbereitete Informationen und Orientierung in der für sie neuen Gesellschaft.

Vom Arbeiter-Samariter-Bund, dem Paritätischen Gesamtverband und dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) wurde nun eine Orientierungshilfe zum Themenbereich „Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität“ entwickelt. Unterstützt wurde die Erstellung der Publikation von www.refugeeguide.de und der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Der Text erläutert den gleichberechtigten Status von Frauen und Männern und von Menschen verschiedener sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität in Deutschland. Die Ausführungen betonen die gelebte Vielfalt der individuellen Lebensentwürfe in der deutschen Gesellschaft und fordern ein respektvolles Zusammenleben von Frauen und Männern als auch von Heterosexuellen, Lesben, Schwulen und Trans* ein.

Die Orientierungshilfe wurde in zehn Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch und Serbisch) in einer 12-seitigen Broschüre veröffentlicht. Ergänzend ist eine Version des Textes in einfachem Deutsch in Kürze online verfügbar.

Die Publikation eignet sich zur Auslage in Beratungsstellen, an Treffpunkten und in Schulungseinrichtungen, die sich an Geflüchtete richten. Zum Einsatz kommen kann sie auch als Einleger für Willkommensmappen von Flüchtlingsunterkünften: In vielen Einrichtungen werden den Ankömmlingen Willkommensmappen überreicht um das Zurechtfinden in der Einrichtung und in der deutschen Gesellschaft zu erleichtern. Die Mappen bestehen zumeist aus einer für die Einrichtung individuell zusammengestellten Sammlung selbst erstellter Dokument (Begrüßungsschreiben, Hausordnung etc.) und Fremdmaterialien (Grundgesetz, Stadtplan etc). Sie können neben ganz praktischen Tipps, etwa über die Abläufe und Ansprechpartner/innen in der Flüchtlingsunterkunft, auch Erläuterungen und Dokumente über die Werte und das Zusammenleben von Menschen in Deutschland enthalten. Mehr zum Thema Willkommens-/Begrüßungsmappen findet man hier.

Ein Download der Orientierungshilfe als PDF-Dokument ist hier möglich und unter:
www.der-paritaetische.de/download/lsbtti
www.queer-refugees.de
Ein Download der einzelnen Texte in verschiedenen Sprachen gibt es hier: Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch und Serbisch.

Gedruckte Exemplare können, solange der Vorrat reicht, kostenfrei bestellt werden beim Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ausschließlich per E-Mail unter presse (at) asb-nrw.de.

Ergänzende Publikationen zum Themenkomplex, die von oder in Zusammenarbeit mit dem ASB erstellt wurden:

  • „Handlungsempfehlungen für den Gewaltschutz in Flüchtlingseinrichtungen“: PDF-Download
  • "Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen": PDF-Download

ASB präsentierte sich bei "Miteinander in NRW" in Düsseldorf

asb 21 11 2016 duesseldorf 250Die Friedrich-Ebert-Stiftung in Nordrhein-Westfalen thematisiert mit ihrer Aktion Miteinander in NRW die aktuelle Integrationsdebatte und möchte zur Diskussion anregen.

Am 21. November 2016 fand in Düsseldorf eine weitere Veranstaltung im Rahmen der Aktion statt. Mit dabei waren die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, die das Engagement der vielen Menschen in der Flüchtlingshilfe, insbesondere das Mitwirken des Ehrenamtes, lobten. Prominente, wie Ex-Fußballspieler Gerald Asamoah, stellten Ideen zur Integration vor.

Auf einem "Markt der Möglichkeiten" präsentierten sich der ASB Kreisverband Witten und der ASB Regionalverband Münsterland zusammen mit anderen Organisationen. Sie informierten über Integrationsprojekte und gaben einen Einblick in ihre Arbeit.
Foto: ASB Witten

Fotoprojekt des ASB Münsterland von und mit Flüchtlingen

fotoaktion asb muensterland 250Im Rahmen der Woche des Respekts wurde das ASB-Fotoprojekt "So sehe ich Münster" von und mit Flüchtlingen vorgestellt. Und der Besucherandrang anlässlich der Ausstellungseröffnung in der vom ASB betreuten Flüchtlingseinrichtung in Münster war groß.

Welche Wünsche und Träume verbinden die geflüchteten Menschen mit ihrer neuen Heimat? Dies zeigen die Motive der 26 Fotograf/innen. Die Besucher/innen nutzten die Vernissage, um sich die ganz individuellen Eindrücke von Münster anzuschauen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. In kurzen Begleittexten zu den Bildern erfährt der Betrachter, warum das ausgewählte Motiv für die/den Fotografen/in etwas Besonderes darstellt. Zu sehen sind neben Landschaftsaufnahmen und Portraits auch Stadtansichten von Münster.

Renate Sallet vom Vorstand des ASB NRW erklärte anlässlich der Ausstellungseröffnung: "Die Fotoaktion des ASB Münsterland hat den beteiligten Menschen nicht nur Freude und sie zudem stolz auf das Geleistete gemacht, sondern ihnen auch die Möglichkeit gegeben, auf entspannte Art über ihre neues Zuhause zu reflektieren und Perspektiven zu entwickeln. Es ist wichtig, Menschen durch konkrete Projekte und Maßnahmen einzubinden und zu integrieren. Herzliche Gratulation an die Samariterinnen und Samariter aus Münster für die gelungene Aktion!"

Zur Bilderschau ist auch ein Fotoband erschienen. Mehr über den ASB Münsterland hier
Foto: ASB NRW/Frank Hoyer

buntblick 2016: Sonderpreis für die ASJ Ruhr

buntblick wettbewerb 2016 asj nrw 250Im Rahmen des Jugendwettbewerbs „buntblick – Jugendliche für Vielfalt, Demokratie und Toleranz“ hat die Anti-Rassismus-Kampagne Verschieden! Gleich! der Arbeiter-Samariter-Jugend Ruhr den ersten Platz in der Kategorie „Sonderpreis“ belegt.

Der Wettbewerb war vom Landesjugendring NRW ausgerufen worden. Andrea und Peter Mergenbaum von der ASJ Ruhr nahmen die Auszeichnung während der Verleihung am 17. November 2016 entgegen. Außerdem gehörte die ASJ-Kampagne zu den fünf Nominierten in der Kategorie „Publikumspreis“.

In seiner Laudatio betonte Roland Mecklenburg, Vorsitzender des Landesjugendring NRW, wie wichtig es sei, sich aktiv für eine von Toleranz und Vielfalt geprägte Gesellschaft einzusetzen. Besonders die ASJ-Aktion (M)ein Rucksack für Flüchtlingskinder, die als eine von mehreren Maßnahmen der "Verschiedenen! Gleich!"-Kampagne durchgeführt wurde, sorgte bei ihm und dem Publikum für Begeisterung.

Die ASJ Ruhr bedankt sich ganz herzlich für die Auszeichnung und einen von Kultur, Musik und Gemeinschaft geprägten Abend im Paul-Spiegel-Saal der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen. Allerbeste Glückwünsche zur Auszeichnung auch von der ASJ NRW und dem ASB NRW, die die Kampagne "Verschieden! Gleich!" finanziell und ideell unterstützen.
Foto: ASJ Ruhr

ASB Witten: Erste-Hilfe-Kurse als Türöffner

asb witten eh kurse als tueroeffner akoenigstein2016 250Mit seinem „Intergrationsprojekt Erste Hilfe“ leistet der ASB-Kreisverband einen Beitrag zur Integration der geflüchteten Menschen in Witten. Dazu gehört auch die Integration in den eigenen Reihen als Freiwillige.

„Bei einem Notruf ist es immer unser größtes Problem herauszufinden, wo sich der Anrufer gerade befindet", erklärt Frank Machtenberg. Er leitet ehrenamtlich den Erste-Hilfe-Kurs für Geflüchtete beim ASB Witten und weiß, wovon er spricht. Machtenberg arbeitet hauptberuflich bei der Feuerwehr im Ennepe-Ruhr-Kreis und nimmt Notrufe in der Leitstelle entgegen. Helfer Simo Bouchouk übersetzt den zwölf Teilnehmern das Gesagte auf Arabisch. Denn sie sind Flüchtlinge und stammen überwiegend aus Syrien. Ein junger Mann möchte wissen, ob die Feuerwehr denn nicht das Handy des Anrufers orten kann. „Nein, das können und dürfen wir nicht. Und deshalb üben wir jetzt, einen Notruf auf Deutsch abzusetzen, und Sie sagen mir, wo Sie sich gerade befinden", erklärt Frank Machtenberg.

Übung: Notruf auf Deutsch absetzen

Das Üben der Telefonate geht erstaunlich gut. Die meisten Teilnehmer sind schon seit über einem Jahr in Deutschland und können sich in leichtem Deutsch verständigen. Trotzdem ist ihnen vieles von dem, was sie hier im Erste-Hilfe-Kurs erfahren, neu. Zum Beispiel der Kassenärztliche Notdienst außerhalb der Sprechstunden. „Ihn rufen Sie am Wochenende bei Erkrankungen an, die nicht im Krankenhaus behandelt werden müssen. Zum Beispiel, wenn Ihr Kind Fieber hat", erklärt Machtenberg und Simo Bouchouk übersetzt es anschließend. Die Teilnehmer sind junge Männer und Väter mittleren Alters. Ein Vater ist mit seiner 13-jährigen Tochter namens Yamamah gekommen. Sie verfolgt den Kurs mit großem Interesse. Von dem kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs des ASB Witten haben die Männer über Flyer erfahren, die der ASB-Kreisverband in der Stadt verteilt hat. Unter anderem am sogenannten Help-Kiosk, einer zentralen Anlaufstelle für alle Geflüchteten. Die Werbung mit Flyern ist nötig, da es keine Flüchtlingsunterkünfte in der Stadt gibt. Die Neubürger leben in eigenen Wohnungen und werden von der Kommune dezentral betreut.

Miteinander ins Gespräch kommen

Im Erste-Hilfe-Kurs für Geflüchtete, es ist der dritte seit September, geht es sehr gesellig zu. Obwohl sich die Teilnehmer vorher nicht kannten, wird viel gelacht und gescherzt. Was sicherlich auch an Simo Bouchouks jovialer Art liegt. Der gebürtige Marokkaner hat bis zum Sommer als Helfer in einer Flüchtlingsunterkunft des ASB Ruhr gearbeitet. Er kennt die Sorgen der Geflüchteten und weiß zwischen den Kulturen zu vermitteln. „In unserem ‚Integrationsprojekt Erste Hilfe' geben wir den neuen Bürgern wichtige Information für ihr Leben in Deutschland und wir kommen mit ihnen ins Gespräch", erklärt Kirsten Schäfer, Geschäftsführerin des ASB Witten. „Außerdem stellen wir uns und unsere Arbeit vor und bieten den Teilnehmern an, sich als Freiwillige in unserem Verband zu engagieren", fährt sie fort.

Willkommen beim ASB

Erste Erfolge kann das Integrationsprojekt schon vermelden: Drei ehemalige Teilnehmer arbeiten nun als Freiwillige im ASB-Fahrdienst. Auch die 20-jährige Christine Albdewi möchte sich beim ASB Witten engagieren, und zwar im Katastrophenschutz. Bevor sie aus Syrien floh, studierte sie in Damaskus Medizin. Nun lebt sie mit ihrer Mutter im Ruhrgebiet und besucht einen Sprachkurs mit der Niveaustufe B2 an der Uni Bochum. „Ich hätte gerne mehr Kontakt zu Deutschen", erklärt sie ihren Wunsch für ein Engagement beim Katastrophenschutz. „Außerdem helfe ich gerne und lerne gerne etwas Neues dazu." Am 24. November wird es losgehen: Christine Albdewi ist bei der nächsten Katastrophenschutzübung des ASB Witten fest eingeplant.

Mitmachen im Katastrophenschutz

Aus den Erste-Hilfe-Kursen für Geflüchtete haben sich noch weitere Angebote entwickelt. „Wir haben in unserer Geschäftsstelle einen ‚Ort der Begegnung' eingerichtet. Hier bieten wir jetzt einen Deutschkurs für Flüchtlinge an, die keinen Anspruch auf einen Integrationskurs haben. Er wird genauso wie das ‚Integrationsprojekt Erste Hilfe' mit öffentlichen Mitteln gefördert. Und wir haben ein Frauen-Café eingerichtet. Das läuft aber leider nur schleppend", berichtet Geschäftsführerin Kirsten Schäfer. Das Problem: Die geflüchteten Frauen suchen in der Regel ohne ihre Männer keine Termine außer Haus auf. Aber Schäfer ist zuversichtlich, dass sich dies ändert: Sie plant, über die Wittener Moscheegemeinde für das Frauen-Angebot zu werben.

Neues Mitglied in der Arbeiter-Samariter-Jugend

Diesmal konnten die Wittener Samariter die 13-jährige Yamamah für die Arbeiter-Samariter-Jugend gewinnen. Die Schülerin macht nun in der Gruppe für „Realistische Unfalldarstellung" mit und hat Spaß daran, zusammen mit gleichaltrigen einheimischen Schülerinnen und Schülern Verletzungen für Notfallübungen zu schminken.

Ein ausgezeichnetes Projekt

Das "Erste-Hilfe-Projekt" des ASB Witten wurde mit einem "Leuchtturm" ausgezeichnet: Der ASB-Bundesverband kürt bundesweit innovative, zukunftsfähige Integrationsprojekte innerhalb des ASB mit dem „ASB-Leuchtturm für Flüchtlingshilfe und Integration".
Text & Foto: ASB/Astrid Königstein

ASB NRW unterstützt „Woche des Respekts“

woche des respekts 2016 logo 250Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat vom 14. bis 18. November 2016 die Woche des Respekts ausgerufen. Sie setzt so ein Zeichen gegen Hass und Gewalt und für ein friedliches Zusammenleben und mehr Wertschätzung im Umgang miteinander.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihre Kabinettsmitglieder werden in der "Woche des Respekts" landesweit für mehr Respekt werben und in öffentlichen Veranstaltungen sowie in kleinen, wertschätzenden Terminen, das Thema Respekt sichtbar in den Mittelpunkt stellen. Auf dem Programm stehen unter anderem Treffen und Aktionen mit Jugendorganisationen, Schulen, Polizei- und Rettungskräften.

Der ASB NRW e.V. unterstützt die "Woche des Respekts" mit einem Video. ASB-Landesvorstandsmitglied Renate Sallet bezieht in dem Film klare Stellung gegen Hass und Diskriminierung und für eine Gesellschaft der Vielfalt und des Respekts. zum Video

ASB-Präsident Franz Müntefering besuchte Stand des ASB Iserlohn bei Gesundheitstag

asb iserlohn november 2016 250Die Samariterinnen und Samariter des ASB Ortsverband Iserlohn e.V. präsentierten sich am 5. November 2016 beim 11. Gesundheitstag in Iserlohn.

Neben Vorträgen zu medizinischen Themen konnten sich die Veranstaltungsgäste auch an den mehreren Dutzend Infoständen über Dienste und Produkte rund um die Gesundheit informieren. Die ASB´ler gaben einen Einblick in ihr Hilfsleistungsprogramm, etwa den ASB-Hausnotruf und die ASB-Hilfen für Seniorinnen und Senioren. Auch Franz Müntefering, Präsident des ASB Deutschland, schaute am Stand vorbei und informierte sich über die Arbeit der Iserlohner Samariterinnen und Samariter. Zu erreichen ist der ASB ISerlohn unter www.asbiserlohn.de
Foto: ASB OV Iserlohn

Theaterworkshops "Jung und Alt" im Rahmen von "Sozial macht Schule"

sms jung und alt theaterworkshop fwt 250Auch in 2016 ermöglichte das Projekt "Sozial macht Schule" wieder Theaterprojekte „Jung und Alt" für zwei Klassen der Hauptschule Ringelnatzstraße in Köln-Rodenkirchen.

Der Workshops fanden am 16. Juni 2016 und 21. September 2016 in Zusammenarbeit mit dem Freien Werkstatt Theater (FWT) in Köln statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Schauspielerinnen und Schauspielern des FWT-Altenensemble zuerst bei der Aufführung verschiedener Sequenzen zum Thema "Alter" erleben. Danach tauschten sich die jungen und alten Menschen auf (schau-)spielerische Art über das Älter werden aus. Ein wichtiges Ziel der Aktion ist es, Jugendliche zum Nachdenken über Klischees und Vorurteile gegenüber älteren Menschen anzuregen. Das Altentheater des FWT ist im Internet unter www.altentheater.de zu finden.

Sozial macht Schule ist ein Projekt des Arbeiter-Samariter-Bund NRW und richtet sich an Schulen und soziale Einrichtungen mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler an soziale Verantwortung heranzuführen und ihre soziale Kompetenz zu stärken.
Foto: FWT Köln

Pflegestärkungsgesetz 2017: Wichtige Änderungen in der Pflege ab 2017

asb pflegeberatung foto b bechtloff 2502017 wird das Pflegestärkungsgesetz II umgesetzt. Die Pflegereform bringt viele Änderungen mit sich. Die Pflegeexperten des ASB-Bundesverbandes geben Pflegebedürftigen und Angehörigen Tipps, was zu beachten ist.

Auf Pflegebedürftige und ihre Angehörigen kommen im nächsten Jahr wichtige Änderungen zu. Denn ab dem 1. Januar 2017 wird das Pflegestärkungsgesetz II, das 2016 in Kraft getreten ist, umgesetzt. Im Mittelpunkt der Änderungen stehen der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und das neue Begutachtungsverfahren. Dabei orientiert sich die Begutachtung von Pflegebedürftigen ausschließlich an den Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit und den Fähigkeiten der Betroffenen. Bei der Begutachtung geht es deshalb nicht mehr um die Frage, welche körperliche Einschränkungen der Pflegebedürfte hat, sondern darum, wie die Fähigkeiten des Pflegebedürftigen sind, um seinen Alltag selbstständig zu bewältigen. „Von diesen Änderungen werden vor allem Menschen mit Demenz profitieren. Es wird mit zusätzlich 500.000 Menschen gerechnet, die nun Anspruch auf Pflegeleistungen haben", erklärt Holger Dudel, Fachreferent für Pflege beim ASB-Bundesverband.

Automatische Umstellung in Pflegegrade

Ebenfalls neu sind ab nächstem Jahr die fünf Pflegegrade. Sie ersetzen die bisherigen Pflegestufen. Die Umstellung von den bisherigen Pflegestufen in die neuen Pflegegrade erfolgt automatisch, ohne neue Begutachtung. „Pflegebedürftige und Angehörige brauchen dafür keinen Antrag zu stellen. Sie erhalten in den nächsten Wochen einen Bescheid der Pflegeversicherung", sagt Dr. Marion Wilhelm, ebenfalls Pflegereferentin im ASB-Bundesverband. Den Pflegegrad 1 erhalten ab 2017 Menschen, die geringe körperliche Einschränkungen haben und im alten System nicht begutachtet worden sind.

Bei der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade gelten folgende Faustregeln: Bei Menschen mit körperlichen Einschränkungen greift die Grundregel „+1". So wird zum Beispiel ein Pflegebedürftiger mit körperlichen Einschränkungen und Pflegestufe 2 ab 2017 dem Pflegegrad 3 zugeordnet.

Bei Pflegebedürftigen mit zusätzlich beeinträchtigter Alltagskompetenz hingegen gilt „+2" Pflegegrade. Ein Pflegebedürftiger mit eingeschränkter Alltagskompetenz und Pflegestufe 2 wird dann dem Pflegegrad 4 zugeordnet. Durch die Umstellung wird kein Pflegebedürftiger finanziell schlechter gestellt.

Menschen mit Pflegestufe 1 profitieren vom Systemwechsel

„Vor allem Pflegebedürftige, die ambulant gepflegt werden und in niedrigen Pflegegraden eingestuft sind, werden ab 2017 mehr Pflegeleistungen als vorher erhalten", erklärt Pflegeexperte Holger Dudel. Wer heute Pflegestufe 1 hat, erhält im Moment monatlich 244 Pflegegeld oder Pflegesachleistungen in Höhe von 468 Euro. Mit der Einstufung in Pflegegrad 2 wird das Pflegegeld dann im nächsten Jahr 316 Euro betragen; die Pflegesachleistungen werden bei 689 Euro liegen.

Datum des Antrags auf Begutachtung ist entscheidend

Wer einen Antrag auf Begutachtung seiner Pflegebedürftigkeit noch in diesem Jahr stellt, wird nach dem alten System begutachtet, auch wenn die Begutachtung erst 2017 stattfindet. „Entscheidend ist das Datum der Antragstellung", betont Marion Wilhelm. Das sollten sich Menschen mit körperlichen Einschränkungen zunutze machen. Die Pflegeexpertin empfiehlt ihnen eine Antragstellung noch in diesem Jahr, um dann eine automatische Überleitung in die neuen Pflegegrade zu erhalten. „Bei der Antragstellung bis zum 31. Dezember können Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen mit mehr Leistungen aus der Pflegeversicherung rechnen", so Dr. Wilhelm weiter. Auch die zahlreichen Unsicherheiten, die das Neue Begutachtungs-Assessment (NBA) nach wie vor aufweist, sprechen für eine Antragstellung vor dem 31. Dezember 2016.

Einstiegspflegegrad 1

Das System der Pflegegrade hat im Vergleich zum alten System der Pflegestufen eine niedrigere Einstiegsschwelle: Den Pflegegrad 1 erhalten Personen leichter als die erste Pflegestufe nach dem alten System.

Hilfsbedürftige mit Pflegegrad 1 erhalten weder Pflegegeld, noch haben sie Anspruch auf Pflegesachleistungen. Sie haben aber Anspruch auf einen einheitlichen Entlastungsbetrag von 125 Euro für Betreuungsleistungen – zum Beispiel durch einen Alltagsbegleiter – und für Entlastungsleistungen – zum Beispiel durch eine Haushaltshilfe. Außerdem steht ihnen ein einmaliger Zuschuss für Wohnraumanpassung in Höhe von bis zu 4.000 Euro zu. Medizinische Hilfsmittel werden mit 40 Euro gefördert. Außerdem werden Pflegehilfsmittel wie der Hausnotruf bezuschusst.

Weitere Informationen zu den Änderungen ab 2017 geben die Pflegedienste, Sozialstationen und Pflegeberatungsstellen des ASB in Ihrer Nähe.

Foto: ASB/Barbara Bechtloff

Pflegestärkungsgesetz II

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2017 wird das Pflegestärkungsgesetz II umgesetzt. Die Pflegereform bringt viele Änderungen mit sich. Die Pflegeexperten des ASB-Bundesverbandes geben Pflegebedürftigen und Angehörigen Tipps, was zu beachten ist. mehr

Flüchtlingshilfe

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Der ASB ist in der Flüchtlingshilfe engagiert und betreut in NRW viele Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind. Mehr Infos und aktuelle Nachrichten dazu hier

Lehrgänge

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Kommende Aus- und Fortbildungen an der
ASB-Landesschule NRW
Die Termine für die Lehrver-
anstaltungen sind hier
online einsehbar.

Bundespräsident würdigte Engagement des ASB

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Bundespräsident Joachim Gauck würdigte in Bonn die Arbeit des ASB. Mehr Infos hier

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Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst
Der ASB in NRW bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Mehr Infos hier

trailer-100-hnr-1Arbeiter-Samariter-Jugend
Wir bewegen was: Die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) ist der Jugendverband des ASB. Mehr Infos hier

trailer regenbogen 100 1LSBTTI-Netzwerk im ASB
Schwule, Lesben und Trans* bringen sich auf allen Ebenen des ASB ein, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob sichtbar als LSBTTI oder nicht – sie sind ein fester Bestandteil des Verbandes. Mehr Infos hier

Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. | Kaiser-Wilhelm-Ring 50  | 50672 Köln  | Tel. 0221-949 707-0  |  Fax: 0221-949 707-19
E-Mail: kontakt@asb-nrw.de | Internet: www.asb-nrw.de

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